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Aufbruch bei den Jungen Freien Wählern
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Christian Hanika aus Bad Abbach neue Spitze des Landesvorstandes

Bei der Neuwahl des Landesvorstandes der Jungen Freien Wähler Bayern (JFW) wurde Christian

Hanika aus Bad Abbach von den rund einhundert Delegierten aus ganz Bayern zum neuen Vorsitzenden bestimmt. Die Neuwahl war notwendig geworden, da der bisherige Vorstand geschlossen zurückgetreten war. Die damit verbundene Kritik wandte sich gegen die „Parteiwerdung“ der JFW.

HanikaHanika betonte bei seiner Antrittsrede, dass es nun um die Intensivierung der Kooperation mit den Freien Wählern und die Unterstützung für deren bundespolitischen Kurs gehe sowie gegen jugendliche Politikverdrossenheit angekämpft werde müsse. Neben der Schaffung deutschlandweiter

Strukturen sei es das Ziel, den bayerischen Landesverband in seiner Mitgliederzahl und in seiner Vernetzung zu stärken. Gerade junge Menschen sollen an die Politik herangeführt werden, meint Hanika, denn „Politik macht Spaß!“ Der neue Vorsitzende dankte auch dem ehemaligen Vorstand für die bisherige Arbeit, die es fortzusetzen gelte. Gerade die Fördergelder des Rings Politischer Jugend (RPJ) in Höhe von 30.000 € sollen zielgerichtet genutzt werden, um die Orts- und Kreisverbände der JFW auszubauen und junge Menschen für ein politisches Engagement zu gewinnen.

Hanika und sein Team, mit Matthias Penkala (1. Stellvertreter, Oberpfalz), Harald Sauer (2. Stellvertreter, Unterfranken), Karl Ilgenfritz (3. Stellvertreter, Oberbayern), Thomas Oppel (4. Stellvertreter, Schwaben), Sven Baumeister (Kassier, Niederbayern), Pelin Kirli (Schriftführerin, Unterfranken), Christoph Kalkowski (Pressereferent, Oberbayern) und Sebastian Schmid (Referent für neue Medien, Oberpfalz), betrachten die Umstrukturierung zur Partei nur als Formalie, die nichts am

parteifreien Selbstverständnis ihrer Mitglieder ändere.

Junge-Freie-Whler

Christian Hanika, Vorsitzender der FW Bad Abbach, nun auch an der Spitze des bayerischen JFW-Landesvorstands

Ein Teil des neuen JFW-Landesvorstands: (v. li.) Thomas Oppel, Christian Hanika, Karl Ilgenfritz, Sven Baumeister, Matthias Penkala und Sebastian Schmid

Kommentare (2)
  • effi

    Kann mir mal jemand erklären, was eine formale Partei ist die weiter parteifrei, also wohl doch keine Partei ist???

  • Christian Hanika  - Antwort

    Hallo "effi",

    gerne versuche ich, das zu beantworten. Die Freien Wähler sind aus vielen verschiedenen Wählergemeinschaften auf kommunaler Ebene entstanden. Nun ist es leider so, dass Brüssel und Berlin teilweise bis zum eigenen Garten vorm Haus mitbestimmen. Deshalb haben sich die Freien Wähler in eine Bundesvereinigung zusammengeschlossen, um so auch auf Landes- und Bundesebene an Wahlen anzutreten. Aus der Historie her bedingt sind es Wählergemeinschaften, wie auch unser FW Ortsverband Bad Abbach. Wenn man auf Bundes- und Landeswahlen teilnimmt, dann muss man eine Partei sein, obwohl man nach wie vor bürgernah aus den Regionen die Entscheidungsfindungen trifft. Es tut mir sehr leid, dass dies nicht so einfach zu erklären ist. Ich bin ehrlich: Mir wäre es lieber, wenn unsere Struktur etwas verständlicher wäre. Wichtig zu wissen ist nur, dass die Freien Wähler die bürgerliche Kraft aus der Mitte der Bevölkerung sind.

    Beste Grüße
    Christian Hanika

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