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„Dobrý den!“ und ein herzliches Willkommen
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Geschrieben von: Carmen Brandl
Freitag, den 16. März 2012 um 21:31 Uhr
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Partnerschule aus Pilsen zu Gast bei den Abbacher Grundschülern
Schülerinnen und Schüler der Partnerschule aus Pilsen waren für einen Tag zu Besuch bei ihren deutschen Mitschülerinnen und Mitschülern in Bad Abbach.
Nach der Ankunft der tschechischen Schüler mit ihren Lehrerinnen und der Begrüßung durch Bürgermeister Ludwig Wachs und die Klassen 4e und 3d wurden Gastgeschenke ausgetauscht. Berührungsängste ob des Verstehens gab es nicht. Kinder sehen das ganz locker. Geredet wurde mit „Händen und Füßen“ und wenn die Gesten nicht ausreichten, versuchten sie es eben mit den erlernten Englischkenntnissen. Nach einem opulenten gemeinsames Frühstück ging es gestärkt zur Schulhausbesichtigung und – wie es sich gehört – zu einer gemeinsamen Unterrichtsstunde. Anschließend stand ein Spaziergang durch Bad Abbach auf dem Programm sowie eine Regensburger Stadtführung in tschechischer Sprache bevor es dann hieß, wieder Abschied zu nehmen: „Na shledanou!“ und „Děkuji“ für den interessanten Tag.

Das Büffett ist angerichtet.

Ein Foto für das Schulalbum mit den Lehrerinnen von der Grundschule in Pilsen, Margita Karl Grundschule Bad Abbach, Bürgermeister Ludwig Wachs und einigen Schülern von den Schulen.
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Prinz Blau von der Abbach-Burg (Teil 4)
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Geschrieben von: Rainer Krämer
Samstag, den 03. März 2012 um 13:16 Uhr
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Der Goldschatz vom Römerhof
Der junge Prinz Heinrich IV. ist mit seiner Familie, das sind der Herzog-Vater Heinrich II. von Baiern, seine Mutter Herzogin Gisela von Burgund und seinem fünfjährigen Bruder Brun wieder auf der Burg über Abbach angekommen. Kaiser Otto II. hat seinen Vater begnadigt, er darf mit seiner Familie das Hildesheimer-Exil verlassen. Zudem belehnt er ihn wieder mit dem Herzogtum Baiern, und allem, was so dazugehört.
Herzogliche Bedienstete, Hofgesinde, Handwerker und natürlich Pferde, einige Kühe, Schweine und Federvieh ziehen jetzt mit nach Abbach. Der herzogliche Tross ist in sich selbst schon so ein kleines Dorf auf dem Hügel hoch über der Donau.
Prinz Heinrich IV. kann sich im Moment nicht mehr an alles erinnern, ist er doch gute sieben Jahre fort von hier gewesen und in dieser Zeit fanden jetzt auch ganz andere Sachen in seinem Kopf Platz, wie lesen, schrei-ben, rechnen, aber auch Latein und Geometrie, Reichs-kunde und vieles andere mehr. Kein Wunder also, dass Prinz Heinrich IV., und sein Bruder Prinz Brun, sich in der neuen Umgebung erst mal zu Recht finden müssen.
„Heini, Brun!“, schallt es laut über den Burghof, „wo steckt ihr denn schon wieder?“, ruft Mutter Gisela nach den beiden Jungen zur Mittagszeit. „Kommt jetzt aber ganz schnell in die Küche zur Suppe! Und wenn das nicht gleich passiert, dann ist sie für heute weg und abends geht ihr dann auch hungrig ins Bett!“
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. März 2012 um 13:23 Uhr
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Prinz Blau von der Abbach-Burg (Teil 3)
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Geschrieben von: Rainer Krämer
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 15:44 Uhr
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Wie Prinz Blau zu seinem Namen kam
Jedenfalls muss er sich jetzt erst mal verstecken und seinen Kittel ein wenig trocknen lassen, vielleicht hat er Glück und der Geruch geht wieder weg, und Mutter merkt von seinem Tauchgang nichts.
So, das ist doch eigentlich ganz schlau für einen Vier-jährigen auf Abenteuertour, eben nicht gleich heulend den ganzen Burghof zusammen zu plärren und nach Mama zu rufen. Er will das selbst in Ordnung bringen, so wie es sich für einen Mann gehört. So weit, so gut.
Prinz Heini ist daher zum Mittagessen nicht erschienen, seine Mutter Gisela hat ihn auch schon vormittags vermisst, aber jetzt ist sie doch beunruhigt. „Berta, geh mal den Heini suchen“, ruft sie in die Küche der Köchin zu, „das Essen kann warten, wir müssen wissen, was mit Heini los ist!“
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Prinz Blau von der Abbach-Burg (Teil 2)
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Geschrieben von: Rainer Krämer
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 22:27 Uhr
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Wie Prinz Blau zu seinem Namen kam
Gleich zu Anfang seiner nun folgenden Geschichten aus des Prinzen Jugendzeit hier in Abbach, wollen wir das Rätsel um seinen Spitznamen „Prinz Blau“ lösen.
Also, das war so, und – eigentlich ganz lustig, vor allem für die davon nicht direkt Betroffenen.
Prinz Heinrich (Heini) ist mit großer Sicherheit um 973 auf der Burg über Abbach geboren, nur ganz wenige meinen, dass das nicht so war und sein Geburtsort die Klosterburg in Hildesheim wäre, wo seine Familie mit Tanten und Onkeln eine Zeit lang lebte.
Nun, wie dem auch sei, jedenfalls verbringt Prinz Heinrich die ersten fünf Jahre seiner Kinderzeit hier in Abbach, hoch oben auf der Burg über dem Donautal. Und das ist eine mächtige Burg, mit großen dicken Mauern rundum, einem trotzigen hohen Turm in der Mitte, der Bergfried mit viermeterdicken Mauern und vielen angrenzenden Wohn- und Lagerräumen und dem wichtigen Zehentstadel, wo die Lehensleute ihren Zehent, das ist eine Art Zins, abgeben müssen.
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