CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)MdB Oßner: Bund fördert Projekt des BBW St. Franziskus Abensberg mit 475.000 Euro

Der Bund fördert ein Forschungsprojekt des Berufsbildungswerks (BBW) St. Franziskus in Abensberg zur Eingliederung von schwerbehinderten Menschen ins Arbeitsleben. Über 475.000 Euro sollen bis Ende September 2021 in dieses Vorhaben fließen, teilt der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner mit.
Ziel ist es, die Beschäftigung von Menschen mit Autismus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in der Region nachhaltig zu verbessern. „Leider schaffen noch viel zu wenig Jugendliche mit Autismus den Sprung auf den regulären Arbeitsmarkt, obwohl sie sehr häufig gute Schul-und Ausbildungsabschlüsse vorweisen können“, bedauert Oßner. Aus diesem Grund wurde das Forschungsprojekt AUT-1A ins Leben gerufen. AUT steht für Autismus -1A für Exzellenz. Zunächst sollen die bestehende Vorbehalte und Widerstände in Betrieben und Unternehmen herausgearbeitet werden, die ein Beschäftigungsverhältnis von Menschen mit Autismus verhindern. Außerdem sollen Erkenntnisse über erfolgreiche Vermittlungen bereits ausgebildeter junger Menschen gesammelt werden. In einem dritten Schritt werden auf dieser Grundlage Anreize und Förderfaktoren für Unternehmen entwickelt, um stabile Arbeitsverhältnisse für Autisten zu schaffen.
Mehr Inklusion in der Arbeitswelt
„Dieses Projekt hat das Potenzial, einen entscheidenden Beitrag für bessere Berufschancen für Menschen mit Autismus zu schaffen und die Inklusion in der Arbeitswelt in der Region voranzubringen“, so der Bundestagsabgeordnete für die Region Kelheim. „Von einem Erfolg profitieren auch die Unternehmen in unserer Heimatregion, weil sie damit leistungsstarke Mitarbeiter hinzugewinnen können.“
AUT-1A ist ein bundesweites Vorhaben, welches das BBW St. Franziskus Abensberg in Kooperation mit dem Bugenhagen Berufsbildungswerk Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein) und dem Christophorus-Werk Lingen (Niedersachsen) durchführt. Weitere Informationen gibt es unter: www.autismus1a.de



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Maria Aicher