v.l.: : Susanne Elsner, Sabrina Sendtner, Nadine Dietz, eine Gruppe Schüler, Rektor Wolfgang Brey, Richard Zieglmeier und Astrid Habel vom Eine Welt-Forum Abensberg. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: : Susanne Elsner, Sabrina Sendtner, Nadine Dietz, eine Gruppe Schüler, Rektor Wolfgang Brey, Richard Zieglmeier und Astrid Habel vom Eine Welt-Forum Abensberg. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Die bundesweite Faire Woche 2020 haben einige Klassen der Aventinus Mittelschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule Abensberg im September zum Anlass für eine Projektwoche genommen, die von Vertretern des Eine Welt-Forums als „beispielgebend“ bezeichnet worden ist. Rektor Wolfgang Brey freute sich sehr über die lobenden Worte und sagte, dass die verantwortlichen Lehrer es geschafft hätten, durchwegs interessante Themen aufzubereiten, die in die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler eingebettet sind. Und die waren mit Eifer und Begeisterung dabei und beschäftigten sich mit zehn Themen auf zehn Stationen verteilt, in den Klassenzimmern und auch in der Aula.
Rektor Wolfgang Brey mit den Gewinnern der Verlosung (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Rektor Wolfgang Brey mit den Gewinnern der Verlosung (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Die Lehrerinnen Susanne Elsner und Sabrina Sendtner von der Aventinus Mittelschule und ihre Kollegin Nadine Dietz von der Staatlichen Wirtschaftsschule hatten zuvor die Themen erarbeitet, die dann von ihren Klassen – der 7c, der M8a und der W8 –bearbeitet werden konnten. Und das traf offenbar den Nerv: „Es ist so still heute“, bemerken die Lehrerinnen. „Die Schüler sind ganz eng dabei.“ Und sind betroffen: „Kaba – von Kindern für Kinder“, hat ein Junge formuliert, nachdem er sich mit dem Thema Kinderarbeit beschäftigt hatte. „Die Station Kinderarbeit hat viele sehr betroffen gemacht“, so Rektor Brey. Auch die anderen Themen wurden fleißig bearbeitet und blieben nicht nur Theorie.
Mit viel Eifer wurde an den Projekten gearbeitet (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Mit viel Eifer wurde an den Projekten gearbeitet (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
So wurde eine Blindverkostung zum Thema „Schmeckt jede Schokolade gleich?“ mit konventioneller und mit Fair Trade-Schokolade angeboten, die „Geschichte des Kakaos“ wurde als Rätsel aufbereitet, Anbau und Ernte ebenfalls. Mit der Frage „Was versteht man unter Fair Trade?“ wurden die Schüler mit Schlagworten wie Arbeitsschutz, Ausbeutung, Pestiziden, Kinderarbeit und Kinderarmut konfrontiert. Weitere Stationen waren „Gutes Leben“ und was man damit verbindet. Auch „Unterwegs im Siegeldschungel“ war als Station mit dabei – welchem Siegel kann man vertrauen?
Die Aufgaben waren vielfältig (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Die Aufgaben waren vielfältig (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Auch thematisiert wurde, wie die Stadt Abensberg zur „Fair Trade-Stadt“ geworden ist. Brey hatte sich deshalb Richard Zieglmeier eingeladen; der Stadt- und Kreisrat der Grünen war Umweltreferent in Abensberg, als der Stadtrat beschloss, zur Fair Trade-Stadt zu werden. Er zeigte sich – wie die Vertreterinnen vom Eine Welt-Forum Abensberg – begeistert über die Aktivitäten im Schulzentrum.
Schul-Sekretärin Angelika Mandlik (rechts im Bild) fungierte als Glücksfee (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Schul-Sekretärin Angelika Mandlik (rechts im Bild) fungierte als Glücksfee (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Und weil alles so wunderbar geklappt hat, hat das Eine Welt-Forum Abensberg nach Abschluss der Aktionswoche unter den drei aktiven Klassen kleine Präsente verlost. Fünf Schultüten gingen im Rahmen einer Verlosung, bei der Schul-Sekretärin Angelika Mandlik als Glücksfee fungierte, an diese Schülerinnen und Schüler: Anna-Lena Hilz, Valentin Novi, Lilly Sophie Nölte, Simona Krasteva und Halit Budkova. Das Beispiel macht buchstäblich Schule – Rektor Brey will, dass sich alle Klassen im Laufe des Schuljahrs mit den Projekten beschäftigen. „Es war toll zu sehen, wie sich die Schüler reingehängt haben.“


Ingo Knott
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