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Zielgerichtetes und zielsicheres museumspädagogisches Angebot
Klassen 7b und 7c des Donau-Gymnasiums Kelheim mit Konstrukteur Stefan Haustein, Lehrerin Michaela Mallmann und Museumsleiterin Veronika Leikauf (Foto: Johannes Brandl)Klassen 7b und 7c des Donau-Gymnasiums Kelheim mit Konstrukteur Stefan Haustein, Lehrerin Michaela Mallmann und Museumsleiterin Veronika Leikauf (Foto: Johannes Brandl)
Das Trebuchet oder auch Tribok ist eine der durchschlagendsten Waffen des Mittelalters. Es beeindruckt sowohl durch seine Konstruktion als auch durch seine Effektivität. Und jetzt gibt es eine „Mini-“Version davon auch im Stadtmuseum Abensberg! Ab sofort können Schulklassen ein museumspädagogisches Programm inklusive einer Live-Vorführung im Zuge eines Mittelalter-Tags beim Stadtmuseum Abensberg buchen!
SchülerInnen beim Bau des Katapults (Foto: Michaela Mallmann)SchülerInnen beim Bau des Katapults (Foto: Michaela Mallmann)
Es fing an mit der Idee des ehemaligen Museumsleiters Dr. Tobias Hammerl und endete nach vielen Arbeitsstunden in einem funktionstüchtigen Nachbau eines solchen Trebuchets. Erst vor wenigen Monaten übergab Hammerl seine Konstruktionszeichnungen an den Schreiner Stefan Haustein. Dieser überarbeitete die Zeichnungen und machte sich ans Werk. Nach ersten Anfängen wurde der Arbeitsplatz in die Werkstätten des städtischen Bauhofs verlegt. Dort gingen die Arbeiten mit Hilfe der Mitarbeiter des Abensberger Bauhofs schnell voran und bereits Ende August konnte ein erster Probe-Schuss abgegeben werden. Das Ergebnis begeisterte alle Beteiligten –Konstrukteur, Handwerker und Museumsleiter waren begeistert. Und so konnte das Katapult bereits kurze Zeit später im Sommerferienprogramm eingesetzt werden.
Das Katapult nach seiner Fertigstellung (Foto: Tobias Hammerl) Das Katapult nach seiner Fertigstellung (Foto: Tobias Hammerl)
Nach einer kurzen Einführung in die physikalischen Grundlagen, die im Zusammenspiel den Erfolg des Wurfgeschosses ausmachen sowie in die Anfänge historischer Wurf- und Schleuderwaffen, geht es für die Kids an´s Bauen. Denn: sie sollen nicht nur zusehen und aus der Ferne lernen, sondern selbst mit anpacken und nachvollziehen, was das Leben eines Ritters im Mittelalter beutete. Als Belohnung wird anschließend der ein oder andere Probeschuss abgegeben – und so die zu Anfang nur theoretisch dargestellten physischen Gesetze in ihrer erfolgreichen Umsetzung gezeigt. Eine Freude und Aufregung nicht nur für die Kinder!
Nach diesem ersten Probelauf ging das Programm jetzt in die zweite Runde: die Klasse 7b und 7c des Donau-Kelheim-Gymnasium buchten unter der Leitung von Michaela Mallmann und Johannes Brandl als erste Schülergruppe das Programm – und waren begeistert!
Erster Versuch beim Ferienprogramm der Stadt Abensberg (Foto: Tobias Hammerl)Erster Versuch beim Ferienprogramm der Stadt Abensberg (Foto: Tobias Hammerl)
Buchbar ist das Angebot – wie alle andere museumspädagogischen Programme für Schulklassen und Kinder-Gruppen – über das Stadtmuseum Abensberg:
Veronika Leikauf, M.A.
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