Bezirksausschuss gibt grünes Licht für die Fortführung der Planung in Landshut-Schönbrunn
Der aktuelle Zustand des Lehrbetriebs in Landshut-Schönbrunn (Werkstattgebäude links, Sozialgebäude Mitte). (Foto: Bezirk Niederbayern)Der aktuelle Zustand des Lehrbetriebs in Landshut-Schönbrunn (Werkstattgebäude links, Sozialgebäude Mitte). (Foto: Bezirk Niederbayern)
Landshut. Das ökologische Lehrgut des Bezirks in Landshut-Schönbrunn ist in die Jahre gekommen und muss dringend modernisiert werden. Es wurde 1962 errichtet und wird seit 1994 nach Naturland-Kriterien bewirtschaftet. Für die Modernisierung hatte der Bezirksausschuss bereits im November 2018 grünes Licht gegeben. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Maßnahme nach Abschluss der Vorentwurfsplanungen und einer konkreteren Kostenerhebung erneut zur Genehmigung vorzulegen. Dies ist nun geschehen: Nach einer aktualisierten Schätzung (Stand: 24. Oktober 2019) und detaillierteren Vorplanung belaufen sich die Kosten auf gut 4,5 Millionen Euro. Inzwischen liegt auch ein Bodengutachten vor. Es hat ergeben, dass der Baugrund unter den neuen Gebäuden verbessert werden muss. Außerdem muss die Energieversorgung modernisiert und an zeitgemäße Erfordernisse angepasst werden. Und es liegt die Kostenplanung für eine Photovoltaik-Anlage vor.
Animation: Werkstatt-, Sozial- und Wohngebäude des Lehrguts wie sie künftig aussehen sollen. (Foto: Architekurbüro Brunner, Landshut)Animation: Werkstatt-, Sozial- und Wohngebäude des Lehrguts wie sie künftig aussehen sollen. (Foto: Architekurbüro Brunner, Landshut)
Die Umsetzung soll 2020 beginnen
Bei seiner heutigen Sitzung genehmigte der Bezirksausschuss die Vorentwurfsplanung einschließlich der jüngsten Kostenschätzung für die Modernisierung des ökologischen Lehrguts. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Planungen fortzuführen und nach Abschluss der Entwurfsplanung die aktualisierte Kostenberechnung zur Genehmigung vorzulegen. „Ich gehe davon aus, dass im kommenden Jahr mit der Umsetzung begonnen werden kann“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.
Das ökologische Lehrgut im Agrarbildungszentrum (ABZ) dient neben der Bewirtschaftung der eigenen Flächen vor allem den Schülern der Fachoberschule, der Fachschule für Agrarwirtschaft (Fachrichtung Landbau) und den Lehrgangsteilnehmern der Landmaschinenschule für den praktischen Unterricht. Laut Heinrich ist das ABZ für Niederbayern eine wichtige Einrichtung. Die Bedeutung reiche aber weit über die Bezirksgrenzen hinaus: „Hier lernen junge Landwirte, wie sie nach den neuesten Erkenntnissen ökologisch wirtschaften können.“ Nach der Modernisierung des Schülerwohnheims auf dem Areal in Schönbrunn müsse nun auch der nächste große Schritt in Angriff genommen werden. Geplant sind Ersatzbauten für das Betriebsleiter-Wohngebäude, die Lagerhalle, das Garagengebäude sowie das Sozial- und Werkstattgebäude.

– ch –