Keine Auswirkungen auf Umschlagszahlen dank resilienter Ansiedlerfirmen

Der Hafen Straubing-Sand liefert über alle Geschäftsfelder hinweg solide Jahresergebnisse. (Foto: Stefanie Kräh/Zweckverband Hafen Straubing)Der Hafen Straubing-Sand liefert über alle Geschäftsfelder hinweg solide Jahresergebnisse. (Foto: Stefanie Kräh/Zweckverband Hafen Straubing)Der Hafen Straubing-Sand stemmt sich gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das zeigt der Blick auf die Zahlen und Entwicklungen des Zweckverbands Hafen Straubing-Sand (ZVH) im Jahr 2020. So konnte das hervorragende Ergebnis des Vorjahres - im Gesamtumschlag über alle Verkehrsträger hinweg - wieder erreicht werden (4,25 Millionen Tonnen, plus 5 Prozent). Der Bahnumschlag verbesserte sich im Vergleich zu 2019 nochmals und verzeichnete mit 381.000 Tonnen eine neue Bestmarke. Beim Schiffsgüterumschlag wurde mit 667.000 Tonnen das zweitbeste Jahresergebnis der Hafen-Geschichte erzielt. Darüber hinaus machten 2020 insgesamt 822 Schiffe im Hafen Straubing fest - das sind 80 mehr als 2019 und so viele wie nie zuvor. Da auch der straßenseitige Umschlag zulegte, ergab sich keine Veränderung des Modal Split (Verteilung der transportierten Güter auf die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser).

Der Hafen Straubing ist als Teil der Lieferkette vor allem für die Lebensmittelindustrie systemrelevant. Durch die Einhaltung hoher Hygienestandards und einer konsequenten Trennung von Mannschaften in eigens entwickelten Schichtmodellen konnte der Hafenbetrieb auch in der Pandemie unterbrechungsfrei aufrechterhalten werden. Für die Geschäftsleitung des Hafens sind die positiven Zahlen insgesamt auf die Resilienz der Hafenkundinnen zurückzuführen: "Dass sich die Pandemie nicht stärker in unserem Jahresergebnis zeigt, liegt ganz klar an der Leistungsfähigkeit derer, die die von uns bereitgestellte Infrastruktur und Dienstleistungen nutzen", betont ZVH-Geschäftsleiter Andreas Löffert. Dank dieser Situation könne man gute Leistungen erzielen und in neue Infrastrukturmaßnahmen investieren, die wiederum den Kundeninnen zugute kommen sollen.

Vortragsabend des Niederbayern-Forums zu Social Media, digitalen Events und E-Commerce

Moderiert wurde die Vortragsrunde mit Diskussion zum Thema „Kreativität und Digitalisierung – Erfolgsfaktoren für die Zukunft“ von Christina Tanosova, der Geschäftsführerin des Niederbayern-Forums.  (Foto: Niederbayernforum e.V.)Moderiert wurde die Vortragsrunde mit Diskussion zum Thema „Kreativität und Digitalisierung – Erfolgsfaktoren für die Zukunft“ von Christina Tanosova, der Geschäftsführerin des Niederbayern-Forums. (Foto: Niederbayernforum e.V.)Wie sich Unternehmen und der Handel mit digitalen Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion im Wettbewerb positionieren können und worauf es dabei in Zukunft ankommt, wurde vergangenen Freitag beim Vortragsabend „Kreativität und Digitalisierung – Erfolgsfaktoren für die Zukunft“ dargestellt. Veranstaltet wurde die virtuelle Vortragsrunde mit Diskussion vom Niederbayern-Forum, einer Initiative zur Vermarktung des Regierungsbezirks mit Sitz in Landshut.
An die 80 Teilnehmer informierten sich dabei über aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich Social Media Marketing, digitale Eventgestaltung und E-Commerce. Philipp Ehrenberger, Creative Director und Head of Social Media der bildschnittTV GmbH in Deggendorf, Landshut, Straubing und Passau referierte über Social Media Marketing. In seinem Vortrag mit dem Titel „Social Media – Willkommen im Battlefield of Brands“ erklärte der Experte, wie Unternehmen soziale Netzwerke gezielt für sich nutzen können und welche Vorteile die Kommunikation über Facebook, Instagram, Twitter aber auch Xing und LinkedIn mit sich bringen. Klar herauskristallisiert habe sich im vergangenen Jahr, dass Unternehmen, die bereits über einen Social Media Auftritt verfügten, damit gut durch die Zeiten im Lockdown gekommen seien. „Die sozialen Netzwerke ermöglichten Unternehmen mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und weiterhin über ihre Angebote, Produkte und Dienstleistungen zu informieren“. Darüber hinaus könne man in den sozialen Netzwerken eine Geschichte erzählen und die Menschen mit tiefer gehenden Informationen zum Unternehmen und ihrem Angebot abholen. Gerade in den heutigen Zeiten sei die Kommunikation und Vermittlung der eigenen Firmenkultur, Werte und Botschaft, die hinter einer Marke stehen besonders relevant für Kunden und auch ausschlaggebend für die Entscheidung zum Kauf, erklärte der Experte.

Auf der Landesvertreterversammlung der Bayern-SPD in Bad Schwabach folgten die Delegierten dem Vorschlag des Landesvorstands und bestätigten Listenplatz 6 bei der kommenden Bundestagswahl für Rita Hagl-Kehl Zudem konnte sich Johannes Schätzl um zwei Plätze gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag verbessern und landete schlussendlich auf Platz 17.

Die Delegierten der SPD-Niederbayern (Foto: SPD-Niederbayern)Die Delegierten der SPD-Niederbayern (Foto: SPD-Niederbayern)
„Zwei Plätze unter den ersten 18 ist für unsere junge Liste in Niederbayern als Erfolg zu werten“, resümierte Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarischen Staatssekretärin, das Ergebnis der Landesvertreterversammlung am vergangenen Samstag. Auf der Landesvertreterversammlung der Bayern-SPD werden die Plätze der Kandidaten auf den Landeslisten für die Bundestagswahl vergeben. Die Anzahl der Abgeordneten, die schlussendlich über die Landesliste in den Bundestag einziehen, richtet sich nach dem Ergebnis der Zweitstimmen bei der Wahl am 26. September. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unter freiem Himmel und mit strengem Hygienekonzept im Stadion des SC 04 Schwabach statt.

„Unter anderem wurde direkt im Vorfeld bei jedem Delegierten noch ein Corona-Schnelltest durchgeführt“, so Rita Hagl-Kehl. Derzeit ist die Bayern-SPD mit 18 Abgeordneten im Bundestag vertreten. „Es freut mich, dass die Delegierten dem Vorschlag des Landesvorstands gefolgt sind und meinen sechsten Platz auf der Liste bestätigt haben. Dies ist denke ich auch eine Anerkennung meiner Arbeit in den letzten vier Jahren“, sagte Rita Hagl-Kehl (Wahlkreis Deggendorf) im Anschluss an die Veranstaltung. Zudem sei sie als SPD-Bezirksvorsitzende in Niederbayern stolz, dass Johannes Schätzl (Wahlkreis Passau) mit der einzigen erfolgreichen Kampfkandidatur des Tages noch Rang 17 erreichen konnte.
Die weiteren Kandidaten aus Niederbayern platzierten sich wie folgt: 27 Severin Eder (Rottal-Inn), 39 Vincent Hogenkamp (Landshut/Kelheim), 43 Dennis Schötz (Straubing), 44 Christian Wenzel (Straubing), 45 Stefan Werner (Landshut/Kelheim). „Gemeinsam werden wir nun als Team für ein starkes Ergebnis der Bayern-SPD bei der Bundestagswahl kämpfen. Nur ein starkes Ergebnis der SPD ist ein gutes Ergebnis für Deutschland“, so Rita Hagl-Kehl abschließend.




Christine Schrock
Geschäftsführerin
NiederbayernSPD
Dr.-Otto-Höchtl-Str. 27
94315 Straubing

Die SPD-Fraktion und die Ausschusgemeinsschaft SPD-Linke/mut haben eine Erklärung an den Landshuter Stadtrat gesandt.

Die Erklärung steht hier als PDF zur Verfügung

v.l.: Gerd Steinberger, Anja König, Patricia Steinberger und Falk Bräklein (Foto: Hans Joachim Lodermeier)


Anja König
Stadträtin
Vorsitzende der SPD- Stadtratsfraktion
Stellv. Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Landshut Stadt
Mobil: 01525-3113535

Nicole Bauer, MdB und Ruth Müller, MdL im Austausch zum Internationalen Frauentag

Die Corona-Pandemie hat unsere Lebenswirklichkeit auf den Kopf gestellt und viele Bereiche in den digitalen Raum verlegt. Auch die traditionelle Frauenveranstaltung der frauenpolitischen Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, ist in diesem Jahr über Facebook zum Publikum nachhause gestreamt worden. Gemeinsam mit der FDP-Bundestagsabgeordneten und ebenfalls frauenpolitischen Sprecherin ihrer Fraktion, Nicole Bauer, haben sich die beiden Politikerinnen mit drei Frauen aus den Bereichen Unternehmensführung, Schule und Seelsorge ausgetauscht.
Die Teilnehmererinnen an der digitalen Diskussionsrunde (Foto: SPD-Niederbayern)
Nach einer Vorstellungsrunde informierten Ruth Müller und Nicole Bauer ihr Publikum zunächst über historische Meilensteine, was Frauenrechte betrifft. So konnten Frauen seit 1962 ein eigenes Konto führen, als verheiratete Frau wurde man erst 1969 für geschäftsfähig erklärt. Auch heute, gerade angesichts der Pandemie rückt die Gleichstellungsfrage wieder in den Fokus zahlreicher Diskussionen. Vor allem in Familien mit Kindern sind es hauptsächlich die Frauen, die die Herausforderung meistern müssen, Berufstätigkeit, ob im Homeoffice oder in Präsenz, mit Kinderbetreuung und Homeschooling zu vereinbaren. Meist sind es hier auch die Frauen, die ihre Arbeitszeit reduzieren. Laut einer aktuellen Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung arbeiteten Frauen vor Corona rund fünf Stunden weniger pro Woche als Männer, im letzten Herbst betrug die Differenz sechs Stunden und wenn betreuungsbedürftige Kinder im Spiel waren, lag der Unterschied sogar bei elf Stunden. „Hier scheint es, als hätten wir durch die Corona-Pandemie wieder eine Rolle rückwärts gemacht“, so Ruth Müller. Zwar sei die Frau seit der Familienrechtsreform 1977 nicht mehr gesetzlich zur Haushaltsführung verpflichtet, jedoch, so scheint es, sei dies aus gesellschaftlicher Sicht nach wie vor nicht gänzlich etabliert.

Bezirkstagspräsident und Chefärztin werben für Pilotmodell der Grenzregionen

Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Landshut, Dr. Taja Hochegger und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Bezirk Niederbayern/Lang)Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Landshut, Dr. Taja Hochegger und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Bezirk Niederbayern/Lang)Im zweiten Lockdown nahm der Bedarf an Notfallambulanzen bei Kindern und Jugendlichen deutlich zu. Auch für Niederbayern wird dieser bundesweite Trend von Dr. Tanja Hochegger, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Landshut, bestätigt. Hier handelt es sich um junge Patienten, die aufgrund der Dringlichkeit ihrer Probleme noch am Tag der Kontaktaufnahme eine ambulante Unterstützung benötigen. Durch fehlende Tagestruktur und soziale Isolation führt dies oft zu einer erheblichen Belastung des gesamten Familiensystems. Hochegger stellt fest: „Die Angebote der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) des Bezirks Niederbayern werden deutlich dringlicher und intensiver in Anspruch genommen, was sich negativ auf die Wartelisten und längerfristige therapeutische Behandlungsmöglichkeiten auswirkt.“ Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sieht den fehlenden Schulbesuch durch den Lockdown ursächlich für die Zunahme der Beschwerden bei Kinder und Jugendlichen und wirbt deshalb für ein Pilotmodell zur schnellstmöglichen regionalen Schulöffnungen. „Kinder und Jugendliche kommen spürbar und überdeutlich an ihre Grenzen, das meldet uns die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks. Wir sollten dringlich alle möglichen Schritte in die Wege leiten, um den Schulbesuch schnellstens zu ermöglichen. Dafür brauchen wir seriös, wissenschaftlich geplante Pilotstudien in Gebieten mit hoher Inzidenz “, so der Bezirkstagspräsident. „Die Familien sind am Limit. Nach Monaten des Distanzunterrichts muss das Ziel sein, die Kinder sicher im Präsenzunterricht zu beschulen. Das ist bei einem durchdachten Testkonzept machbar“, so Olaf Heinrich.

Förderverein des Bezirksklinikums Mainkofen unterstützt Neubeschaffung von Tablets

Krankenhausdirektor Gerhard Schneider, Bezirksklinikum Mainkofen und Schatzmeister Friedrich Schuster vom Förderverein übergeben die Tablets an die einzelnen Klinikvertreter. (Foto: Bezirksklinikum Mainkofen)Krankenhausdirektor Gerhard Schneider, Bezirksklinikum Mainkofen und Schatzmeister Friedrich Schuster vom Förderverein übergeben die Tablets an die einzelnen Klinikvertreter. (Foto: Bezirksklinikum Mainkofen)
Mainkofen/Passau. Sowohl das Bezirksklinikum Mainkofen wie auch das Bezirkskrankenhaus Passau arbeiten bereits seit längerem an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der digitalen Ausstattung. Gerade die Pandemie fordert die Nutzung virtueller Angebote in vielen Bereichen des Klinikalltags. Nach bereits guten Erfahrungen mit dem Einsatz von Tablets wurde vor kurzem in weitere Geräte investiert.
Die angehenden Kauffrauen im Gesundheitswesen zeigen wie Distanzunterricht mit den neuen digitalen Endgeräten funktioniert. (Foto: Bezirksklinikum Mainkofen)Die angehenden Kauffrauen im Gesundheitswesen zeigen wie Distanzunterricht mit den neuen digitalen Endgeräten funktioniert. (Foto: Bezirksklinikum Mainkofen)Der Förderverein des Klinikums unterstützte die Anschaffung durch eine großzügige finanzielle Spende. Über neue Geräte freuen sich Ärzteschaft und Pflege im Neurologischen Zentrum und den Psychiatrischen Kliniken am Bezirksklinikum Mainkofen und dem Bezirkskrankenhaus Passau. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Als Hilfsmittel gegen die soziale Vereinsamung können die Patientinnen und Patienten per Videoanruf mit ihren Liebsten zu Hause Kontakt halten. Und auch in der Kommunikation mit dem Amtsgericht bei Patientenanhörungen geht man in Zeiten der Pandemie neue – digitale – Wege. Eine extra vom Gericht dafür zur Verfügung gestellte webbasierte, datenschutzkonforme Telekonferenzlösung kann über Link und eine verschlüsselte Verbindung aufgerufen werden. Physische Kontakte sollen so weitgehend reduziert und damit die Ansteckungsgefahr für alle möglichst geringgehalten werden. Darüber hinaus freuen sich die Auszubildenden über Leihgeräte für das Lernen im Distanzunterricht und so den virtuellen Besuch der Berufsschule.
„Unser Dank gilt den Freunden und Förderern der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik am Bezirksklinikum Mainkofen e.V. für die Spende und die damit gezeigte Verbundenheit zu unserem Haus,“ so Krankenhausdirektor Gerhard Schneider, der im Beisein von Schatzmeister Friedrich Schuster die Tablets an die Kolleginnen und Kollegen überreichte.


Verein der Freunde und Förderer der Neurologischen und Psychiatrischen Kliniken des Bezirksklinikums Mainkofen e.V.:
Der Verein ist ein Zusammenschluss von Freunden und Förderern der Neurologischen und Psychiatrischen Kliniken des Bezirksklinikums Mainkofen zum Zwecke der ideellen und materiellen Förderung. Der Verein ist eingetragen im Amtsgericht Deggendorf und will laut Vereinszweck die Förderung der Kliniken als menschliches Haus, die Förderung der Kommunikation zwischen Bevölkerung, Ärzteschaft und Klinikum sowie den besseren Wissenstransfer mit Hilfe der Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen forcieren. Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft kann unter der Tel. 09931 87-30000 gerne Kontakt aufgenommen werden.




Birgit Kölbl-Grantner
Dipl.-Ing. Medientechnik (FH) Marketing und Unternehmenskommunikation
Bezirksklinikum Mainkofen
Standorte Mainkofen – Passau – Grafenau - Pfarrkirchen
Mainkofen A3
94469 Deggendorf
Tel.: 09931 87 30 300
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.mainkofen.de

Es geht wieder los! Die Tournee beginnt am 12. Juni in Kumhausen.

Im Sommer ist KULTURmobil wieder in ganz Niederbayern unterwegs. Seit 23 Jahren begeistert das Open-Air-Theater des Bezirks Niederbayern Groß und Klein mit humorvollen, kurzweiligen und gleichzeitig anspruchsvollen Stücken. Und das bei freiem Eintritt!
v.l.: Johannes Schön (Valère), Elisabeth Küchle (Elise), im Hintergrund Peter Papakostidis (der Geizige) (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)v.l.: Johannes Schön (Valère), Elisabeth Küchle (Elise), im Hintergrund Peter Papakostidis (der Geizige) (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)
Nachmittags um 17 Uhr bringt die Schauspielerin Christine Reitmeier die Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry auf die Bühne, eines der bekanntesten Bücher für Kinder, die es gibt: zum Lachen und Nachdenken. Worum geht es? Der kleine Prinz ist auf einem klitzekleinen Asteroiden zu Hause. Er besucht uns auf die Erde und unternimmt eine Reise durch die wunderliche Welt der Erwachsenen. Dabei kommt er allmählich darauf, was wirklich im Leben wichtig ist.
Abends um 20 Uhr wird Molières Komödie „Der Geizige“ gegeben. Ein Stück, in dem ein Vater so von Gier, Geiz und Geld besessen ist, dass er dafür sogar das Glück seiner Kinder aufs Spiel setzen würde. Seine Kinder aber versuchen ihn zu überlisten…
Dies alles funktioniert, wenn Corona uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Wenn doch, gibt es Alternativen wie schon letztes Jahr. Im Moment sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Spielplan, Spielorte, und weitere Informationen finden Sie unter www.kulturmobil.de.

– cg –

Unter Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bewilligte der Sozialausschuss des Bezirkstags von Niederbayern am 9. März Fördermittel in Höhe von 40.000 Euro für das Jahr 2021 zugunsten von Menschen mit seelischer Behinderung sowie Menschen mit Hörbehinderung.

Basislogo Bezirk (Grafik: Bezirk Niederbayern)
Zuschüsse für Fahrdienste
So wurden für 2021 28.000 Euro genehmigt, um Fahrdienste für Landkreisbewohner mit seelischer Behinderung zu bezuschussen. Menschen mit seelischer Behinderung sind in vielen Fällen auf die Nutzung von Fahrdiensten angewiesen, um ambulante Hilfen wie beispielsweise Zuverdienstprojekte wahrnehmen zu können, weil diese meist nur im städtischen Raum angeboten werden. Durch ihre seelische Beeinträchtigung besitzen Betroffene oft keine Fahrerlaubnis oder sind krankheitsbedingt nicht fahrtüchtig. Auch die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist im ländlichen Raum nicht immer optimal. Um Angebote von Tagesstätten, Arbeitsprojekten und Gruppenangeboten in Beratungsstellen leichter zugänglich zu machen, bezuschusst der Bezirk Niederbayern die Fahrkosten bereits seit 2010. Seither konnten dadurch bereits eine Reihe von Menschen mit seelischer Behinderung für den Besuch von Tagesstätten und Arbeitsprojekten gewonnen werden.

Starkes Signal für den Grenzraum – Schulöffnungen wichtiges Thema

Basislogo Bezirk (Grafik: Bezirk Niederbayern)Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich begrüßt die Zusage des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, für den Grenzraum weitere 100.000 Impfdosen zur Verfügung zu stellen. „Mit 100.000 zusätzlichen Impfungen kann vor Ort viel bewegt werden. Das ist ein echter Aufschlag und ein starkes Signal. Dass die Landräte vor Ort entscheiden können, wer geimpft wird, ist ein weiterer entscheidender Schritt“, meint Heinrich.
Heinrich hält es für wichtig, dass nun vor allem in Bildungseinrichtungen ein flächendeckendes Impfangebot gemacht werde. „Wenn die Pädagogen in allen Schularten ein Impfangebot bekommen und auch in Kinderbetreuungseinrichtungen geimpft wird, entsteht endlich eine dringend benötigte Perspektive für Schulöffnungen im Präsenzunterricht. Das ist für die Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung“, so Heinrich, der auf gravierende psycho-soziale Folgen der monatelangen Schulschließung verweist. Heinrich: „Kinder brauchen Begegnungen. Um dies zu ermöglichen müssen die Lehrer geimpft sein und ein möglichst lückenloses Testen der Schüler eingeführt werden. Dann kann auch bei höheren Inzidenzwerten die Schule geöffnet werden.“

-eb-

Sozialausschuss genehmigt Raumprogramm sowie Kosten- und Finanzierungsplan für Wohnheim

Basislogo Bezirk (Grafik: Bezirk Niederbayern)Mit Beschluss im Jahr 2019 nahm der Sozialausschuss des Bezirks Niederbayern die Pläne der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg e.V. zur Kenntnis, im Rahmen des Förderprogramms zur Konversion und Komplexeinrichtungen auf dem Gelände des Cabrini-Zentrums 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung abzubauen und dafür einen Ersatzneubau mit 24 Wohnplätzen zu errichten. In seiner Sitzung am 9. März genehmigte der Sozialausschuss unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich nun das Raumprogramm für das geplante Wohnheim und stimmte dem Kosten- und Finanzierungsplan zu.

Der Personenkreis der Bewohner für das geplante Wohnprojekt umfasst Menschen mit einer geistigen Behinderung, die die Werkstattangebote der St.-Josef-Werkstätten der KJF in Offenstetten, Riedenburg oder Neustadt an der Donau nutzen, derzeit in Offenstetten wohnen und mit Fertigstellung des Gebäudes nach Rohr umziehen. Das vorgesehene Grundstück an der Landshuter Straße grenzt an ein Wohngebiet, liegt nahe der Ortsmitte und weist eine gute Versorgungsstruktur auf.

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