Drucken

... und auch kein „Spielplatz“ für Unvernünftige

Der Bad Abbacher Kurpark ist seit jeher ein Ort der Erholung für Feriengäste und Patienten der Klinik, aber auch ein Ausflugsziel von Bewohnern der näheren Umgebung; erst recht nach der umfangreichen Neugestaltung und Sanierung vor einigen Jahren.

Kurpark1
Um den Park und seine Anlagen stets in bestem Zustand zu halten, hat der Kurparkgärtner Bernhard Meuer, gerade in den Frühjahrs- und Sommermonaten, viel zu tun; und er macht seine Arbeit gern. Er ist mit Leib und Seele Gärtner und hegt und pflegt die Bepflanzungen und hält den Kurpark sauber. Doch in letzter Zeit häufen sich die Ärgernisse: Manche Besucher des Kurparks sehen ihn als „Selbstbedienungsladen“, Pflanzen und Kräuter werden ausgegraben und für den heimischen Garten mitgenommen, und Blumen werden einfach abgeschnitten. Dass das Diebstahl ist, interessiert diese Unvernünftigen wohl nicht. Doch nicht nur die zerrupften Pflanzen und zertrampelten Beete nerven den Gärtner, sondern auch, dass der angelegte Bachlauf sehr unter einfältigen Besuchern leidet. Es scheint ein zwanghafter Drang zu sein, größere Steine in den Bachlauf zu werfen. Doch das sorgt für enormen zusätzlichen Arbeitsaufwand für das Personal. Die Steine müssen mühsam wieder eingesammelt und an die eigentlich dafür vorgesehen Stellen am Ufer verbracht werden. Der künstlich angelegte Bachlauf mit seinem Uferbereich ist nun einmal kein Spielplatz. Deutlich sind Trittspuren und teilweise bereits die darunterliegende Folie zu sehen. Der gesamte Uferbereich des Bachlaufs muss daher laufend repariert werden. Ein unnötiger Aufwand an Arbeitszeit und finanzieller Mitteln. Deshalb der Appell an die Rabauken: Nehmt bitte mehr Rücksicht auf die Bepflanzungen und die Anlagen des Kurparks! Er soll doch ein gepflegter und blühender Augenschmaus für alle Parkbesucher sein.