Nachkommen von Albert Kraml stifteten sie für Kids

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Anlässlich eines großen Familientreffens aller Angehörigen des „Kraml-Clans“ reisten auch zwei Cousinen von Annegret Ruckdeschel, deren verstorbene Mutter eine geborene Kraml war, nach Bad Abbach. Christine Betz aus Chicago/USA und Elisabeth Partyka aus Basel/Schweiz hatten für die Marktgemeinde eine Überraschung im Gepäck: Sie stifteten im Namen ihres im Jahr 2012 in den Vereinigten Staaten von Amerika verstorbenen Vaters Albert Kraml, der ein gebürtiger Bad Abbacher war, für den Spielplatz am Franz-Held-Weg eine Schaukel.

Spielplatz3Seine Tochter Elisabeth Partyka erklärte dem Kurier die Gründe für die Spende: Beide Elternteile sind verstorben und wurden auf ihren Wunsch hin feuerbestattet, was in den USA weitaus günstiger ist, als eine Erdbestattung. Da ihr Vater und ihre Mutter sehr kinderlieb waren und ihr Vater, trotz Auswanderung, immer noch an seiner alten Heimat Bad Abbach hing und nie den Kontakt zu seiner hier lebenden Verwandtschaft verloren hatte, sogar immer wieder die lange Reise nach Bad Abbach auf sich nahm, um seine hier lebenden Angehörigen und Freunde zu besuchen, verwendeten seine Töchter Gelder aus dem Nachlass, um Kindern in der Marktgemeinde eine Freude zu bereiten.Spielplatz2
Zur Übergabe der Schaukel trafen sich dann alle Verwandten auf dem Spielplatz mit Bürgermeister Ludwig Wachs. Er dankte den Nachkommen von Albert Kraml im Namen der Gemeinde, aber auch der Kinder, für diese besondere Spende. Er könne sich nicht erinnern, dass während seiner Amtszeit oder auch früher schon einmal ein Spielgerät gestiftet worden wäre. „Aber dies zeigt,“ so der Bürgermeister in seiner kurzen Ansprache, „die Heimatverbundenheit von Albert Kraml. Wer einmal Abbacher ist, wird immer Abbacher bleiben, egal wohin ihn sein Lebensweg treibt.“
Danach intonierten die deutschen Angehörigen ein Lied in deutscher Sprache und die amerikanischen ein Lied in Englisch, was der Übergabe des Geschenks einen feierlichen Rahmen gab.

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