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Beim 1. Jugendtreffen kam einiges zur Sprache

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Die drei jüngsten Marktgemeinderäte von Bad Abbach, der stellvertretende Bürgermeister Christian Hanika, die Kinder- und Familienbeauftragte Anika Baumeister und der Jugendbeauftragte Andreas Diermeier, hatten alle Jugendlichen aus der Großgemeinde zwischen 13 und 18 Jahren zum 1. Jugendtreffen in das Rathaus eingeladen. Die Teens sollten die Möglichkeit erhalten, zu sagen, was ihnen bezüglich der Aktivitäten für Jugendliche in Bad Abbach und den Gemeindeteilen missfällt, aber auch Ideen und konkrete Vorschläge einzubringen, die die derzeitige Situation verbessern könnten. Eingeladen zu diesem Meeting waren auch ortsansässige Vereine, die sich in der Jugendarbeit engagieren.

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Um die 35 Jugendliche hatten den Weg in den Sitzungssaal gefunden, ebenso Vereinsvertreter, wie beispielsweise der Freiwilligen Feuerwehr, der JFG Donautal, der Pferdefreunde Gemling und der Taekwon-Do Kickboxschule Jungshin sowie eine Abordnung des Helferkreises für Refugees und der ehrenamtlich tätigen BRK-Ortsgruppe.
Ohne Scheu stiegen die Jugendlichen in die Thematik und die leidige Situation von fehlenden Freizeitangeboten ein. Es entwickelte sich eine Gesprächsrunde, bei der kritisiert wurde, dass eben wegen der fehlenden Angebote für die Älteren der angesprochenen Altersklassen nur Regensburg als Hotspot infrage kommt, doch die Busverbindungen dorthin und wieder zurück sehr schlecht sind, aber auch die Preise für Busfahrten vom Taschengeld kaum zu finanzieren sind; hier gäbe es Handlungsbedarf. Vorgeschlagen wurde für die Jüngeren unter anderem, dass die vorhandenen Spielplätze besser ausgestattet werden, Fußballtore auf Bolzplätzen aufgestellt und Halfpipes sowie ein Platz für Skater errichtet werden könnten. Bei der Diskussion stellte sich auch heraus, dass manche der Jugendlichen nichts von der Existenz des Jugendtreffs am Gutenbergring wussten; der Treff anderen zwar bekannt war, jedoch dessen Installation in Containern bemängelt wurde.
Auch die teilnehmenden Vertreter von Vereinen und Organisationen hatten einiges zu bemängeln, allem voran der Geldmangel für die Jugendarbeit, aber auch das Desinteresse der Jugendlichen, sich in einem Verein zu engagieren. Es wurde vorgeschlagen, dass die örtlichen Vereine auf die einheimischen Teens und auch auf Kinder und Jugendliche von Flüchtlingsfamilien zugehen und diese Altersgruppen mehr in die Vereinstätigkeit einbinden sollten. Aber auch die Jugendlichen sollten sich informieren und einmal bei Vereinen „hineinschnuppern“.

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Als Ergebnis dieses 1. Jugendtreffens bleibt festzuhalten, dass es viel anzupacken gibt. Künftig können sich Jugendliche unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Fragen oder Anregungen ihrerseits an die drei Markträte wenden, weiterhin sollen mithilfe einer neuen Website und in den sozialen Netzwerken die Jugendlichen auf Freizeitangebote vor Ort aufmerksam gemacht werden, die jedermann eintragen kann. Weitere Meetings zu speziellen Themen in regelmäßigen Abständen stehen ebenso auf der Agenda.