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Arbeitskreis übernahm die Planung und Organisation
Der Gedenkstein in Bad Abbach am Aufgang zur Marktkirche (Foto: br-medienagentur)Der Gedenkstein in Bad Abbach am Aufgang zur Marktkirche (Foto: br-medienagentur)
Der zweite Gedenkstein im Friedhof von Oberndorf (Foto: br-medienagentur)Der zweite Gedenkstein im Friedhof von Oberndorf (Foto: br-medienagentur)
Nachdem ein mit der Planung und Organisation von der Marktgemeinde beauftragter Arbeitskreis die Vorarbeit übernommen hatte, wurden kürzlich, genau an 01. September 2019, an dem vor 80 Jahren durch Nazi-Deutschland der 2. Weltkrieg ausgelöst worden war und millionenfaches Leid über Europa und die ganze Welt brachte, am Bad Abbacher Marktplatz und auf dem Friedhof des Gemeindeteils Oberndorf offiziell zwei Gedenksteine enthüllt, die an zwei, in Bad Abbach, ermordete Zwangsarbeiter, an den Polen Felix Haberko und an den ukrainischen Volkspolen Sydor Wotoszyn, sowie an alle NS-Opfer erinnern sollen.
Würdig musikalisch umrahmt wurde die Einweihung der Gedenksteine vom BBQ-Blechbläserquartett (Foto: br-medienagentur)Würdig musikalisch umrahmt wurde die Einweihung der Gedenksteine vom BBQ-Blechbläserquartett (Foto: br-medienagentur)
Im Beisein der Mitglieder des Arbeitskreises, vieler Marktgemeinderäte, mit Ausnahme der Fraktion der Freien Wähler Bad Abbach (FW), aber auch vieler Interessierten aus der Bevölkerung wurden die Gedenksteine enthüllt und in einer ökumenischen Zeremonie durch den katholischen Geistlichen Siegfried Fellner und Kurpfarrer Christian Günther gesegnet.
Christian Günther - evangelischer Kurpfarrer (links) - und der katholische Geistliche Siegfried Fellner bei der Segnung des Gedenksteines in Bad Abbach (Foto: br-medienagentur)Christian Günther - evangelischer Kurpfarrer (links) - und der katholische Geistliche Siegfried Fellner bei der Segnung des Gedenksteines in Bad Abbach (Foto: br-medienagentur)
In Abwesenheit des Ersten Bürgermeisters, Ludwig Wachs, und seines Stellvertreters, Christian Hanika – beide FW – vertrat stellvertretender Bürgermeister Ferdinand Hackelsperger jun. (Zukunft Bad Abbach) die Marktgemeinde. Zunächst dankte er in seiner Ansprache dem Arbeitskreis für die gute Zusammenarbeit, die letztendlich zur Verwirklichung des schon lange überfälligen Projektes beitrug. Ebenso dankte er Steinmetz Hueber für die gelungene, kostenfreie Umsetzung. Hackelsperger erinnerte daran, dass durch den 2. Weltkrieg mehr als 70 Millionen Opfer zu beklagen sind und die verbrecherische Nazi-Herrschaft auch in Bad Abbach ihre Spuren hinterlassen hat.
Marktrat und 3. Bürgermeister, Ferdinand Hackelsperger bei seiner Ansprache (Foto: br-medienagentur)Marktrat und 3. Bürgermeister Ferdinand Hackelsperger bei seiner Ansprache (Foto: br-medienagentur)
Markträtin Bettina Grünewald und Marktrat Siegfried Schneider vom Arbeitskreis stellten noch eine Pflanzschale am Gedenkstein ab (Foto: br-medienagentur)Markträtin Bettina Grünewald und Marktrat Siegfried Schneider vom Arbeitskreis stellten noch eine Pflanzschale am Gedenkstein ab (Foto: br-medienagentur)
Am Gedenkstein in Oberndorf, der einem Grabstein gleicht, wird an den durch Nazis ermordeten Sydor Wotoszyn erinnert. (Foto: br-medienagentur)Am Gedenkstein in Oberndorf, der einem Grabstein gleicht, wird an den durch Nazis ermordeten Sydor Wotoszyn erinnert. (Foto: br-medienagentur)
Marktrat Ernst Gassner und Dr. Georg Köglmeier (ebenfalls Mitglieder im Arbeitskreis) stellten hier ebenfalls eine Pflanzschale ab (Foto: br-medienagentur)Marktrat Ernst Gassner und Dr. Georg Köglmeier (ebenfalls Mitglieder im Arbeitskreis) stellten hier ebenfalls eine Pflanzschale ab (Foto: br-medienagentur)
Auch hier segneten die Geistlichen den Gedenkstein - rechts im Bild, der Oberndorfer Zeiteuge des Verbrechens, Michael Gassner. Er musste als 8-jähriger Junge mitansehen, wie die Leiche des erschossenen Sydor Wotoszyn von SS-Schergen aus der Donau gezogen wurde. (Foto: br-medienagentur)Auch hier segneten die Geistlichen den Gedenkstein - rechts im Bild, der Oberndorfer Zeiteuge des Verbrechens, Michael Gassner. Er musste als 8-jähriger Junge mitansehen, wie die Leiche des erschossenen Sydor Wotoszyn von SS-Schergen aus der Donau gezogen wurde. (Foto: br-medienagentur)