Bessere Ausstattung – beste Versorgung

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Die BRK Bereitschaftsstation (BS) Bad Abbach durfte sich über den Erwerb eines neuen Rettungswagens freuen. Die BS-Leitung betont den noch höheren Wert, die noch bessere Ausstattung des neuen Fahrzeugs, um im Bedarfsfall die absolut beste Versorgung für Patienten gewährleisten zu können, parallel dazu auch eine noch bessere Ausbildung der BS-Mitglieder. Die Ausstattung des Wagens ist praktisch gleichwertig mit den im öffentlichen Rettungsdienst eingesetzten Fahrzeugen und somit im Notfall auch einsetzbar im Rettungsdienst für den Landkreis Kelheim. Meist wird jedoch die Ortsgruppe, und damit auch ab sofort der neue Rettungswagen, bei Veranstaltungen verschiedenster Art des Marktes Bad Abbach und seiner Gemeindeteile angefordert. „Ein bisschen stolz sind wir schon,“, so Willi Berghofer und Isabella Wolski von der BS-Leitung, „dass wir allen Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde bei den verschiedensten Bedarfsfällen noch besser helfen können.“
Die BS bietet Erste Hilfe und viel mehr. „Gerne würden wir uns noch etwas vergrößern, also trau Dich und mach mit! Wir freuen uns auf Dich!“, ermuntert Willi Berghofer.
Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag, außer in den Ferienzeiten, um 19:30 Uhr in Räumlichkeiten des „Seniorenwohnen am Lugerweg“.
Weitere Infos erhält man bei Isabella Wolski, Tel. 0173-4232594, und bei Willi Berghofer, Tel. 0170-8375585.

Nachkommen von Albert Kraml stifteten sie für Kids

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Anlässlich eines großen Familientreffens aller Angehörigen des „Kraml-Clans“ reisten auch zwei Cousinen von Annegret Ruckdeschel, deren verstorbene Mutter eine geborene Kraml war, nach Bad Abbach. Christine Betz aus Chicago/USA und Elisabeth Partyka aus Basel/Schweiz hatten für die Marktgemeinde eine Überraschung im Gepäck: Sie stifteten im Namen ihres im Jahr 2012 in den Vereinigten Staaten von Amerika verstorbenen Vaters Albert Kraml, der ein gebürtiger Bad Abbacher war, für den Spielplatz am Franz-Held-Weg eine Schaukel.

Logo editorial„Was die Menschen früher nur vermuten konnten, wissen sie seit der globalen Medienvernetzung genau: Nicht die Vernunft beherrscht die Realität, sondern der Wahnsinn.“
(Wolfgang J. Reus, deutscher Journalist und Satiriker)

Wahnsinn! Für das bei Journalisten so gefürchtete „Sommerloch“, in dem sie in der Urlaubszeit über ausgebüxte Kaimane, über mysteriöse Kreise in Getreidefeldern und andere Absurditäten aus Politik und Gesellschaft berichten mussten, um die Gazetten zu füllen, aber doch eigentlich niemanden interessieren, hat man in diesem Sommer doch tatsächlich Nadeln, sprich wissenswerte Themen, zur Verfügung, mit denen das Loch gestopft werden kann.

Abbacher TurmEine Marktratssitzung, die es in sich hatte

 

Bei der Marktgemeinderatssitzung im Juni wurde die Planung des Neubaus für ein Kombigebäude aus Kinderkrippe und Kindergarten vorgestellt. Das Gebäude wird in den Hang hineingebaut werden; die Räume für den Kindergarten befinden sich dann im Untergeschoss, können aber trotzdem ebenerdig betreten werden, da zum Süden hin, Richtung des bestehenden Kindergartens St. Christophorus, das Untergeschoss faktisch Erdgeschoss ist. Die darüber liegende Kinderkrippe im Obergeschoss wird von der Nordseite, also vom Ardelean-Parkplatz her, begehbar sein. Die Lösung fand bei allen Marktgemeinderäten Zustimmung. Lediglich die noch ungeklärte Parkplatzsituation sorgte für etwas Diskussion. Die geschätzten Kosten für den Neubau in Höhe von 2,7 Millionen Euro wurden jedoch nicht bemängelt und daher die Planung mit 23:2 Stimmen abgesegnet.

Abbacher TurmIdeen für Bad Abbach werden diskutiert

Die Marktgemeinderäte Anika Baumeister (iNBA/Bündnis 90-Die Grünen), Andreas Diermeier (CSU) und Zweiter Bürgermeister Christian Hanika (FW) laden zu einem ersten Jugendtreffen am Montag, 11. Juli 2016, um 19:00 Uhr in den Sitzungssaal des Rathauses im 2. Obergeschoss ein.
Eingeladen sind alle Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren sowie die Vorstände aller Vereine, die sich mit Jugendarbeit beschäftigen.
Bei dieser Veranstaltung soll mit den Jugendlichen über ihre Ideen für Bad Abbach und die Ortsteile diskutiert werden.

Abbacher TurmSommerurlaub – Ausweis noch gültig?
Die Sommerferien stehen bald vor der Tür. Daher weist die Verwaltung des Marktes Bad Abbach darauf hin, dass man überprüfen sollte, ob jedes Familienmitglied einen gültigen Ausweis besitzt. Wenn nicht, dann sollte man bald einen neuen beantragen.
Nähere Details zu den erforderlichen Unterlagen, Kosten u. a. findet man auf der Homepage des Marktes Bad Abbach unter: www.bad-abbach.de  → Aktuelle Bürgerinfos.

 

Wahlhelfer/-innen gesucht
Für die Landratswahl am 18. September 2016 werden wieder Wahlhelfer gesucht.
Interessenten können sich im Rathaus bei Geschäftsstellenleiter Georg Brunner, Tel. 09405/9590-23, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , bis spätestens 15. Juli 2016 melden.

 

Das Rathaus, der Bauhof und die Kurverwaltung sind am Mittwoch, 20. Juli 2016, geschlossen!

Stellenangebote der Gemeinde siehe unter JOB

Abbacher TurmDer Marktgemeinderat des Marktes Bad Abbach hat am 23.02.2016 die Änderung des Flächennutzungsplanes durch Deckblatt Nr. 15, bestehend aus Planzeichnung mit Begründung und Umweltbericht, festgestellt.
Anlass der Planungsänderung ist die Darstellung einer Wohnbaufläche am östlichen Ortsrand von Peising. Der Bereich war bisher als Fläche für die Landwirtschaft bzw. Grünfläche im Flächennutzungsplan dargestellt.

Fragen an die Ortsvorsitzenden der FW und CSU

Spenden

Die Spendenaffäre um den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ist nicht nur regional zurzeit in aller Munde. Dem SPD-Politiker, auch Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Regensburg Stadtsüden, dessen Kassier pikanterweise seine von ihm getrennt lebende Ehefrau Anja ist, wird durch die Staatsanwaltschaft Regensburg vorgeworfen, über den genannten Ortsverein Spendengelder von drei Regensburger Immobilienunternehmen für seinen Bürgermeister-Wahlkampf in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro empfangen und verwendet zu haben.

Passgenaue und handgeschneiderte Dirndln wurden präsentiert

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Gell, da schaugst! Stolz präsentierten acht Damen aus Bad Abbach im katholischen Pfarrsaal ihre handgeschneiderten und deshalb passgenauen Dirndl.
Renate Wanner, Leiterin der Volkstanzgruppe des örtlichen Heimat- und Kulturvereins, organisierte bereits vor etlichen Jahren einen Kurs, in dem auch weniger geübte Hobby-Schneiderinnen lernen konnten, sich selbst ein Dirndl nach Maß und historischen Vorlagen zu nähen, um sich dann bei Auftritten der Tanzgruppe darin zu drehen.

Krisenstab und Helfer arbeiteten Hand in Hand

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Am Sonntagmorgen gegen 4:00 Uhr ereignete sich direkt vor der Schleuseneinfahrt bei Poikam, einem Ortsteil von Bad Abbach, eine schwere Havarie des Flusskreuzfahrtschiffes „Viking Tor“ an der Eisenbahnbrücke. Wie sich herausstellte, wurde das Schiff bei der Anfahrt zur Poikamer Schleuse, bedingt durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit des Wassers und den erhöhten Wasserpegel der Donau, vom Heck her quergestellt und mit der Längsseite an die Gründung der Brückenpfeiler gedrückt.

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Das Personal auf der Kommandobrücke konnte das Schiff aus dieser Lage nicht mehr selbst befreien, da der Wasserdruck auf das Schiff die eigene Motorleistung überstieg. Nach einer ersten behelfsmäßigen Sicherung und Stabilisierung des Schiffes durch die alarmierten Einsatzkräfte, wurden 186 Passagiere und von den 51 Crew-Mitgliedern 41 evakuiert; 10 verblieben auf dem Schiff. Der Bad Abbacher Kurier war ab 10:00 Uhr vor Ort und konnte mit verschiedenen Einsatzleitern sprechen.

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Wie Polizeihauptmeisterin Birgit Voit berichtete, bestand für die Passagiere, Amerikaner und Kanadier, und die Crew jedoch keine akute Gefahr. Neben der Polizei Havarie17waren laut Nikolaus Höfler, Kreisbrandmeister und Einsatzleiter der Feuerwehr, insgesamt 250 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Abbach und den Gemeindeteilen sowie Kelheim, des Technischen Hilfswerks, des BRK und der Wasserwacht im Einsatz. Eine der vielen Sicherungsmaßnahmen war, die Schiffsfenster, welche nur knapp über der Wasserlinie, durch Balken zu schützen, damit sie nicht durch Treibholz beschädigt wurden und dadurch Wasser in das Schiff hätte gelangen können. Dies wäre fatal gewesen, hätte bewirkt, dass das Schiff Schlagseite bekommen hätte und es eventuell drohte zu sinken. Vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg war Jürgen Schillinger zur Einsatzleitung hinzugezogen worden. Als weiteren Experten holte er noch zusätzlich den Nautiker Hans Kerber hinzu. Die Bergungslage war schwierig, da zum einen die Donau, bedingt durch das regnerische Wetter der letzten Wochen mehr Wasser führt wie üblich, und zum anderen sehr viele Fachstellen in die Planung der Bergung miteinbezogen werden mussten. Havarie18

Wie Jürgen Schillinger darlegte, bereitete vor allem der hohe Wasserdurchfluss von rund 1.000 m³ pro Sekunde große Sorgen. Ein weiteres Problem war die leichte Schieflage des Schiffes. Durch den hohen Wasserdruck wurde das Schiff auf die unter dem Wasser liegende Sand- und Steinbank eines Brückenpfeilers gedrückt. Selbst wenn man das Schiff, wie geplant, hätte wegziehen können, musste dabei höchste Aufmerksamkeit darauf gelegt werden, dass das Schiff nicht noch mehr in Schieflage gerät. Nach längerer Beratung in der Einsatzleitung entschloss man sich schließlich gegen 13:30 Uhr mit Hilfe des Schubschiffes „Paula“ das Heck der „Viking Tor“ mit einem extra starken Stahlseil an die „Paula“ anzuhängen und das Schubschiff sollte dann versuchen, das havarierte Schiff entgegen der Strömung vom Heck her wieder mit der Längsseite parallel zur Strömungsrichtung zu bekommen. Dazu musste der Stauwehrbetreiber, das Energieunternehmen Eon, hinzugezogen werden. Durch eine kontrollierte kurzzeitige Schließung von zwei Schleusentoren sollte der Wasserstand der Donau so weit angehoben werden, dass das Schiff zum einem von der Sandbank angehoben wird und zum anderen sich dadurch auch die Fließgeschwindigkeit der Donau in dieser Zeit verringert und der Strömungsdruck vermindert wird, um das Drehen der „Viking Tor“ zu erleichtern. Um 13:30 Uhr war es dann soweit: Die zwei Schleusentore wurden geschlossen, der Zugverkehr auf der Strecke gestoppt, das Schubschiff „Paula“ wurde mit einem Stahlseil mit der „Viking Tor“ verbunden.

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Langsamer als erwartet stieg der Wasserpegel an und das Schubschiff begann zu ziehen. Gespannt blickten Einsatzleitung, Einsatzkräfte und auch der Bürgermeister von Kelheim, Horst Hartmann, sowie Landrat Dr. Hubert Faltermeier, die zwischenzeitlich hinzugekommen waren, auf die beginnende Bergung der „Viking Tor“. Nach rund 20 Minuten musste der Versuch aber wieder abgebrochen werden. Die Drehung der „Viking Tor“ ging zu langsam und die Gefahr, dass aufgrund des immer noch hohen Strömungsdruckes, das Schiff doch zu sehr in Schieflage geraten und unter die Wasserlinie gedrückt werden konnte, war doch zu groß. Kontrolliert wurde daher die „Viking Tor“ wieder in die ursprüngliche Position zurückgebracht und gesichert.

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Eine weitere Besprechung der Einsatzleitung und des Kapitäns des Schiffes wurde notwendig. Gegen 14:45 Uhr wagte man einen neuen Bergungsversuch. Diesmal wurde abgewartet, bis der Wasserstand durch Aufstauung noch höher als beim ersten Versuch wurde. Damit einhergehend verringerte sich auch der Strömungsdruck auf das Schiff. Die „Viking Tor“ ist 135 Meter lang und hat einen Tiefgang von 2 Metern, das bedeutet, dass auf das Schiff dadurch, dass es quer zur Strömung stand bei einem Wasserdurchfluss von 1.000 m³, eine Tonne pro m² und somit 270 Tonnen permanent auf das Schiff drücken. Und dann tatsächlich, begann das Schiff langsam sich mit Eigenantrieb und der Hilfe des Schubschiffes zu drehen.

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Immer weiter konnte das Heck in Strömungsrichtung gezogen werden und nach rund 20 Minuten war das Schiff wieder mit der Längsseite parallel zur Strömung ausgerichtet. Das Schiff wurde dann vom Schubschiff „Paula“ erst einmal aus der Gefahrenzone gezogen und sollte dann entweder in sicherem Abstand zur Stauanlage und der Schleuse vor Anker gehen oder gleich bis zum Kelheimer Hafen gezogen werden.

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Die beteiligten Einsatzkräfte und die Einsatzleitung waren erleichtert, dass beim zweiten Bergungsversuch alles klappte. Jürgen Schillinger bedankte sich bei den Einsatzleitern und den Einsatzkräften für den mustergültigen Ablauf des Einsatzes und betonte nochmals die hervorragende Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzabteilungen. Der Zugverkehr konnte kurz danach wieder freigegeben werden und der Schifffahrtsverkehr wird ebenfalls bald wieder freigegeben sein, sofern nicht ein weiterer Anstieg des Wasserpegels eine generelle Aussetzung des Schiffsverkehrs erfordert. Die „Viking Tor“ wird nun einer eingehenden Untersuchung der weiteren Fahrtauglichkeit unterzogen werden und soweit keine größeren Schäden feststellbar sind seine Weiterfahrt beginnen können. Die evakuierten Passagiere und Crew-Mitglieder warten in Regensburg bereits auf die Weiterfahrt.

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Bündnis 90/Die Grünen veranstalteten Flohmarkt für guten Zweck

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Was einer nicht mehr braucht, daran findet ein anderer vielleicht Interesse. So funktionieren Flohmärkte, wo Angebot und Nachfrage zum Erfolg beitragen, wo verhandelt und um jeden Cent gefeilscht wird.