Schützen auch auf dem Tanzparkett mit guter Figur

Dass die Schützinnen und Schützen der Sektion Donautal mit Kimme und Korn umzugehen wissen, ist hinlänglich bekannt; dass sie aber auch auf dem Tanzparkett eine gute Figur machen können, zeigten sie beim Sektionsschützenball, der dieses Jahr im Gasthof Schreiner in Lengfeld stattfand. Die Mitglieder/-innen der Schützensektion Donautal, zu der die Schützenvereine aus Bad Abbach, Lengfeld, Oberndorf, Poikam, Teugn, Gundelshausen, Poign und Weillohe gehören, sorgten im vollbesetzten Schreiner-Saal für Stimmung und gute Laune.

Schützen4

Ein Bürgerreporter recherchiert Beschilderung nach einem schrecklichen Verkehrsunfall

Der tragische Unfalltod von Maya Spasskaya am Bad Abbacher Shopping Center ist zurzeit in aller Munde. Nicht nur die Familie der Verstorbenen kritisiert die Beschilderung an der Staatsstraße und die wenig Schutz bietende Bushaltestelle auf freiem Feld, sondern auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger schalten sich in die Diskussion darüber ein. Bemängelt wird, dass an der Unfallstelle, weil nach dem Ortsende, gekennzeichnet durch das entsprechende Schild, stadtauswärts 100 km/h gefahren werden dürfen. Warum kann das Ortsschild von Bad Abbach nicht weiter stadtauswärts plaziert werden? Diese Frage beschäftigt den Bürgerreporter Klaus Kuntsch. Er hat sich die Mühe gemacht und eine Fotomontage erstellt, anhand der man einen möglichen Standort für das Ortsschild von Bad Abbach an der Staatsstraße 2143 ersehen kann. Zusätzlich hat Klaus Kuntsch Beispiele fotografiert, bei denen, obwohl eine nur einseitige Bebauung vorhanden ist, trotzdem ein Ortsschild vor der Doppelbebauung an der Straße angebracht wurde. Bei den Beispielen handelt es sich um Straßen verschiedenster Klassifizierungen, es ist von der Gemeindeverbindungsstraße bis zur Bundesstraße alles vertreten. Ginge es vielleicht doch, trotz einseitiger Bebauung, das Ortsschild von Bad Abbach zu versetzen und so eine adäquate Geschwindigkeit für Fahrzeuge anzuordnen?

Nachfolgend die Fotos:

Lustige und interessante „Bad Abbacher G’schichten“ im neuen Heimatheft

Da staunte Werner Sturm nicht schlecht, als Willi Kellner bei einer Arbeitssitzung des Heimat- und Kulturvereins mit bierernster Miene den Vorschlag unterbreitete, dass beide gemeinsam, weil im Ruhestand, freiwillig ins Gefängnis gehen sollten, um finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden. Vorausgegangen war diesem Vorschlag, der sich im Nachhinein natürlich nicht als ernstgemeint herausstellte, ein Vorkommnis bei einer kulturellen Veranstaltung des Vereins im sogenannten Vogelhaus im Kurpark: In der Pause hatten die Gäste Durst und die Veranstalter öffneten kurzentschlossen den Ausschank. Doch ein böser Zeitgenosse hatte etwas dagegen, denn plötzlich schaltete sich ein Vertreter des Landratsamtes ein. Auf die Bewirtung aufmerksam gemacht, wollte er die Schankgenehmigung einsehen, die der Verein jedoch nicht beantragt hatte. Die Organisatoren waren davon ausgegangen, dass im Vogelhaus eine Schankgenehmigung für alle dort stattfindenden Veranstaltungen vorliegen würde. Dies war jedoch nicht der Fall. Der Mitarbeiter des Landratsamtes ließ sich nicht erweichen und drohte eine Anzeige mit Verhängung eines Bußgeldes an. Der Bürgermeister schaltete sich nach Kenntniserhalt ein und konnte die Bußgeldverhängung abwenden. Und ins Gefängnis mussten Werner Sturm und Willi Kellner auch nicht.

Stellungnahmen der Behörden bleiben aus

Offener Brief der Enkelin Katya Stahl an Landrat Dr. Hubert Faltermeier und die Marktgemeinderäte von Bad Abbach

Nach dem tödlichen Unfall von Maya Spasskaya am 2. Januar 2016 an der Bushaltestelle respektive an der Fußgängerfurt über die Staatsstraße 2143 zum gegenüberliegenden Shopping Center melden sich immer Bürgerinnen und Bürger von Bad Abbach zu Wort, die den provisorischen Zustand und die dortige Verkehrssituation kritisieren.
Der Kurier hat um Stellungnahmen bei den involvierten Behörden nachgefragt.

01 Spasskaya Maya Fofo 2 füBürgerreporter melden sich zu Wort

Eine kurze Polizeimeldung vom 3. Januar 2016 berichtete vom Tod einer Fußgängerin an der Bushaltestelle beim Shoppingcenter Bad Abbach. Die Fußgängerin Maya Spasskaya, 82 Jahre alt, lebte seit 2013 in Bad Abbach um ihre Enkelin, Katya Stahl, zu unterstützen. Maya Spasskaya kam mit ihrer Familie 2002 aus Saratow in Russland nach Augsburg. Sie wohnte zuerst bei ihrer Familie in Augsburg, dort lebt auch ihre Tochter, die in Augsburg als Ärztin arbeitet. Maya Spasskaya war in Russland in einem metallverarbeitenden Betrieb als promovierte Ingenieurin wissenschaftlich tätig.

Angesichts des tragischen Todes ihrer Mutter und Oma wünschen sich die Angehörigen, dass an der Bushaltestelle nicht noch so ein Unglück geschieht.

Was macht die Bushaltestelle so problematisch?

The same procedure as every year

Ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Bad Abbach ist der Neujahrsempfang der Freien Wähler Bad Abbach im katholischen Pfarrsaal. Zum Empfang geladen werden Persönlichkeiten aus der örtlichen und überörtlichen Politik, Vertreter der Vereine von Bad Abbach sowie Personen, die sich für Bad Abbach verdient gemacht haben.

Sternsinger sammeln für Kinder in Not

Auch heuer wurden die Sternsinger als „Heilige drei Könige“ ausgesandt, um sich zum einen bei der Solidaritätsaktion des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren, zu beteiligen, und zum anderen, um allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Gottes Segen zu überbringen und Glück im neuen Jahr zu wünschen.

dreiKoenige
An die Haus- und Wohnungstüren wird traditionell zu der jeweiligen Jahreszahl „C + M +B“ geschrieben. Dies bedeutet „Christus Mansionem Benedicat“ – „Gott segne dieses Haus“, wird im Sprachgebrauch aber auch als „Caspar, Melchior, Balthasar“ interpretiert.
Das Leitwort der 58. Sternsinger-Aktion lautet heuer „Respekt – für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“. Jährlich werden aus den Mitteln der weltweit größten Aktion dieser Art rund 2.000 Kinderhilfsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Schon deshalb füllten sich von Haus zu Haus die Sammelbüchsen immer mehr und für die Sternsinger gab es als Dank für die Überbringung des Segenswunsches – „Gesegnet sei dieses Haus und alle, die hier gehen ein und aus. Wir wünschen euch ein frohes Jahr – Kaspar, Melchior, Balthasar“ – Süßes und andere Leckereien.

Mit Trommelwirbel durch Abbachs Straßen

Spielmannszug

Einer mittlerweile guten Tradition folgend, begrüßte auch heuer der Spielmannszug Bad Abbach das neue Jahr mit einem Straßenkonzert.
Die Musikanten zogen durch die Straßen und Gassen der Großgemeinde und wünschten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit schmissigen Märschen alles Gute für das Jahr 2016. Anerkennend gab es dann als kleines Dankeschön Spenden in die Sammelbüchsen. Damit unterstützt man jedes Jahr aufs Neue nicht nur das Fortbestehen des Spielmannszugs, sondern beispielsweise auch die hervorragende Jugendarbeit des Vereins.

Logo editorial„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
(Georg Christoph Lichtenberg)

Der Gedanke zum neuen Jahr von Georg Christoph Lichtenberg, einem deutschen Physiker und Aphoristiker, der im 18. Jahrhundert lebte und wirkte, trifft auf vieles und viele zu.
Denn auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, haben sich bestimmt zum Jahreswechsel Gedanken darüber gemacht, was sich gegenüber dem alten Jahr ändern muss, damit das neue Jahr gut wird. Die ganz persönlichen „guten Vorsätze“ sind allgegenwärtig: Das Rauchen endlich aufgeben, mehr Sport treiben, sich bewusster ernähren, einen Streit endlich beilegen, und, und, und. Doch sobald der Neujahrskater sich wieder verabschiedet hat, sind mit ihm auch die „guten Vorsätze“ wieder verschwunden.

Hausgemeinschaft der Kochstraße sammelte bei Glühweinparty

Was aus einer spontanen Idee heraus geboren wurde, entpuppte sich dann als unverhoffte Spende für das Tiergehege im Kurpark: Die Hausgemeinschaft der Kochstraße 2 organisierte für die Bewohner der Eigentumswohnanlage in der neuen Mitte im Dezember eine Grill- und Glühweinparty.

Eltern-Kind-Gruppen treffen sich im katholischen Pfarrsaal
Mütter, Väter und Großeltern mit Kindern im Alter von einigen Monaten bis zu drei Jahren treffen sich alternativ montags von 10.30 bis 12.00 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags von 9.00 bis 11.00 Uhr im katholischen Pfarrsaal in Bad Abbach, Römerstraße.

Kind mit Schnuller
Wieso macht es Spaß, in einer Eltern-Kind-Gruppe zu sein? Weil man einen sinnvollen Wochenprogrammpunkt unter Gleichgesinnten hat. Weil es eine Exklusivzeit nur für die Kleinen ist. Weil es eine Abwechslung im Alltag ist. Weil sich die Kinder gemeinsam entwickeln, viel voneinander lernen und miteinander frei spielen. Weil sich die Eltern regelmäßig austauschen können. Weil man Spaß am gemeinsamen Singen und Spielen hat. Weil es schön ist, immer wieder neue Lieder, Spiele und Reime kennenzulernen. Weil man in entspannter, freundlicher Atmosphäre gemeinsam singen, spielen und Brotzeit machen kann. Genug Gründe, an den Treffen teilzunehmen. Die neuen Gruppen starten Mitte Januar 2016. Infos erhält man von Andrea Blaschke (Tel. 09405-4636) und Andrea Halbauer (Tel. 09405-917907). Anmeldungen sind erwünscht, bei Andrea Blaschke für die Montags- und Donnerstagsgruppen, bei Andrea Halbauer für die Dienstags- und Mittwochsgruppen.