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Abensbergs 3. Bürgermeisterin Gertraud Schretzlmeier hat am heutigen Donnerstag, 22. Februar 2018, der in Abensberg lebenden Euphrosina Monatzeder herzlich im Namen der Stadt Abensberg zum 92. Geburtstag gratuliert. Der Name Euphrosina ist selten; er entstammt der griechischen Mythologie, wird einer Tochter des Zeus zugeschrieben und bedeutet übersetzt „Frohsinn“. Die vitale und humorvolle Dame besteht aber auf die Kurzform: „Mich kennt man als Sina.“
Unten rechts das Geburtstagskind, links ihre Freundin Ingeborg Nagel, gebürtige Schlesierin. Oben rechts Sinas Tochter Brigitte, links 3. Bürgermeisterin Traudl Schretzlmeier, die auch im Namen des 1. Bürgermeisters Dr. Uwe Brandl gratulierte. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Und als Kinobetreiberin: Sina Monatzeder ist gebürtige Siegenburgerin, ging in Riedenburg auf die strenge Schwesternschule („In die Stadt durften wir nicht, es hätt‘ uns ja ein Bursche anschauen können!“) und hatte nach dem Krieg das Glück, einen erfolgreichen Landwirt, gelernten Wagner und Händler zum Vater zu haben. Der sagte ihr: „Ich bau dir ein Kino, weil mit der Landwirtschaft hast es ja ned so.“ „Da hat er Recht gehabt“, lacht sie heute und blickt auf gut 20 Jahre Kinobetrieb in Siegenburg zurück. Bis in die 70er ging das Geschäft gut, dann kam der Siegeszug des Fernsehers. Was lief im Kino am besten? „Heimatfilme. Wenn die sonntags gezeigt wurden, haben wir auch die Stühle aus der Küche fürs Kino gebraucht, so voll war es da“, sagt ihre Tochter Brigitte Loidl, die zum Geburtstag natürlich bei ihrer Mama war. Die Welt ist ein Dorf: Beide Söhne von Frau Loidl waren Schüler von Frau Schretzlmeier, als die am Mainburger Gymnasium unterrichtete. Während Tochter Brigitte in Abensberg geheiratet hat, zog es ihren Bruder nach München. Den kennt man mindestens landesweit, es ist Josef „Hep“ Monatzeder, der in München als Grüner lange Jahre im Stadtrat und auch 3. Bürgermeister war.
Freud und Leid sind sich stets nahe. Die zwei Brüder von Sina sind im Krieg gefallen. Sinas Ehemann brachte, nachdem seine erste Frau an Krebs gestorben war, bereits einen Sohn mit in die Ehe, doch er verstarb - wie seine Mutter - an Krebs.