Konjunkturbericht der Handwerkskammer zum 2. Quartal 2021

Zwar erholen sich die unmittelbar von den Schließungen betroffenen Handwerksbereiche wieder. Ein deutlicher Aufwärtstrend lässt aber noch auf sich warten.  (Foto: STEKLO_KRD – stock.adobe.com)Zwar erholen sich die unmittelbar von den Schließungen betroffenen Handwerksbereiche wieder. Ein deutlicher Aufwärtstrend lässt aber noch auf sich warten. (Foto: STEKLO_KRD – stock.adobe.com)
Das Pandemiegeschehen entspannt sich, damit gehen Lockerungen und eine langsame wirtschaftliche Erholung einher, so auch in Teilen des Handwerks. Der Geschäftsklima-Index im ostbayerischen Handwerk steigt um 8 Prozentpunkte auf einen Wert von 20. Damit bewegt sich das Geschäftsklima für das regionale Handwerk insgesamt wieder auf einem ähnlichen Niveau wie Ende 2019 vor Einleitung der Corona-Maßnahmen, das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hervor.

Pressefoto Unsere Besten ueTheater (Foto/Grafik: ueTheater)Kundgebung und kommunalpolitisches Kabarett:

Das ue-Theater Regensburg veranstaltet an drei Tagen in Regensburg an verschiedenen öffentlichen Plätzen eine Kabarettveranstaltung mit anschließender Diskussion.

  • Do 22.07. Kassiansplatz – Thema: Kapitalistische Zurichtung der Stadt
  • Fr 23.07. Rathausplatz – Thema: Korruption und Fassadendemokratie
  • So 25.07. Jahninsel – Thema: Vertreibung von Mensch und Kultur

19:00 Reden und Grußworte – 19:30 Kabarett “Unsere Besten”– 20:30 Öffentliche Diskussion

Kurzbeschreibung des Kabarett

Jugend-forscht-Sonderpreis der CBM für Münchner und Haarer Schüler

Kevin Pfalz und Dezhong Zhuang  (v.l.n.r.) haben einen Helm entwickelt, der blinden Menschen hilft, sich zu orientieren. Dafür gewinnen sie den CBM-Sonderpreises „Innovationen für Menschen mit Behinderungen" (Foto: © Kevin Pfalz/Dezhong Zhuang)Kevin Pfalz und Dezhong Zhuang (v.l.n.r.) haben einen Helm entwickelt, der blinden Menschen hilft, sich zu orientieren. Dafür gewinnen sie den CBM-Sonderpreises „Innovationen für Menschen mit Behinderungen" (Foto: © Kevin Pfalz/Dezhong Zhuang)Bensheim/München/Haar. Scheinbar lautlos flitzen Fledermäuse durch die Dunkelheit, indem sie mit Ultraschall navigieren. Dieses Prinzip wollen zwei jugendliche Tüftler für blinde Menschen nutzbar machen, um ihnen die Orientierung zu erleichtern. Dazu statten Kevin Pfalz (15) und Dezhong Zhuang (15) einen Fahrradhelm mit Sensoren aus, die den Abstand zu Hindernissen in Geh-Richtung erfassen. Kommt der Träger einem Hindernis zu nah, warnt ihn ein akustisches Signal. „Sonic Light Vision“, also „Schall Licht Sicht“, nennen sie das Hilfsmittel. Dafür erhalten die Schüler des Luitpold-Gymnasiums München und des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar, den Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) „Innovationen für Menschen mit Behinderungen“. Der Preis wird im Rahmen des Landeswettbewerbs Bayern der Stiftung „Jugend forscht“ verliehen. Die Ultraschallwellen spiegeln Fledermäusen die Distanz zu Hindernissen wider. Doch diese auf Schallwellen basierende Sonar-Technik genügt nicht, um Gefahren durch Treppen oder Absätze zu erkennen. Hierzu bedarf es einer punktgenauen Abstandsbestimmung. Dazu verwenden die Jungforscher einen LiDAR-Sensor, der mit Infrarot-, also Lichtsignalen funktioniert. Ausgestattet ist der Helm mit Mikrocontroller, Akku, Lautsprecher und weiteren technischen Feinheiten. Das wild abstehende Kabelwirrwarr der kuriosen Kopfbedeckung erinnert an die Frisur Einsteins in Form eines Roboters.

1. Bayern weitet Corona-Impfangebote massiv aus / Impfen wird schneller und flexibler / Starke Partner setzen neue Impfangebote um

Staatsregierung Bayern (Grafik: Bayerische Staatsregierung)Bayern weitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Impfangebote massiv aus. Die Staatsregierung wird Corona-Impfungen weiter flexibilisieren und die Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger weiter steigern. Besonders im Fokus steht dabei die Altersgruppe der 16- bis 30-Jährigen.

Künftig sollen Erstimpfungen in den Impfzentren auch ohne vorherige Registrierung und Termin möglich sein. Zudem soll die Wohnortbindung aufgehoben werden. Man kann sich also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend impfen lassen. Darüber hinaus ist es künftig möglich, dass Erst- und Zweitimpfungen von niedergelassenen Ärzten und Impfzentren in Kombination vorgenommen werden.

Ergänzend sollen vor Ort Sonderimpfaktionen ausgeweitet werden. So sind Impfungen mit mobilen Teams zum Beispiel vor Geschäften, auf Märkten oder bei Sportveranstaltungen möglich. Die Impfzentren können auch „Familiensonntage“ für Eltern und Kinder ab zwölf Jahren anbieten. Ergänzend können die Impfzentren Drive-in-Angebote einrichten.

Ziel ist es, den Impfstoff vor allem mit Hilfe mobiler Teams zu den Menschen zu bringen. Um die Bürgerinnen und Bürger in ihrer unmittelbaren Lebenswelt zu erreichen, setzt die Bayerische Staatsregierung auf starke Partner vor Ort. Dazu gehören der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Bayerische Jugendring, der Bayerische Landessportverband, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkstag, der Bundesverband der Systemgastronomie und die Betreiber großer Einkaufszentren, die bei der Umsetzung neuer und unbürokratischer Impfangebote helfen werden.

Ergänzend bietet die Staatsregierung Impfaktionen für bestimmte Zielgruppen: Reihenimpfungen für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sind schon angelaufen, in Kürze werden Reihenimpfungen für Studierende folgen.

2. Bayerisches Landesprogramm zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie angelaufen / Freistaat stärkt Jugendarbeit und Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Gleichzeitig leisten sie durch das Einhalten von Beschränkungen und Hygienemaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie. All das hat Spuren hinterlassen. Das bayerische Kabinett hat deshalb am 23. März 2021 ein Landesprogramm zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie beschlossen. Der Bund hat später mit einem eigenen Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ nachgezogen, von dem auch die Kinder und Jugendlichen in Bayern profitieren.

Das Bayerische Unterstützungsprogramm deckt die gesamte Altersspanne der Kinder und Jugendlichen und ihre vielfältigen Bedürfnisse ab. Zum einen werden bereits bestehende Programme ausgebaut (z.B. Jugendsozialarbeit an Schulen, Stärkung der Erziehungsberatungsstellen, zusätzliche Ausbildungsakquisiteure). Zusätzlich werden neue niederschwellige Unterstützungsangebote zur Stärkung von Jugendarbeit und Partizipation von Kindern und Jugendlichen geschaffen.

So findet im Herbst 2021 ein gemeinsam mit dem Bayerischen Jugendring initiierter digitaler Hackathon statt, um gemeinsam Kontakt- und Partizipationsformate im digitalen Raum zu erarbeiten. Ausgewählte dort erarbeitete Projekte werden mit einem Jugendbudget in Höhe von 1 Mio. Euro umgesetzt und gefördert. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring wird eine Reaktivierungs- und Wertschätzungskampagne entwickelt. Um den direkten Dialog sowie die Beteiligung und Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken, wird derzeit eine Website konzipiert, die einen Überblick über bestehende Partizipationsmöglichkeiten gibt und Akteure besser vernetzt.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Unterstützungskonzepts ist die Stärkung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), die weiter ausgebaut wird und gerade sozial benachteiligte junge Menschen gezielt Hilfestellung geben kann.

Besonders belasteten Familien greift der Freistaat gezielt unter die Arme und baut entsprechende Hilfen während der Corona-Pandemie kontinuierlich aus: Die bestehenden 180 multidisziplinär ausgestatteten Erziehungsberatungsstellen können bis 2022 um zusätzliche 90 geförderte Stellen erweitert und die Struktur der Erziehungsberatung damit gestärkt werden. Das von Bayern initiierte und länderübergreifende Projekt der virtuellen Beratung wird ab 2022 um zusätzliche 50.000 Euro gefördert, um die digitalen Angebote zu stärken. Rund 70.000 Familien erhalten somit jährlich Unterstützung durch eine der bayerischen Erziehungsberatungsstellen.

3. Änderungen bei großen Sportveranstaltungen und kulturellen Großveranstaltungen

Ab 15. Juli 2021 gelten folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

Für große Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter können die Veranstalter wahlweise abweichend von den bisherigen Vorgaben mehr Zuschauer zulassen, wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist und dabei folgende Vorgaben beachtet werden:

• Zulässig sind maximal 35 % der Gesamtkapazität, höchstens 20.000 Zuschauer. Zwischen den Plätzen ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Stehplätze werden nicht zugelassen.
• Die Nachverfolgung von Infektionsketten wird durch personalisierte Tickets gewährleistet.
• Die Zuschauer haben einen negativen Testnachweis vorzulegen. Ausgenommen hiervon sind geimpfte und genesene Personen.
• Der Verkauf und Konsum von alkoholischen Getränken sind nicht zulässig. Erkennbar alkoholisierte Personen erhalten keinen Zutritt.
• Es besteht FFP2-Maskenpflicht. Unter freiem Himmel entfällt diese am Sitzplatz.

Für kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter mit mehr als 1.500 Besuchern gelten diese Anforderungen entsprechend.

MdB Oßner: Neue Förderrichtlinie für Einbau und Umrüstung von Luftfiltern

Eine neue Förderrichtlinie des Bundes soll mithelfen, gesunde, saubere Luft in Kindertagesstätten und Schulen zu schaffen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bei einem Besuch im Kindergarten Velden vor der Corona-Pandemie. (Archivbild: MdB-Büro Oßner)Eine neue Förderrichtlinie des Bundes soll mithelfen, gesunde, saubere Luft in Kindertagesstätten und Schulen zu schaffen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bei einem Besuch im Kindergarten Velden vor der Corona-Pandemie. (Archivbild: MdB-Büro Oßner)
Die Gesundheit der Kinder und des Personals in Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen hat für den Bund oberste Priorität. "Wir weiten daher die Förderung für Luftfilteranlagen, sogenannte stationäre raumlufttechnische RLT-Anlagen, aus und ermöglichen ab sofort die finanzielle Unterstützung für den Einbau von neuen Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren. Wir handeln jetzt, damit in den Sommerferien möglichst viele Klassenräume umgerüstet werden können und leisten damit einen zusätzlichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung", teilt der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU), der im Haushaltsausschuss für den Bereich Familie und Kinder zuständig ist, mit. Dies ist eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Fördermöglichkeiten von Luftfilteranlagen in Lehrräumen auch für ältere Schüler oder Studenten.

Am 8. Juli 2021 hat die interaktive Ausstellung „um:welt“ eröffnet

Ein Projekt der Energieagentur gemeinsam mit Stadt und Landkreis Regensburg, Kooperation mit Landkreis Kelheim / freier Eintritt von 9.-11. Juli
Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur, begrüßt die Gäste sowie die Regensburger Oberbürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer, den Kelheimer Landrat Martin Neumeyer, die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger und den Regensburger Umwelt-Bürgermeister Ludwig Artinger (von rechts). (Foto: Christian Omonsky)Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur, begrüßt die Gäste sowie die Regensburger Oberbürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer, den Kelheimer Landrat Martin Neumeyer, die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger und den Regensburger Umwelt-Bürgermeister Ludwig Artinger (von rechts). (Foto: Christian Omonsky)
Von der ersten Idee bis zur Umsetzung sind fast zehn Jahre vergangen: Am 8. Juli 2021 hat in Regensburg mit der um:welt das erste Energie-Bildungszentrum in ganz Bayern eröffnet. Bei ihrem Rundgang lernen die Besucherinnen und Besucher, wie das Klima- und Energiesystem der Erde funktioniert und welchen Einfluss das persönliche Verhalten darauf hat. „Jede und jeder von uns kann ganz praktisch etwas tun, um den Klimawandel zu bekämpfen. Wenn diese Erkenntnis am Ende eines Besuchs der um:welt steht, dann hat das Energie-Bildungszentrum seinen Zweck erfüllt“, so Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg (EAR).
Die ersten von jährlich rund 12.000 bis 15.000 erwarteten Besuchern können die rund 600 Quadratmetern der Ausstellung von 9. bis 11. Juli bei freiem Eintritt erkunden. Das Konzept stammt von der Energieagentur, die Umsetzung vom Berliner Ausstellungsbüro C4. „Wir möchten den Besuchern vor allem Mut machen“, betont Friedl. „Es soll hängen bleiben, dass wir dem Klimawandel nicht hilflos ausgesetzt sind.“

Ministerpräsident per Videobotschaft zugeschaltet

Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz)Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz)
Knapp 900 Handwerksmeister aus 28 verschiedenen Berufen haben von März 2020 bis Februar 2021 im Gebiet der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt. Da eine große Feier zu Ehren der Meister pandemiebedingt nach wie vor nicht stattfinden kann, die Handwerkskammer den erfolgreichen Absolventen die Meisterbriefe heuer aber wieder persönlich überreichen möchte, finden über ganz Ostbayern verteilt mehrere kleinere Übergabeveranstaltungen statt. So wie vergangenen Samstag im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg.

Regensburger Studenten veröffentlichen Marktstudie

Jonathan Beißinger, Dr. Yvonne Schmid, Fabian Ott und Dr. Oliver Vogler (Ledvance Managing Director EuropeWest) mit einem mobilen UV-C-Luftreiniger (von li.o. nach re.u.), (Foto: © Schmid/Zoom)Jonathan Beißinger, Dr. Yvonne Schmid, Fabian Ott und Dr. Oliver Vogler (Ledvance Managing Director EuropeWest) mit einem mobilen UV-C-Luftreiniger (von li.o. nach re.u.), (Foto: © Schmid/Zoom)
Im Rahmen eines Praxisprojektes am Lehrstuhl für Innovations- und Technologiemanagement der Universität Regensburg untersuchten die zwei Honors-Studenten Jonathan Beißinger und Fabian Ott in Kooperation mit der Ledvance GmbH die Anwendungsgebiete und Marktpotenziale der UV-C Technologie zur Luftdesinfektion. Begleitet wurde das Projekt von ihrer Betreuerin Dr. Yvonne Schmid. Für Ihre Analyse befragten die beiden Regensburger Studenten kleine Unternehmen in Süddeutschland auf Basis einer eigens erstellen Marktstudie. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die Bereitschaft groß ist, mithilfe der innovativen Technologie neue Hygienekonzepte zu erarbeiten und so die flächendeckende Öffnung der Wirtschaft voranzutreiben.
Und so funktioniert die UV-C Technologie zur Luftdesinfektion:

Grundhafte Fahrbahnerneuerung Anschlussstelle Regensburg-Süd bis Dreieck Saalhaupt

Logo Autobahn Südbayern (Grafik: Die Autobahn GmbH des Bundes)Logo Autobahn Südbayern (Grafik: Die Autobahn GmbH des Bundes)
Fahrbahnen werden ab 2022 erneuert

Vorarbeiten beginnen am 5. Juli 2021
Baustelleneinrichtung an der Anschlussstelle Bad Abbach ab 21. Juni
Der Abschnitt der A 93 zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Süd und dem Dreieck Saalhaupt ist rund 11 Kilometer lang und wurde im Jahr 1984 mit jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung für den Verkehr freigegeben. Nachdem an der Betonfahrbahn Schäden auftreten, die kontinuierlich Reparaturmaßnahmen erfordern, müssen die beiden Betonfahrbahnen in den Jahren 2022 und 2024 nacheinander vollständig erneuert werden. Im Jahr 2023 werden die Entwässerungsanlagen im Mittelstreifen neugebaut.
Vorarbeiten beginnen am 5. Juli 2021 mit verengten Fahrstreifen und Tempo 80 Die Vorarbeiten beginnen am 5. Juli 2021. Bis zum Jahresende werden die sogenannten Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten hergestellt. Diese Maßnahmen sind notwendig für die Verkehrsführung während der Hauptarbeiten in den Folgejahren. An den Anschlussstellen Regensburg-Süd und Bad Abbach sowie an der Tank- & Rastanlage Pentling und am Dreieck Saalhaupt werden zudem die Zu- und Abfahrtsstreifen provisorisch verbreitert. Während der Vorarbeiten fließt der Verkehr wie gewohnt in beiden Fahrtrichtungen auf jeweils zwei Fahrstreifen. Diese werden verengt an den Baubereichen vorbeigeführt. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h.

„Anpflücken“ auf dem Erdbeerhof Wimmer in Steinbach

Zum Anpflücken hatten Angelika Wimmer mit Isabell und Dominik-Wimmer-Freitag  (Mitte) auf den Erdbeerhof Wimmer in Steinbach eingeladen (links: Frank Gumplinger, vorne Vincent Hogenkamp, Ruth Müller, MdL und Nicole Bauer, MdB) (Foto: SPD-NIederbayern)Zum Anpflücken hatten Angelika Wimmer mit Isabell und Dominik-Wimmer-Freitag (Mitte) auf den Erdbeerhof Wimmer in Steinbach eingeladen (links: Frank Gumplinger, vorne Vincent Hogenkamp, Ruth Müller, MdL und Nicole Bauer, MdB) (Foto: SPD-NIederbayern)
Die Erdbeersaison auf dem Wimmerhof hat diese Woche begonnen – und zum „Anpflücken“ hatten Angelika Wimmer und ihre Tochter Isabella neben den Helferinnen und Freunden der Familie die beiden Agrarpolitikerinnen Nicole Bauer (FDP) aus dem Bundestag und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller (SPD) aus dem Bayerischen Landtag eingeladen. Mit dabei war auch Stadtrat Franz Gumplinger und Bundestagskandidat Vincent Hogenkamp. Nach der ersten Pflückrunde ließen sich die Gäste einen frisch gebackenen Erdbeerkuchen schmecken. Erdbeerstauden soweit das Auge blickt wachsen direkt hinter dem Obstgarten des Wimmerhofs in Steinbach. In den nächsten Tagen werden sich zahlreiche Erdbeerpflückerinnen einfinden, um die roten Früchte zu ernten und sie zu Marmelade oder Kuchen zu verarbeiten. Rund 60.000 Erdbeerpflanzen werden von Hand bewirtschaftet, im Frühjahr gehackt und dann mit einer Strohunterlage versehen. „Die Erdbeere verlangt sehr viel Handarbeit“, so Angelika Wimmer. Vor allem auch deshalb, weil die Familie schon seit 1996 darauf verzichtet, die Erdbeeren zu spritzen. Seit 25 Jahren gibt es bei uns Bio-Erdbeeren zu kaufen und in der Saison hilft die gesamte Familie beim Pflücken und beim Verkauf. Kurze Wege zum Verbraucher zeichnen die Bio-Erdbeeren aus – verkauft wird die Ware auf den Wochenmärkten in Bad Gögging, Landshut und Regensburg sowie am Schweigermarkt in Landshut und an einem Verkaufsstand in Rottenburg. Alle Generationen der Familie helfen beim pflücken mit und auch die beiden Enkeltöchter Celina und Valentina verspeisen die roten Früchtchen genüsslich direkt vom Feld.

Utler Anja (Foto: dirk skiba kl)Utler Anja (Foto: dirk skiba kl)UR-Absolventin Anja Utler ist neues Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Poesie


Mitgliedern befindet sich auch die 1973 in Schwandorf geborene Schriftstellerin Anja Utler. Die Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Russischen und Englischen veröffentlicht seit 1999 Lyrik und hat laut Begründung der Akademie „theoretisch wie auch praktisch das Feld des poetischen Sprechens neu belebt.“ Beleg dafür sei ihr 2016 veröffentlichtes Buch „manchmal sehr mitreißend“, das im Rahmen eines DFG-Projekts an der Slavistik an der Universität Regensburg (2012-2015) entstanden ist, wo sie auch ihren Magister und die Promotion zur russischen Lyrik abgeschlossen hat.

Universität Regensburg Logo Grau (Grafik: Universität Regensburg)Auf die Plätze, fertig, los! Über Wettbewerbsverhalten aus ökonomischer Sicht

Die Universität Regensburg lädt herzlich ein zum nächsten Vortrag in der Reihe „Regensburg Research Hour“, die einem breiten Publikum kompakt und allgemeinverständlich aktuelle Forschung und Forscherpersönlichkeiten präsentiert – diesmal aus der Ökonomie.
Thema dieses Vortrages ist aktuelle Forschung rund um das Thema Wettbewerbsverhalten von Frauen und Männern: Was zeigen uns Ergebnisse aus der verhaltens- und experimentalökonomischen Wissenschaft und was können Sie als Privatperson aber auch Entscheidungsträger daraus lernen? Wer ist kompetitiv? Wer nicht? Ist kompetitiv zu sein etwas Gutes oder Schlechtes? Wie hängen Wettbewerbsbereitschaft und der Arbeitsmarkt zusammen? Wie lässt sich Wettbewerbsbereitschaft beeinflussen und inwiefern wird sie von biologischen Faktoren diktiert?
All diesen Fragen widmet sich die Wissenschaftlerin Dr. Helena Fornwagner, die am Lehrstuhl für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Regensburg forscht.
Die Veranstaltung findet virtuell am Montag, dem 28.6.2021, von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und den Link zur Teilnahme finden Sie auf der Vortragswebsite: www.go.ur.de/researchhour  



UR – Universität Regensburg
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93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/newsroom/

MdL Christian Flisek im Online-Talk mit MdL Ruth Müller und spannenden Gästen

Die SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Christian Flisek (Foto: SPD-Niederbayern)Die SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Christian Flisek (Foto: SPD-Niederbayern)Die Coronakrise stellt nicht nur für das Gesundheitswesen, die Volkswirtschaft und den Sozialstaat eine enorme Belastung dar, auch der Kampf um Gleichstellung hat durch die Pandemie neue Brisanz gefunden. Zementierte Geschlechterrollen, Mehrfachbelastung durch Haushalt, Kinderbetreuung und Homeoffice, die Zunahme von häuslicher und sexualisierter Gewalt: Die Folgen von Lockdown und Schulschließungen treffen vor allem Frauen.
Wie steht es um den Wert der von Frauen geleisteten Arbeit, um ihre Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland nach einem Jahr der Pandemie? Hat Corona gar zur „Retraditionalisierung“ von Geschlechterrollen geführt? Welche Lehren lassen sich aus dem vergangenen Jahr ziehen und welche Chancen bieten sich dadurch für die Zukunft?
Darüber diskutieren am Dienstag, 22. Juni um 19.30 Uhr Ruth Müller, Frauenpolitische Sprecherin der bayerischen SPD-Landtagsfraktion, und der Passauer Landtagsabgeordnete Christian Flisek mit spannenden Gästen.
Der Online-Talk am Dienstagabend kann live über die Facebookseiten der beiden Abgeordneten verfolgt werden, dazu ist es nicht nötig, selbst einen Facebook-Account zu haben. Über die Kommentarfunktion können außerdem Fragen gestellt werden.



Sigrid Altweck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300

Krisendienst Psychiatrie Niederbayern jetzt rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar

Krisendienst des Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)Seit 1. März 2021 können sich Menschen in seelischen Notlagen auf einfachem und schnellem Wege Hilfe holen – kostenlos, professionell und anonym. Dazu genügt ein Anruf unter der bayernweit einheitlichen Telefonnummer 0800 655 3000. Anrufe aus dem niederbayerischen Bezirksgebiet werden automatisch zur Leitstelle Landshut geleitet. Das Team des Krisendienstes Psychiatrie Niederbayern setzt sich aus erfahrenen Kräften mit den Fachgebieten Psychologie, Sozialpädagogik und psychiatrischer Pflege zusammen. Die Beraterinnen und Berater hören zu, fragen nach, klären auf und erarbeiten gemeinsam mit dem Anrufenden erste Lösungsansätze. In den meisten Fällen ist ein Telefonat nicht ausreichend, daher werden auf Wunsch weiterführende Hilfen vermittelt.

REGENSBURG: Am 14. Juni 2021 wurde das 25-jährige Jubiläum der Sicherheitswacht Regensburg mit einer Feierstunde auf dem Rathausplatz vor dem alten Rathaus abgehalten. Teil der Veranstaltung war auch die Ehrung von drei Gründungsmitgliedern der Regensburger Sicherheitswacht.

Aufgaben der Sicherheitswacht
Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Die Sicherheitswacht ist sichtbares und ansprechbares Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der örtlichen Polizei. Die Ehrenamtlichen auf Streife sind zusätzliche Augen und Ohren der Polizei im Dienste der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Hierbei halten sie stets Kontakt zur Polizei und sorgen so dafür, dass schnell und gezielt professionelle Hilfe in Notlagen oder Gefahrensituationen alarmiert und geleistet werden kann. Die Sicherheitswacht darf unter anderem wie jede andere Bürgerin und jeder Bürger auch auf frischer Tat angetroffene Straftäter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Außerdem dürfen sie in Notwehr und Nothilfe für die Mitmenschen handeln. Die Polizeiarbeit wird auf diese Weise hilfreich ergänzt, aber nicht ersetzt.
Die Mitglieder der Sicherheitswacht werden entsprechend ausgebildet und mit moderner Funktionskleidung, welche sich optisch an die Uniform der Bayerischen Polizei anlehnt, sowie weiteren Einsatzmitteln ausgestattet.
Die regelmäßigen Fortbildungsmaßnahmen gewährleisten ein rechtlich fundiertes und handlungssicheres Einschreiten.

REGENSBURG: Gestern kam es zu einer größeren Fahndung nach einem Sexualdelikt. Am heutigen Freitag gelang der Polizei der Durchbruch bei den Ermittlungen. Ausgehend von einem Hinweis führte eine Fahndung der Polizei zur Festnahme eines Tatverdächtigen.

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 10. Juni 2021, gegen 14.00 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf bezüglich eines Sexualdelikts ein. Nach der Mitteilung wurde gegen 12.30 Uhr eine junge Frau im Bereich zwischen dem Pfaffensteiner Wehr und dem Dultplatz von einem Unbekannten in sexueller Weise bedrängt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. Mit starken Polizeikräften, auch unter Einbindung eines Polizeihubschraubers und eines Polizeibootes, wurde nach dem Täter gefahndet. Zunächst verlief diese Fahndung ohne Ergebnis.
Die Polizei wandte sich unmittelbar nach der Tat mit einem Zeugenaufruf und einer detaillierten Täterbeschreibung an die Öffentlichkeit. Dies war wohl auch ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg, denn am Freitagmorgen, 11. Juni 2021, ging gegen 09.20 Uhr bei der Hinweis-Hotline der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ein Anruf einer 27-jährigen Spaziergängerin ein. Sie teilte mit, dass sie kurz zuvor in der Nähe des Aubachparks in Burgweinting von einem Fahrradfahrer angesprochen wurde, der sie fragte, ob sie mit ihm spazieren gehen möchte. Durch die öffentliche Berichterstattung erinnerte sie sich an das gestrige Sexualdelikt, erkannte anhand der Beschreibung den mutmaßlichen Verdächtigen, lehnte ab und verständigte sofort und folgerichtig die Polizei, sodass ohne Zeitverlust notwendige Maßnahmen eingeleitet werden konnten. Der Fahrradfahrer fuhr weiter in Richtung Schloss Höfling.
Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg leiteten gemeinsam mit den umliegenden Polizeidienststellen umgehend eine Großfahndung nach der beschriebenen Person ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam wieder zum Einsatz. Gegen 09.45 Uhr kontrollierte eine Streife der PI Regensburg Süd auf einem Feldweg in der Verlängerung der Straße „Langer Weg“ in Burgweinting einen Mann, auf den die Beschreibung zutraf. Er wurde vorläufig festgenommen. Durch weitere Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg konnte der Festgenommene als Tatverdächtiger identifiziert werden.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 29-jährigen Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Regensburg. Er ist bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten.
Der Beschuldigte wurde am Freitagnachmittag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der sexuellen Nötigung. Der Tatverdächtige wird im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Dazu Polizeivizepräsident Thomas Schöniger: „Der schnelle Fahndungserfolg ist ein Beleg für die gute Arbeit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in Kooperation mit allen beteiligten Dienststellen. Dieser Fall zeigt außerdem, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bürger und Polizei ist und wie erfolgreich sie sein kann.“
Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg werden fortgeführt. Derzeit haben sich keine Anhaltspunkte für Bezüge zu anderen Sexualstraftaten ergeben, jedoch wird dieser Umstand weiterhin geprüft. An der Aufklärung noch ungeklärter Straftaten wird weiterhin mit hoher Intensität in Abstimmung mit der dafür zuständigen Staatsanwaltschaft Regensburg gearbeitet.
Die Ermittler bitten unter 0941/506-2888 weiterhin um Zeugenhinweise von Personen, die sich noch nicht an die Polizei gewandt haben. Insbesondere soll ein älterer Herr –nähere Beschreibung derzeit nicht bekannt- das Tatgeschehen am 10. Juni nahe des Pfaffensteiner Wehrs beobachtet haben.



Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

REGENSBURG: Derzeit läuft eine Fahndung nach einem gemeldeten Sexualdelikt. Die Polizei ist mit einer Vielzahl von Streifen und auch einem Hubschrauber im Einsatz.

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 10. Juni 2021, gegen 14.00 Uhr, ging bei der Polizei ein Notruf bezüglich eines Sexualdelikts ein. Nach der Mitteilung wurde gegen 12.30 Uhr eine junge Frau im Bereich zwischen dem Pfaffensteiner Wehr und dem Dultplatz von einem Unbekannten in sexueller Weise bedrängt.

Aktuelle Täterbeschreibung:
  • Männlich
  • Ca. 20-25 Jahre alt
  • Ca. 175-180 cm groß
  • Dünne/schlanke Figur
  • Dunkle Haare
  • Südländischer Typ
  • Blaues Polohemd
  • Mitgeführtes Fahrrad mit Plastiktüte am Lenker
  • Trug eine schwarze lange engere Jeans
  • Kurzärmliges T-Shirt mit Polokragen in dunkelblau und ohne Aufschrift
  • Schwarze Nike-Sneaker mit Nike-Zeichen, ebenfalls in schwarz
  • Stellte sich als „Babakan“ (phonetisch) vor und sagte, dass „er auf dem Bau arbeite“
  • Keine Brille
  • Kein erkennbarer Schmuck
  • Rotes Mountainbike mit silberner Aufschrift
  • Am Lenker hing eine weiße Plastiktüte mit blauem Kreis und Aufschrift
  • Aus der Hosentasche stand ein Smartphone hervor
  • Kopfhörer bzw. Ohrstöpsel schauten aus dem T-Shirt


Der Unbekannte flüchtete in Richtung des Pfaffensteiner Wehrs.




Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)Landtagsausschuss macht sich stark für klare Verhältnisse bei der Ausbildungsgenehmigung für das syrische Mädchen

Erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden stand diese Woche der im Landkreis Landshut bereits bekannte Fall syrischen Mädchens Mayaz, die seit längerem versucht eine Ausbildungserlaubnis für ihren Wunschberuf als Floristin zu bekommen. Es gibt ein gültiges Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg mit dem die zuständige Ausländerbehörde angewiesen wird, die Ausbildungsgenehmigung zu erteilen. Das Innenministerium will sich über dieses Urteil hinwegsetzen, so dass es nun erneut zu einer Berufungsverhandlung vor dem bayerischen Verwaltungsgericht kommen wird. Die Abgeordneten des Ausschusses haben daher heute beschlossen, den Fall von Mayaz erneut auf die Tagesordnung zu setzen und wollen noch vor der Sommerpause eine Entscheidung herbeiführen, damit Mayaz und ihre Unterstützer rechtzeitig zum Ausbildungsbeginn planen können, ob es mit der Ausbildung in der Blumenbinderei in Furth losgehen kann. „Ich hoffe sehr, dass diese Odyssee ein gutes Ende nimmt“, so die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die die syrische Familie seit langem unterstützt, „Mayaz ist hoch motiviert und sehr fleißig. Sie hat es wirklich verdient, dass sie in Deutschland eine Chance bekommt. Noch dazu, weil sie als Floristin einen Beruf ergreifen will, für den sich sehr schwer interessierte Bewerber finden lassen.“



Sigrid Altweck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300

Bekämpfung der Corona-Pandemie / Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen

Staatsregierung Bayern (Grafik: Bayerische Staatsregierung)Seit nunmehr über einem Jahr prägen die Auswirkungen der Corona-Pandemie das öffentliche und private Leben. Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Vorsicht und Umsicht sind nach wie vor der beste Ratgeber für unsere Gesellschaft, um uns zu schützen und immer mehr Freiheiten zu ermöglichen. Wachsamkeit und persönliches Verantwortungsbewusstsein bleiben zentrale Forderung.

Und doch: Es gibt mehr und mehr Grund zur Zuversicht. Die enormen Anstrengungen der letzten Monate und Wochen tragen Früchte. Die Belastung der Krankenhäuser nimmt spürbar ab. Außerdem: Die stetig steigende Impfquote, die spürbar gesunkenen Inzidenzen, die beginnende Outdoor-Saison - die Zeichen stehen auf Entspannung. Es ist Zeit für einen großen Schritt in Richtung Normalität.
Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)REGENSBURG: Das nun beginnende schöne und warme Wetter lockt auch in der Corona-Zeit viele Bürgerinnen und Bürger auf Regensburgs Straßen und Plätze. So konnten viele Regensburgerinnen und Regensburger die jüngsten Lockerungsschritte in der geöffneten Außengastronomie sowie auf den zahlreichen Freiflächen genießen. Dies ist nach langen Monaten der Einschränkungen eine auch für Stadt, Staatsanwaltschaft und Polizei erfreuliche Entwicklung.
Leider kam es am vergangenen Wochenende vereinzelt zu Szenen in der Altstadt, bei der sich mehrere Personen strafbar machten und Einsatzkräfte angriffen. Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft appellieren an die Vernunft und für ein friedliches Miteinander.
Gewisse Infektionsschutzmaßnahmen wie die Einhaltung des Mindestabstands und die Vermeidung größerer Ansammlungen sind trotz erfreulicherweise rückläufiger Inzidenzwerte aktuell weiterhin unverzichtbar. Eine überwiegende Mehrheit der Regensburgerinnen und Regensburger hielt sich an die geltenden Gebote. Dies gerät angesichts der Geschehnisse in den späten Samstagabendstunden, insbesondere der größeren Ansammlungen ohne Einhaltung von Abstandsgeboten, jedoch schnell in den Hintergrund. Durch solche Ansammlungen steigt die Gefahr einer gleichzeitigen Ansteckung vieler Personen und sie stellen ein Risiko dar, das durch richtiges Verhalten vermeidbar ist. Dieses Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung möchten die Stadt Regensburg und die Regensburger Polizei dringend vermeiden. Es kommt dabei weiterhin auf das richtige Verhalten eines jeden Einzelnen an, weshalb die Sicherheitsbehörden an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger appellieren.

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)REGENSBURG: Am Samstagabend lockte es aufgrund der erfolgten Lockerungen und des schönen Wetters erwartungsgemäß viele Menschen in die Regensburger Altstadt, wodurch es zu Menschenansammlungen kam und dadurch bedingt auch zu Polizeieinsätzen. Die  Mehrzahl der Menschen verhielt sich friedlich, doch leider kam es auch zu Straftaten mehrerer Personen, die ein konsequentes Einschreiten der Polizei erforderlich machten.

Am Samstagabend, den 29. Mai 2021, um ca. 23:15 Uhr, gingen bei der Polizei in Regensburg mehrere Mitteilungen ein, dass sich in dem Bereich zwischen Fischmarkt und der Steinernen Brücke feiernde Menschen ansammeln würden. Bei den Menschen handelte es sich um überwiegend junge Personen, die sich dort nach Schließung der Gastronomie sammelten, Lärm verursachten und unter anderem dort ihren Müll hinterließen. Häufig wurden weder Abstände eingehalten noch Masken getragen. Die Menschen standen auch auf den Straßen, sodass ein Befahren durch Fahrzeuge bzw. auch den öffentlichen Nahverkehr dort nicht mehr möglich war und der Verkehr kurzzeitig umgeleitet werden musste. Die Zahl der Personen wurde in der Spitze auf etwa 500 geschätzt. Teilweise war eine deutliche Alkoholisierung Anwesender und eine damit verbundene Enthemmung wahrnehmbar.
Die verständigte Polizei versuchte durch einen kommunikativen Ansatz und mit deutlicher Präsenz auf die Ansammlung einzuwirken und zum Gehen zu bewegen, um ein Gesundheitsrisiko für die Anwesenden zu verhindern, die Straße frei zu machen und die Ruhe wieder herzustellen. Wo es erforderlich war, wurden auch Platzverweise ausgesprochen. Die Menschen verhielten sich dabei größtenteils friedlich. Es kam hierbei zu keinen Sicherheitsstörungen. Viele verließen daraufhin den Platz und verteilten sich in der  Innenstadt.
Gegen 2.15 Uhr stellte eine Streifenbesatzung lärmende und alkoholisierte Personengruppen im Bereich des Neupfarrplatzes in Regensburg fest. Etwa 250 Personen waren hier vor Ort. Es kam zu mehreren Flaschenwürfen in Richtung von Einsatzkräften und Dienstfahrzeugen, weshalb die Beamtinnen und Beamten Schutzkleidung anlegten. Bei den Anwesenden wurde vermehrt eine deutliche Alkoholisierung festgestellt. Die Stimmung wurde von den Einsatzkräften als teils sehr aggressiv wahrgenommen. Es kam zu Beleidigungen der Einsatzkräfte. Teilweise solidarisierten sich Personen mit einzelnen Randalierern, die aus der Gruppe heraus agierten. Auch unbeteiligte Passanten wurden durch Flaschenwürfe beinahe getroffen. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. An einem Dienstfahrzeug entstand ein Sachschaden.
Ein mutmaßlicher Flaschenwerfer konnte festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der 19-Jährige mit Wohnsitz in Niederbayern Widerstand. Eine Polizeibeamtin wurde dabei an der Hand verletzt. Beim 19-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Später wurde er wieder entlassen.
Eine noch unbekannte Person beschädigte einen abgestellten Verkaufswagen auf dem Neupfarrplatz.
Durch die erhöhte Polizeipräsenz beruhigte sich die Situation nach etwa einer halben Stunde und der Neupfarrplatz war geräumt. Im Nachgang kam es in der Innenstadt zu vereinzelten Randalen, bei denen beispielsweise Mülltonnen, Fahrräder und Blumenkübel umgestoßen wurden.
Gegen 03.15 Uhr wurden fünf 18- bzw. 19-jährige Männer im Bereich der Gumpelzhaimerstraße von der Polizei angetroffen. Sie stehen im Verdacht, mehrere Außenspiegel von geparkten Fahrzeugen beschädigt zu haben. Weitere Geschädigte und Zeugen mögen sich bitte mit der PI Regensburg Süd in Verbindung setzen (Tel. 0941/506-2001)
Bereits um 23.09 Uhr wurde eine Schlägerei von mehreren jungen Personen in der Maximilianstraße gemeldet. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd ermittelt hier wegen des Verdachts eine Raub- und eines Körperverletzungsdelikts.
Es wurden mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung eingeleitet.
Die Polizei wird auch weiterhin konsequent gegen Straftäter einschreiten. Sie steht bezüglich dieser Vorfälle auch in engem Austausch mit der Stadt Regensburg.



Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz

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