Zu der am Freitag im Deutschen Bundestag beschlossenen Streichung des Paragrafen 219a StGB erklärt Erhard Grundl MdB aus Niederbayern für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:

Erhard Grundl, Bundestagsabgeordneter für Niederbayern Bündnis 90/Die Grünen (Foto: Bündnis 90/Die Grünen)Erhard Grundl, Bundestagsabgeordneter für Niederbayern Bündnis 90/Die Grünen (Foto: Bündnis 90/Die Grünen)Der Paragraf 219a ist Geschichte. Das hat der Bundestag an diesem Freitag mit klarer Mehrheit beschlossen. Paragraf 219a Strafgesetzbuch wird endlich aufgehoben. Ärztinnen und Ärzte haben damit endlich Rechtssicherheit und können nun Informationen über Schwangerschaftsabbrüche bereitstellen, ohne Strafanzeigen oder Strafverfolgung fürchten zu müssen. Gleichzeitig wird der Zugang zu Informationen für ungewollt Schwangere, die fundierte fachliche Informationen suchen, deutlich verbessert. Die Streichung des 219a ist somit auch ein wichtiger Schritt für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen. Darauf haben viele Frauen gewartet. Wir Grüne haben uns dafür seit Jahren vehement eingesetzt. Als Ampelregierung haben wir eine schnelle Streichung des Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch versprochen und jetzt umgesetzt.
Die Streichung war notwendig und überfällig. Denn Ärztinnen und Ärzte, die Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zur Verfügung stellten, mussten strafrechtliche Sanktionen fürchten. Der Vorwurf, dass medizinische Informationen über Schwangerschaftsabbrüche „Werbung“ sein könnten, ist widersprüchlich. Denn Ärztinnen und Ärzte sind von Berufs wegen zur Aufklärung und Weitergabe von Informationen zu zulässigen medizinischen Behandlungen, zu denen auch Schwangerschaftsabbrüche gehören, verpflichtet. Er ist aber auch stigmatisierend und belastend für die Ärztinnen und Ärzte und für ungewollt Schwangere. Mit der Streichung des Paragrafen 219a ist jetzt endlich Schluss mit der Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzten. Wir bringen ihrer Arbeit und der der Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen als einem wichtigen Teil guter Gesundheitsversorgung für Frauen die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Das ist eine unserer Zeit angemessene Gesellschaftspolitik, die wir als Ampel umsetzen.
Als nächsten Schritt müssen wir uns allerdings dringend der unzureichenden medizinischen Versorgungslage bei Schwangerschaftsabbrüchen zuwenden, da es immer weniger Ärztinnen und Ärzte gibt, die Abbrüche durchführen. Die Koalition wird in diesem Jahr die Kommission für reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin einsetzen, um insbesondere auch Möglichkeiten zu prüfen, den Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafgesetzbuches zu regeln.
In meinem Wahlkreis gibt es genau eine Ärztin, die aktuell Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Wer dort keinen Termin bekommt – und Zeit ist ein entscheidender Parameter bei der aktuellen Gesetzeslage – muss ins 150 Kilometer entfernte München fahren. Und nach der Prozedur auch wieder zurück.
Es gibt keine einzige Klinik, die Schwangerschaften nach der Beratungsregel, also ohne medizinische Notwendigkeit und nicht infolge einer Vergewaltigung, beendet, so berichtete ZEIT Online noch letzten Monat. Sie haben dies vor allem aus fehlender Rechtssicherheit nicht getan.
Die fehlende Rechtssicherheit gehört nun endlich der Vergangenheit an.
 
 
Erhard Grundl, MdB
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sprecher für Kultur- und Medienpolitik
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss
In der Bürg 11
94315 Straubing
Tel: 09421 - 96 145 60
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16 Schreiner bestehen die Meisterprüfung

Die Schreinermeister:innen nach dem Abschluss ihres Meisterkurses mit dem Kursleiter Peter Zimmermann  (Foto: HWK-Schießl)Die Schreinermeister:innen nach dem Abschluss ihres Meisterkurses mit dem Kursleiter Peter Zimmermann (Foto: HWK-Schießl)Sie stellen raffinierte Werkbänke und edle Schränke her: Beim praktischen Projekt des Schreiner-Meisterkurses im Bildungszentrum der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Cham zeigten 16 Prüflinge, was sie können. 18 Tage hatten sie Zeit, ihr individuelles Meisterstück zu planen, zu fertigen und zu dokumentieren. Abschließend waren die Jungmeister bei der CNC-Prüfung, einer praktischen Situationsaufgabe sowie im Fachgespräch zum Meisterprüfungsprojekt vor dem Prüfungsausschuss gefordert.
 
Mehrere Monate Prüfungsvorbereitung
Wenige Wochen zuvor hatten die Teilnehmer des Kurses bereits die theoretische Prüfung absolviert, so dass sie bald ihren Meisterbrief in Empfang nehmen dürfen. Die Vorbereitung auf die Meisterprüfung war ein anspruchsvoller Fulltime-Job. In 1000 Unterrichtsstunden bereiteten sich die Absolventen in den vergangenen sechs Monaten auf ihre Meisterprüfung vor. Neben theoretischen Lerninhalten wie Betriebsführung, Kundenberatung oder Kostenrechnung gehörten auch innovative Lackierungstechniken und der praktische Umgang mit CNC-gesteuerten Holzbearbeitungsmaschinen zum Kursprogramm. Die individuellen Meisterstücke überzeugten durch qualitative Verarbeitung, Ideenreichtum, durchdachte Formgebung und innovative Materialien.
 
Mit dem Abitur zur SchreinerlehreDas Meisterstück von Maximilian Schöberl, eine aufwendige Werkbank mit raffinierten Details, überzeugte den Prüfungsausschuss am meisten. (Foto: HWK-Schießl)Das Meisterstück von Maximilian Schöberl, eine aufwendige Werkbank mit raffinierten Details, überzeugte den Prüfungsausschuss am meisten. (Foto: HWK-Schießl)
Maximilian Schöberl aus Tegernheim im Landkreis Regensburg wurde Kursbester in der praktischen Prüfung. Von seinem Meisterstück, einer aufwendigen Werkbank mit raffinierten Details, war der Prüfungsausschuss besonders begeistert. Das Stück überzeugte durch das Zusammenspiel der Holzarten und die exakte Verarbeitung. Schöberl hat sich nach dem Abitur für eine Schreinerausbildung entschieden. „Ich habe schon immer sehr gerne kreativ mit Holz gearbeitet“, sagt er, „durch den Meisterkurs konnte ich meine Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen.“
Die erfolgreichen Absolventen des Meisterkurses 2021/2022:
 - Michael Baierl, 92331 Lupburg
 - Josef Bauer, 93192 Wald
 - Nicolas Birken, 97421 Schweinfurt
 - Fabian Ernst, 94244 Teisnach
 - Alexander Kreuzer, 92539 Schönsee
 - Dominique Lang, 93049 Regensburg
 - Marco Prehn, 93133 Burglengenfeld
 - Sandro Reißer, 92331 Lupburg
 - Maximilian Rieder, 93488 Schönthal
 - Andreas Schmaußer, 92331 Parsberg
 - Martina Schmeidl, 93426 Roding
 - Maximilian Schöberl, 93105 Tegernheim
 - Luis Urban, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz
 - Lukas Wolf, 93128 Regenstauf
 - Julian Wutz, 93473 Arnschwang
 - Lorenz Comanns, 93055 Regensburg
Den nächsten Meisterkurs im Schreinerhandwerk bietet die Handwerkskammer in Cham von November 2022 bis Mai 2023 an. Andere Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es unter www.hwkno-bildung.de
 
 
Oxana Bytschenko
Diplom-Journalistin
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
Ditthornstraße 10 ∙ D-93055 Regensburg
Tel. +49 941 7965-108 ∙ Fax +49 941 7965-281108 
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ∙ Internet www.hwkno.de

Fachtagung für Betriebe und Berufsschulen in Deggendorf informierte über Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten

Die 3. Fachtagung für Betriebe und Berufsschulen informierte über wichtige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. (Foto: Fotostudio Bosl)Die 3. Fachtagung für Betriebe und Berufsschulen informierte über wichtige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. (Foto: Fotostudio Bosl)
Unter der Leitfrage „Jugendliche und Ausbildung in besonderen Zeiten - Wie können Jugendliche auf dem Weg durch die Ausbildung unterstützt werden?“ veranstaltete die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer für Niederbayern sowie der Regierung von Niederbayern die 3. Fachtagung für Betriebe und Berufsschulen im Kapuzinerstadl in Deggendorf. Neue Impulse und vielfältige Informationen zu Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten erhielten die mehr als 60 Vertreter aus Betrieben und Berufsschulen durch verschiedene Vorträge, Best Practice-Beispiele, Gesprächsrunden und Workshops.

Beta-Version des neuen Bayern-Fahrplans geht an den Start

Bayerische Oberlandbahn (Transdev) bei Osterhofen, Niederbayern.  (Foto: © BEG / Uwe Miethe)Bayerische Oberlandbahn (Transdev) bei Osterhofen, Niederbayern. (Foto: © BEG / Uwe Miethe)Seit heute steht die überarbeitete Bayern-Fahrplan-App als Beta-Version in den App-Stores für iOS und Android als „(Next) Bayern Fahrplan“ kostenfrei zur Verfügung. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das Design und die Nutzerführung modernisiert und wird die App in den kommenden Monaten Schritt für Schritt funktional erweitern.
Zusätzlich zur Fahrtauskunft für den ÖPNV in ganz Bayern und Deutschland sind folgende neue Funktionen geplant: Für die gewählten Fahrten liefert die App in Zukunft Informationen zur Auslastung der Verkehrsmittel und Fahrgäste können sich über Verspätungen benachrichtigen lassen. Fahrgäste mit Einschränkungen können ihre Reise barrierefrei von Tür zu Tür planen. Neben den klassischen Verkehrsmitteln des ÖPNV wie Regionalzüge, Busse, Trams und U-Bahnen werden auch ergänzende Mobilitätsangebote integriert, insbesondere Sharing-Anbieter (Fahrräder, E-Scooter, Autos). Diese sollen über die neue App künftig auch gebucht und bezahlt werden können. Darüber hinaus können Fahrgäste über die Bayern-Fahrplan-App schon bald Anschlusswünsche anmelden, für den Fall, dass ihr Regionalzug verspätet ist. Soweit möglich, wartet dann der Anschlusszug am Umsteigebahnhof. Auf vielfachen Wunsch von Nutzern arbeitet die BEG auch an einer Möglichkeit, ÖPNV-Tickets in der neuen App anzubieten.
„Durch die neuen Funktionen entwickelt sich die Bayern-Fahrplan-App Schritt für Schritt zu einer umfassenden Mobilitätsapp für ganz Bayern weiter“, sagt Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung der BEG. „Die App spielt eine maßgebliche Rolle bei unserem Ziel, Reisen mit dem ÖPNV so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Fahrgäste können sich aktiv in die Weiterentwicklung der App einbringen, indem sie die Beta-Version testen.“
„Die neue App soll ÖPNV und ergänzende Mobilitätsangebote, aber auch städtisch und ländlich geprägte Räume digital miteinander vernetzen“, sagt der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Die Menschen in Bayern erhalten mit dem Smartphone nach der vollständigen Umsetzung einen einfachen Zugang zu allen Mobilitätsangeboten.”
Nutzer der Beta-Version können ihr Feedback zur App gern an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.
 
 
Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH
Wolfgang Oeser
Leiter Qualitätsmanagement, Marketing, Presse
Tel.: +49 89 748825-17
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.beg.bahnland-bayern.de 

Offenbar war nun der Druck doch zu groß geworden.

Logo Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Am gestrigen Donnerstag verkündete die Europäische Zentralbank (EZB) folgendes: Die Anleihekäufe werden gestoppt. Gleichzeitig wurden zwei Zinsschritte angekündigt - für Juli und September. Im Juli wird der Leitzins um 0,25 Prozent angehoben und Beobachter rechnen für den September um eine Anhebung auf dann gesamt 0,75 Prozent.
Die Bayernpartei hat die Null- und Minuszinspolitik seit Jahren kritisiert. Und auch jetzt muss konstatiert werden, dass die EZB der Musik nur hinterher läuft. Denn Großbritannien und die USA haben ihren Leitzins bereits auf ein Prozent angehoben. Und die Inflation hat - etwa durch die galoppierenden Energie und Lebensmittelkosten oder den Fachkräftemangel - eine Dynamik gewonnen, die man durch einen derart halbherzigen Schritt nicht in den Griff bekommen wird.
Die angekündigten Maßnahmen fallen zu gering aus und sie kommen zu spät. Zudem muss scharf beobachtet werden, ob die Finanzierung finanzschwacher Länder nicht dann eben durch Umwelt, Corona- oder Affenpockenhilfen auf anderem Wege weiter läuft.
Ergänzend der Kommentar des Landesvorsitzenden der Bayernpartei, Florian Weber: "Ein viel drastischerer Zinsschritt wäre auch aus einem anderen Grund nötig gewesen. Denn wir haben jetzt mehr als Jahrzehnt des immer billigeren Geldes hinter uns, sechs Jahre davon mit Nullzins. 4,4 Billionen Euro sind von der EZB in das Euro-Finanzsystem gepumpt worden. Die politisch Verantwortlichen in der EU und auch in der Bundesrepublik haben sich daran gewöhnt, alles auf Pump zu finanzieren. Die Schuldenlasten etwa von Frankreich und Italien sind explosionsartig gestiegen aber auch hierzulande steht die Schuldenbremse nur auf dem Papier. Der Euro steht auf der Kippe, ein mutigerer Zinsschritt wäre ein Signal gewesen, dass dieses Verhalten, das mehr und mehr dem von Süchtigen ähnelt, zu Ende gehen muss."
 
 
Harold Amann
Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bayernpartei
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Am 21.05.2022 trafen sich mit einem Jahr Corona-Verzögerung die Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen zu ihrer Bundeskonferenz im Berliner Willy-Brandt-Haus.

Neuer und alter Bundesvorsitzender der ASG (Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen) Boris Velter (l.) und Dr. Steffen Landgraf, stellv. Bayerischer ASG-Vorsitzender (r.), auf der Bundeskonferenz der ASG am 21.05.2022 in Berlin. (Foto: ASG)Neuer und alter Bundesvorsitzender der ASG (Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokrat*innen im Gesundheitswesen) Boris Velter (l.) und Dr. Steffen Landgraf, stellv. Bayerischer ASG-Vorsitzender (r.), auf der Bundeskonferenz der ASG am 21.05.2022 in Berlin. (Foto: ASG)Der Oberpfälzer Gesundheitsexperte und stellv. Bayern-Vorsitzender der ASG, Dr. Steffen Landgraf, nahm als Delegierter teil. Gemeinsam mit der ASG Bayern brachte er Anträge zur Verbesserung der Versorgungssituation bei Psychotherapie sowie zum Klimaschutz im Gesundheitswesen ein. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert eröffnete die Bundeskonferenz mit einem Grußwort. Boris Velter wurde im Amt des Bundesvorsitzenden der ASG mit großer Mehrheit bestätigt.
„Durch die Corona-Pandemie wurde offengelegt, wo die Schwachstellen unseres Gesundheitswesens sind.“ berichtet Dr. Landgraf. „Wir haben vor allem einen dramatischen Anstieg bei der Nachfrage nach Psychotherapieplätzen bundesweit gesehen. Die Menschen sind auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung und finden vielerorts keine Therapieplätze. Bei Erwachsenen betrug der Anstieg 40%, bei Kindern- und Jugendlichen erhöhte sich die Nachfrage sogar um 60%“ stellt Dr. Landgraf dar. „Dabei war die Situation vor der Corona-Pandemie schon untragbar mit bundesweit etwa 20 Wochen Wartezeit auf einen Therapieplatz. Im ländlichen Raum ist die Wartezeit auf einen Ersttermin fast eineinhalbmal so lang wie in Großstädten. Dies ist gerade für ein Flächenland wie Bayern unverantwortlich. Die Staatsregierung hat es versäumt dafür zu sorgen, dass es eine ausreichende Versorgung gibt. Deshalb haben wir von der ASG-Bayern auch einen Antrag zur Verbesserung der Versorgung durch eine Erhöhung der Kassensitze gestellt. Es sind genügend Therapeut*innen ausgebildet, es fehlt an Abrechnungsmöglichkeiten und damit an Therapieplätzen“, so Landgraf. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen und wird nun an die SPD-Bundestagsfraktion weitergeleitet.
Kevin Kühnert sprach in seiner Rede davon, dass gerade die Arbeitsgemeinschaften sehr wichtig sind für die SPD, denn hier werde die fachliche Arbeit gemacht. Zur Freude von Dr. Landgraf ging er auch auf den Umweltschutz ein: „Die Überwindung der Klimagerechtigkeitskrise kann nur mit gesundheitspolitischem Know-How geschehen. Denn wir schützen ja unsere Gesundheit und unser Überleben damit“. Dr. Landgraf hatte zum Abschluss der Bundeskonferenz die Möglichkeit seinen Antrag zur „Klimagerechtigkeit im Gesundheitswesen“ zu begründen: „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz, denn die Kosten für das Gesundheitswesen auf Grund des Klimawandels sind höher als die (geschätzten) Kosten dafür, dass wir den Klimawandel eindämmen. Das Gesundheitswesen ist zudem mit 5% an den CO-2-Emissionen in Deutschland beteiligt. Daher wird es höchste Zeit über Emissionseinsparungen und Umweltfreundlichkeit im Gesundheitswesen, sowohl ambulant in den Praxen als auch in den Kliniken und Institutionen, zu entscheiden. Alles andere würde die Aufgabe der Klimagerechtigkeit, die vor uns liegt, nur schwerer, teurer und vielleicht sogar unmöglich machen“ resümiert Dr. Landgraf. Der Antrag wurde einstimmig von den Bundesdelegierten der SPD-Gesundheits-AG angenommen.
 
 
Logo Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Die Ampel-Regierung plant mit einem "Wind-an-Land-Gesetz" Regelungen der Bundesländer etwa zum Abstand für Windräder zur Wohnbebauung oder in Wäldern auszuhebeln. Zwei Prozent der Bundesfläche sollen für Windkraft genutzt werden; wer nicht spurt, dessen Regelungen werden hinfällig.
Für die Bayernpartei ist dieses offensichtlich im Eilverfahren geplante Gesetz nichts anderes als der Machtmissbrauch ideologiegetriebener Zentralisten. Denn vor Ort können Entscheidungen sehr viel sachkundiger getroffen werden. Zudem ist nicht einzusehen, warum für ein angeblich großes Endziel alles andere hintan gestellt soll. Als Beispiele seien hier nur der Artenschutz oder die Zerstörung jahrhundertealter Wälder genannt, die bedenkenlos dem Windkraftfetisch geopfert werden.
Ergänzend der Kommentar des Landesvorsitzenden der Bayernpartei, Florian Weber: "Wir sind natürlich nicht gegen die Windkraft. Aber es muss in einem vernünftigen Rahmen bleiben und die Entscheidungen sind vor Ort zu treffen. Windräder in windarmen Gebieten etwa würden zwar eine Quote erfüllen, brächten aber ansonsten nichts.
Für mich sind solche Gesetze vor allem eines, ein Argument für eine möglichst große bayerische Eigenständigkeit. Das weiß-blaue Mäntelchen, das sich die an dieser Entscheidung beteiligten Akteure spätestens zur nächsten Landtagswahl umhängen, ist damit jetzt schon als reines Lippenbekenntnis entlarvt. Es sind Zentralisten, denen Subsidiarität immer fremdgeblieben ist. Aber die bayerische Bevölkerung hat die Chance, darauf in der Wahlkabine eine Antwort zu geben."
 
 
Harold Amann
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Die Bundesregierung und die Öffentlich-Rechtlichen versuchen, das ab heute geltende "Entlastungspaket" als großen Erfolg zu verkaufen.

Logo Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Dieses Paket beinhaltet eine dreimonatige Senkung der Energiesteuer, was Benzin und Diesel verbilligt. Sowie das dreimonatige Anbieten einer Monatskarte für neun Euro, mit der bundesweit der öffentliche Personen-Nahverkehr und auch beispielsweise Interregio-Züge benutzt werden können.
Die Bayernpartei begrüßt grundsätzlich jede Entlastung der Bürger, bei näherem Hinsehen bleibt von den tatsächlichen Auswirkungen aber wenig übrig. Es ist vielmehr die sprichwörtliche "Weiße Salbe" zur Beruhigung der Bevölkerung.
Die Inflation hat schon seit Monaten neue Höchststände erreicht, nun verkünden Vertreter der Wohnungswirtschaft, dass sie mit einer 4%igen Mietensteigerung rechnen. Jedes Jahr! Die tatsächlichen Effekte auf das Niveau des verfügbaren Einkommens dieser dreimonatigen Maßnahme sind damit mehr als überschaubar. Gleiches gilt für Pendler, deren Monatskarte eben jetzt drei Monate günstiger ist, danach aber wieder dasselbe kostet. Von der Landbevölkerung, der das verbilligte Ticket aufgrund schlicht nicht vorhandener Verbindungen nichts bringt, ganz zu schweigen.
Entsprechend der Kommentar des Landesvorsitzenden der Bayernpartei, Florian Weber: "Ich habe leider den Eindruck gewonnen, dass der Ukraine-Krieg auch als Ausrede benutzt wird. Die Inflation hat sich schon länger abgezeichnet. Und auch das Ausbluten des Mittelstandes sowie das zunehmende Auseinandergehen der sozialen Schere sind beileibe keine neuen Phänomene.
Das jetzt in Kraft getretene Paket ist doch nur billige Symbol- und Klientelpolitik, sonst nichts. Wir brauchen auf breiter Front eine solide Entlastung der Bürger, was etwa durch das Aussetzen oder besser Streichen der CO2-Steuer oder einer dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer einfach und unbürokratisch möglich wäre."
 
 
Harold Amann, Landespressesprecher
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Schüler aus Reischach gewinnt Jugend -forscht-Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission

Bastian Auer (19) hat ein kostengünstiges EKG-Gerät entwickelt, das mithilfe künstlicher Intelligenz arbeitet. Dafür erhält er den CBM-Sonderpreises „Innovationen für Menschen mit Behinderungen". (Foto: © Miriam Huber)Bensheim/Reischach. Wenn das Herz streikt, ist das gefährlich. Rettungskräfte wie Bastian Auer kennen solche akuten Notlagen. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen. Werden Herzprobleme rechtzeitig erkannt, kann das Schlimmste oft verhindert werden. Der 19-Jährige entwickelt ein kostengünstiges EKG-Gerät, das elektrische Impulse des Herzschlags erfasst und kritische Unregelmäßigkeiten erkennt – mithilfe künstlicher Intelligenz (KI). Dafür erhält der Schüler der Beruflichen Oberschule Inn-Salzach und Berufsoberschule Altötting den Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) „Innovationen für Menschen mit Behinderungen“. Der Preis wird im Rahmen des Landeswettbewerbs Bayern der Stiftung Jugend forscht verliehen.
Herzrhythmusstörungen festzustellen ist nicht ganz einfach. Kleine Details und Zusammenhänge in den Kurvendiagrammen von EKGs können auf Lebensgefahr hinweisen, sind aber manchmal selbst für Fachleute leicht zu übersehen. KI könne die Expertinnen und Experten nicht ersetzen, aber eine Diagnose oder Auswertung von Langzeit-EKGs erleichtern, meint Auer.
Er befasst sich mit dem auf elektrischen Impulsen basierenden Herzreizleitungssystem, das Takt und Rhythmus des Herzschlags bestimmt. Und er beschäftigt sich für die Arbeit mit den Funktionen eines EKGs und den Grundlagen künstlicher Intelligenz. Der Schüler arrangiert Bauteile wie Mikrocomputer (Controller), Sensoren, Bildschirm und Piepser auf einer Steckplatte, nicht viel größer als eine Tafel Schokolade. Schließlich haucht er dem Ensemble Leben ein, programmiert ein „neuronales Netz“. So entsteht eine künstliche Intelligenz.

Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria)

Weibchen vor Nesteingang (Foto: © Albert Krebs)Weibchen vor Nesteingang (Foto: © Albert Krebs)
Graue Haare und dazu eine schwarze Querbinde auf der Brust: So präsentiert sich die Aschgraue Sandbiene, die in ganz Deutschland vorkommt, mittlerweile aber nicht mehr häufig ist. Sie nistet gern in Gemeinschaften von Hunderten Weibchen.
Hilfe für diese Bienenart: Suchen Sie ein sonniges Plätzchen im Garten und stechen Sie kleine Bruchkanten in den Boden. In diesen Rohboden bauen die Sandbienen ihre Niströhren. Mähen Sie spät und unbedingt in Streifen, denn die Bienen lieben den Pollen des Löwenzahns, der Gänseblümchen, Margeriten, Habichts- und Fingerkräuter. Zum ausführlichen Portrait: https://www.deutschland-summt.de/wildbiene-des-monats-mai-2022-die-aschgraue-sandbiene.html
 
Text: Stiftung für Mensch und Umwelt

Welttag der biologischen Vielfalt 2022

Viele Lebewesen sind unscheinbar, doch aufgrund ihrer Leistungen wie Bestäubung, Bodenbildung und Klimaregulation unverzichtbar für unser Leben: Über 48.000 Tierarten, mehr als 9.500 Pflanzenarten und circa 14.000 Pilzarten kommen allein in Deutschland vor. Auch über 560 Wildbienenarten gehören dazu. Fragt sich nur, wie lange noch? Mehr als die Hälfte von ihnen sind in ihrem Bestand bedroht. Dieser Sonntag erinnert daran: Es ist höchste Zeit, etwas zu tun.
Wer sich für mehr biologische Vielfalt einsetzen möchte, macht beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" mit. Diese beiden Gewinner*innen wurden 2021 für ihr Engagement ausgezeichnet. (Foto: © Marienthal summt)Wer sich für mehr biologische Vielfalt einsetzen möchte, macht beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" mit. Diese beiden Gewinner*innen wurden 2021 für ihr Engagement ausgezeichnet. (Foto: © Marienthal summt)
Seit mehr als 20 Jahren ist der 22. Mai ein Ehrentag für die biologische Vielfalt.
Dieser Tag geht auf das Jahr 1992 zurück. Damals erhielt der Text zum internationalen Übereinkommen über die biologische Vielfalt Zustimmung, auch von Deutschland. Seit 2007 gibt es zudem die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Sie enthält Ziele und Maßnahmen, um dem Verlust der heimischen Biodiviersität entgegenzuwirken.
Auch die Stiftung für Mensch und Umwelt unterstützt das Ziel, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern. Mit ihrem Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ verwandelte sie in Zusammenarbeit mit drei Berliner Wohnungsbaugenossenschaften fünf artenarme Grünflächen an Mietswohnungen in blühende Insektenparadiese.
„Von den Flächen soll eine Botschaft ausgehen. Überall liest man vom Insektensterben. Da haben wir gesagt, auch wir müssen etwas tun.“, so Carsten-Michael Röding, Vorstandsmitglied der Charlottenburger Baugenossenschaft eG.
Mit ihrem bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ lädt die Stiftung für Mensch und Umwelt zudem alle Interessierten ein, für Hummeln, Schmetterlinge & Co. aktiv zu werden. Noch bis zum 31. Juli 2022 können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Beitrag einreichen und mit etwas Glück Geld- und Sachpreise gewinnen.
„Um die biologische Vielfalt direkt vor Ort zu fördern, sollten Teilnehmende heimische Pflanzen, Wildstauden, Kräuter und Gehölze wählen. Auch Strukturen wie Sandlinsen und Trockenmauern gehören zu einem Naturgarten, denn drei Viertel der Wildbienen nisten im Boden“, so Dr. Corinna Hölzer, Leiterin der Stiftung für Mensch und Umwelt. Zum Pflanzwettbewerb: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem den bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“. Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen!“ lenkt die Stiftung schon seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus über 35 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohnerinnen und Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
 
 
Text: Stiftung für Mensch und Umwelt

Ostbayerns Handwerk fürchtet Dauerbaustellen und Megastaus "über mehrere Jahrzehnte" durch die jetzt vorgestellten Pläne zur Sanierung des Pfaffensteiner Autobahntunnels bei Regensburg.

Südportal des Pfaffensteiner Tunnels auf der A93. Mit Blick auf vergleichbare Infrastrukturprojekte müsse bei der Sanierung mit "mindestens 13 Jahren" Planungs- und Bauzeit gerechnet werden, teilte jetzt die bundeseigene Autobahn GmbH mit. (Foto: obx-news/Autobahn GmbH)Südportal des Pfaffensteiner Tunnels auf der A93. Mit Blick auf vergleichbare Infrastrukturprojekte müsse bei der Sanierung mit "mindestens 13 Jahren" Planungs- und Bauzeit gerechnet werden, teilte jetzt die bundeseigene Autobahn GmbH mit. (Foto: obx-news/Autobahn GmbH)
Seit Jahren gilt er als größtes Nadelöhr für den Verkehr im gesamten ostbayerischen Raum: der Pfaffensteiner Tunnel der Autobahn 93 als wichtigste Nord-Süd-Verbindung aus Richtung München nach Berlin. Rund 60.000 Fahrzeuge nutzen den Tunnel bei Regensburg derzeit pro Tag. Einen echten Bypass, etwa bei Sperrung einer der zwei Röhren, gibt es nicht. Die Folge: Regelmäßig kommt es bereits heute dort zum Verkehrsinfarkt. Was hinzu kommt: Der Tunnel, 1977 eröffnet, ist dringend sanierungsbedürftig. Die bundeseigene Autobahn GmbH hat jetzt ihre Pläne präsentiert, wie sie die Mammutsanierung stemmen will.

Erfolgreiche Meisterkursabsolventen bei Festakt für ihre Leistungen geehrt

HWK-Präsident Dr. Georg Haber (1. Reihe, 1. v. re.) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe, 1. v. li.) gratulierten den erfolgreichen Meisterkursabsolventen im Feinwerkmechaniker-Handwerk.  (Foto: Fotostudio Daniel)HWK-Präsident Dr. Georg Haber (1. Reihe, 1. v. re.) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe, 1. v. li.) gratulierten den erfolgreichen Meisterkursabsolventen im Feinwerkmechaniker-Handwerk. (Foto: Fotostudio Daniel)
Knapp 940 Handwerksmeister aus 28 verschiedenen Berufen haben von März 2021 bis Februar 2022 im Gebiet der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt. Aufgrund der anhaltenden Pandemie und um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Teilnehmenden zu gewährleisten, übergibt die Handwerkskammer die Meisterbriefe heuer wieder in mehreren kleineren Veranstaltungen, quer durch ganz Ostbayern verteilt. So wie vergangenen Samstagvormittag im Marinaforum in Regensburg.

Ausbildungsakquisiteure der Handwerkskammer stellen neues Programm vor

Junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund für das Handwerk gewinnen: Die Ausbildungsakquisiteure der Handwerkskammer Niederbayern- Oberpfalz stellten den Netzwerkpartnern ihr neues Programm vor.   (Foto: HWK-Schmalzl)Junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund für das Handwerk gewinnen: Die Ausbildungsakquisiteure der Handwerkskammer Niederbayern- Oberpfalz stellten den Netzwerkpartnern ihr neues Programm vor. (Foto: HWK-Schmalzl)
Perspektive Handwerk:
In Kooperation mit der Regierung von Niederbayern veranstaltete die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz im Bildungszentrum in Straubing eine Netzwerkveranstaltung für die Verantwortlichen der Berufsintegrationsklassen an den Beruflichen Schulen und deren Kooperationspartner. Die Veranstaltung fand im Rahmen des vom bayerischen Innenministeriums geförderten Projektes „Ausbildungsakquisiteure für junge Flüchtlinge“ statt und informierte die Netzwerkpartner über ein neues Programm, mit dem junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund für das Handwerk gewonnen werden sollen.
Neues Programm soll fürs Handwerk begeistern
Um junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im Handwerk zu vermitteln, entwickelten die Ausbildungsakquisiteure ein spezielles Angebot mit drei Modulen für die Berufsintegrationsklassen. Im ersten Modul erhalten die Schüler eine Führung durch die Werkstätten der Bildungszentren und lernen somit verschiedene Berufsfelder kennen. Darauf aufbauend folgt die Aufklärung über diverse Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen im Handwerk. Im dritten und letzten Modul werden die Schüler schließlich beim Anlegen eines Bewerberprofils in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz unterstützt. „Mit diesem abgerundeten Programm möchten wir junge Flüchtlinge fürs Handwerk begeistern und gleichzeitig Betriebe und Bewerber auf einfache Art und Weise zusammenführen“ sagt Christian Kaiser, stellvertretender Bereichsleiter der Berufsbildung.
Da die Pandemie in den letzten zwei Jahren keine Präsenzveranstaltungen zwischen den Netzwerkpartnern zuließ, war das Bedürfnis nach einem vertieften Austausch auf beiden Seiten groß. Vor allem die aktuelle Situation in den Berufsintegrationsklassen war im anschließenden Diskurs Thema. Ebenso die Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit wurde thematisiert. Stefanie Sommer, Ausbildungsakquisiteurin für junge Flüchtlinge bei der Handwerkskammer, bewertet die Veranstaltung als positiv: „Mit diesen vielen wichtigen Informationen können wir unser praxisorientiertes Angebot nach zwei Jahren erneut an die Bedürfnisse der Berufsintegrationsklassen anpassen.“ Auch Frank Schlegel, Mitorganisator von der Regierung von Niederbayern, begrüßte den konstruktiven Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren: „Damit kommen wir unserem gemeinsamen Ziel, junge Flüchtlinge bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, wieder ein stückweit näher“.
 
Marie-Luise Schmalzl
Bachelor of Science
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
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SPD Gesundheits-AG setzt sich für eine vollständige medizinische Versorgungssicherheit im Bereich der Frauengesundheit – speziell auch beim Thema Abbort - ein.

spd logo (Grafik: SPD)Die Arbeitsgemeinschaft von Sozialdemokrat:innen im Gesundheitswesen (ASG) der SPD-Oberpfalz fordert, dass der staatliche Auftrag auf medizinische Versorgungssicherheit gerade auch für Frauen beim Thema Schwangerschaftsabbruch gewährleistet sein muss! In der Oberpfalz, teilweise in Niederbayern und auch in großen Teilen bayernweit ist es für betroffene Frauen, die sich einem Schwangerschaftsabbruch unterziehen möchten, tatsächlich nicht möglich dies in einem wohnortnahen klinischen Umfeld zu tun. „Es herrscht eine Versorgungslücke, die so schnell wie möglich geschlossen werden muss“, konstatiert Dr. Steffen Landgraf, Vorsitzender der ASG Oberpfalz, Vorstandsmitglied der Regensburger SPD und stellv. Vorsitzender der ASG Bayern.
Derzeit gibt es beispielsweise keine einzige Klinik im Bezirk Oberpfalz, die diesen Eingriff vornimmt. „Gerade mit Blick auf die Krankenkassen und die Aufgabe des Staates ist das nicht zu vertreten“, meint Birgit Fruth, ASG-Oberpfalz-Vorstandsmitglied und Fraktionschefin der SPD in Amberg. Darüber hinaus verschlechtere sich „mit dem anstehenden Trägerwechsel der Goldberg-Klinik in Kelheim durch die Caritas die Situation im ostbayerischen Raum für betroffene Frauen“ urteilt Steve Brachwitz, Vorstandsmitglied der ASG Oberpfalz und der ASG Bayern. Und nicht einmal im universitären Umfeld wird betroffenen Frauen die benötigte medizinische Leistung zur Verfügung gestellt. So ist der Lehrstuhl für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, der Universität Regensburg, einmal am Caritas Krankenhaus St. Josef und einmal an der Klinik St. Hedwig angesiedelt, beides konfessionell geführte Häuser, die keine Schwangerschaftsabbruche anbieten.
Noch immer werden Patientinnen in einer oft für sie seelisch herausfordernden Situation damit allein gelassen, wohin sie sich fachkundig zur Durchführung eines Abborts wenden können. Zu dem psychischen Dilemma kommt also ein Praktisches hinzu. „Dabei sollten gerade in dieser Ausnahmesituation Frauen besonders intensiv unterstützt und auch therapeutisch begleitet werden, und das in der Nähe ihres Wohnorts.“, fordert Dr. Landgraf, der selbst niedergelassener Psychotherapeut im Landkreis Kelheim ist. Frauen in der Oberpfalz und ganz Bayern werden jedoch gezwungen, sich hunderte Kilometer weit von ihrem Wohnort an Kliniken zu wenden. Das ist so nicht akzeptabel und kommt einem Vollversagen der Landesregierung gleich. Zumindest eine größere oberpfälzer Klinik, beispielsweise in Regensburg, Weiden oder Amberg, dessen Klinik zudem Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ist, müssen diese eklatante Versorgungslücke schließen. Daher die Aufforderung der ASG Oberpfalz an die Landesregierung in München: Herr Ministerpräsident tun Sie etwas, damit notbedürftige Frauen im Freistaat endlich adäquat medizinisch versorgt werden!

ASG der SPD-Oberpfalz Mai 2022

Konjunkturbericht der Handwerkskammer zum 1. Quartal 2022

Trotz guter Auftragslage im Gesamthandwerk mussten manche Handwerksbereiche im ersten Konjunkturquartal 2022 Nachfrage- und Umsatzeinbußen einstecken, unter anderem das Lebensmittelgewerbe.   (Foto: Falk Heller)Trotz guter Auftragslage im Gesamthandwerk mussten manche Handwerksbereiche im ersten Konjunkturquartal 2022 Nachfrage- und Umsatzeinbußen einstecken, unter anderem das Lebensmittelgewerbe. (Foto: Falk Heller)

Das Geschäftsklima im ostbayerischen Handwerk ist im ersten Quartal des neuen Jahres 2022 nahezu unverändert im Vergleich zum Vorquartal geblieben, der Index beträgt aktuell neun Prozentpunkte. 45 Prozent der befragten Betriebe berichten von einer guten, 38 Prozent von einer befriedigenden Geschäftslage. Hauptgrund dafür ist vor allem das gute Auftragspolster. Mit Blick auf Materialknappheit, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel sind die Zukunftserwartungen der Handwerksbetriebe jedoch deutlich eingetrübt, das zeigt der Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz für das erste Quartal 2022.

Kompetente Beratung in Finanzierungsfragen

Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz)
Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz veranstaltet zusammen mit der Industrie- und Handelskammer für Oberpfalz / Kelheim am Dienstag, 10. Mai 2022 einen Finanzierungssprechtag. Ein Berater der LfA-Förderbank Bayern informiert interessierte Unternehmer und Gründer kostenlos und individuell in Einzelberatungen über das LfA-Angebot an Finanzierungshilfen und gibt wichtige Tipps in Finanzierungsfragen.
Die LfA steht mittelständischen Betrieben bei Existenzgründung, Wachstum und Innovationsvorhaben sowie bei der Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen und Konsolidierungen mit verschiedenen Finanzierungshilfen zur Seite. Der Service richtet sich sowohl an Existenzgründer, die noch an ihrem Businessplan feilen, als auch an etablierte Unternehmen mit Expansionsplänen oder Finanzierungsproblemen. Aufgezeigt wird, welche Finanzierungshilfen die LfA Förderbank Bayern anbietet, welche Vorhaben sie unterstützt, wie die Mittel beantragt werden können, aber auch welche Möglichkeiten und Vorteile sich dadurch ganz konkret für das einzelne Unternehmen ergeben.
Die Beratung findet telefonisch oder per Videokonferenz statt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter Telefon 0941 7965-238 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich.
 
 
Ansprechpartner:
Kristina Weber
Tel. 0941 7965-238
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kunst und Handwerk im historischen Dorfstadel
An der Donau 25, 93080 Matting

Flyer Matting macht Markt (Grafik: Reinecke)Flyer Matting macht Markt (Grafik: Reinecke)
Am Samstag, den 7. und Sonntag, den 8.Mai findet im bezaubernden Örtchen Matting, im Anwesen- An der Donau 25- wieder der wohlbekannte Markt für Kunst- und Handwerksliebhaber statt.
19 Künstler und Kunsthandwerker bevölkern an diesem Wochenende mit ihren einzigartigen und niveauvollen Kunsthandwerken und schönen Künsten die Kulisse des historischen Dorfstadels aus dem 13.Jahrhundert.
Schmuck, Modedesign, vielerlei aus Filz, Wohnaccessoires, Töpferwaren, Quilts, Hüte, Taschen , Metallarbeiten, Skulpturen, allerlei Schönes und Nützliches und vieles mehr erfüllen höchste Ansprüche an Qualität und Ästhetik.
Des Weiteren laden Mattinger Werkstätten und Lokale zu einem Rundgang durch die wunderbare Atmosphäre des Ortes ein und haben ihre Türen für Besucher geöffnet.
Begeben Sie sich auf einen beschaulichen Bummel durch den Ort!
Da der Markt längst kein Geheimtipp mehr ist und wir bemüht sind den ansässigen Bauern mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen freie Zufahrt zu Feld und Hof zu gewähren, bitten wir die Besucher nicht außerhalb der ausgewiesenen Plätze zu parken.
www.mattingmachtmarkt.de
 
Flyer Matting macht Markt (Grafik: Reinecke)
 
Seit der Gründung 1990 hat die DOLINA Gesellschaft für Landeskunde e.V.  ihre Jahreshauptversammlung am 4. Dezember im Rahmen einer Barbarafeier an wechselnden Orten in ihrem Einzugsgebiet veranstaltet, das von Neumarkt bis Weißenburg und von Regensburg bis Ingolstadt reicht.
v.l.: Prof. Dr. A. Zacherl, B. Braun,Dr.  G. Weida, B. Baumann, Dr. J. Göller, M. Mallmann, F. Loré, Prof. Dr. K. Brenner, R. Böhm, Dr.  J. Schmid, L. Geß (Foto: Dr.Karl Heinz Rieder)v.l.: Prof. Dr. A. Zacherl, B. Braun,Dr. G. Weida, B. Baumann, Dr. J. Göller, M. Mallmann, F. Loré, Prof. Dr. K. Brenner, R. Böhm, Dr. J. Schmid, L. Geß (Foto: Dr.Karl Heinz Rieder)
Corona hat dies zweimal vereitelt, nun wurde sie so bald wie möglich außer der Reihe kurz vor Ostern in Enkering, einem Ortsteil des Markts Kinding im Altmühltal nachgeholt, der selbst Fördermitglied des Vereins ist.
Bürgermeisterin Rita Böhm stellte in ihrem Grußwort sich selbst, die Gemeinde und die Themen, die sie beschäftigen, insbesondere die Dorferneuerung, vor und betonte ihre Verbundenheit mit der DOLINA. Der 1. Vorsitzende Friedrich Loré M.A. und der Ehrenvorsitzende Prof. Dr.  Kurt Brenner ergänzten ihre Äußerungen durch Erinnerungen an Begegnungen im Zusammenhang mit den Ausgrabungen beim Bau der ICE-Trasse. In seinem Bericht über die vergangenen zwei Jahre zeigte Friedrich Loré auf, wie stark das Veranstaltungsprogramm durch die verschiedenen Wellen der Pandemie beeinträchtigt war, aber auch, wie gut alle Phasen der gelockerten Bestimmungen genutzt wurden, u.a. für Wanderungen und Besichtigungen im Freien im Sommer 2020 und eine Reihe von verschiedenen Veranstaltungen von Juli bis Oktober 2021. Er stellte fest, dass in diesem Zeitraum die Mitgliederzahl leicht auf 244 zurückgegangen ist.

Am Dienstag, 19. April, um 19:30 Uhr hält Daniela Rehberger M.A. im Bürgerhaus in Neumarkt, Fischergasse 1 einen Vortrag über „Gerber - Brunnen – Latrinen - Neue Ergebnisse aus dem mittelalterlichen Neumarkt“.

Foto von der Ausgrabung (Foto: Rehberger, Copyright ADILO Gmbh)Foto von der Ausgrabung (Foto: Rehberger, Copyright ADILO Gmbh)Veranstalter ist der Historische Verein Neumarkt und Umgebung e.V. Frau Rehberger stellt die Ergebnisse der Grabungen in Neumarkt-Gerberviertel, Neumarkt-Klostergasse, Neumarkt-Hotel Stern und Neumarkt-Wolfsgasse vor. Die Grabungen auf einer Gesamtfläche von ca. 9.000 Quadratmetern haben wichtige Erkenntnisse zu den Handwerksbetrieben der mittelalterlich-neuzeitlichen Stadt Neumarkt ergeben. Aus Brunnen, Latrinen und Gerberbottichen konnte annähernd eine Tonne Fundmaterial geborgen werden, u. a. exzeptionell gut erhaltene mittelalterlich-neuzeitliche Gläser sowie zahlreiche vollständige Keramikgefäße. Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Einlass ab 19:00 Uhr. Eintritt frei.
 
 
 
Dr. Gudrun Weida
1. Vorsitzende der DOLINA
Mitterweg 7
93309 Kelheim
Tel. 09441 2531 oder 0171 7230226

Deutschlands Sattler machten ihren Meisterkurs in Mainburg

Die Kursteilnehmer freuen sich über ihre bestandene Meisterprüfung. Die Zukunftsperspektiven im Sattler- und Feintäschner-Handwerk sind vielversprechend (Foto: Manfred Roßmeier)Die Kursteilnehmer freuen sich über ihre bestandene Meisterprüfung. Die Zukunftsperspektiven im Sattler- und Feintäschner-Handwerk sind vielversprechend (Foto: Manfred Roßmeier)
Bei der Raumausstatter- und Sattler-Innung Südbayern im Bundesfachzentrum in Mainburg haben 14 Kursteilnehmer aus ganz Deutschland ihren Meisterkurs im Sattler- und Feintäschner-Handwerk gemacht. Die theoretischen und praktischen Fachkenntnisse erwarben die Jungmeister innerhalb von drei Monaten in dem bundesweit einzigen Vollzeitkurs.
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