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Gemeinsame Unterstützung für das Volksbegehren „Artenvielfalt“
Ruth Müller SPD-Landtagsabgeordnete und auch imkereipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion mit Dietmar Franzke -SPD-Stadtrat in Landshut und niederbayerischer Fischereipräsident  (Foto: SPD-Niederbayern)Ruth Müller SPD-Landtagsabgeordnete und auch imkereipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion mit Dietmar Franzke -SPD-Stadtrat in Landshut und niederbayerischer Fischereipräsident (Foto: SPD-Niederbayern)
Der niederbayerische Fischereipräsident Dietmar Franzke, MdL a. D. traf sich mit der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die auch imkereipolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, um sich über das in Kürze startende Volksbegehren „Rettet die Bienen“ auszutauschen. Aus ihren vielen Vor-Ort-Terminen bei den Imkerinnen und Imkern in ganz Bayern weiß Müller, wie wichtig ein gutes und vielfältiges Nahrungsangebot für die Insekten vom Frühjahr bis zum Herbst ist. „Oftmals tritt nach der Rapsblüte ein eklatanter Mangel an Blühpflanzen auf“, so Müller. Abhilfe würden hier mehrjährige Energiepflanzen, Blühstreifen aber auch ein verändertes Mähverhalten beispielsweise von Landwirten und Kommunen schaffen. Dietmar Franzke berichtete, dass der Fischereiverband Niederbayern dieses Volksbegehren ebenfalls unterstützt, denn gerade an den Gewässern sei eine aquatische Insektenwelt wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt bei den Fischen. Franzke erinnerte in diesem Zusammenhang an die niederbayerische Initiative aus dem Jahr 2012, in dem sich die Fischerinnen und Fischer mit zahlreichen Petitionen für eine Änderung des Bayerischen Wassergesetzes einbrachten. Ziel sei damals schon gewesen, Gewässerrandstreifen gesetzlich einzuführen, was allerdings von der Mehrheitsfraktion im Bayerischen Landtag abgelehnt wurde. „Bei einer erfolgreichen Unterschriftensammlung für das Volksbegehren könne dies nun von den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden“, stellte Franzke fest. Vom 31. Januar bis 13. Februar können sich die Menschen in Bayern in ihren Rathäusern zur Unterstützung des Volksbegehrens eintragen.