Seit Dezember wird im Kindergarten Staubing mit Biogas-Wärme geheizt. Mit dem Anschluss an die Staubinger Biogas-Fernwärme der Blaimer Biogas GbR wurde ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Erreichung der städtischen Klimaschutzziele erfolgreich umgesetzt.
Stadtrat Peter Ferstl, Klimaschutzmanager Frank Eißler, Peter Blaimer und Bürgermeister Horst Hartmann (Foto: Stadt Kelheim)
Durch die Nutzung der Biogas-Fernwärme konnte eine alte Ölheizung ersetzt und der Anteil an Erneuerbaren Energien bei den städtischen Liegenschaften weiter erhöht werden. Somit werden jährlich über 8.000 Liter Heizöl beziehungsweise 25 Tonnen Treibhausgase (CO2) sowie Prüf- und Wartungskosten eingespart. Zusätzlich zu den vorteilhaften klimaschutzrelevanten Aspekten führt die vom städtischen Klimaschutzmanagement vorgeschlagene und vorbereitete Modernisierung auch zu einer auf beiden Seiten verbesserten Wirtschaftlichkeit.
Zusätzliche erneuerbare Energien werden durch die in Kürze in Betrieb gehende Grundwasser-Wärmepumpe im neuen Kindergarten Kelheimwinzer sowie mit der fertigen Umsetzung des Rathaus-Anschlusses an die Biomasse-Fernwärme im nächstes Jahr aktiviert. Weitere innovative Projekte sind in Planung.