Der monatliche Stammtisch der Bayernpartei, jeweils am 4. Freitag im Gasthof Berzl in Kelheim war wieder gut besucht

Schließlich hatten Fritz Zirngibl, der Spitzenkandidat für die Landtagswahl von Niederbayern und Florian Geisenfelder, den Landtagsdirektkandidaten für den Landkreis Straubing sich angekündigt, um die Positionen der Bayernpartei zu präsentieren.
Kelheimer Stammtisch der Bayernpartei (Foto: Bayernpartei)Kelheimer Stammtisch der Bayernpartei (Foto: Bayernpartei)
Kreisrat Zirngibl begrüßte die Zuhörer und kam auch gleich zur Sache: "Es bedarf grundlegender Änderungen in der Politik. Es geht schon los, wenn wir einen Blick auf unsere Goldberg Klinik werfen. Wenn ich da den Bericht von der Beratungsfirma Ernst & Young von der letzten Kreistagssitzung in Erinnerung rufe, fällt mir ein Satz ein "Wir haben zu viel Pflegekompetenz - wir konnten aber die Personalkosten anpassen". Was nichts anderes bedeutet, als dass trotz der enormen Überstunden am Personal gespart werden soll, obwohl das Pflegepersonal ohnehin am Limit arbeitet. Gute und vor allem ausreichreichende Pflegekräfte bilden das Grundgerüst einer guten Klinik. Nur so können auch die Vorschriften gegen Krankenhauskeime eingehalten werden. Die sündteueren Beratungskosten sehe ich als eine zweifelhafte Investition.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns, von der Bayernpartei, dass der Bürokratiewahnsinn ein Ende nimmt. In allen Bereichen nimmt die vorgeschriebene Dokumentationspflicht inzwischen längere Zeit in Anspruch, als die eigentliche Arbeit. Hier muss sich etwas grundsätzlich ändern, wenn unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben will und nicht von einem Bürokratenmonster erstickt wird." Dies bestätigt auch Florian Geisenfelder, der mit Leib und Seele Bäcker ist. Er bemängelt auch, dass viele Konsumenten am falschen Ende sparen: eine Semmel aus einem Bäckereifachbetrieb ist nicht vergleichbar mit einer billigen Aufbacksemmel.
Ein weiteres wichtiges Thema für die Bayernpartei ist ein neues Umweltdenken: wenn mit der Verwertung der Biotonne durch manche Biogasunternehmen Plastik und Restmüll auf unseren Feldern landet, dann macht die Mülltrennung wenig Sinn. Hier forderte Zirngibl bereits in der Kreistagssitzung stärkere Kontrollen durch das Landratsamt. Auch die immer stärker zunehmende Belastung des Grundwassers muss beendet werden. Sonst könnte es sein, dass die Zukunft in einem teueren, aber völlig nährstofflosen Industriewasser liegt, weil das Grundwasser nicht mehr nutzbar ist.
Zirngibl ging auch auf ein weiteres Problem ein: "Die Altersarmut trifft inzwischen jeden 5. Bürger. Die Mini-Jobs von Rentner hat sich binnen weniger Jahre verdoppelt. Bestimmt nicht, weil sie sich in der wohlverdienten Rente langweilen. Hier fordern wir, dass alle Hiesigen, welche ihren Lebensabend in der Heimat verbringen und 30 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, eine Mindestrente von 1.500 Euro erhalten. Kindererziehung muss dabei voll angerechnet werden.
Auch in der Asylpolitik muss sich etwas grundlegend ändern. Integration erfolgt in erster Linie über einen gelungenen Arbeitseinsatz. Eigentlich sollte das eine Selbstverständlichkeit sein, dass sich der Asylsuchende auch in unsere Gesellschaft einbringt und dadurch etwas zur Kostenminderung mit beiträgt. Zudem kann es nicht sein, dass straffällig gewordene Flüchtlinge weiterhin unser Gastrecht nutzen können." Eine Teilnehmerin berichtete, dass in ein Kelheimer Kaufhaus erst vor wenigen Tagen eine junge Frau um Hilfe gebeten hatte, weil sie von zwei Flüchtlingen sexuell belästigt wurde. Tagsüber und in der Öffentlichkeit! Eine Anzeige bringt eh nichts, weil denen nicht passiert, war der resignierende Kommentar der Dame. Ja, wir brauchen dringend politische Veränderungen, war auch der Kommentar von Markus Hollmann, dem alle zustimmten. Dafür kann in erster Linie eine Partei sorgen, welche ausschließlich sich um bayerische Interessen kümmert, die Bayernpartei.
Man saß noch lange beieinander bei guten Gesprächen und mit einer zünftigen Unterhaltung durch die Wirtshausmusikanten. Zwei Neueintritte konnte allein an diesem Abend die Bayernpartei verbuchen.

Ein Pressebericht des Kreisverbandes der Bayernpartei Kelheim. Für Rückfragen steht Fritz Zirngibl zur Verfügung tel.: 09405-919133