Staatskanzleichef Dr. Florian Herrmann zu Gast bei der Frauen-Union
Florian Herrmann in zwanglosem Gespräch mit seinem Publikum, eingerahmt von Christian Prasch und Petra Högl. (Foto: Armin Betz)Florian Herrmann in zwanglosem Gespräch mit seinem Publikum, eingerahmt von Christian Prasch und Petra Högl. (Foto: Armin Betz)
Das Regierungsprogramm der CSU für die anstehende Landtagswahl am 14. Oktober stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Frauen-Union im Landkreis Kelheim mit dem gebürtigen Kelheimer Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Bayerischer Staatminister für Bundesangelegenheiten. Regina Bauer, Ingrid Gassner und Heidemarie Pfundt konnten als Stellvertreterinnen der zu ihrem großen Bedauern verhinderten FU-Kreisvorsitzenden Dr. Gudrun Weida neben Landrat und CSU-Kreisvorsitzenden Martin Neumeyer sowie CSU-Kreistagsfraktionssprecherin und Landtagsdirektkandidatin Petra Högl weitere zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Stadt- und Kreisrat Christian Prasch, Herrmanns Cousin.
In seinem Grußwort an die Gäste betonte Martin Neumeyer die Wichtigkeit der Wahl am 14. Oktober und warb darum wählen zu gehen. Landtagsdirektkandidatin Petra Högl ging in Ihrer Vorstellung als Landtagsdirektkandidatin der CSU auf die Familienpolitik ein. „Kinder sind unsere Zukunft. Deshalb ist Familie für mich eine Herzensangelegenheit. Für unsere Familien, von jung bis alt, möchte ich mich politisch stark machen und weiterhin bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen“, sagte Högl. In diesem Zusammenhang dankte sie dem Freistaat für das neue Förderprogramm zur Geburtshilfe, mit welchem die Finanzierung defizitärer Geburtshilfestationen an Krankenhäusern im ländlichen Raum unterstützt werde. „Dies trägt einen Teil dazu bei, eine wohnortnahe, qualitative hochwertige medizinische Versorgung in unseren Geburtsstationen sicherzustellen, wofür ich mich stark mache. 6 von 10 Babys, die im Landkreis Kelheim geboren werden, kommen in der Goldberg-Klinik in Kelheim auf die Welt. Mutter und Kind soll es bereits bei der Geburt an nichts fehlen. Beide sollen wohnortnah bestens versorgt sein. Dies schafft für unsere jungen Familien eine Bindung zur Heimat“, betonte Petra Högl.
Die angesprochene Goldberg Klinik war auch ein wunderbarer Übergang zu den Ausführungen zur aktuellen Landespolitik von Florian Herrmann, der selbst in der Goldberg-Klinik zur Welt gekommen ist. Herrmann betonte, dass man mit Markus Söder einen sehr fleißigen und guten Ministerpräsidenten habe, der Dinge konsequent anpacke und handle. Mit dem Regierungsprogramm und dem darin enthaltenen Zehn-Punkte-Plan habe die CSU einen klaren Weg aufgezeigt, wie das Land auch künftig erfolgreich sein werde. „Wir wollen modern sein und bayerisch bleiben.
Wir nehmen uns der Anliegen der Menschen an und kümmern uns auch um die großen Linien. Das ist unsere Philosophie“, fasste Staatskanzleichef Florian Herrmann den Fahrplan der CSU für die nächsten Jahre zusammen.
Besonders im Fokus der Christsozialen werde dabei in den nächsten Jahren der Bereich Gesundheit und Pflege liegen: „Gerade im ländlichen Raum wollen wir die medizinische Versorgung weiter verbessern. Mit einer Landarztquote und einer neuen Landarztprämie wollen wir zusätzlich 1.000 Ärzte aufs Land bringen. Daneben stärken wir auch die Krankenhäuser“, sagte Herrmann. Um ein flächendeckendes Angebot an Geburtshilfe weiterhin sicherzustellen, werde der Freistaat beispielsweise freiberufliche Hebammen künftig mit einem jährlichen Bonus von 1.000 Euro unterstützen. Auch im Bereich der Kinderbetreuung werde die CSU weiterhin dafür arbeiten, dass jedes Kind optimale Startvoraussetzungen habe und bestmöglich auf ein selbstständiges Leben vorbereitet werde.
„Deshalb unterstützen wir unsere Familien mit dem Bayerischen Familiengeld von 250 Euro im Monat im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes. Im Bereich der Kindertageseinrichtungen wollen wir die Qualitätsoffensive fortsetzen und die Qualität der Betreuung steigern“, so der Staatskanzleichef. Hier sollen in den nächsten fünf Jahren mit staatlicher Finanzierung 2.000 Tagespflegepersonen in den Kindertagesstätten neu eingestellt werden, denn Erzieher sollen mehr Zeit für die individuelle Betreuung der Kinder haben. Es folgte eine rege Diskussion in entspannter Atmosphäre zu den angesprochenen Themen.
Zum Abschied erhielt Herrmann als Erinnerung ein Buch über die Kunststätten seiner Heimatstadt.