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Vergangenheit zum Anfassen
v.r.: OStD Dr. Josef Schmid, Schulleiter des Donau-Gymnasiums Kelheim, Projektbetreuer StD Stefan Urbansky, Archäologiepark Führerin Ilse Kaufmann und Bernd Sorcan, Projektkoordinator des Archäologieparks Altmühltal (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)v.r.: OStD Dr. Josef Schmid, Schulleiter des Donau-Gymnasiums Kelheim, Projektbetreuer StD Stefan Urbansky, Archäologiepark Führerin Ilse Kaufmann und Bernd Sorcan, Projektkoordinator des Archäologieparks Altmühltal (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)
Bereits zum achten Mal fanden am Donau-Gymnasium in Kelheim die Archäologietage in Zusammenarbeit mit dem Archäologiepark Altmühltal (APA) statt
Die sechsten Klassen des Donau-Gymnasiums tauchen in der Woche vom 8.-12. Oktober in das Leben der Vorzeit ein. Den Startschuss dafür gibt Kreisarchäologe Dr. Joachim Zuber mit einem einführenden Vortrag für die Schülerinnen und Schüler. Anschließend heißt es „Vergangenheit zum Anfassen“.
Hier wird ein keltischer Ring angefertigt (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)Hier wird ein keltischer Ring angefertigt (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)
Projektbetreuer StD Stefan Urbansky erklärt: "Unser Ziel ist es unter anderem, den Schülern das neue Fach Geschichte so anschaulich wie möglich zu präsentieren. Durch die Archäologietage, die in diesem Jahr traditionell in Kooperation mit dem Archäologiepark Altmühltal stattfinden, kann an den einzelnen Stationen und Werkstücken Geschichte hautnah nachvollzogen und ‚begreifbar‘ gemacht werden."

Verschiedene Workshops und Handwerksmethoden – Von Schwirrholz und Ledertaschen
In den verschiedenen Workshops, die von den Archäologiepark-Führerinnen Ilse Kaufmann und Henriette Stange geleitet werden, sollen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Geschichtsperioden „hautnah“ erleben und dabei mit möglichst vielen Naturmaterialien und Handwerkstechniken arbeiten.
und hier eine Ledertasche (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)und hier eine Ledertasche (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)
An den jeweiligen Stationen stellen sie wie einst die Menschen in der Vorzeit Ledertaschen, Schwirrholz, Messer, Ringe und Fibeln sowie keltische und bajuwarische Glasperlen her.
Dr. Bernd Sorcan, Projektkoordinator des Archäologieparks Altmühltal, ist begeistert von der Möglichkeit, Kindern durch die Archäologietage die Vorgeschichte näherzubringen: „Ich freue mich sehr, dass die Archäologietage am Donau-Gymnasium auch heuer wieder stattfinden können. Dafür bedanke ich mich herzlich bei den Verantwortlichen am DGK, unserem Kreisarchäologen und den Archäologiepark-Führerinnen. Es ist eine tolle Sache, dass sich der Unterricht auf diese handfeste Art und Weise ergänzen lässt. Der Fleiß und der Eifer der Schüler bei den Workshops zeugen ja davon, dass das Thema Vergangenheit auf sie eine ganz besondere Faszination ausübt.“
 und hier wird ein vorzeitliches Messer zusammengebaut (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband) und hier wird ein vorzeitliches Messer zusammengebaut (Foto: Susanne Meitinger, Tourismusverband)