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Einen leidenschaftlichen Appell für die Landwirtschaft richtete die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber an die 200 Gäste beim traditionellen Familienfest der CSU Volkenschwand in Leibersdorf am vergangenen Sonntag. „Wir sollten stolz darauf sein, was unsere Landwirte möglich machen“, sagte Kaniber. Für die Ministerin sei die Wertschätzung für die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern in den letzten Monaten viel zu kurz gekommen.
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (4.v.r.) mit Landrat Martin Neumeyer, MdL Petra Högl (r.), Vize-Hopfenkönigin Maria Kirzinger (2 v.r.) und den beiden Bewerberinnen zur Hopfenkönigin Therese Hagl (3.v.r.) und Lisa Wittmann beim Familienfest (Foto: Peter Brey)
Neben Landrat Martin Neumeyer und Volkenschwands Bürgermeister Albert Morasch konnte CSU-Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Petra Högl auch Dr. Joachim Hamberger, Leiter des Amts für Landwirtschaft und Forsten in Abensberg, Ottmar Weingarten, Geschäftsführer des Deutschen Hopfenpflanzerverbandes sowie Bauernverband Kreisobmann Thomas Obster und Kreisbäuerin Rita Schultes beim Familienfest begrüßen. Die Bayerische Landwirtschaftsministerin schätze „an Bayern die Gemütlichkeit, die Disziplin und den Fleiß der Menschen, der uns dahin geführt hat, wo wir heute sind“, beschrieb Petra Högl den Ehrengast des Familienfestes. Einen besonderen Dank richtete Högl an den Elternbeirat der Kindertagesstätte, der wieder die Verpflegung mit Kuchen übernommen hatte und an die Blaskapelle „Schwarze Blech“ für die musikalische Umrahmung. Bereits am Vormittag des Familienfestes waren alle Bänke beim Familiengottesdienst mit dem Kinderchor Magnificante im Hof des Gasthauses Randlkofer in Leibersdorf voll besetzt.
Landwirtschaftsministerin Kaniber ging in ihrer Rede auf die aktuellen Themen und Herausforderungen in der Landwirtschaft ein. So sagte sie zum Volksbegehren Artenvielfalt, dass die alleinige Schuld für die Verringerung der Artenvielfalt nicht bei den Landwirten gesucht werden dürfe. „Wir haben uns die Annahme des Volksbegehrens deshalb nicht leicht gemacht und wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Wichtig ist, dass das Artensterben in dieser Form und Geschwindigkeit gestoppt wird“, führte Kaniber aus. Die Landwirtschaft sichere jeden 7. Arbeitsplatz in Bayern und sei nach der Automobilindustrie der wichtigste Wirtschaftszweig. Deshalb sei es für die Ministerin enorm wichtig in den Dialog mit den Verbrauchern zu kommen. Hierzu sei es notwendig, dass die Landwirtschaft ihre Geschichten auch im Netz erzähle. Dazu habe die Ministerin auch eine Junglandwirte-Kommission, bestehend aus 38 jungen Frauen und Männern, eingerichtet, um die Erfahrungen dieser jungen, medien- und technologieaffinen Akteure enger einzubinden.
Zum Abschluss des Familienfestes in Leibersdorf präsentierte Petra Högl mit Therese Hagl und Lisa Wittmann schon traditionell die beiden Bewerberinnen für die Wahl zur Hopfenkönigin, die sich den Gästen jeweils kurz vorstellten.


Petra Högl
Mitglied des Bayerischen Landtags
Bürgerbüro
Weinbergerstraße 2
93326 Abensberg
Telefon 09443-9920730
Telefax 09443-9920731
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Internet www.petra-hoegl.de