Re-Zertifizierung Bad Göggings als Heilbad erfolgreich abgeschlossen

Bad Gögging hat den Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen und  darf weiter das Prädikat Heilbad führen. (Foto: © Foto Mayer)Bad Gögging hat den Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen und darf weiter das Prädikat Heilbad führen. (Foto: © Foto Mayer)
Drei Buchstaben im Ortstitel, die einen riesigen Unterschied machen. Denn das „Bad“ im Ortsnamen des Gesundheitsortes Bad Gögging steht für die Auszeichnung als Heilbad, das höchste Prädikat, das von der bayerischen Staatsregierung an Kur- und Erholungsorte vergeben wird. Bad Gögging besitzt dieses bereits seit 1919, also seit über 100 Jahren, was 2019 mit einem großen Jubiläumsjahr gefeiert wurde. Drei Jahre später wird erneut gejubelt, Bad Gögging hat die Re-Zertifizierung abgeschlossen und sich den Titel eines zertifizierten „Heilbades“ erfolgreich bestätigen lassen.

„Tag der offenen Tür“ im BRK-Heim Neustadt/Donau

Plakat zum "Tag der offenen Tür" des BRK-Bereitschaftsdienstes von Neustadt a.d. Donau (Foto/Grafik: BRK)Plakat zum "Tag der offenen Tür" des BRK-Bereitschaftsdienstes von Neustadt a.d. Donau (Foto/Grafik: BRK)Um der Bevölkerung einen Einblick in die Aufgaben und Tätigkeitsfelder des Roten Kreuzes geben zu können, findet eine „95-Jahr-Feier“ im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ am Sonntag, 11.09.2022, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt.
 

Ablauf/Programm:

11.30 Uhr Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Schweiger, Bürgermeister der Stadt Kelheim
13:30 Uhr Leistungsschau Rettungsdienst
14:30 Uhr Leistungsschau Bergwacht
15:30 Uhr Leistungsschau Rettungshunde
 
Ganztags durchgehend (von 10.00 bis 17.00 Uhr):
 - Besichtigungsmöglichkeit der Räumlichkeiten des BRK Neustadt
 - Fahrzeug- und Geräteschau verschiedenster Einheiten und Fachdienste des BRK KV Kelheim
 - Ausstellung der Fahrzeuge der Bereitschaft Neustadt mit Aufbau einer Behandlungsstelle
 - Ausstellung der Drohneneinheit des BRK Kreisverbands Tirschenreuth
 - Glückshafen mit großer Tombola und vielen attraktiven Preisen
 - Umfangreiches Kinderprogramm (Kegelbahn, Kinderschminken, Glücksrad, Hüpfburg, uvm.)
 - Stuntteam Germany mit großem Hollywood Luftkissen, an dem jeder ein „Actionstar“ sein kann und sich bei einem Sprung aus bis zu 6m Höhe fotografieren lassen kann.
 
 
Christoph Kühnl
Kreisgeschäftsführer
Tobias Eberl
Abteilungsleiter
Bevölkerungsschutz & Ehrenamt
CSU-Landtagsabgeordnete Petra Högl (Foto: Berlinski)CSU-Landtagsabgeordnete Petra Högl (Foto: Berlinski)Die Kelheimer Landtagsabgeordnete Petra Högl (CSU) lädt am Montag, den 27. Juni zwischen 10.30 und 12.00 Uhr zu einer Bürgersprechstunde ein. Diese findet im Sitzungssaal des Neustädter Rathaus (Stadtplatz 1 in 93333 Neustadt an der Donau) statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen direkt mit der Landtagsabgeordneten besprechen und ihre Fragen an sie richten. Die Bürgersprechstunde findet regelmäßig einmal pro Monat abwechselnd in einer Kommune des Landkreises Kelheim statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie auch telefonisch unter 09443/9920730 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und auf www.petra-hoegl.de.
 
 
Petra Högl
Mitglied des Bayerischen Landtags
Bürgerbüro
Weinbergerstraße 2
93326 Abensberg
Telefon 09443-9920730
Telefax 09443-9920731
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet www.petra-hoegl.de

Pilgern für Einsteiger: In Bad Gögging nimmt der zertifizierte Pilgerbegleiter Franz Rösch Teilnehmer mit auf eine spirituelle Wanderung mit historischen und manchmal auch gruseligen Geschichten.

Stille Einkehr. Die Kirche St. Sebastian in Eining lädt zu einem Besuch ein. (Foto: TI Bad Gögging | Foto Mayer)Stille Einkehr. Die Kirche St. Sebastian in Eining lädt zu einem Besuch ein. (Foto: TI Bad Gögging | Foto Mayer)
Pilgern ist zum Trend geworden. Wer pilgert, findet mit jedem Schritt mehr zu sich und lernt, Natur bewusst zu erleben und seinen eigenen Gedanken zu lauschen. Pilger berichten von der positiven Energie, die das Wandern begleitet, von außergewöhnlichen Begegnungen und oft auch von innerer Reinigung. „Was das Herz bewegt, setzt die Füße in Bewegung“, beschreibt Franz Rösch, zertifizierter Pilgerbegleiter aus Bad Gögging, das stille Wandern. Seine Halbtags-Wanderungen auf einer Teiletappe des Europäischen Pilgerweges Via Nova richten sich vor allem an Anfänger. Wer Freude am Wandern hat, aufgeschlossen ist für Neues und sich an geschichtlichen und spirituellen Beiträgen erfreut, findet bei Franz Rösch den richtigen Einstieg zum Pilgern.Geführtes Pilgerwandern vor der Haustüre

Bei den Römertagen vom 19.-21. August im Römerkastell in Eining gibt es Grund zum Jubeln - bereits zum zehnten Mal wird auf dem historischen Gelände die Antike lebendig

Legionäre in glänzenden Rüstungen, kämpfende Gladiatoren mit Schwertern oder hübsche Römerdamen entführen die Besucher bei Salve Abusina in die vergangene Zeit der Antike. (Foto: Pieknik Photo)Legionäre in glänzenden Rüstungen, kämpfende Gladiatoren mit Schwertern oder hübsche Römerdamen entführen die Besucher bei Salve Abusina in die vergangene Zeit der Antike. (Foto: Pieknik Photo)
Zum 10. Mal lädt Bayerns größtes Römerfest vom 19.-21. August 2022 auf eine Zeitreise in die Welt vor 2.000 Jahren ein. Römische Legionäre und Germanen, Handwerker, Gladiatoren, Garköche und Musiker schlagen ihre Lager auf dem Gelände des Kastells auf und erwecken die Antike zu neuem Leben.
Mittlerweile sind die Römertage aus dem Veranstaltungskalender von Bad Gögging nicht mehr wegzudenken und ein etabliertes Veranstaltungshighlight mit großer Fangemeinde geworden. Die Geschichte des Römerfestes ist dabei eng mit der Umgestaltung des Geländes des ehemaligen Kohortenkastells in Eining verbunden: mit der Einweihung zu einem modernen Freilichtmuseum erwachte das Kastell 2011 aus seinem Dornröschenschlaf. Um das spannende Projekt weiter zu beleben, wurden noch im selben Jahr die Römertage aus der Taufe gehoben.
Mit einem Theaterstück und der Ausstellung des originalgetreuen Nachbaus eines römischen Schiffs – der Rhenana Lusoria – setzten die Organisatoren schon im ersten Jahr Maßstäbe. Neben einem vergnüglichen Rahmenprogramm steht stets auch die Verbindung zu Wissenschaft und Forschung im Fokus. So wurden im Rahmen des Festes bereits mehrere studentische Projekte, unter anderem ein informativer Führer zum Kastell, umgesetzt. Auch das Thema Denkmalschutz und moderne Geschichtsvermittlung auf hohem Niveau spielen immer eine Rolle. Die Devise war und ist dabei die Vermittlung historischer Fakten mit einer gehörigen Portion Spaß, „Geschichte zum Anfassen und zum Selbst erleben“ lautet deshalb das Motto bei Salve Abusina.
Beim Römerfest Salve Abusina treffen begeisterte Freizeitrömer auf Wissenschaftler und machen das Fest jedes Jahr zu einem Erlebnis. Die Besucherzahlen beweisen, dass das Konzept der fundierten und lebensweltlichen Wissensvermittlung im Zusammenspiel mit einem großen Rahmenprogramm für Groß und Klein funktioniert. Entdecken und Staunen, Genießen und die Seele baumeln lassen. Das alles bietet Salve Abusina. Jubilate! Lasst uns 2022 das römische Leben am Limes feiern!
Das Wichtigste auf einen Blick:
Bayerns größtes Römerfest im Kastell Abusina in Eining (bei Bad Gögging) 19. bis 21. August 2022
Öffnungszeiten:
Freitag: 16-20 Uhr
Samstag: 10-20 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr
Eintritt: Kinder bis einschl. 12 Jahre frei
Fr 5€ /ermäßigt 4€
Sa 8€/ ermäßigt 5€ / ab 18 Uhr 4€
So 8€/ ermäßigt 5€ / ab 17 Uhr 4€
www.abusina.com
https://www.facebook.com/salveabusina/
 
 

Was eine Ulmer Schachtel ist, was es mit der Fronfischerei auf sich hat, wo der Ochsenweg entlangführt und wozu er diente – dies und vieles mehr können interessierte Besucher und Einheimische bald in Neustadt an der Donau selbst erfahren und erleben.

v.l.: LAG-Managerin Anne-Katharina Mahle, LEADER-Geschäftsführer Klaus Amann, Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Thomas Memmel, Kämmerer Markus Englert, Leiterin Kultur und Bildung Andrea Holzapfel, Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht (Foto: Monika Hummel)v.l.: LAG-Managerin Anne-Katharina Mahle, LEADER-Geschäftsführer Klaus Amann, Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Thomas Memmel, Kämmerer Markus Englert, Leiterin Kultur und Bildung Andrea Holzapfel, Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht (Foto: Monika Hummel)
Die Stadt plant einen Themenweg zur Regionalgeschichte, der gezielt und mit Hilfe moderner Medien an kulturhistorisch interessante Stationen der Stadt führt und bauliche Sehenswürdigkeiten herausstellt. Die Informationen können auch über das Handy barrierefrei als Audiodateien abgerufen werden. Die Wegeführung und die Texte auf Infotafeln, auf der Homepage, in Broschüren und Audios werden in Zusammenarbeit mit dem Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht konzipiert.
Bürgermeister Thomas Memmel hebt hervor, dass auch Schulklassen von dem Angebot profitieren und in Neustadts reiche Geschichte vor Ort eintauchen können. „Der Geschichtsweg steht allen Bürgern offen. Die Erlebniswanderung beginnt und endet am Storchenwirt am Stadtplatz. Interessierte Besucher können am dortigen modernen Heimatmuseum weitere vertiefende Informationen zur Stadtgeschichte einholen“, so Memmel. „Anhand von Wegmarkierungen mit wiedererkennbarem Design werden die Besucher sicher geleitet. Auch auf unserer Internetseite und in einer begleitenden Broschüre wird auf den Themenweg eingegangen.“ Sogar auf die besten Fotomotive will die Stadt die Besucher hinweisen, indem sie die sogenannten picture points beispielsweise als Bildrahmen andeutet. So veranschaulicht das neue Angebot Geschichtswissen in ansprechender Gestaltung und stellt ein wertvolles zusätzliches Freizeitangebot dar.
Nach dem Start beim Storchenwirt - ebenfalls ein LEADER-Projekt – führt der Weg zumeist an der Stadtmauer entlang, kreuzt aber auch die Altstadt, die nicht zuletzt durch die Innenstadtgestaltung, der Neuanlage des Stadtwalls in der Herrenstraße, dem Fassadenfarbkonzept in der Innenstadt, dem Ausbau der Regensburger Straße, der Sanierung des Storchenwirts und der denkmalgerechten Sanierung des „Blauen Hauses“ sehr attraktiv geworden ist. Den Aufbau der Stadt erläutert Stadtheimatpfleger Eduard Albrecht: „Neustadt ist eine wittelsbachische Gründungsstadt mit einer mittelalterlichen Altstadt mit Wall, Graben, Stadtmauer und Türmen. Die überregionale Bedeutung der Stadt ergibt sich aus ihrer Lage an wichtigen Verkehrsrouten, wie z.B. der römischen Donaustraße.“ Mit dem Projekt will die Stadt die Vielzahl an kulturhistorischen Besonderheiten, die jedoch sowohl bei Einheimischen als auch bei Gästen oft kaum bekannt sind, aus dem Verborgenen herausholen und bekannt machen. Der Themenweg bietet nach Fertigstellung ideale Rahmenbedingungen für thematische Führungen und Aktivitäten insbesondere für Gäste- und Stadtführerinnen, aber auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen.
Landrat Martin Neumeyer freut sich über die Bewilligung der EU-Fördergelder aus dem LEADER-Fonds. „Das Projekt ist ein Gewinn für den Landkreis Kelheim. Es zeigt, wie Geschichte für Jung und Alt erlebbar gemacht werden kann, erläutert Neumeyer, der auch Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe ist. „Ein kulturhistorischer Erlebnisweg mit dieser Qualität kann auch als Vorbild für andere dienen. Mit Hilfe von LEADER können wir wiederum gute Impulse in der Region setzen“, so der Landrat.
Die Förderung der EU übernimmt knapp die Hälfte der Nettokosten für die Konzeption und die Anlage des Weges mit Besucherlenkung und Informationstafeln. So wird das Projekt über zwei Jahre mit 50 % aus dem LEADER-Fonds unterstützt. LEADER-Geschäftsführer Klaus Amann: „Mit LEADER versuchen wir, die kulturellen Werte des Landkreises zu bewahren und ihre Wertschätzung zu erhöhen, was wiederum mit einer Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrer Region einhergeht. Der Geschichtsweg folgt genau unserem LEADER-Leitgedanken: Zusammenwachsen & zusammen Wachsen“.
 
 
LAG-Management / LEADER-Geschäftsstelle
c/o Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Klaus Amann, Geschäftsführer
Donaupark 13
93309 Kelheim
Tel.: 09441/207-7300
FAX: 09441/207-7350
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Internet: www.leader-landkreis-kelheim.de

„Alles neu macht der 12. Mai“ lautete das inoffizielle Motto des diesjährigen Netzwerktreffens im Kurhaus in Bad Gögging. Neuanfänge, Chancen und eine Leitbildpräsentation, bei der Theorie lebendig wird, bestimmten den Abend.

Zum Start in die Saison ist er schon Tradition geworden: der Touristische Frühjahrsempfang in Bad Gögging. Nach einer coronabedingten Pause 2020 und einer digitalen Veranstaltung 2021, konnten der Tourismusverband und die Tourist-Information am vergangenen Donnerstag wieder zu einer persönlichen Veranstaltung im Kurhaus Bad Gögging einladen.
Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel (l.) nutzte die Gelegenheit, um Tourismus-Managerin Astrid Rundler (r.) zu verabschieden und ihr für 11 Jahre Arbeit in Bad Gögging zu danken. (Foto: © Foto Mayer)Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel (l.) nutzte die Gelegenheit, um Tourismus-Managerin Astrid Rundler zu verabschieden und ihr für 11 Jahre Arbeit in Bad Gögging zu danken. (Foto: © Foto Mayer)
Endlich wieder Netzwerken
Dieser Einladung folgten Landrat Martin Neumeyer, Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel, sein Stellvertreter, der Zweite Bürgermeister Günter Schweiger, der Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim Florian Best und seine Stellvertreterin Ulrike Bergeaud, Ehrenmitglied des Tourismusverbandes Erich Griebl, Karl Zettl und Hans-Martin Linn als Geschäftsführer der Römerbad-Kliniken und des Passauer-Wolf, zahlreiche Mitglieder des Neustädter Stadtrates und viele weitere Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie, örtlichen Vereinen und der Politik.

2021 wurden die „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“ vom Welterbekomitee als UNESCO-Welterbestätte anerkannt.

StM Blume bei der Urkundenübergabe anlässlich der Anerkennung des Donaulimes als UNESCO-Welterbe in Künzing. (Foto: © StMWK)StM Blume bei der Urkundenübergabe anlässlich der Anerkennung des Donaulimes als UNESCO-Welterbe in Künzing. (Foto: © StMWK)
Am vergangenen Freitag fand im Museum Quintana in Künzing die feierliche Urkundenübergabe an die Kommunen und Landkreise des bayerischen Teils des sogenannten Donaulimes statt, darunter auch die Stadt Neustadt an der Donau. Am 30. Juli 2021 wurde der westliche Teil des Donaulimes als “Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)” in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Der neuen Welterbstätte liegt ein gemeinsamer Antrag von Deutschland (Bayern), Österreich und der Slowakei zugrunde, der 77 Teilstätten wie zum Beispiel Legionslager, Kleinkastelle, Marschlager und zugehörige zivile Siedlungen beinhaltet. Der bayerische Anteil des sogenannten Donaulimes umfasst Flächen in Niederbayern und der Oberpfalz, die sich in den Landkreisen Kelheim und Deggendorf sowie den Städten Regensburg, Straubing und Passau befinden.
Erster Bürgermeister Thomas Memmel nimmt Urkunde entgegen
Feierliche Urkundenübergabe für die Aufnahme des Donaulimes in die UNESCO-Welterbeliste. Kunstminister Markus Blume (r.) übergab die Urkunde an den Ersten Bürgermeister von Neustadt an der Donau, Thomas Memmel (l.). (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Meyer)Feierliche Urkundenübergabe für die Aufnahme des Donaulimes in die UNESCO-Welterbeliste. Kunstminister Markus Blume (r.) übergab die Urkunde an den Ersten Bürgermeister von Neustadt an der Donau, Thomas Memmel (l.). (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Meyer)Die Stadt Neustadt an der Donau ist mit dem Heilbad von Bad Gögging und dem Heiligtum auf dem Weinberg in Eining Teil der UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (westlicher Abschnitt)“. Am vergangenen Freitag übergab Kunstminister Markus Blume Urkunden an die Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen und Landkreise. Der Erste Bürgermeister von Neustadt an der Donau, Thomas Memmel empfing im Museum Quintana feierlich die Urkunde für die Aufnahme des Donaulimes in die UNESCO-Welterbeliste. Begleitet wurde er von Stadtrat und Kulturreferent Eduard Albrecht und von Bernhard Meyer, Tourismus-Direktor von Bad Gögging. „Wir freuen uns sehr, dass wir Teil des UNESCO-Welterbes sein dürfen. In Bad Gögging beherbergen wir einen außergewöhnlichen Kulturschatz, was durch diese Urkunde seine Bestätigung findet“, würdigte Erster Bürgermeister Thomas Memmel den besonderen Moment.
 
 
Nina Zitzelsberger M.Sc.
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Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause findet 2022 im Rahmen der Aktionstage Gesundheit auch wieder ein Benefiz-Lauf in Bad Gögging statt. Mit Bewegung und jeder Menge Spaß können Nordic-Walking- und Lauf-Begeisterte für den guten Zweck an den Start gehen. Der gesamte Erlös geht an die Deutsche Lungenstiftung e.V.

Anmelden - Mitlaufen - Helfen! Beim Benefiz-Lauf in Bad Gögging können Nordic-Walking- und Lauf-Begeisterte  für den guten Zweck an den Start gehen. (Foto: © Tourist-Information Bad Gögging | Foto Mayer)Anmelden - Mitlaufen - Helfen! Beim Benefiz-Lauf in Bad Gögging können Nordic-Walking- und Lauf-Begeisterte für den guten Zweck an den Start gehen. (Foto: © Tourist-Information Bad Gögging | Foto Mayer)

28.04.2022. Am 21. Mai fällt bei den Bad Gögginger Aktionstagen Gesundheit (21. bis 22. Mai 2022) wieder der Startschuss für den Bad Gögginger Benefiz-Lauf. Bereits zum fünften Mal wird dieser vom Team der Tourist-Information Bad Gögging im Rahmen der Gesundheitsmesse veranstaltet. Unter dem Motto „Bad Gögging läuft für die Deutsche Lungenstiftung e.V.“ gehen die Teilnehmer für den guten Zweck an den Start. Der Erlös aus der Teilnahmegebühr geht dabei in vollem Umfang an die Deutsche Lungenstiftung e.V.

Im Rahmen des Eh-da Flächenprojekts „Hier wächst Wildnis“ entsteht in Neustadt a. d. Donau ein neuer Insektenlebensraum durch die Neuansaat mit einem speziellem Saatgut:

v.l.: ILE Umsetzungsbegleitung Michaela Powolny, Bürgermeister Thomas Memmel (Neustadt a.d.Donau), Landwirt Theodor Sendtner (Hienheim) und VöF-Geschäftsführer Klaus Amann (Foto: Monika Hummel)v.l.: ILE Umsetzungsbegleitung Michaela Powolny, Bürgermeister Thomas Memmel (Neustadt a.d.Donau), Landwirt Theodor Sendtner (Hienheim) und VöF-Geschäftsführer Klaus Amann (Foto: Monika Hummel)
Es handelt sich ausschließlich um Samen aus heimischen, sogenannten autochthonen Beständen. Um die Aussaat von autochthonem Saatgut zu ermöglichen, waren im Vorfeld einige Arbeiten nötig. Diese Vorarbeiten koordiniert Michaela Powolny, die ILE-Umsetzungsbegleitung für Eh-da Flächen, in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF. So musste zunächst eine geeignete Spenderfläche zur Beerntung gefunden werden um Saatgut mit dem sogenannten „ebeetle“ zu ernten. Dabei handelt es sich um ein wildkrautschonendes Verfahren um Samen zu gewinnen. Der ebeetle wird per Hand über die Fläche geschoben und die rotierenden Bürsten auf der Unterseite des Geräts befördern Samen in einen Auffangbehälter. „Geeignete Spenderflächen sind vegetationsökologisch hochwertige Flächen mit einem guten Samenpotential. Spender- und Empfängerflächen benötigen für einen guten Übertragungserfolg ähnliche Eigenschaften“, so Klaus Amann, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Kelheim. Nach der Beerntung wurden die Samen bis zum Aussaattermin zwischenzeitlich fachgerecht getrocknet und gelagert. Nach der Saatbeetvorbereitung wurde das Saatgut jetzt bei guten Bedingungen ausgebracht. Heimische Wildkräuter werden an der Bad Gögginger Straße die Besiedelung mit heimischen Insekten befördern. Die Biologin Michaela Powolny freut sich: „Auch die kleinen Flächen sind wertvoll für Insekten. Wir müssen gegenüber dem allgemeinen Rückgang der Insekten gezielte Maßnahmen ergreifen, die Stadt Neustadt geht hier beispielhaft voran.“ Neustadts Bürgermeister Thomas Memmel: „Wir haben als Kommune beim Thema Insektenschutz Vorbildfunktion und eine hier auch eine besondere Verantwortung. Deshalb haben wir in Neustadt und den umgebenden Gemeinden mittlerweile fünf Flächen im Eh-da-Projekt. Ein schöner Begleiteffekt ist zudem, dass heimisches Saatgut keine langen Transportwege hinter sich hat und damit das Projekt auch ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz ist.“
 
Hintergrund:
Eh-da Flächen sind kommunale Flächen die „eh da“ sind und weder landwirtschaftlich noch naturschutzfachlich genutzt werden. Das Projekt wird vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern (ALE) und der Regierung Niederbayern gefördert, fachlich von den zuständigen Fachbehörden (Höhere Naturschutzbehörde, Untere Naturschutzbehörde) begleitet und gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF umgesetzt.
 
 
Michaela Powolny
MSc. Biologie/Projektmanagerin Eh-da Flächen
Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Donaupark 13
93309 Kelheim
Tel: 09441/2077327
Website: VöF
Website: Eh-da Flächen

Mit Rücksicht und Umsicht sicher auf der Donau unterwegs

Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim e.V., (rechts) und Bürgermeister Thomas Memmel, Neustadt, (links) am neu beschilderten Bootsausstieg in Eining (Foto: Tourismusverband Landkreis Kelheim)Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim e.V., (rechts) und Bürgermeister Thomas Memmel, Neustadt, (links) am neu beschilderten Bootsausstieg in Eining (Foto: Tourismusverband Landkreis Kelheim)
Der Reiz einer Bootstour auf der Donau liegt neben der sportlichen Betätigung zweifelsohne in der faszinierenden und einzigartigen Naturlandschaft des Donautals. Auf mehreren Etappen von Vohburg bis Kelheim und Bad Abbach können Paddler das Abenteuer Bootswandern hier hautnah erleben.
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