„Alles neu macht der 12. Mai“ lautete das inoffizielle Motto des diesjährigen Netzwerktreffens im Kurhaus in Bad Gögging. Neuanfänge, Chancen und eine Leitbildpräsentation, bei der Theorie lebendig wird, bestimmten den Abend.

Zum Start in die Saison ist er schon Tradition geworden: der Touristische Frühjahrsempfang in Bad Gögging. Nach einer coronabedingten Pause 2020 und einer digitalen Veranstaltung 2021, konnten der Tourismusverband und die Tourist-Information am vergangenen Donnerstag wieder zu einer persönlichen Veranstaltung im Kurhaus Bad Gögging einladen.
Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel (l.) nutzte die Gelegenheit, um Tourismus-Managerin Astrid Rundler (r.) zu verabschieden und ihr für 11 Jahre Arbeit in Bad Gögging zu danken. (Foto: © Foto Mayer)Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel (l.) nutzte die Gelegenheit, um Tourismus-Managerin Astrid Rundler zu verabschieden und ihr für 11 Jahre Arbeit in Bad Gögging zu danken. (Foto: © Foto Mayer)
Endlich wieder Netzwerken
Dieser Einladung folgten Landrat Martin Neumeyer, Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel, sein Stellvertreter, der Zweite Bürgermeister Günter Schweiger, der Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim Florian Best und seine Stellvertreterin Ulrike Bergeaud, Ehrenmitglied des Tourismusverbandes Erich Griebl, Karl Zettl und Hans-Martin Linn als Geschäftsführer der Römerbad-Kliniken und des Passauer-Wolf, zahlreiche Mitglieder des Neustädter Stadtrates und viele weitere Vertreter aus Gastronomie, Hotellerie, örtlichen Vereinen und der Politik.
Nach Online-Händeschütteln und virtuellen Treffen war es wieder Zeit zum Zusammenkommen und für persönlichen Austausch. Nach der Ankunft stimmten sich die rund 120 Teilnehmer bei Bier, Brezen und einem Standkonzert des Musikvereins Bad Gögging auf den Abend ein. Im Anschluss eröffneten die 1.Vorsitzende des Tourismusverbandes Bad Gögging, Margit Zettl-Feldmann und Tourismus-Managerin Astrid Rundler den zweiten Teil der Veranstaltung im Kursaal und übergaben das Wort an Landrat Martin Neumeyer. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Monate, die von der Corona-Pandemie und vielen Herausforderungen für den Tourismus bestimmt waren, wendete er sich schöneren „C-Wörtern“ zu. Zum Beispiel den Chancen, die für Bad Gögging mit dem neuen Leitbild und der UNESCO-Welterbe-Auszeichnung des Donaulimes entstehen. Im veränderten Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung und dem Neuanfang durch das erarbeitete Leitbild sieht Neustadts Erster Bürgermeister Thomas Memmel die großen Chancen Bad Göggings für die Zukunft: „Der Leitbildprozess ermöglichte es, dass wir uns gemeinsam über die Zukunft als Destination Gedanken gemacht haben. Das Leitbild soll der rote Faden sein, der uns die nächsten Jahre leitet“. Die Dynamik der Zusammenarbeit, die über die letzten eineinhalb Jahre entstanden ist, gilt es nun weiter mitzunehmen. Diesen Anspruch verfolgt auch Bernhard Meyer, der zukünftige Tourismus-Direktor von Bad Gögging. Er bedankte sich für den herzlichen Empfang am Ort und stimmte die Tourismusakteure auf eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit für Bad Gögging ein: „Die Aufgabe besteht darin, die Destination Bad Gögging in ihrer Erlebniswelt anzupassen, wobei das Leitbild als feste Orientierung dient. Meine Rolle wird es sein, die einzelnen Projekte zu definieren, zu priorisieren und mit allen am Ort umzusetzen.“
Theorie wird lebendig
Für Moderatorin Anja Killermann das perfekte Stichwort für die Überleitung zum Hauptteil, die Vorstellung des neuen Tourismus-Leitbilds für Bad Gögging. Dieses wurde 2021 vom Stadtrat in Auftrag gegeben. Moderiert von der Agentur Realizing Progress erarbeitete eine Gruppe von Vertretern aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, des Tourismusverbandes Bad Gögging, der Limes-Therme, der Tourist-Information, des Gesundheitswesens und der evangelischen Kurseelsorge, sowie weiteren Leistungsträgern Bad Göggings im Tourismus eine neue, zukunftsweisende Strategie für den Gesundheitsort. Astrid Rundler und Margit Zettl-Feldman bedankten sich bei allen Beteiligten des Prozesses für die gemeinschaftliche und sehr konstruktive Zusammenarbeit am Leitbild über die letzten eineinhalb Jahre. „Es war wirklich ein leidenschaftlicher Prozess, es wurde viel gearbeitet und auch diskutiert, um am Ende aber immer den besten Weg und die beste Maßnahme für die Zukunft Bad Göggings herauszuarbeiten. Ich denke, das ist uns allen zusammen wirklich gut gelungen,“ erklärt Astrid Rundler.
Um die Ergebnisse für die Gäste zu veranschaulichen, hatte man sich für den Frühjahrsempfang etwas Besonderes einfallen lassen. Kein starrer Vortrag, sondern eine unterhaltsame Mischung aus Präsentation und Schauspieleinlagen vermittelte die Inhalte des Leitbildes. Bei einer inszenierten Gästebegrüßung mit den neuen Wunsch-Zielgruppen, exemplarisch dargestellt als „Frau Müller“ und „Frau Neumann-Richter“, wurde schnell deutlich, dass sich die Gesellschaft und der Anspruch der Gäste an ihren Urlaub verändert haben. Aber auch, dass diese neue Klientel großes Potenzial birgt, die Wertschöpfung zu steigern und Bad Gögging zukunftsfähig aufzustellen. Dabei war man sich einig, dass es nur gemeinsam mit allen am Ort gehen kann und die Basis eine gute, ehrliche und offene Kommunikation sein muss.
Dank für 11 Jahre Einsatz für den Tourismus in Bad Gögging
Der diesjährige Frühjahrsempfang wurde auch als Gelegenheit genutzt, um Astrid Rundler für 11 Jahre Arbeit als Tourismus-Managerin in Bad Gögging zu danken. Erster Bürgermeister Thomas Memmel lobte die frischen Projektideen, die stets mit einem hohen Anspruch an Qualität umgesetzt wurden. Auch die Netzwerkarbeit vor Ort, regional und überregional, wie im Bayerischen Heilbäderverband oder der Deutschen Donau waren ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Neben Leuchtturmprojekten wie dem Jubiläumsjahr zu 100 Jahre Heilbad oder der BR-Radltour 2018, war Astrid Rundler das Erscheinungsbild am Ort immer ein wichtiges Anliegen. Vom Beleuchtungskonzept für die dunkle Winterzeit, über eine Bushaltestelle für das Kastell bis hin zur Osterdeko im ganzen Ort. Mit den Worten „Man muss aufhören, wenn es am schönsten ist!“, verabschiedete Bürgermeister Thomas Memmel Astrid Rundler und wünschte ihr im Namen der ganzen Stadtverwaltung für die Zukunft alles erdenkliche Gute.
Als Abschluss eines gelungenen Netzwerkabends bot sich für die Gäste die Möglichkeit, bei bayerischen Tapas und Pianoklängen über die Ergebnisse des Leitbildes zu diskutieren und sich auszutauschen.
 
 
Nina Zitzelsberger M.Sc.
Online-Marketing, Pressearbeit
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