Kürzlich (06. November 2019) fand ein weiterer Betriebsbesuch von Landrat Martin Neumeyer zusammen mit Stabsstellenleiter Robin Karl von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Kelheim statt.

Besucht wurde zusammen mit Neustadts 1. Bürgermeister Thomas Reimer und den Kreisrätinnen Ursula Brandlmeier, Johanna Werner-Muggendorfer sowie den Kreisrat Konrad Dichtl, die Firma Reng Industriesysteme GmbH in Neustadt an der Donau.
v.l.: Stabsstellenleiter Wirtschaftsförderung Robin Karl, Bereichsleiter Sebastian Schrott, Kreisrätin Ursula Brandlmeier, Landrat Martin Neumeyer, Kreisrätin Johanna Werner-Muggendorfer, Geschäftsführender Gesellschafter Ludwig Reng jun., Firmengründer Ludwig Reng sen., Neustadts 1. Bürgermeister Thomas Reimer, Kreisrat Konrad Dichtl (Foto: Robin Karl/Landratsamt Kelheim)v.l.: Stabsstellenleiter Wirtschaftsförderung Robin Karl, Bereichsleiter Sebastian Schrott, Kreisrätin Ursula Brandlmeier, Landrat Martin Neumeyer, Kreisrätin Johanna Werner-Muggendorfer, Geschäftsführender Gesellschafter Ludwig Reng jun., Firmengründer Ludwig Reng sen., Neustadts 1. Bürgermeister Thomas Reimer, Kreisrat Konrad Dichtl (Foto: Robin Karl/Landratsamt Kelheim)
Hier wurde der Besuch durch den Geschäftsführenden Gesellschafter Ludwig Reng jun. und Personalleiter Sebastian Schrott empfangen und auch der Firmengründer Ludwig Reng sen., der das Unternehmen vor nun fast 55 Jahren im Alter von nur 19 Jahren als Einmannbetrieb gründete, nahm sich Zeit zum Gespräch und zum Firmenrundgang.
Die Berufung für Elektrotechnik hält sich in der Familie Reng nun bereits in vierter Generation und dabei ebenso lange in der Heimatstadt Neustadt, wo Ludwig Reng sen. das Unternehmen einst gründete und die Erfolgsgeschichte seither seinen Lauf nimmt. Die Firma Reng wuchs stetig, zog mehrfach wegen Vergrößerung um und ist seit 2017 in der neuen Firmenzentrale in Neustadts Gewerbegebiet zuhause. Im Jahr 1999 stieg Ludwig Reng jun. mit in das Familienunternehmen ein, das seine Kunden Großteils aus der Industrie der Region zwischen Ingolstadt und Regensburg hat, im Bereich der Ventiltechnik aber auch deutschlandweit sowie in Österreich und der Schweiz tätig ist.
Reng pflegt langfristige Beziehungen zu seinen zahlreichen und auch namhaften Kunden, darunter Kunden im petrochemischen Umfeld, aus der Automobilhersteller sowie aus der Luft-und Raumfahrt. Das Angebotsspektrum ist in der Elektrotechnik allumfassend und deckt beispielsweise Beratung, Planung, Montage, Service und Instandhaltung in den Fachbereichen Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Elektroanlagenbau, Automatisierungstechnik und Elektroinstallation alle Bedarfe, v.a. industrieller Kunden, ab.
Die Firma Reng Industriesysteme sowie die Reng Elektrotechnik GmbH in Regensburg – abzugrenzen von Expert Reng – beschäftigen mittlerweile rund 350 Mitarbeiter. Das Thema Ausbildung, Fachkräftegewinnung und –sicherung wird hier großgeschrieben. 2019 wurden 18 neue Azubis eingestellt, insgesamt sind aktuell 46 Auszubildende im Unternehmen, darunter auch ältere und Umschüler. Reng beschäftigt rund 75 % Facharbeiter, 20 % Meister/Techniker und 5 % Akademiker und unterstützt auch die Aufnahme ausländischer Bewerber durch sprachliche, integrative und wohnliche Hilfeleistungen.
Highlights des neuen Firmengebäudes ist sicherlich der Zwiebelturm, der vom früheren Neustädter Schulhaus stammt, in dem damals die Firmengeschichte seinen Anfang nahm. Dort wuchs Ludwig Reng sen. auf, da sein Vater als Hausmeister der Schule tätig war. Sogar die damalige Turmuhr wurde erhalten und läuft nun im neuen Firmengebäude – selbstverständlich elektrisch.
Landrat Martin Neumeyer und Stabsstellenleiter der Wirtschaftsförderung Robin Karl übergaben als Dank im Rahmen des Betriebsbesuchs eine Urkunde an die Familie Reng vor ebenso historischem Hintergrund: Die Holztür im neuen Firmengebäude war früher die Eingangstür zum geschichtsträchtigen Schulgebäude.
Landrat Martin Neumeyer und Neustadts 1. Bürgermeister Thomas Reimer sind sich über die Wichtigkeit solcher Besuche einig: „Das bietet die Möglichkeit, persönlich intensiv ins Gespräch zu kommen, Themen direkt anzusprechen und zu diskutieren. Die Unterstützung der heimischen Wirtschaft und der bewährten Bestandsunternehmen wie die Firma Reng ein ist, ist äußerst wichtig. Was die Familie Reng sich aufgebaut hat, ist beeindruckend.“





Sonja Endl
Stellv. Pressesprecherin