Sehr redselig – das Zimmermädchen vom Römerbad erzählt den Teilnehmern der Erlebnisführung anschaulich von den Veränderungen der damaligen Zeit. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Christen)Sehr redselig – das Zimmermädchen vom Römerbad erzählt den Teilnehmern der Erlebnisführung anschaulich von den Veränderungen der damaligen Zeit. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Christen)
Bei den spannenden Erlebnisführungen mit Schauspiel durch Bad Gögging gehen Besucher auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit des Kurorts. Am vergangenen Ostersonntag fand die erste Führung statt. Nächster Termin ist der 10. Mai.
25.04.2019. Was haben ein Alter Wirt, zwei junge Frauen und ein unerschrockener Pfarrer gemeinsam? Sie alle spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg von Gögging nach Bad Gögging. Bei „Schwefeldampf und Kurkonzert“, der unterhaltsamen Führung mit Schauspiel durch den Kurort, begeben sich die Teilnehmer auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit des Kurorts. Dabei werden immer wieder Figuren aus der Geschichte lebendig und schildern die Geschehnisse aus ihrem Blick. So erleben die Teilnehmer der Erlebnisführung die Geschichte Bad Göggings hautnah: Als Bayern noch Königreich war, wagt die 24-jährige Barbara Hauber den mutigsten Schritt ihres Lebens. Das „Fräulein Betty“ führt ein ganz besonderes Etablissement und muss sich dafür sogar bescheinigen lassen, dass sie weder Völlerei, verbotenes Spiel, noch Unsittlichkeit treibt. Genau! Fräulein Betty führt das Römerbad – und zwar mit solchem Erfolg, dass dem Dörfchen Gögging eine blühende Zukunft entgegenstrahlt. Doch die Zeit bleibt nicht stehen. Weitere Bäder eröffnen, Weltkriege hinterlassen ihre Spuren und schließlich bekommt Bad Gögging 1956 seinen ersten Fernsehapparat. Alles das umweht von Schwefeldampf und Kurkonzert und zum Wohle von Millionen Menschen.
MdL Petra Högl im Gespräch mit Neustadts Bürgermeister Thomas Reimer

Im Austausch zu aktuellen landespolitischen Themen die Stadt Neustadt a. d. Donau betreffend standen kürzlich Neustadts Rathauschef Thomas Reimer und die Kelheimer Landtagsabgeordnete Petra Högl, die seit rund fünf Monaten dem Bayerischen Landtag angehört. Högl betonte eingangs des Gesprächs, dass es für sie in den ersten Wochen und Monaten gut gelaufen sei und sie bereits einige Themen aus dem Landkreis in München an den entscheidenden Stellen platzieren konnte.
Abgeordnete Petra Högl im Austausch mit Neustadts Rathauschef Thomas Reimer (Foto: Stefan Scheuerer)
Landwirtschaftspolitikerin Ruth Müller, MdL informierte sich über biologische Hühnerhaltung
SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller zu Besuch auf dem Bio-Hühnerhof Lederer, vl.: Ruth Müller, Richard und Beate Lederer (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller zu Besuch auf dem Bio-Hühnerhof Lederer, vl.: Ruth Müller, Richard und Beate Lederer (Foto: SPD-Niederbayern)
Aufgeregt kommen die Hühner Beate Lederer bei ihrem Besuch auf dem Bio-Hühnerstall in Neustadt / Donau entgegen. Fast als wüssten sie, dass diese gerade vom Wochenmarkt kommt und Eier-Nachschub braucht. „Ostern ist natürlich Hochsaison“ berichtet die Bio-Landwirtin aus Pfeffenhausen von der großen Nachfrage der Kunden und Kundinnen, die die Bio-Eier auf dem Moosburger Wochenmarkt oder einem der vier Eier-Automaten in Pfeffenhausen, Rottenburg, Langquaid und Neustadt kaufen.
Mit dem Bau des Mobilstalls haben sich Richard und Beate Lederer als Nebenerwerbslandwirte im Jahr 2017 selbständig gemacht. Vorausgegangen waren erste Erfahrungen mit der Hühnerhaltung im eigenen weitläufigen Garten in Pfeffenhausen, bis der Entschluss gereift ist, einen größeren Stall zu bauen. „Blauäugig haben wir uns nicht in das Abenteuer gestürzt“, berichtete Richard Lederer beim Besuch der Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die zugleich agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion ist. Kurse in Kringell, Besuche bei anderen Eierproduzenten und Beratungsgespräche im Amt für Landwirtschaft seien dieser Entscheidung vorausgegangen. Natürlich habe auch die Kindheit auf einem Bauernhof mit Kühen, Schweinen und Hühnern eine Rolle gespielt, so Lederer. „Das prägt einen schon im Umgang mit Tieren“.
Die Ausbildung in wichtigen Gesundheitsberufen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie wird durch die jetzt getroffene Vereinbarung zwischen den privaten Berufsfachschulen und dem Freistaat künftig in Bayern deutlich attraktiver.
Freuen sich über die gefundene Lösung zur Schulgeldfreiheit in wichtigen Gesundheitsberufen MdL Petra Högl und MdL Bernhard Seidenath (Foto: Stefan Scheuerer)Freuen sich über die gefundene Lösung zur Schulgeldfreiheit in wichtigen Gesundheitsberufen MdL Petra Högl und MdL Bernhard Seidenath (Foto: Stefan Scheuerer)
„Ich freue mich sehr, dass mit der gefundenen Lösung Schülerinnen und Schüler in der Ausbildung zum Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und in weiteren Heilberufen rückwirkend zum Schulhalbjahr am 15. Februar 2019 vom Schulgeld befreit werden können“, betont Petra Högl, Mitglied im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags. „Damit schaffen wir ganz bewusst auch Anreize, um künftig mehr junge Menschen für die Gesundheitsfachberufe zu begeistern. Das hilft auch der Gesundheitsversorgung im Landkreis Kelheim und speziell auch den Schülerinnen und Schülern an der Berufsfachschule für Physiotherapie in Bad Gögging“, sagt Högl. Damit werde die im Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern getroffene Vereinbarung umgesetzt. Die erforderlichen Mittel in Höhe von zusätzlichen 9,4 Millionen Euro in 2019 und weiteren 9,6 Millionen Euro in 2020 werden hierfür im Doppelhaushalt 2019/2020 bereitgestellt.
MdL Petra Högl: „Zukunftsweisendes Projekt für die gesamte Region“
MdL Petra Högl (Foto Berlinski)MdL Petra Högl (Foto Berlinski)
Tolle Nachrichten für den Landkreis Kelheim. Für die geplante Ansiedlung eines Technologiecampus für Leichtbau und Werkstoffsimulation in Neustadt a. d. Donau sind im Entwurf des Doppelhaushaltes 2019/2020 des Freistaats Bayern 1 Millionen Euro vorgesehen, wie CSU-Stimmkreisabgeordnete Petra Högl im Nachgang zur gestrigen ersten Lesung zum Doppelhaushalt im Bayerischen Landtag mitteilt. „Ich freue mich sehr, dass die gemeinsamen Bemühungen von CSU und Freien Wählern sowie Landrat Martin Neumeyer erfolgreich waren. In Summe sind 1 Millionen Euro im Haushaltsplan des Freistaates Bayern für die Jahre 2019 und 2020 aus Mitteln der Fraktionsreserve, vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags, für dieses für unsere gesamte Region zukunftsweisende Projekt vorgesehen“, freut sich Petra Högl. In zahlreichen Gesprächen hatte Högl in den vergangenen Wochen in München, u. a. bei dem hierfür zuständigen Bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler, für ein Technologietransferzentrum im Landkreis Kelheim geworben. „Ein Technologiecampus in Neustadt an der Donau wird gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber auch den Global Playern aus der Region nutzen und deren Innovationsleistung weiter steigern. Der Campus wird auch einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass wir in unserer Region weiterhin eine stabile wirtschaftliche Entwicklung gewährleisten können“, zeigt sich Abgeordnete Högl überzeugt. Auch komme der Freistaat mit der gezielten Wissenschaftsförderung im ländlichen Raum seinem Verfassungsauftrag nach, für gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern, in Stadt und Land, zu sorgen. In einem gemeinsamen Projekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) und der Stadt Neustadt a. d. Donau soll der Technologie Campus in Neustadt entstehen. Von Seiten der regionalen Unternehmen besteht daran großes Interesse.


Petra Högl
Mitglied des Bayerischen Landtags
Bürgerbüro
Weinbergerstraße 2
93326 Abensberg
Telefon 09443-9920730
Telefax 09443-9920731
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet www.petra-hoegl.de
Bad Gögging auf wichtigen Touristik-Messen 2019
Zu Besuch in der „Bayernhalle“ und am Stand des Bayerischen Golf- und Thermenlandes: Der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, und der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. (Foto: Bayern.by Gert Krautbauer)Zu Besuch in der „Bayernhalle“ und am Stand des Bayerischen Golf- und Thermenlandes: Der stellvertretende Ministerpräsident und bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, und der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. (Foto: Bayern.by Gert Krautbauer)
Der Kur- und Urlaubsort Bad Gögging zeigt bereits zu Beginn der Reisesaison 2019 Präsenz auf vielen der wichtigsten deutschen Touristik-Messen. Besonderes Thema ist dieses Jahr auch auf allen Messen das 100-jährige Jubiläum als Heilbad.
11.03.2019. Der Gewinn von neuen Gästen, den Kontakt zu Stammgästen pflegen und den Kur- und Urlaubsort mit seinen attraktiven Angeboten bewerben, diese Ziele verfolgt die Tourist-Information Bad Gögging bei ihren Messeauftritten. Seit Anfang des Jahres präsentierte sich das Team um Tourismus-Managerin Astrid Rundler bereits auf drei der bedeutendsten touristischen Messen in Deutschland, weitere folgen.
MdL Ruth Müller im Gespräch mit Schulleitung und Schülern der PASSAUER WOLF Berufsfachschule für Physiotherapie Bad Gögging
Johanna Werner-Muggendorfer (MdL a.D., 1. v. r.), Hans-Martin Linn (GF Passauer Wolf, 2. v. r.), Ellen Rinderle (Schulleiterin, 3. v. r.), Ruth Müller (MdL, 5. v. li.) (Foto: SPD Niederbayern)Johanna Werner-Muggendorfer (MdL a.D., 1. v. r.), Hans-Martin Linn (GF Passauer Wolf, 2. v. li.), Ellen Rinderle (Schulleiterin, 3. v. li.), Ruth Müller (MdL, 5. v. li.) (Foto: SPD Niederbayern)
Das aktuelle Vorhaben des bayerischen Kultusministers Michael Piazolo (FW), den Berufsfachschulen in Gesundheitsberufen einen „Gesundheitsbonus“ zu zahlen, stößt auf bayernweite Kritik. „So wie Sie haben sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen, Elternvertreter und Schulleitungen an uns Abgeordnete gewandt und um Unterstützung gebeten“, so die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei ihrem Besuch am „Passauer Wolf“, dem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe in Bad Gögging.
Mit dabei war auch die langjährige örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer. Neben der Schulleiterin Ellen Rinderle hatte sich auch der Geschäftsführer Hans-Martin Linn Zeit für das Gespräch genommen und aus jedem Jahrgang die Klassensprecher dazu eingeladen, da sie ja die Hauptbetroffenen dieser missglückten Finanzierungszusage sind. „Es ist unbestritten, dass es einen Mangel an Physiotherapeuten gibt“, so Linn. Umso erfreuter sei man gewesen, dass der politische Wille, die Gesundheitsberufe zu stärken und auszubauen mit der Schulgeldfreiheit angegangen werden sollte. Die Umsetzung dieses Wahlversprechens sei allerdings halbherzig, denn das Kultusministerium habe bisher lediglich angeboten, einen „Gesundheitsbonus“ in Höhe von umgerechnet 152 Euro je Schüler und Monat als klassenbezogenen Zuschuss zu gewähren.
Diese Summe deckt gerade mal die Hälfte der Einnahmen, wenn die Schule ganz auf die Erhebung eines Schulgelds verzichtet. Für die Schulen gebe es auch nur die Option, den Zuschuss in dieser Höhe anzunehmen und gleichzeitig das Schulgeld abzuschaffen oder aber weiterhin Schulgeld in der bisherigen Höhe von den angehenden Physiotherapeuten und –therapeutinnen zu verlangen.
Das Römische Museum für Kur- und Badewesen in Bad Gögging startet in die Saison 2019
Im Römischen Museum für Kur- und Badewesen in Bad Gögging kann man den Hauptbaderaum mit zentralem Becken, vier Einzelwannen, Badeutensilien sowie die Unterbodenheizung (Hypokaustenheizung) des ältesten römischen Heilbades Bayerns besichtigen.(Foto: Tourist-Information Bad Gögging/DH Studio Köln)Im Römischen Museum für Kur- und Badewesen in Bad Gögging kann man den Hauptbaderaum mit zentralem Becken, vier Einzelwannen, Badeutensilien sowie die Unterbodenheizung (Hypokaustenheizung) des ältesten römischen Heilbades Bayerns besichtigen.(Foto: Tourist-Information Bad Gögging/DH Studio Köln)
Schon vor 2.000 Jahren wussten die alten Römer was ihnen gut tut und nutzten die gesundheitsfördernde Wirkung des Schwefelwassers. Wie, wo und warum sie das machten, erfahren Besucher im Römischen Museum für Kur- und Badewesen in Bad Gögging. Unter dem Schiff der Kirche St. Andreas im Ortskern von Bad Gögging gibt es Teile des ältesten römischen Heilbades Bayerns zu bestaunen. „Mit der Nutzung der gesundheitsfördernden Wirkung des Bad Gögginger Schwefelwassers und der Erbauung der römischen Thermenanlage legten die Römer die Grundlage für das heutige moderne Kur- und Badewesen im Ort“, so Tourismus-Managerin Astrid Rundler. Wer wissen möchte, was für den Römer in jener Zeit Whirlpool, Badeentchen und Co. waren, der kann ab 1. März einen Abstecher in das Römische Museum für Kur- und Badewesen machen. Das Museum ist Dienstag bis Samstag von 16.00-17.00 Uhr und sonntags von 10.30-11.30 Uhr geöffnet. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten organisiert die Tourist-Information Bad Gögging.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag: 16.00 bis 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10.30 bis 11.30 Uhr
Führungen für Gruppen sind jederzeit flexibel buchbar unter 09445/95750.
Weitere Informationen unter www.bad-goegging.de 
2019 gibt es für den Kur- und Urlaubsort Bad Gögging gleich mehrfach Anlass zur Freude. In diesem Jahr wird nicht nur die 100-jährige Auszeichnung als staatlich anerkanntes Heilbad groß gefeiert, der Kurort blickt außerdem auf ein positives touristisches Jahr 2018.
2019 wird groß gefeiert in Bad Gögging. Vor 100 Jahren wurde dem Kurort der begehrte Titel „Bad“ verliehen. (Foto: S. Kerscher)2019 wird groß gefeiert in Bad Gögging. Vor 100 Jahren wurde dem Kurort der begehrte Titel „Bad“ verliehen. (Foto: S. Kerscher)
Bereits das achte Mal in Folge kann der niederbayerische Kurort Bad Gögging eine Steigerung und somit einen neuen Rekord bei den Gästezahlen vorweisen. Nach Informationen der Tourist-Information Bad Gögging stieg die Zahl der Gästeankünfte im Vergleich zum Vorjahr um 2,09 % auf 111.646 an. Ebenso erfreulich ist die positive Entwicklung bei den Übernachtungen. Hier nähert sich Bad Gögging immer mehr der 500.000er-Marke an. Mit einem Plus von 1,36 % stieg die Anzahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr von 474.775 auf 481.217 Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag 2018 bei 4,31 Tagen. „Die Entwicklung der Gästeankünfte und Übernachtungen in den letzten Jahren ist insofern bemerkenswert, da sich die Zahlen trotz des Strukturwandels des Gästeklientels stetig nach oben bewegen. Darauf können alle Akteure in Bad Gögging stolz sein. Die Zahlen weisen darauf hin, dass man sich auf geänderte Kundenbedürfnisse eingestellt und neue Gästegruppen für sich gewonnen hat“, sagt Tourismus-Managerin Astrid Rundler.
Bad Gögging blickt auf 100 Jahre ungebrochene Tradition als angesehener Gesundheitsort. Das abgebildete „Römerbad“ und das etwas jüngere „Kaiser Trajan“ sind die ältesten, heute noch bestehenden Badehäuser in Bad Gögging. (Foto: Stadtarchiv Abensberg)Bad Gögging blickt auf 100 Jahre ungebrochene Tradition als angesehener Gesundheitsort. Das abgebildete „Römerbad“ und das etwas jüngere „Kaiser Trajan“ sind die ältesten, heute noch bestehenden Badehäuser in Bad Gögging. (Foto: Stadtarchiv Abensberg)
Das Jahr 1919 schrieb Geschichte. Es herrschte Aufbruchsstimmung in Europa. In Paris wurde die Basilika Sacre Coeur eingeweiht, die Bavaria Film wurde gegründet, Südtirol trennte sich von Österreich und wurde italienisch. Vor allem aber für Frauen war das Jahr nach Kriegsende von großer Bedeutung: Im Januar machten Frauen zum ersten Mal bei der Nationalversammlung vom neu errungenen Wahlrecht Gebrauch. Und an der Universität Wien wurden erstmals Frauen zugelassen.

Das erste Kurhaus in Gögging in Frauenhand
Auch im niederbayerischen Gögging war es eine Frau, die als Pionierin ihrer Zeit galt und dazu beitrug, dass dem Ort der Bäderstatus verliehen wurde. Bereits 1908 übernahm die 24-jährige Betty Hauber mit dem Römerbad das erste Kurhaus in Gögging. Sie setzte sich für den Schutz der Schwefelquellen ein und ebnete damit den Weg für die Anerkennung des Kurortes als „Bad“. Am 30. Juni 1919 verlieh das Ministerium des Inneren den begehrten Titel. 100 Jahre später setzen sich passenderweise wieder neun Frauen für dessen Erhalt ein: Tourismus-Managerin Astrid Rundler und das Team der Tourist-Information Bad Gögging. Denn das „Bad“ als höchstes Prädikat, das ein Kurort erlangen kann, ist an viele Qualitätskriterien und eine Rezertifizierung alle zehn Jahre geknüpft. Das 100-jährige Bestehen als offizielles Heilbad wird daher 2019 groß gefeiert. Besucher und Einwohner erwartet ein umfangreiches Programm mit Erlebnisführungen, Ausstellungen rund um die Geschichte des Ortes und das Baden, einer Outdoor-Ausstellung und Kurkonzerte mit nostalgischer Musik. Der Höhepunkt des Festjahres wird das Wochenende des 30. Juni 2019. Genau 100 Jahre nach der Anerkennung zum „Bad“ findet das Jubiläumsfest am Ufer der Abens in der romantischen Atmosphäre des alten Kurparks statt.
Ansicht Römer Therme (Foto: Tourist Information Bad Gögging)Ansicht Römer Therme (Foto: Tourist Information Bad Gögging)
Der stimmungsvolle Adventsmarkt am und im Kurhaus findet am 8. und 9. Dezember 2018 statt
Stimmungsvoll, festlich und urig– die Atmosphäre bei „Lichterglanz und Budenzauber“. (Foto: Mayer)Stimmungsvoll, festlich und urig– die Atmosphäre bei „Lichterglanz und Budenzauber“. (Foto: Mayer)
Jedes Jahr am zweiten Adventswochenende lädt „Lichterglanz & Budenzauber“, der Bad Gögginger Adventsmarkt, wieder zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit ein. Stimmungsvolle Musik, feine Leckereien und viele Aktionen für Kinder machen den Bad Gögginger Adventsmarkt zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie.