Heilbad legt im Bereich der Gesundheitsprävention kräftig zu – Besucherzahlen wegen des heißen Sommers zwischen Juni und Oktober leicht rückläufig
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) und der Werkleiter der Limes-Theme Franz Bauer (rechts) begrüßten die neue Verbandsräte im Zweckverband Bad Gögging Alfred Holzner (2. v. links) und Franz Schreyer (3. v. links). (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäumel-Schachtner)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) und der Werkleiter der Limes-Theme Franz Bauer (rechts) begrüßten die neue Verbandsräte im Zweckverband Bad Gögging Alfred Holzner (2. v. links) und Franz Schreyer (3. v. links). (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäumel-Schachtner)
Immer mehr Badegäste kommen in die Limes-Therme Bad Gögging zur Bewegungstherapie im Thermalwasser und zu medizinischen Behandlungen. Hier war eine Steigerung der Besucherzahlen im Oktober von über 11 Prozent beziehungsweise fast 4,5 Prozent zu verzeichnen. Franz Bauer, Werkleiter der Limes-Therme, die zu 60 Prozent in der Verantwortung des Bezirkes Niederbayern liegt, konnte bei der ersten Versammlung des Zweckverbandes Bad Gögging mit den neu gewählten Bezirkstagsmitgliedern erfolgreiche Zahlen präsentieren. Zwar waren die Besucher- und Behandlungszahlen von Januar bis Ende Oktober heuer im Vergleich zum Vorjahr wegen des heißen, lang andauernden Sommers leicht rückläufig. Insgesamt steht die Therme aber sehr gut da, was auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich betonte, der die Sitzung leitete.
Stolz wurden die Kürbisschnitzereien präsentiert (Foto: Dengel)Stolz wurden die Kürbisschnitzereien präsentiert (Foto: Dengel)
Es ist unterdessen eine alljährliche Tradition, auf die man im Obst- und Gartenbauverein sichtlich stolz ist – das gemeinsame Kürbisschnitzen mit Kindern aus der Region. Und auch in diesem Herbst wurde diese Tradition natürlich fortgesetzt. Im Vereinsheim empfing die OGV-Vorsitzende und ehemalige Kindererzieherin Johanna Werner-Muggendorfer eine Vielzahl bestens ausgestatteter kleiner Bastler. „Wie man sieht herrscht hier volles Haus“ lacht Werner-Muggendorfer. Mit 33 Kindern wirken die eigentlich recht großen Räumlichkeiten des OGV doch ziemlich beengt. Die Stimmung ist trotzdem – oder vielleicht auch deshalb – ausgelassen und fröhlich. Als Koch hat sich Bruno Dengel zur Verfügung gestellt, und seiner Kürbissuppe merkt man seine Ausbildung zum Restaurantfachmann an. Auf die Frage, wie lange sie das Kürbisschnitzen nun schon betreut weiß Werner-Muggendorfer keine spontane Antwort. Was Sie jedoch mit Sicherheit sagen kann ist, dass Sie es gerne noch lange genau so weiter machen will.
Eine gute Kürbissuppe gab es aus dem Schnitzabfall auch noch (Foto: Dengel)
Gelungener Spagat zwischen Historie und Moderne
Wird zukünftig das Kulturhaus von Neustadt sein: der Strochenwirt (Foto: br-medienagentur)Wird zukünftig das Kulturhaus von Neustadt sein: der Strochenwirt (Foto: br-medienagentur)
Der Storchenwirt soll Museum, Tourist-Info und Kulturhaus von Neustadt a. d. Donau werden. Das Gebäude hatte in jüngster Vergangenheit einen Vollbrand zu überstehen und wurde dann von der Stadt als Brandruine ersteigert und übernommen. Bedingt durch die Brandschäden musste das Gebäude entkernt werden. Bereits 2016 machte sich der Stadtrat Gedanken darüber, wie man das Gebäude für die Stadt sinnvoll nutzen könnte. Die Idee, den Storchenwirt als Kulturhaus mit Museum und einem Büro für die Touristeninformation zu nutzen, war schnell entstanden und nach einer ersten Konzeptentwicklung und Kostenschätzung im Herbst 2016 wurde unter Einbeziehung relevanter Fachstellen, wie Stadtheimatpfleger, Tourismusbüro und andere Abteilungen, eine Konzeption zur Beantragung als LEADER-Projekt erarbeitet.
Pferdesegnung und Umzug am 28. Oktober 2018
Schön geschmückte Pferde und Kutschen beim Leonhardiritt am 28. Oktober  2018 in Bad Gögging. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Holzapfel)Schön geschmückte Pferde und Kutschen beim Leonhardiritt am 28. Oktober 2018 in Bad Gögging. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging | Holzapfel)
Zu Ehren des Heiligen Leonhard ziehen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Pferde und Kutschen durch Bad Gögging. Am Sonntag, 28. Oktober 2018, wird beim traditionellen Leonhardiritt der Schutz des Heiligen Leonhard für die Pferde erbeten. Anschließend ziehen die geschmückten Pferde und Kutschen an den Zuschauern vorbei durch den Ortskern Bad Göggings.
Logo 100 Jahre Bad Gögging  (Grafik: Tourismusbüro Bad Gögging)Sonderausstellung bis Ende Oktober im Foyer des Kurhauses in Bad Gögging

Jahrhunderte lang bildete die Donau die Nordgrenze des Römischen Reiches. Sie war gleichzeitig die wichtigste Verkehrsader, die die römischen Provinzen im Norden des Imperiums verband. An ihrem rechten Ufer wurden seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. zahlreiche Militärlager errichtet – wie DONAUPERLEN an einer Kette. Sie sind Gegenstand einer Ausstellung, die den wichtigsten römischen Plätzen zwischen Eining/Bad Gögging in Bayern und Intercisa in Ungarn gewidmet ist. Die Ausstellung ist bis Ende Oktober im Foyer des Kurhauses in Bad Gögging (Am Brunnenforum, 93333 Bad Gögging / Nähe Limes-Therme) zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung in Bad Gögging von 8.00 bis 20.00 Uhr.
Verschiedene Abschnitte der römischen Grenzsicherung sind bereits in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen, so der Hadrianswall in England (seit 1987), der Antoninuswall in Schottland (seit 2008) sowie der Obergermanisch-Raetische Limes in Deutschland (seit 2005). Letzterer stößt bei Hienheim (Landkreis Kelheim) an die Donau. Dabei bildet das Kastell Eining auf dem Donausüdufer das Scharnier zwischen Land- und Flussgrenze.
Seit mehreren Jahren arbeiten Deutschland, Österreich, Slowakei und Ungarn daran, dass auch der Donaulimes zum Weltkulturerbe erklärt wird. Die Bewerbung für das UNESCO-Welterbe wurde im Januar 2018 eingereicht. Eine Entscheidung wird im Sommer 2019 erwartet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch der untere Abschnitt des Donaulimes bis zum Schwarzen Meer Teil des transnationalen Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes“ werden.

(Text: S. Codreanu-Windauer, Bayer. Landesamt f. Denkmalpflege)
100 Jahre Bad Goegging (Grafik: Tourismusbüro Bad Gögging)Im Jubiläumsjahr 2019 wird es in Bad Gögging eine Ausstellung geben. Dafür werden Objekte zur Kur- und Badegeschichte gesucht.

Im Jahr 2019 darf Bad Gögging 100 Jahre lang den Titel „Bad“ tragen – das wird in einem großen Jubiläumsjahr gefeiert. Neben Erlebnisführungen, einem Wochenende mit Kurparkfest und vielen weiteren Aktionen soll es auch eine Ausstellung rund um die Geschichte des Orts und das Baden und Kuren geben. Für diese Ausstellung werden noch Objekte aus der Bevölkerung gesucht.
Dafür kommt vieles in Frage: „Vom Souvenir über Prospekte bis hin zu Einrichtungsgegenständen – alles, was sich auf unseren Ort uns seine Kurgeschichte bezieht, wäre für unsere Ausstellung interessant“, so Astrid Rundler, Tourismus-Managerin. „Wir würden uns freuen, wenn Einheimische, Gäste, Gastgeber und Gastronomen sich auf die Suche machen würden und uns ihre Fundstücke als Leihgabe zur Verfügung stellen würden“.
Es werden besonders Objekte aus den früheren Jahren als Kurort, aber auch aus dem ganzen letzten Jahrhundert gesucht. Aus den zur Verfügung gestellten Objekten wird dann eine Auswahl getroffen, die in der Ausstellung zu sehen sein wird. Diese werden dann durch Leihgaben aus Museen zum Thema Badegeschichte ergänzt. Die Ausstellung wird voraussichtlich von Mai bis Oktober 2019 im Kurhaus zu sehen sein.
Wer für die Ausstellung Leihgaben zur Verfügung stellen möchte, kann seine Objekte bis Ende Januar in der Tourist-Information (Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9 – 17 Uhr, Samstag 9 – 14 Uhr, Sonntag 9 -12 Uhr) vorzeigen. Die Objekte werden fotografiert und dokumentiert und können danach zunächst wieder mitgenommen werden. Wenn die Objekte für die Ausstellung ausgewählt werden, werden sie ab April 2019 als Leihgaben benötigt.
Bei Fragen steht Monika Hummel unter Tel. 09445 95750 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Informationen zum Jubiläumsjahr finden Sie unter www.bad-goegging.de/jubiläum .
Bei strahlendem Herbstwetter feierten am Sonntag tausende Besucher beim bayerischen Erntedankfest am Kurplatz in Bad Gögging
 Ließen bayerisches Brauchtum aufleben: die Schuhplattler  vom Trachtenverein Ratzingerhöh Greimharting.  (Foto: Tourist-Information Bad Gögging) Ließen bayerisches Brauchtum aufleben: die Schuhplattler vom Trachtenverein Ratzingerhöh Greimharting. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging)
Der Obst- und Gartenbauverein Neustadt an der Donau bittet alle Mitglieder des Vereins zum Arbeitseinsatz in den Vereinsgarten. Der Einsatz findet am Freitag, den 21. September ab 13 Uhr statt!

und

Der Obst-und Gartenbauverein Neustadt sucht Unterstützung! Für die Mosterei in Neustadt an der Donau suchen die Mostmeister Hilfe. Wer sich vorstellen kann, (gegen Entgelt) in der Mosterei mitzuhelfen, z.B. Beim Putzen, soll sich bei Frau Marianne Kuhlen (TEL.: 0171/4878662) melden!
Johanna Werner Muggendorfer (Foto: Mayer)Johanna Werner Muggendorfer (Foto: Mayer)


Am Sonntag, 30. September 2018 ist rund um das Kurhaus wieder Musik, Volkstanz und Gesang geboten - von 10:00 bis 18:00 Uhr am Kurplatz
Beim Volkstanz auf dem Erntedankfest Bad Gögging das Tanzbein  schwingen. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging)Beim Volkstanz auf dem Erntedankfest Bad Gögging das Tanzbein schwingen. (Foto: Tourist-Information Bad Gögging)
17.09.2018. Auch dieses Jahr freuen sich Einheimische und Gäste wieder auf prachtvollen Ernteschmuck, zünftige Unterhaltung und Musik zum Mitschunkeln. Niederbayerische Lebensfreude und lebendiges Brauchtum begeistern jährlich tausende Besucher. Diese kommen nicht nur aus dem näheren Umkreis, sondern auch aus Nürnberg, Ingolstadt, München, Regensburg und aus dem Landkreis Pfaffenhofen in den Kurort Bad Gögging zum Erntedankfest. Auch Sie sind herzlich eingeladen, bei einer kühlen Maß und einer gschmackigen Brotzeit die prächtigen Farben und die besondere Atmosphäre unseres Erntedankfestes mitzuerleben. Der Eintritt ist frei.
Ein Nachwuchs-Indiana-Jones freut sich schon auf die Entdeckungen, die er machen kann (Foto: Büro Werner-Muggendorfer)Ein Nachwuchs-Indiana-Jones freut sich schon auf die Entdeckungen, die er machen kann (Foto: Büro Werner-Muggendorfer)
Einmal schon in jungen Jahren Archäologen sein, diesen Wunsch konnten sich einige jetzt erfüllen. Der Obst- und Gartenbauverein lud im Rahmen des Kinderferienprogramms in den Steinbruch bei Hienheim und mehr als 30 Kinder schlossen sich der Expedition in die beliebte Grabungsstätte an. Mit Hammer und Meißel ausgestattet wurde fleißig gearbeitet und auch so einiges zu Tage getragen. Leider wurden dieses Mal keine „echten“ Fossilien gefunden, doch konnten sich die Kinder über eine Vielzahl von in den Stein eingeschlossenen Kristallen und Mineralien freuen. Die Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer, die sich wie schon am Tag zuvor beim Ritterturnier um die Organisation kümmerte, freute sich mit den Kleinen über jede Entdeckung. „Man muss den Kindern hin und wieder zeigen, dass es auch ganz nah am eigenen Zuhause besondere Orte zum Entdecken und Erkunden gibt“, so die SPD-Politikerin. „Und gut schlafen werden die Kids jetzt bestimmt auch“, fügt sie lachend dazu.
Johanna Werner Muggendorfer (Foto: Mayer)Johanna Werner Muggendorfer, SPD-Landtagsabgeordnete und Kandidatin der SPD für den Bezirkstag (Foto: Mayer)
Für Werner-Muggendorfer endet mit der aktuellen Periode die Zeit als Landtagsabgeordnete. Sie tritt jedoch bei den bevorstehenden Wahlen für den Bezirkstag an.
Mehr als 30 Kinder folgten dem Ruf von Ritter Bruno vom Süßbach und nahmen am 27. August bei bestem Wetter teil am Ritterturnier des Obst und Gartenbauvereins in Neustadt an der Donau. In einem eigens für sie aufgestellten Hindernisparcour wurden Geschicklichkeit und Stärke der Teilnehmer auf die Probe gestellt.
Ritterturnier des OGV Neustadt a.d. Donau, Teilnehmer und Ritter Bruno vom Süßbach (Foto: Denge)Ritterturnier des OGV Neustadt a.d. Donau, Teilnehmer und Ritter Bruno vom Süßbach (Foto: Denge)