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Der Freistaat Bayern hat zur Würdigung des ehrenamtlichen Einsatzes von Bürgerinnen und Bürgern in Bayern das Ehrenzeichen des Bayer. Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männer geschaffen. Dieses Ehrenzeichen wird jährlich an Frauen und Männer in Bayern verliehen, die sich durch ihren langjährigen und persönlichen Einsatz in einem Ehrenamt um die Allgemeinheit und den Freistaat Bayern verdient gemacht haben.
So wurde auch Roswitha Meindorfer aus Mainburg für ihre ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Überreicht wurde das Ehrenzeichen in einer Feierstunde im Landratsamt Kelheim durch Landrat Martin Neumeyer.
Roswitha Meindorfer erhielt für ihren beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz durch Landrat Martin Neumeyer das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen (Foto: br-medienagentur)
Roswitha Meindorfer, kann auf eine sehr lange Zeit im Katholischen Deutschen Frauenbund zurückblicken. Sie ist bereits seit mehr als 37 Jahren, also seit dem 01.01.1981 aktives Mitglied im Zweigverein. Insgesamt nahezu 25 Jahre lang, von 1993 bis zum März 2017, war Roswita Meindorfer in der Vorstandschaft als Beisitzerin tätig.
In dieser Zeit hat Sie mit ihrem Idealismus, ihrem Arbeitseifer und Humor die vielen Aktivitäten des KDFB uneigennützig und mit großem Engagement unterstützt. Sie beteiligte sich bei allen kirchlichen Terminen wie Beerdigungen, Fronleichnam oder den jährlichen Frauenwallfahrten. Als zuverlässige Fahnenträgerin leistete Roswita Meindorfer ihren Anteil zum positiven Erscheinungsbild des Vereins.
Bei den Geburtstagstouren zur Gratulation zu runden Geburtstagen der Mitglieder war sie immer gerne mit dabei. Auch von den Sitzungen des KDFB hat sie keine einzige versäumt.
Bei allen Aktivitäten war Roswita Meindorfer stets mit von der Partie und hat mit ihrer sozialen Einstellung und ihrer humorvollen Art und mit ihren lustigen Witzen alle bei guter Laune gehalten und hat damit manchmal sogar Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft.
Es blieb nicht allein bei der Organisation von Veranstaltungen. Roswita Meindorfer legte immer selbst Hand mit an. Bei den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen kümmerte sie sich um die Organisation, angefangen bei der Bestuhlung, der Bewirtung bis hin zum Aufräumen.
Als im Pfarrheim Renovierungsarbeiten anstanden, fackelte Sie nicht lange, stellte Farbe und Pinsel zur Verfügung und brachte den Neuanstrich voran.
An jeden 1. Adventssonntag findet in Mainburg der Schmankerlbasar statt, ein sehr großes, arbeitsintensives Event, das der Frauenbund seit 1989 organisiert. Die sechs Wochen vor dem Basar sind eine echte Herausforderung für alle. Natürlich war auch Roswita Meindorfer immer vorne mit dabei. Dreimal die Woche am Abend trafen sich die fleißigen Helfer im letzten Jahr und leisteten viele freiwillige Stunden mit Organisieren, Basteln und Backen.
Der Basar bietet dem KDFB die Möglichkeit viele Spenden für soziale Zwecke zu leisten und nur dank solcher Frauen wie Roswita Meindorfer ist es möglich das alles zu bewältigen. Roswita Meindorfer opfert vor dem Basar Ihre komplette Zeit in der Küche am Backofen und backen mit Hilfe der anderen Frauen dort stundenlang Plätzchen, so dass an die 75 Kilogramm Plätzchen zusammenkommen. Durch den Verkauf dieser Plätzchen können noch mehr Spenden gesammelt werden.
Bei der Adventsfeier des KDFB im Gasthof „Seidlbräu“ in Mainburg wurden im letzten Jahr aus dem Erlös des Schmankerlbasars wieder viele Spenden an verschiedene Institutionen und Hilfsprojekte verteilt. Der Betrag bewegt sich teilweise zwischen 5.000 € und 6.000 €. So wurde u.a. der Kinderschutzbund Regensburg und das Kinderheim Schrobenhausen großzügig bedacht.
Auch beim Pfarrfest in Mainburg ist sie seit Jahrzehnten durchgehend am Stand der Kolpingfamilie Mainburg zu finden. Ihre Pommes, die sie dort anbietet, sind bekannt und unschlagbar.
Roswita Meindorfer schied im März 2017 aus eigenem Wunsch aus dem Vorstand aus, ist jedoch weiterhin Mitglied im Verein.
In der Kolpingfamilie sind Sie ebenfalls sehr aktiv. Dort führen Sie seit rund 20 Jahren den Kartenvorverkauf für den beliebten Schwarz-Weiß-Ball „Gesellenkranzl“ eigenständig durch. Dabei versucht sie jeden Wunsch der Gäste zu erfüllen, was die Platzwahl und die Belegung an den Tischen betrifft. Zudem unterstützt sie auch noch die Organisation des Balles.
Für Ihr jahrelanges, ehrenamtliches Wirken gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.