Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Schwertransportroute offensichtlich ungeeignet

Wörth an der Isar. In der Nacht vom 13.05. auf den 14.05.2020 begleiteten Beamte der Polizeiinspektion Landshut einen Schwertransport eines polnischen Unternehmens, bestehend aus 2 Transporteinheiten mit Längen von 38 Meter bzw. 40 Meter, der von der A92 kommend über die B15n in Richtung A93 (dann weiter Richtung Norden) fahren wollte. Laut Genehmigung sollte an der AS Wörth a. d. Isar die A 92 verlassen werden, über die LA 10 und die St 2141 war die Route zur B 15n vorgegeben.
Die beiden Lkw fuhren an der Ausfahrt noch von der BAB ab, mussten allerdings an der Einmündung in die LA 10 feststellen, dass aufgrund der Fahrzeuglänge ein Abbiegemanöver völlig unmöglich war. In der Nacht ging es dann weder vor, noch zurück. Letztlich musste die Autobahnmeisterei Wörth a. d. Isar die Ausfahrt Wörth (Fahrtrichtung München) für den Verkehr sperren. Am Vormittag konnte dann mit vereinten Kräften der VPI Landshut, der APS Wörth a. d. Isar und der Autobahnmeisterei Wörth a. d. Isar das Problem gelöst werden. Mit einer Ausnahmegenehmigung des zuständigen Landratsamtes wurden die Transporter rückwärts auf die Autobahn gelotst, anschließend ging es weiter zum nächsten BAB-Parkplatz der zwischenzeitlich von Einsatzkräften geleert worden war.
Für die Schwertransporte gab es kein Für die Schwertransporte gab es kein "Vor" und "Zurück" (Foto: Verkehrspolizeiinspektion Landshut)
Seitens des Transportunternehmens muss nun eine neue Route gesucht und diese über das zuständige Landratsamt genehmigt werden. Auch von der Polizei werden die Fahrer und die Firma noch Post bekommen. Die mangelhafte Routenausarbeitung, weitere Auflagenverstöße und je ein abgefahrener Reifen an den Anhängern, ziehen ein Bußgeld nach sich.
Verkehrspolizeiinspektion Landshut PHK Giftthaler
Rauschgift bei Wohnungsdurchsuchungen sichergestellt
LKR. DEGGENDORF. Bei mehreren Wohnungsdurchsuchungen im Landkreis Deggendorf und in der Stadt Deggendorf stellte die Kriminalpolizei 165 Gramm Marihuana sicher.
Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Deggendorf und der Staatsanwaltschaft Deggendorf bestätigen Verdacht des Betäubungsmittelhandels gegen einen 31-jährigen Mann aus der Stadt Deggendorf. Am Dienstag, 12.05.2020, durchsuchte die Kriminalpolizei aufgrund von Durchsuchungsbeschlüssen des Amtsgerichtes Deggendorf in der Stadt Deggendorf und im Landkreis Deggendorf insgesamt fünf Wohnungen. Die Ermittlungen richten sich gegen vier Männer im Alter zwischen 22 und 29 Jahren und eine 25-jährige Frau. Die Personen stehen in Verdacht von dem 31-Jährigen Drogen bezogen zu haben. Bei den Durchsuchungen stellte die Kriminalpolizei im Ganzen 165 Gramm Marihuana, eine geringe Menge Crystal und Amfetamin, fünf Marihuanapflanzen, sowie einschlägige Utensilien zum Konsum von Rauschgift sicher. Die Kripo wurde bei der Durchsuchung von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste Straubing unterstützt.
Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Deggendorf in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf übernommen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressestelle, PHK Johann Lankes


Polizeiinspektion Mainburg
Betrug
ROHR/Nb. Warenbetrug
Ein 37jähriger Mann aus Rohr erwarb am 11.04. im Internet eine Smartphone für den Preis von 306,-- Euro. Der Betrag wurde auf das vom Verkäufer angegebene Konto überwiesen. Kurze Zeit später erhielt der Käufer eine Rücküberweisung in Höhe von 150 Euro mit dem Vermerk, dass das Handy unmittelbar vor dem Versand kaputt gegangen sei und daher nicht mehr geliefert werden könne. Auf die Anfrage nach den restlichen 106 Euro kam vom Verkäufer keine Antwort mehr. Weitere Ermittlungen werden geführt.

SIEGENBURG. Warenbetrug
Ein Smartphone im Wert von 265 Euro wurde von einem 33jährigen Siegenburger im Internet gekauft und nach Erhalt eines Fotos vom Personalausweis des vermeintlichen Verkäufers per Sofortüberweisung bezahlt. Weder ging die Ware beim Käufer ein, noch kam ein weiterer Kontakt zustande.
Karl Kneitinger
Polizeihauptkommissar