Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Bereich Regensburg

Falsche Polizeibeamte wechseln den Beruf – Falsche Gerichtsvollzieher festgestellt
Am Montag erreichten die Regensburger Polizei mehrere Mitteilungen lebensälterer Menschen, die Anrufe von angeblichen Gerichtsvollziehern erhalten haben. Die Polizei warnt vor den vielen Gesichtern der Telefonbetrüger.
Über das gesamte Stadtgebiet Regensburg verteilten sich gestern betrügerische Anrufe zum Nachteil von Senioren. Im Zeitraum zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr wurden zumindest vier Anrufe falscher Gerichtsvollzieher bei Senioren bekannt. Die Dunkelziffer dürfte jedoch höher liegen. Mit angeblich nicht gezahlten Rechnungen, Pfändungsbescheiden oder Gerichtskosten wurden die Geschädigten unter Druck gesetzt. Zu einer Überweisung kam es jedoch glücklicherweise nicht, da die Opfer richtigerweise die Polizei informierten.

Tipps der Polizei

• Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
• Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
• Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.  Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
• Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
• Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
• Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
• Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
Angeblicher Sex in der Fußgängerzone - Zeugenaufruf
Die Mitteilung über ein sich vergnügendes Pärchen in der Königsstraße führte gestern zu einem Polizeieinsatz. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise und sucht eine bestimmte Mutter mit einem Kind. Am Montag, 27. April 2020, gegen 16.15 Uhr, rief ein Zeuge beim Polizeinotruf an und meldete, dass ein Pärchen in der Königsstraße in Regensburg gerade in einem Spielbereich vor einem Drogeriemarkt Geschlechtsverkehr gehabt hätte. Er teilte weiterhin mit, dass dies ein kleineres Kind, das zu genannten Zeit dort spielte, ebenfalls mitbekommen habe. Die vermeintliche Mutter des Kindes habe sich daraufhin entsetzt mit ihrem Nachwuchs entfernt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und konnte in unmittelbarer Nähe des Spielbereichs das beschrieben Paar festnehmen. Es handelte sich dabei um einen 33-Jährigen und eine 25-Jährige, die den Akt bestritten, jedoch andere körperliche Zärtlichkeiten eingestanden. Zur weiteren Fallaufklärung bzw. -bestätigung sind dringend Zeugenhinweise erforderlich. Von besonderer Bedeutung sind die Beobachtungen der Mutter und ihres Kindes. Sie soll sich bitte dringend mit der Polizei in Verbindung setzen. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd frägt:
  • Wer hat das Geschehen gestern Nachmittag in der Königsstraße beobachtet oder kann Hinweise dazu geben?
  • Wer kennt die betroffene Mutter mit dem Kind oder kann Hinweise zu ihnen geben? Die Polizeiinspektion Regensburg Süd nimmt Hinweise rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0941/506-2001 entgegen.
Social-Media
Heute wurde ein Post zu einem gestohlenen Fahrrad im Bereich Regensburg veröffentlicht.

COVID-19: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Stand: Dienstag, 28.04.2020, 06.00 Uhr
OBERPFALZ. Im Zeitraum von Montag, 27. April 2020, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 28. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1200 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Neu war die Überwachung der Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen.
Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 35 Anzeigen gefertigt werden.
Bei über 200 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden 17 Verstöße festgestellt. Eine Person wurde angezeigt. Im öffentlichen Nahverkehr fanden etwa 250 Kontrollen statt. 12 Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei es bei Ermahnungen blieb und keine Anzeigen gefertigt werden mussten. Für den ersten Tag kann damit für die Oberpfalz eine positive Bilanz gezogen werden.
Die Polizei Oberpfalz wird weiterhin die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl überwachen.
Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle



Polizeiinspektion Regensburg Süd

Schulen in Königswiesen angegangen
Am vergangenen Wochenende wurden zwei Schulen in Königswiesen angegangen und diverse elektronische Geräte entwendet.
Zwischen Freitag, den 24.04.2020 und Sonntag, den 26.04.2020 gelangte ein bislang unbekannter Täter in die Unterrichts-Container der Grundschule Königswiesen. Dort drang er in mehrere Räume ein und hebelte diverse Schranktüren sowie andere verschlossene Stauräume auf. Entwendet wurden unter anderem zwei Beamer und ein Laptop.
Möglicherweise derselbe Täter gelangte im gleichen Tatzeitraum durch Einschlagen eines Fensters in einen Lagerraum des daneben befindlichen Von-Müller-Gymnasiums. Hier wurden mehrere Lagerräume aufgebrochen und durchsucht. Ob Tatbeute erlangt wurde, ist noch nicht bekannt.
Insgesamt schätzt die PI Regensburg Süd sowohl den Sach- als auch den Diebstahlsschaden im vierstelligen Eurobereich.

Diebin auf Friedhof
Eine bislang unbekannte Täterin entwendete am Montag, den 27.04.2020, gegen 12:00 Uhr die Handtasche einer Friedhofsbesucherin in der Friedenstraße.
Während die Geschädigte am Grab ihres verstorbenen Mannes betete, wurde ihr von einer noch unbekannten Diebin die Handtasche entwendet. Zeugen konnten beobachten, dass eine blonde Frau weglief und die zwischenzeitlich entleerte Tasche wegwarf. Sie ist unerkannt entkommen. Die PI Regensburg Süd konnte Spuren sichern und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Claus Feldmeier
Polizeikommissar