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Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Neuer Pressesprecher beim Polizeipräsidium Oberpfalz

Seit dem 1. Mai 2020 hat das Polizeipräsidium Oberpfalz einen neuen Ansprechpartner für die Presse- und Medienvertreter. Neben den Ihnen bereits bekannten Mitarbeitern der Pressestelle, ergänzt Anton Hagen das Presseteam.
Der 52-jährige Polizeihauptkommissar, der normalerweise seinen Dienst in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz verrichtet, wechselt für rund ein halbes Jahr im Rahmen eines Förderverfahrens für künftige Führungskräfte zur Pressestelle und folgt damit auf Polizeikommissar Dominik Lehmeier.
Nach seiner Ausbildung bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei von 1985 bis 1990, führte PHK Hagen der dienstliche Weg über das Polizeipräsidium München nach Regensburg. Nach Abschluss des Studiums für die dritte Qualifikationsebene im Jahr 2001 wurde er bei der damaligen Polizeiinspektion Regensburg 3 am Jakobstor als stellvertretender Dienstgruppenleiter, sowie bei der damaligen Polizeidirektion Regensburg verwendet. Danach war er für knapp zehn Jahre bei der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg, u.a. als deren Leiter, eingesetzt und bekämpfte dort primär die Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität in und um Regensburg.
Neuer Pressesprecher des Polizeipräsidium Oberpfalz: Polizeihauptkommissar Anton Hagen (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)Neuer Pressesprecher des Polizeipräsidium Oberpfalz: Polizeihauptkommissar Anton Hagen (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)
Seit 2014 ist Anton Hagen als Sachbearbeiter Einsatzzentrale (SEZ) in der Einsatzzentrale des PP Oberpfalz tätig und durch diese Verwendung vielen Pressevertretern bereits bekannt. Er freut sich auf die nun noch engere Zusammenarbeit mit den Medien- und Pressevertretern.
Der neue Mitarbeiter unserer Pressestelle wohnt im Landkreis Regensburg und ist Vater einer 16-jährigen Tochter. In seiner Freizeit ist er viel mit seinen beiden Hunden unterwegs und betreibt Kampfsport.
Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle


Amtswechsel bei der Polizeiinspektion Burglengenfeld:
EPHK Heiko Sedelmaier neuer Dienststellenleiter
BURGLENGENFELD. Erster Polizeihauptkommissar Heiko Sedelmaier heißt seit 1. Mai 2020 der neue Leiter der Polizeiinspektion Burglengenfeld. Er folgt damit auf Polizeihauptkommissar Thomas Schmidt, der die Dienststelle ein halbes Jahr leitete.
v.l.: stellv. Dienststellenleiter PHK Rainer Hirschmann, bisheriger Leiter PHK Thomas Schmidt, neuer Dienststellenleiter EPHK Heiko Sedelmaier, Personalrat EKHK Franz Eichenseher, Polizeipräsident Norbert Zink  (Foto: PI Burglengenfeld)v.l.: stellv. Dienststellenleiter PHK Rainer Hirschmann, bisheriger Leiter PHK Thomas Schmidt, neuer Dienststellenleiter EPHK Heiko Sedelmaier, Personalrat EKHK Franz Eichenseher, Polizeipräsident Norbert Zink (Foto: PI Burglengenfeld)
Die aktuell sehr gute Sicherheitslage bei einer gleichzeitig sehr hohen Aufklärungsquote von über 73 % (Bayern: 65 %, Oberpfalz: 69,7 %) im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Burglengenfeld mit rund 32.000 Einwohnern ist besonders hervorzuheben. Ein Beweis dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Polizeiinspektion Burglengenfeld besonders sicher leben.
Die Sicherheit der Menschen im Zuständigkeitsbereich der PI Burglengenfeld war auch das Hauptaugenmerk des scheidenden Dienststellenleiters, PHK Thomas Schmidt. Der Bad Kötztinger ist seit Mai 2017 in unterschiedlichen Verwendungen mit dem Ziel eines möglichen Aufstiegs in die 4. Qualifikationsebene (ehemals höherer Dienst) eingesetzt. Von November 2019 bis April 2020 leitete Schmidt die PI Burglengenfeld. Polizeipräsident Norbert Zink blickt auf die halbjährige Amtszeit des 32-Jährigen positiv zurück: „Herr Schmidt hat bewiesen, dass er über die nötigen Eigenschaften einer Führungspersönlichkeit verfügt und hat seine Amtszeit in Burglengenfeld mit Bravour gemeistert.“ Thomas Schmidt übernahm nun eine neue Aufgabe im Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg.
Am 1. Mai 2020 hat der 55-jährige Heiko Sedelmaier die Leitung der Burglengenfelder Polizei übernommen. Er ist kein Unbekannter in Burglengenfeld, da er dort bereits von 2008 bis 2014 den Posten des stellvertretenden Dienststellenleiters innehatte. Polizeipräsident Norbert Zink wünschte dem neuen Polizeichef eine glückliche Hand bei der Führung der Dienstgeschäfte: „Aufgrund seiner Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen der Bayerischen Polizei bringt Herr Sedelmaier die besten Voraussetzungen für seine neue Funktion mit“, so Polizeipräsident Zink. Zuletzt war er im Polizeipräsidium Oberpfalz mit Sitz in Regensburg stellvertretender Leiter des Sachgebietes E 1 für Organisation, Dienstbetrieb und Personalsteuerung.
Im Jahr 1984 begann der gebürtige Oberbayer Heiko Sedelmaier seine Laufbahn bei der Bayerischen Polizei als Polizeipraktikant bei der PI Bad Reichenhall. Bereits 1988 begann für Sedelmaier eine zweijährige Dienstzeit an der damaligen Beamtenfachhochschule Fachbereich Polizei in Fürstenfeldbruck, die mit dem Aufstieg in den gehobenen Dienst verbunden war.
Als frischgebackener Polizeikommissar folgten Stationen als Dienstgruppenleiter bei den Polizeiinspektionen Bad Reichenhall und Schwandorf, ehe Sedelmaier für fast zehn Jahre bei der Kriminalpolizei für den Bereich Organisierte Kriminalität eingesetzt war. Von 2008 bis Ende 2014 war EPHK Sedelmaier stellvertretender Leiter der PI Burglengenfeld. Dem folgte eine über fünfjährige Tätigkeit beim Sachgebiet E 1 für Organisation, Dienstbetrieb und Personalsteuerung beim Polizeipräsidium Oberpfalz, die er bis 30.04.2020 ausübte. Heiko Sedelmaier ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und wohnt in Schwandorf. Er ist in seiner Freizeit gerne in den Bergen unterwegs und hält sich mit Laufen fit.
Tobias Weingärtner
Polizeipräsidium Oberpfalz Präsidialbüro – Team Soziale Medien

Amtswechsel bei der Polizeiinspektion Amberg:
Der neue stellvertretende Dienststellenleiter heißt Günter Grießhammer
AMBERG. Erster Polizeihauptkommissar Günter Grießhammer heißt seit 1. Mai 2020 der neue stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Amberg. Er folgt damit auf Polizeihauptkommissar Andreas Weidauer, der zum Polizeipräsidium Oberpfalz nach Regensburg wechselte.
v.l.: Personalrat EKHK Franz Eichenseher, bisheriger stellv. Leiter PHK Andreas Weidauer, Dienststellenleiter PD Thomas Lachner, neuer stellv. Leiter EPHK Günter Grießhammer, Polizeipräsident Norbert Zink  (Foto: PI Amberg)v.l.: Personalrat EKHK Franz Eichenseher, bisheriger stellv. Leiter PHK Andreas Weidauer, Dienststellenleiter PD Thomas Lachner, neuer stellv. Leiter EPHK Günter Grießhammer, Polizeipräsident Norbert Zink (Foto: PI Amberg)
Die aktuell sehr gute Sicherheitslage bei einer gleichzeitig sehr hohen Aufklärungsquote von 73,7 % (OPf: 69,7%) in Amberg ist besonders hervorzuheben. Mit einer Anzahl von 2.564 Straftaten im Jahr 2019 liegt die Kriminalitätsrate auf dem niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Dies ist zweifelsfrei ein Beweis dafür, dass sich die rund 90.000 Bürgerinnen und Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (PI) Amberg sicher fühlen können.
Nicht zuletzt ist dies mit Verdienst des Dienststellenleiters, Polizeidirektor Thomas Lachner, zusammen mit dem ehemaligen stellvertretenden Dienststellenleiter, PHK Andreas Weidauer. Der 30-jährige Weidauer übernimmt nach neun Monaten als Vize-Chef der Polizeiinspektion Amberg, im Rahmen seiner Führungsbewährung für einen möglichen Aufstieg in die 4. Qualifikationsebene, neue Aufgaben im Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg. „Herr Weidauer konnte seine Führungseigenschaften im polizeilichen Alltag unter Beweis stellen und erfüllte seine Aufgaben sowie die gesetzten Erwartungen zur vollsten Zufriedenheit“, so Polizeipräsident Norbert Zink.
Seit Freitag, 01.05.2020, ist nun der 55-jährige Günter Grießhammer neuer stellvertretender Leiter der Amberger Polizei. Der Erste Polizeihauptkommissar bringt aufgrund jahrelanger Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen der Bayerischen Polizei die besten Voraussetzungen für seine neue Funktion mit. Zuletzt war Grießhammer stellvertretender Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Amberg weswegen er nun vom Ersten Kriminalhauptkommissar zum Ersten Polizeihauptkommissar umbenannt wird. Polizeipräsident Norbert Zink wünschte dem neuen „Vize“ viel Erfolg: „Ich bin mir sicher, lieber Herr Grießhammer, dass Sie mit Ihrem neuen Team die erfolgreiche Arbeit bei der PI Amberg fortsetzen und Ihre ganz persönliche Note sowie Ihre besonderen kriminalpolizeilichen Erfahrungen einbringen werden.“ Neben seinem Engagement im Jugendfußball als Trainer, hält sich Grießhammer in seiner Freizeit mit Laufen und Radfahren fit.
Tobias Weingärtner
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro – Team Soziale Medien


Kriminalpolizeiinspektion Amberg

Amberger Polizei erfolgreich – Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen und in Haft
AMBERG. Seit März ereigneten sich im Amberger Stadtteil Dreifaltigkeit eine Vielzahl von Sachbeschädigungen und Brandlegungen. Am Montag, 27. April 2020, brannte es erneut, doch diesmal klickten für einen 52-Jährigen die Handschellen. Die Festnahme war das Ergebnis umfangreicher Ermittlungen und Maßnahmen der Amberger Polizeidienststellen, welche unter Koordination der Kripo Amberg gemeinsam zusammenwirkten.
Seit dem 23. März 2020 kam es im Amberger Stadtteil zu insgesamt 13 Sachbeschädigungen und Brandlegungen. Was sich anfänglich darauf beschränkte, dass geparkte Fahrzeuge beschädigt wurden (Abtreten von Seitenspiegeln, Anzünden von Reifen) mündete unter anderem in einem Großbrand eines Kfz-Gewerbebetriebes mit einem Schaden von über einer halben Million Euro.
Die Tatorte lagen allesamt im Amberger Stadtteil Dreifaltigkeit. Zur Aufklärung der Taten gründete die Kriminalpolizeiinspektion Amberger eigens eine Ermittlungsgruppe, welche in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Amberg agierte. Intensive Ermittlungen, umfangreiche Anwohnerbefragungen, eine Öffentlichkeitsfahndung und nicht zuletzt eine deutliche Präsenzerhöhung durch die Polizeiinspektion und die Operativen Ergänzungsdienste Amberg, führten nun zur Festnahme eines 52-jährigen Bewohners des Stadtteils.
Am Montag, 27. April 2020, gegen 22.10 Uhr, bemerkten Polizeibeamte eine brennende Mülltonne in der Moritzstraße. Durch Fahndungsmaßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine Person, die in ein Wohnhaus im Stadtteil Dreifaltigkeit geflüchtet war. Eine Durchsuchung führte schließlich zur Festnahme des tatverdächtigen Mannes. In seiner Wohnung konnten mehrere Beweismittel und zudem eine kleine Hanfaufzuchtplantage sichergestellt werden.
Der Mann wurde festgenommen und am Dienstagnachmittag (28. April) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg Haftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen, der die Taten teilweise eingestand. Er befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.
Der Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Amberg, Kriminaloberrat Gerhard Huf, zeigte sich am Dienstag zufrieden über das Ergebnis der Ermittlungen: „Die Brandserie im Stadtteil Dreifaltigkeit führte zu einer starken Verunsicherung der Bewohner und zu einem beträchtlichen Sachschaden. Man kann von Glück sprechen, dass niemand verletzt wurde. Deshalb haben wir alle Register gezogen, um dieser Serie ein schnelles Ende zu setzen und das Sicherheitsempfinden der Bürger wieder zu stärken.“

Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle