Betrüger am Telefon nahmen eine Ehepaar ins Visier. Die falschen Microsoft-Mitarbeiter erbeuten einen hohen Geldbetrag.

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Im Zeitraum von 20. Januar 2022 bis 21. Januar 2022 riefen falsche Microsoft-Mitarbeiter immer wieder bei einem Ehepaar aus Regensburg an. Sie gaben vor, dass sich auf dem PC des Paares ein Virus befinden würde. Um diesen zu beseitigen, sollten die beiden Geschädigten Programme auf ihren PC sowie auf ihre Mobiltelefone laden. Dabei wurden die Geräte mit Fernzugriffsmöglichkeiten versehen. Es wurden dann verschiedene Überweisungen ins Ausland getätigt. Das Ehepaar kam dadurch zu einem Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

So schützen Sie sich:
  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten z.B. Bankkonto- oder Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B. PayPal) heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.
 
Wenn Sie Opfer wurden:
  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen.
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Sie können den Betrugsversuch zusätzlich bei Microsoft melden: www.microsoft.com/de-DE/concern/scam
 
 
 
Andrea Meier
Polizeihauptkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/ Pressestelle
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