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Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Sexueller Missbrauch eines Kindes im Regensburger Ortsteil Kumpfmühl – Festnahme eines Tatverdächtigen

Nach dem sexuellen Missbrauch eines Kindes in Regensburg, ist am späten Mittwochnachmittag, den 13.02.2019, ein 55-jähriger Mann aus dem Regensburger Stadtosten festgenommen worden.
Die intensive Arbeit der Ermittlungsgruppe „EG Kumpfmühl“ bei der Kriminalpolizei Regensburg unter Beteiligung einer Vielzahl von weiteren Kräften der Kriminal-, der Schutz- und der Bayerischen Bereitschaftspolizei, führte durch einen Hinweis aus der Bevölkerung zur Festnahme eines Tatverdächtigen.
In den frühen Nachmittagsstunden des Donnerstag, den 24.01.2019, hatte ein Unbekannter im Bereich der Theodor-Strom-Straße in Regensburg ein Kind angesprochen und so manipuliert, dass es seinen Weg mit ihm bis hin zur Boelckestraße fortsetzte. Dort suchte sich der Täter Sichtschutz im Abgang zu einer Tiefgarage und nahm Handlungen an dem Kind vor.
Letztlich hat der Täter von dem Kind noch am Ort des Geschehens abgelassen und sich unerkannt entfernt.
Bereits am Donnerstag, den 10.01.2019 war es im gleichen Stadtteil von Regenburg zu einem Ansprechen von zwei Kindern gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist der Beschuldigte auch hier dringend tatverdächtig.
Zunächst ist gegen 12:15 Uhr im Bereich Bischof-Wittmann-/Simmernstraße ein Kind angesprochen und auf seinem Weg von einem Unbekannten begleitet worden, der kurz darauf – vermutlich durch einen Passanten gestört – unvermittelt weggelaufen ist.
Gegen 14:30 Uhr hatte vermeintlich der gleiche Mann im Bereich der Augsburger- / Kriemhildstraße ein weiteres Kind angesprochen und ging mit diesem in den Hofbereich von Wohnhäusern. Dort veranlasste der Täter, dass sich das Kind auf eine Treppe setzt. Bald darauf entfernte sich der Unbekannte und ließ das Kind zurück.
Bereits zu diesem Zeitpunkt galt für die Polizei und die Einsatzkräfte im Raum Regensburg eine erhöhte Aufmerksamkeit hinsichtlich des Unbekannten. Die Kriminalpolizei Regensburg hat umgehend die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen eingeleitet.
Um weitere Erkenntnisse zu erlangen und auch Zeugen zu erreichen, die ihre Beobachtungen bislang eventuell nicht relevant eingeschätzt haben, wurde am Samstag, den 09.02.2019 mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei eine groß angelegte Befragung von Anwohnern und Passanten im Bereich Kumpfmühl unter Vorlage von Lichtbildern und durch Vorzeigen eines Tätervideos durchgeführt.
Gleichzeitig sind die Bilder und auch die Videosequenz zur Veröffentlichung in den Medien in der Internetpräsenz des Polizeipräsidiums Oberpfalz zur Verfügung gestellt worden.
Dem erneuten Aufruf jede Beobachtung mitzuteilen, folgten etwa 50 Hinweisgeber, so dass es insgesamt etwa 80 neue Spuren zu überprüfen galt. Eine Mitteilung führte schließlich zum Tatverdächtigen.
Aufgrund der belastenden Ermittlungsergebnisse ist der Tatverdächtige in den Nachmittagsstunden des Donnerstags, 14.02.2019, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg, einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Dieser hat einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Belästigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der sexuellen Nötigung erlassen. Der nun Beschuldigte ist in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.
Die Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden mit den Medien und der Bevölkerung führte am Ende zur Ergreifung des Mannes, der in der Vergangenheit bereits andernorts wegen ähnlicher Delikte polizeilich in Erscheinung getreten ist.
Die umfangreichen Ermittlungen dauern auch nach der Festnahme des Tatverdächtigen weiter an.
 
Dietmar Winterberg
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Serie von Einbrüchen in Geldinstitute beendet – drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft
OSTBAYERN. Im Zeitraum zwischen Heiligabend 2018 und Anfang Februar kam es im Nordosten von Bayern zu fünf Einbrüchen in Geldinstitute. Zielrichtung der Kriminellen waren jeweils Geldautomaten. Unter Leitung des Polizeipräsidiums Oberpfalz mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Oberfranken, der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Polizei und der Staatsanwaltschaft Weiden i.d. OPf. gelang nun die Festnahme von drei dringend tatverdächtigen Männern, gegen die Haftbefehle ergingen.
Der Schlüssel zu diesem herausragenden Ermittlungserfolg lag in der deutschlandweiten Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden. Dies wird insbesondere durch den Umstand deutlich, dass die intensive Lageauswertung und der Austausch von Informationen über ungeklärte Fälle über die Grenzen der Bundesländer hinweg, die Oberpfälzer Ermittlungen in die entscheidende Richtung lenkten.
Die Tatorte (Foto: PP Oberpfalz-Webbüro)Die Tatorte (Foto: PP Oberpfalz-Webbüro)
Kriminalbeamte aus Weiden i.d.OPf. wurden auf eine Lagemeldung der schleswig-holsteinischen Kollegen aufmerksam, die die vorliegende Arbeitsweise der Täter bundesweit steuerten. Die Ermittler aus Weiden setzten sich daraufhin mit den norddeutschen Kollegen in Verbindung.
Der Rest war eine beispielgebende Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft, bis schließlich am Sonntag den 10.02.2019 bei zwei mutmaßlichen Automatenknackern die Handschellen klickten.
„Dieser Fall belegt eindrucksvoll, dass die polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Ermittlungsarbeit auch über Grenzen der Bundesländer hinweg sehr gut funktioniert. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen, welche die Tatverdächtigen zu erwarten haben, sind insbesondere die vermögensabschöpfenden Maßnahmen ein deutliches Zeichen an Rechtsbrecher, dass sich solche Taten nicht lohnen!“ führt Thomas Schöniger, Polizeivizepräsident der Oberpfalz aus.

Falldarstellung
Ein sichergestelltes Spreizgerät (Foto: KPI Weiden i.d. OPf)Ein sichergestelltes Spreizgerät (Foto: KPI Weiden i.d. OPf)Der erste Fall wurde am 27.12.2018 bekannt. Bankangestellte eines Geldinstituts in der Kemnather Straße in Immenreuth, Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz, bemerkten an diesem Morgen, dass in die Bank eingebrochen wurde. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. übernahm die Ermittlungen vor Ort. Die mutmaßliche Tatzeit war an Heiligabend, im Zeitraum der stattfindenden Christmette.
Es konnte festgestellt werden, dass mit massiver Gewalt über ein Fenster und mehrere Türen in die Bank eingedrungen wurde. In einem Schalterraum wurde mit brachialer Gewalt, offenbar mittels eines großen Werkzeugs, ein Geldautomat geöffnet.
Die Täter erbeuteten einen fünfstelligen Bargeldbetrag und verursachten einen Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro. Ihnen gelang zunächst unerkannt die Flucht.
Der zweite Fall ereignete sich etwa einen Monat später. Am 27.01.2019 wurde in eine Bank am Raiffeisenplatz in Trabitz, Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, eingebrochen. Der Tatzeitraum lag zwischen 23.00 Uhr und 04.00 Uhr. Über ein Fenster drangen die Täter gewaltsam in den Geschäftsraum der Bank ein. Dort gelang es mit massiver Gewalt, ähnlich dem ersten Fall, einen Tresor zu öffnen. Auch hier wurde ein fünfstelliger Betrag gestohlen. Der Sachschaden belief sich auf über 5.000 Euro.
Durch den bundesweiten Informationsaustausch der Polizeibehörden wurde der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. bekannt, dass die Polizei in Schleswig-Holstein wegen gleich gelagerter Einbrüche in Banken ermittelt. Dahingehend war nicht auszuschließen, dass die Täter länderübergreifend und somit auch im fernen Bayern aktiv waren.
Am 03.02.2019 kam es zu einem versuchten Einbruch in eine Bank in Nagel im Landkreis Wunsiedel in Oberfranken. In der Nacht zum damaligen Sonntag drangen Einbrecher in eine Bank in der Kemnather Straße ein und gelangten bis in den Schalterraum. Aus noch zu ermittelnden Gründen brachen sie jedoch ihr Vorhaben ab und flüchteten aus der Bank. Ein Beuteschaden wurde nicht verzeichnet. Der entstandene Sachschaden betrug in diesem Fall ca. 3.000 Euro.
Durch den sehr eng geführten Informationsaustausch verdichteten sich Hinweise, dass sich die umfangreichen Ermittlungen in Schleswig-Holstein und der Oberpfalz gegen die gleiche Tätergruppierung richtete. Deshalb wurden im ständigen Kontakt zwischen allen beteiligten Behörden umfangreiche kriminalpolizeiliche Maßnahmen eingeleitet. Das Polizeipräsidium Oberpfalz übernahm dabei die Gesamteinsatzleitung, die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. die ermittlungstaktische Komponente.
Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Kriminalpolizeiinspektion Hof standen im ständigen Kontakt mit den Kollegen der Oberpfalz. Diese wiederum tauschten sich durchgängig mit den Beamten aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen aus. Die Staatsanwaltschaft Weiden i.d. OPf. begleitete den Vorgang eng und beantragte beim zuständigen Gericht die erforderlichen Beschlüsse für die kriminalpolizeilichen Maßnahmen.
Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass am 09.02.2019 eine Bank in Gattendorf in Oberfranken offensichtlich von Dieben angegangen wurde. Dabei wurde ein Fenster gewaltsam aufgebrochen und die Bank in der Kirchstraße betreten. Auch hier ließen die Täter von ihrem Vorgehen ab und flüchteten ohne Beute. Sie hinterließen einen Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.
Der letzte Einbruch, an den sich die Festnahme von zwei Verdächtigen anschloss, fand am 10.02.2019, gegen 01:15 Uhr statt. Eine Bank in der Marktgemeinde Oberkotzau in Oberfranken war diesmal das Ziel. Die Täter hebelten gewaltsam eine Türe auf und drangen in das Bankgebäude ein. Wieder wurde mit brachialer Gewalt ein Geldautomat geöffnet. Diesmal erbeuteten Kriminelle einen sechsstelligen Bargeldbetrag und verursachten einen Sachschaden in Höhe von 70.000 Euro.

Festnahme
Womit die beiden mutmaßlichen Einbrecher nicht rechneten war die Tatsache, dass ihnen die Polizei ganz dicht auf den Fersen war. Als sie die Bank in Oberkotzau verließen und mit ihrem Fahrzeug in Richtung Norden starteten, wurden sie von Spezialeinsatzkräften in Döhlau gestoppt und widerstandslos festgenommen.
Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte die Tatbeute aus dem vorangegangen Einbruch, verschiedenste Tatwerkzeuge und ein Pfefferspray und stellten die Gegenstände sicher. Unter den Tatwerkzeugen befand sich unter anderem ein großes Spreizgerät.
In enger Zusammenarbeit mit den norddeutschen Kollegen wurde noch am Sonntag ein dritter Tatverdächtiger in Niedersachsen festgenommen. Im Zuge dessen erfolgten in enger Abstimmung auch umfangreiche Durchsuchungs- und Sicherstellungsmaßnahmen, darunter von Fahrzeugen und Bargeld.

Tatverdächtige
Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um drei kosovarische Staatsangehörige.
Die beiden in Oberfranken festgenommenen Männer sind 39 bzw. 27 Jahre alt. Zwischen ihnen besteht ein verwandtschaftliches Verhältnis. Der dritte, in Niedersachsen festgenommene Mann, ist 25 Jahre alt und ebenfalls ein Verwandter.
Die Arbeitsweise der Verdächtigen kann als akribisch, durchdacht und sehr vorsichtig beschrieben werden. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist festzustellen, dass einzelne Tatverdächtige auch im Ausland bereits ähnliche Taten verübt haben. Dazu zählen Einbrüche in der Schweiz und in Finnland.

Tatvorwurf und weitere Ermittlungen
Nach ihrer Festnahme wurden die Männer am 11.02.2019 auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf den staatsanwaltschaftlichen Antrag hin, Haftbefehle gegen alle drei Beschuldigten wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Bandendiebstahls in fünf Fällen.
Die Männer wurden getrennt voneinander in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Der Gesamtbeuteschaden beläuft sich nach derzeitigem Stand auf über 380.000 Euro.
Der entstandene Sachschaden ist ebenfalls beträchtlich und beträgt über 135.000 Euro.
Bei den im Zuge der Vermögensabschöpfung sichergestellten Gegenständen handelt es sich um drei Pkws, darunter ein hochpreisiger Sportwagen sowie ein Motorrad, ein Quad und ein fünfstelliger Bargeldbetrag.
Die polizeiliche Sachbearbeitung für die genannten fünf Fälle übernahm zwischenzeitlich die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. Die Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf leitet das Ermittlungsverfahren in enger Zusammenarbeit mit den polizeilichen Ermittlern.
 
Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz -
Präsidialbüro/Pressestelle


Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Wohnungseinbruch in Regensburg - Polizei sucht Zeugen
REGENSBURG. Unliebsamen Besuch während der Zeit seiner Abwesenheit erhielt der Inhaber einer Regensburger Wohnung am Donnerstag, 14.02.2019. Eine unbekannte Person verschaffte sich in den Vormittagsstunden gewaltsam Zutritt zu den Räumen im Minoritenweg und entwendete daraus Bargeld. Die Kriminalpolizei in Regensburg bittet um Hinweise.
Zwischen 06:40 Uhr und 12:10 Uhr drang der Täter unter Einsatz körperlicher Gewalt in die Wohnung ein. Danach inspizierte er die Räumlichkeiten und stieß dabei auf Bargeld, welches er an sich nahm und schließlich damit flüchtete.
Durch das brachiale Vorgehen verursachte er darüber hinaus einen Sachschaden in Höhe von 200,00 Euro.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Dahingehend werden Hinweise aus der Bevölkerung erbeten:
Wer konnte im Minoritenweg bzw. der näheren Umgebung während des relevanten Zeitraums verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten? Wer kann anderweitig sachdienliche Hinweise zur Sache geben? Mitteilungen werden an die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Tel.-Nr. 0941/506-2888 erbeten.

Thomas Schmidt
Polizeioberkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro - Pressestelle


Polizeiinspektion Regensburg Nord

Arbeitsaufnahme mit gefälschten Dokumenten
Am 13.02.2019 kam es in einer Gaststätte und einem Wohnanwesen im Regensburger Stadtnorden nach richterlichem Beschluss zu einer gemeinsamen Durchsuchungsaktion durch Beamte der Bundespolizei, des Zolls sowie der PI Regensburg Nord. Zugrunde lagen Ermittlungen der Bundespolizei, die Hinweise auf illegale Arbeitsaufnahmen durch drei Ukrainer ergaben. Konkret sollten die Frau im Alter von 23 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 22 und 36 Jahren mit Hilfe von gefälschten rumänischen Ausweisdokumenten ihre Angehörigkeit als Bürger der Europäischen Union vorgetäuscht haben. So sollen sie sich die Erlaubnis zur Arbeitsaufnahme erschlichen haben. Im Rahmen der Durchsuchungen konnten die drei Personen festgestellt werden. Die gefälschten Ausweisdokumente konnten ebenfalls aufgefunden und sichergestellt werden.
Die drei Ukrainer wurden deshalb vorläufig festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Von diesem wurde Abschiebehaftbefehl erlassen und sie im Anschluss einer Abschiebeeinrichtung zugeführt. Nachdem sich der Anfangsverdacht bestätigt hatte, wurden gegen das Trio Strafverfahren wegen Verstößen nach dem Aufenthaltsgesetz und wegen Urkundenfälschung eingeleitet.

Beck Ludwig, PHK