Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am späten Abend des 30.12.2020 kam ein 31-jähriger Landkreisbewohner mit seinem Pkw in der Pilsen-Allee in Regensburg von der Fahrbahn ab und beschädigte hierbei neben seinem Pkw noch Teile des Grünstreifens und Verkehrszeichen. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Polizeistreifen konnte der Flüchtige wenig später in der Konradsiedlung fußläufig festgestellt werden. Dieser wies eine Alkoholisierung auf, welche im Bereich einer entsprechenden Straftat liegt. Der Fahrzeugführer muss sich nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol verantworten.



André Hanke
Polizeihauptmeister
Polizeiinspektion Regensburg Nord
Dienstgruppe –B-

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 02.01.2021 fiel einem Nachbar in der Heitzerstraße ein Brand in einer dortigen Wohnung auf. Durch die hinzugerufene Feuerwehr musste die versperrte Tür aufgebrochen und der noch kleine Brand gelöscht werden. Wie sich herausstellte hatte das Ehepaar bei Verlassen der Wohnung das auf einem Fensterbrett stehende Kerzengesteck offenbar vergessen. Durch den allmählichen Abbrand der Kerze entzündete sich schließlich das Gesteck und beschädigte dabei sowohl das Fensterbrett wie auch das Fenster selbst. Der Schaden wird auf knapp 1000 Euro geschätzt. Die nicht anwesenden Eheleute konnten erst am frühen Vormittag verständigt werden und werden sich auf eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die einschlägigen Brandverhütungsvorschriften einstellen müssen.



Richard Scheingraber
Polizeihauptkommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Die Oberpfälzer Polizei war in der Silvesternacht mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

Es wurden öffentliche Plätze kontrolliert und Personen, die sich dort aufgehalten haben, kontrolliert. Auch die Ausgangssperre ab 21 Uhr wurde überwacht und angetroffene Personen kontrolliert.
Für die gesamte Oberpfalz wurden der Einsatzzentrale folgende Zahlen von den Polizeiinspektionen gemeldet.
183 Einsätze wurden bewältigt, dabei gab es neun Einsätze mit Personenschaden und es wurden zehn Personen leicht verletzt, keiner schwer!
Bei zwei Bränden kam es zu größeren Sachschäden.
In Regensburg, Boessnerstraße gab es bei der falschen Handhabung eines Fondue eine Stichflamme und zum teilweisen Brand in der Küche. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, eine Person verletzte sich dabei leicht. Sachschaden etwa 50.000 Euro
In Nabburg kam es am Jägerring vermutlich durch einen Defekt an einem technischen Gerät zum Garagenbrand. Der Eigentümer fuhr sein Auto noch aus der Garage und erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung. Sachschaden etwa 10.000 Euro
Während der Nacht wurden 70 Ruhestörungen gemeldet. Bisher wurde eine Sachbeschädigung angezeigt, der Sachschaden beträgt etwa 100 Euro. Mögliche weitere Sachbeschädigungen durch die nicht sachgemäße Verwendung von Böllern werden erfahrungsgemäß erst im Laufe des Tages bekannt und sind bisher nicht erfasst worden.
In acht Fällen wurde die Polizei zu Körperverletzungsdelikten gerufen, neun Personen waren dabei leicht verletzt worden.
Nachdem nur sehr wenige Autofahrer unterwegs waren, hielt sich auch die Zahl der Verkehrsunfälle im überschaubaren Rahmen – insgesamt wurden fünf Unfälle mit Sachschaden aufgenommen, geschätzte Schadenhöhe etwa 12.800 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.
In insgesamt 208 Fällen wird Anzeige wegen Verstößen gegen die BayIfSMV erstattet. In 96 Fällen wurde gegen die Kontaktbeschränkung verstoßen, einmal gegen die Maskentragepflicht. In Nittendorf war eine verbotene Tiefgaragenparty mit mehr als 15 Personen bekannt geworden und wurde aufgelöst. Die Teilnehmer wurden angezeigt.



Stefan G. Walter
Erster Polizeihauptkommissar

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Regensburg. Am 31.12.2020, kam es gegen 22.00 Uhr, im Stadtwesten zu einem Küchenbrand mit leichtverletzten Personen und Sachschaden im fünfstelligen Bereich.

Nachdem die 33-Jährige Wohnungsinhaberin versuchte Spiritus in den Fonduebrenner nachzufüllen, kam es zu einer Stichflamme und in der Folge zu einem Brand in der Küche. Das Feuer konnte bis zum Eintreffen der Feuerwehr Regensburg, durch die Wohnungsinhaberin und ihren Gästen, mit Decken weitestgehend abgelöscht werden. Bei dem Löschversuch verletzte sich die Regensburgerin leicht am Bein und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Ihre Gäste klagten über leichte Atembeschwerden, wobei eine stationäre Behandlung nicht erforderlich war. Die Küche war teilweise ausgebrannt, ersten Schätzungen zufolge entstand Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 €. Zudem kann die Wohnung für 24 Stunden nicht mehr betreten werden. Die Feuerwehr Regensburg sowie die PI Regensburg Süd, waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.



Alexander Lerach
Polizeioberkommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 30.12.2020 kam es am Vormittag zu einer Beziehungsstreitigkeit zwischen einer 37 Jährigen und ihrem 30 Jahre alten Lebenspartner. Der Streit eskalierte derart, dass Spezialeinsatzkräfte anrücken mussten. Es wurde keine Person verletzt.

Gegen 09:45 Uhr des heutigen Dienstags rief eine 37 Jahre alte Frau bei der Polizei an und meldete, dass sie von ihrem Partner massiv verbal bedroht worden wäre. Nach einem Streit zwischen den beiden, war der Mann aus der Wohnung geflüchtet. Die Polizei leitete sofort eine große Fahndung nach dem Mann ein. Wenige Zeit später konnte der Flüchtige an seiner Wohnadresse, im Osten von Regensburg, gesichtet werden. Mehrmals wurde versucht, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Dieser war jedoch sehr aggressiv und verweigerte jede Kooperation.
Da nicht auszuschließen war, dass er bewaffnet sei und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurden Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Diese gelangten gegen 13:30 Uhr in die Wohnung und konnten den Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen.
Es wurde keine Person verletzt. In der Wohnung fanden die Beamten eine Axt und eine Armbrust auf, die sichergestellt wurden. Den 30 - Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Bedrohung. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wird der Mann nun einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Während des Einsatzes kam es zu vereinzelten, kurzfristigen Verkehrssperrungen. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd wurde von den umliegenden Dienststellen sowie der Verhandlungsgruppe und Spezialeinsatzkräften unterstützt.



Franziska Meinl
Polizeioberkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Regensburg Süd wurden mehrere Verstöße nach dem Infektionsschutz festgestellt.

So wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag (28. auf 29.12.2020) insgesamt acht und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (29. auf 30.12.2020) sechs Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. Beispielsweise wurden Personen aus drei Haushalten in einem Pkw kontrolliert. Außerdem werden zwei Männer angezeigt, da sie in der Gesandtenstraße öffentlich Alkohol konsumiert haben.



Claus Feldmeier
Polizeikommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Regensburg. Erfolgreich verlief eine Wohnungsdurchsuchung durch Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd.
Im Rahmen eines anderen polizeilichen Einsatzes ergaben sich Hinweise, dass aus einer Wohnung in der Regensburger Innenstadt Handel mit Betäubungsmittel betrieben wird. Durch umfangreiche Ermittlungen der EG RaDiuS (Ermittlungsgruppe Rad, Diebstahl und Sucht) der Polizeiinspektion Regensburg Süd konnte dieser Verdacht gegen einen 24-jährigen Regensburger erhärtet werden. Es wurde ein Beschluss für eine Wohnungsdurchsuchung beantragt, welcher vom Amtsgericht Regensburg auch erlassen wurde.
Dieser wurde am Dienstag, den 29.12.2020 in den Morgenstunden durch Beamte der Ermittlungsgruppe Radius vollzogen. Es wurden insgesamt mehr als 0,5 Kilogramm Marihuana sowie Amphetamin im einstelligen Grammbereich aufgefunden. Außerdem befanden sich zwei sogenannte Schreckschuss- (PTB-)Waffen sowie ein Baseballschläger in der Wohnung. Der Regensburger wurde deshalb wegen des Verdachts auf Handel von Betäubungsmittel mit Waffen festgenommen. Auf Antrag der örtlichen Staatsanwaltschaft wurde er der zuständigen Haftrichterin am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Diese erließ Untersuchungshaftbefehl, welcher gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.
Während der Durchsuchung kam ein 20-jähriger Mann in die Wohnung. Er führte eine geringe Menge Amphetamin sowie einen mittleren dreistelligen Eurobetrag mit sich. Einen Grund hierfür konnte er nicht angeben. Auf ihn kommt ebenfalls eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz zu.

Die sichergestellten Drogen und Waffen (Foto: Polizeiinspektion Regensburg Süd)Die sichergestellten Drogen und Waffen (Foto: Polizeiinspektion Regensburg Süd)

Claus Feldmeier
Polizeikommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Betrugsmasche, mit der Personen zu einer Überweisung veranlasst werden sollen.

Betrüger sind einfallsreich, dies führt zu immer neuen Maschen, mit denen diese versuchen, sich Geld zu erschleichen. Bei einer neuen Vorgehensweise wird hierzu der Name der Deutschen Rentenversicherung missbraucht. Häufig geben sich hierbei Personen am Telefon fälschlicherweise als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus. Die angerufene Person soll zu einer Zahlung auf ein fremdes Konto veranlasst werden. Für den Fall der Weigerung wird mit Rentenpfändungen, Rentenkürzungen oder anderen Nachteilen gedroht. In gleicher Weise gibt es unangekündigte Briefe, die vorgeblich von der Deutschen Rentenversicherung stammen, oder auch unerwartete Besuche vermeintlicher Mitarbeiter der Behörde an der Haustüre, durch die man zu Überweisungen oder Herausgabe persönlicher Daten veranlasst werden soll.

Die Polizei rät dringend:

- Überweisen Sie in keinem Fall auf telefonische Aufforderung Geld ins In- oder Ausland
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch die Drohung mit einem finanziellen Nachteil
- Geben Sie keine Informationen zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen oder ihren persönlichen Daten heraus!
- Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück, sondern nur über Nummern, die Sie sich selbst herausgesucht haben!
- Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Im Zweifel wenden Sie sich an den Polizeinotruf 110 oder den Beratungsdienst der Rentenversicherung unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/1000 4800
- Jeder kann Opfer eines Betruges werden – schützen Sie Ihr Vermögen!
- Finden Sie eine Vertrauensperson, mit der Sie jederzeit über Geld sprechen können
- Reden Sie vor Geldtransaktionen mit Ihrer Vertrauensperson.
- Machen Sie bitte Ihre Angehörigen und Bekannte, insbesondere ältere Menschen, auf diese Kriminalitätsform aufmerksam!




Meike Diettler
Kriminalhauptkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 28.12.2020 beobachtete ein Zeuge gegen 20.00 Uhr am Schopperplatz eine männliche Person dabei, wie dieser von zwei parkenden Pkw die Außenspiegel abtrat und danach weg ging. Er verschwand kurze Zeit später in einem nahe gelegenen Anwesen. Der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Die Polizei Regensburg Nord ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und bittet um Zeugenhinweise unter 0941/506 2221.



Thomas Hasler
Polizeioberkommissar
SB/E
Polizeiinspektion Regensburg Nord

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)OBERPFALZ; Schnee und Eis führen vermehrt zu Verkehrsunfällen

Am Montag, 28.12.2020, in der Zeit von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr führte einsetzender Schneefall zu insgesamt 30 witterungsbedingten Verkehrsunfällen. Nur in ein einem Fall wurde eine Person leicht verletzt. In den meisten Fällen rutschten Fahrzeuge von der Fahrbahn. Mehrheitlich war die mittlere und nördliche Oberpfalz betroffen. Der Großraum Regensburg blieb weitgehend verschont.



Bernhard Scheimer
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Einsatzzentrale
Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)BURGLENGENFELD. Bei Personenkontrolle wurden falsche Dokumente aufgefunden.

Am Nachmittag des 23. Dezember 2020 wurde ein 29-jähriger Regensburger in Burglengenfeld einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei wurden bei ihm ein gefälschter Personalausweis sowie ein gefälschter Führerschein aufgefunden. Bei beiden Dokumenten handelte es sich um rumänische Papiere. Wie sich herausstellte, ist der 29-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hat sich deshalb die Fälschungen verschafft.
Die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Amberg geführt.



Meike Diettler
Kriminalhauptkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle