Weihnachten steht vor der Tür und viele Menschen in der Oberpfalz, große wie kleine, haben schon ihren Wunschzettel abgegeben. Doch was wäre, wenn die Kriminalpolizei in der Oberpfalz einen Wunschzettel schreiben dürfte? Was würde darauf wohl stehen? Wir haben bei den Chefs der drei Oberpfälzer Kriminalpolizeiinspektionen nachgefragt.

Leitender Kriminaldirektor der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg: Harald Wiesenberger (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)Leitender Kriminaldirektor der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg: Harald Wiesenberger (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)
Kriminalpolizeiinspektion Regensburg – Leitender Kriminaldirektor Harald Wiesenberger
„In diesen Tagen wünsche ich mir in erster Linie Gesundheit für die Menschen in der Oberpfalz und meine Kolleginnen und Kollegen. Besonders liegt mir zurzeit das Thema Callcenter-Betrug am Herzen. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass gerade ältere Menschen hohe Bargeldsummen und Wertsachen bei sich zu Hause aufbewahren, obwohl beispielsweise ein Bankschließfach dafür wesentlich besser geeignet wäre. Professionelle Betrüger und Einbrecher haben dann leichtes Spiel und machen immer wieder „fette Beute“, wobei sie teilweise Existenzen zerstören. Ich würde mir wünschen, dass Kinder und Enkel ihre lieben Großeltern auf diese Betrugsmaschen aufmerksam machen und sie dazu bewegen, ihre Habseligkeiten an einem sicheren Ort aufzubewahren: der Bank."

Kriminalpolizeiinspektion Amberg – Kriminaldirektor Gerhard Huf
Kriminaldirektor Gerhard Huf von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)Kriminaldirektor Gerhard Huf von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)
„Gesundheit und das Leben sind unsere wichtigsten Güter, weshalb sie dieses Jahr wieder ganz oben auf einer „Wunschliste“ stehen. Ein Thema das mich derzeit besonders umtreibt ist der Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken und Chatgruppen. Gerade Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene verschicken oft achtlos strafrechtlich relevante Texte, Fotos und Videos, ohne die Konsequenzen abschätzen zu können. Die individuellen Folgen, beispielsweise durch (kinder)pornografische-, ausländerfeindliche und gewaltverherrlichende Schriften, sind für den Sender und den Abgebildeten oftmals verheerend, weshalb ich mir hier mehr Bewusstsein für dieses Thema wünsche."


Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. – Kriminaloberrat Jürgen Dodell
Kriminaloberrat Jürgen Dodell von der Kriminalpolizeiinspektion Weiden (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)Kriminaloberrat Jürgen Dodell von der Kriminalpolizeiinspektion Weiden (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)
„Ich verbinde meine Weihnachtswünsche besonders mit Frieden und vor allem unter den aktuellen Gegebenheiten mit Gesundheit. Gerade letzteres wird jedoch oftmals durch die Rauschgiftkriminalität getrübt beziehungsweise sogar geschädigt. Damit meine ich die vielen Schattenseiten, die zum Beispiel durch eine nicht mehr zeitgemäße Bagatellisierung der sogenannten „Weichen Drogen“, welche es faktisch aufgrund des Wirkstoffgehaltes so nicht mehr gibt, zur Zerstörung beruflicher und akademischer Perspektiven, den Daueraufenthalten in Drogenkliniken und der Beschaffungskriminalität führen. Als Familienvater wünsche ich mir deshalb, dass gerade junge Menschen deutlich „Nein“ zu Drogen sagen. Durch Abhängigkeit und Drogenkonsum leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld. Familien werden so zerstört und bekommen leider gerade an Weihnachten die Folgen besonders deutlich zu spüren.“




Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)REGENSBURG. Gestern Abend erreichten die Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz mehrere Mitteilungen, die ein Körperverletzungsdelikt in einer Wohnung während eines laufenden YouTube Streams beschrieben. Der Beschuldigte befindet sich zwischenzeitlich in einer psychiatrischen Fachklinik.

Am Dienstagabend, 22. Dezember 2020, gegen 20.15 Uhr, ging eine Mitteilung der Polizei Berlin bei der Polizeieinsatzzentrale in Regensburg ein. Während eines YouTube-Streams soll ein Mann in einer Wohnung einen anderen Mann schlagen. Beide tranken zuvor offenbar Alkohol und standen dementsprechend wohl unter dessen Einfluss. Der Tatverdächtige, ein 20-Jähriger, konnte schnell ermittelt werden. Es wurden daraufhin umgehend mehrere Polizeistreifen zur Wohnung des Mannes in Regensburg geschickt, die nach wenigen Minuten eintrafen, den Livestream beendeten und die Situation beruhigten.
Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet, u.a. wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Missbrauchs von Notrufen. Beim mutmaßlich Geschlagenen, einem 40-Jährigen, waren zunächst keine sichtbaren Verletzungen festzustellen. Zudem wollten sich die beiden Männer nicht zur Sache äußern. Der 40-Jährige verließ daraufhin mit der Polizei die Wohnung.
Kurz darauf setzte der 20-Jährige seinen Livestream nackt fort und äußerte dabei auch rechte Parolen. Die Polizei rückte erneut an, nahm eine weitere Anzeige auf, u.a. wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, und nahm den Mann bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam.
Kurz nach seiner Entlassung am Mittwochmorgen kam es im Bereich der Albertstraße zu einem erneuten Polizeieinsatz, da der 20-Jährige ersten Erkenntnissen zufolge versuchte, einer Frau das Handy zu entwenden. Daraufhin wurde der Mann festgenommen und in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht.



Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Ganze 19 Einbrüche soll ein 31-Jähriger in Regensburg begangen haben. Seine mutmaßliche Beute wird auf einen Betrag im oberen vierstelligen Bereich geschätzt. Der angerichtete Sachschaden dürfte noch etwas darüber liegen. Gegen den Verdächtigen wird gegenwärtig eine freiheitsentziehende Maßnahme aufgrund einer anderen Straftat vollstreckt.
Bereits im Mai 2020 wurde ein 31-Jähriger nach Einbrüchen in mehrere Kellerabteile in der Regensburger Altstadt festgenommen. Bei seiner Festnahme konnten umfangreiche Beweismittel, die auf weitere Straftaten hindeuteten, sichergestellt werden. Die Auswertung und Zuordnung des mutmaßlichen Diebesgutes hat Regensburger Kriminalbeamte über mehrere Monate hinweg beschäftigt. Durch die aufwendige Arbeit werden dem Tatverdächtigen 19 Einbrüche in Keller, Büros, eine Gaststätte und sogar in eine Wohnung vorgeworfen. Der Wohnungseinbruch stellt seit 2017 ein Verbrechen dar und wird mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr bestraft.
Außer den Einbrüchen werden dem Tatverdächtigen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und betrügerisches Verwenden einer entwendeten EC-Karte zur Last gelegt.
Durch seine Taten soll der 31-Jährige Diebesbeute im Wert eines hohen vierstelligen Eurobetrags erlangt und einen noch etwas höheren Sachschade hinterlassen haben.
Der Tatverdächtige, der wegen der Tatvorwürfe vorübergehend in Untersuchungshaft war, befindet sich gegenwärtig aufgrund einer anderen Straftat in Freiheitsentzug.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind nun abgeschlossen und die umfangreichen Ermittlungsakten werden der Staatsanwaltschaft Regensburg zur weiteren Prüfung und Entscheidung über das Vorliegen eines ausreichenden Tatverdachts vorgelegt.



Dmitri Schreiber
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeiinspektion Oberpfalz)In der Nacht von Dienstag, den 22. auf Mittwoch, den 23.12.2020 konnten im Dienstbereich der Polizeiinspekiton Regensburg Süd mehrere Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt werden.

Zwischen 23:00 und 04:20 Uhr konnten insgesamt sieben Personen, die im Rahmen der polizeilichen Streifentätigkeit kontrolliert wurden, keinen triftigen Grund für das Verlassen der Wohnung angeben. Sie werden wegen Verstöße gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.



Claus Feldmeier
Polizeikommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Der Eigentümer eines entwendeten Sonnenschirmes wird gesucht.

Mit einem Sonnenschirm lief ein 22-jähriger Regensburger am Mittwochen, den 23.12.2020, gegen 04:15 Uhr durch die Karl-Stieler-Straße. Als er deshalb von Beamten der PI Regensburg Süd kontrolliert wurde, räumte er ein, diesen kurz zuvor entwendet zu haben. Wo genau, konnte er nicht mehr sagen. Durch sein Handeln verstieß der Regensburger auch gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Somit kommen auf ihn Anzeigen wegen Diebstahls sowie nach dem Infektionsschutzgesetz zu.
Wer seit kurzem einen Sonnenschirm vermisst, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.



Claus Feldmeier
Polizeikommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Über zwei Dutzend Diebstähle und Betrugstaten legen Regensburger Kriminalbeamte einem 65-Jährigen zur Last. Die Schadenssumme beläuft sich auf fast 1.000 Euro.

Seit Sommer 2020 wurden in Regensburg mehrfach aus offenen Kraftfahrzeugen oder unbeaufsichtigten Handtaschen Wertgegenstände entwendet. Falls unter der Diebesbeute Zahlungskarten zu finden waren, wurden sie postwendend für betrügerische Einkäufe eingesetzt. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen geriet ein 65-jähriger, einschlägig vorbestrafter Mann ins Visier der Ermittler. Durch die Arbeit der Kriminalpolizei können dem Tatverdächtigen inzwischen knapp 30 Taten vorgeworfen werden. Der Beuteschaden nähert sich der 1.000 Euro Grenze.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg und rät dringend:
Lassen Sie keine Wertgegenstände offen im Fahrzeug liegen und sperren Sie dieses auch bei kurzen Abwesenheiten ab. Haben Sie immer ein Auge auf ihre mitgeführten Taschen/Rucksäcke und schützen Sie sich gegen unbemerkten Zugriff auf deren Inhalt.




Dmitri Schreiber
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Kriminaloberrat Thomas Hecht überreicht Ingeborg Faes-Wagner das Anerkennungsschreiben (Foto: Kriminalpolizeiinspektion Regensburg)Kriminaloberrat Thomas Hecht überreicht Ingeborg Faes-Wagner das Anerkennungsschreiben (Foto: Kriminalpolizeiinspektion Regensburg)Am 29. Oktober diesen Jahres, gegen 00.30 Uhr, konnte Ingeborg Faes-Wagner aus ihrer Wohnung in der Regensburger Innenstadt eine Person beobachten, die sich in einem gegenüberliegenden Geschäft zu schaffen machte. Nachdem der mutmaßliche Einbrecher die Tatbeute in einer Stofftüte verstaut hatte, drückte er die Schiebetüre des Geschäfts von innen gewaltsam auf und entfernte sich vom Tatort. Ingeborg Faes-Wagner schätzte die Situation richtig ein und wählte sofort den Polizeinotruf 110. Aufgrund dieses schnellen, entschlossenen Handelns sowie einer perfekten Personenbeschreibung, konnte der Tatverdächtige kurz darauf in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden.
Der stellvertretende Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, Kriminaloberrat Thomas Hecht, dankte Ingeborg Faes-Wagner nun für ihr vorbildliches Verhalten und überreichte ihr ein Anerkennungsschreiben des Oberpfälzer Polizeipräsidenten Norbert Zink sowie eine damit verbundene Geldzuwendung. „Sie haben echten Bürgersinn bewiesen, wofür ich Ihnen meinen herzlichen Dank ausspreche“, so Polizeipräsident Zink in dem Schreiben.
Durch diese Anerkennung möchte die Polizei außerdem darauf aufmerksam machen, wie wichtig in vielen Fällen schnelle Hinweise aus der Bevölkerung sind. Mit dieser Unterstützung können Straftaten, wie im vorliegenden Fall, oft zeitnah aufgeklärt oder künftige Taten sogar verhindert werden.

Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Im Rahmen des alltäglichen Streifendienstes kontrollierten diverse Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nord im ganzen Dienstbereich zwischen 18.12.2020, 22.30 Uhr und 20.12.2020, 03.30 Uhr, zahlreiche Personen, die im öffentlichen Raum unterwegs waren. Dabei traf es Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen. Während ein Großteil dieser kontrollierten Personen ihre Bewegungen schlüssig begründen konnten, waren auch zahlreiche Personen unterwegs, die keinerlei nachvollziehbare Begründungen vorweisen konnten oder wollten. So wurde auch die Ansicht offenbar, dass die Ausgangssperren nur für alle anderen Mitbürger gelten, aber nicht für einen selbst bzw. eher einen Empfehlungscharakter hätten, als eine Verpflichtung wären. Die PI Nord wird gegen 18 zumeist männliche und junge Personen Anzeigen vorlegen, die mit Begründungen wie „Zigarettenholen“, „Spazierengehen“ und (Zitat) „…war beim Saufen…“ die Beamten nicht überzeugen konnten. Unter den beanstandeten Personen waren 12 deutsche Staatsangehörige. Bei einem Verstoß gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung liegt der Regelsatz der Ordnungswidrigkeit bei 500 EUR. Hoffentlich verhilft die Höhe des Bußgeldes allen Unbelehrbaren zur Einsicht, wenn es sich herumspricht.



Stefan Wiesner
Polizeihauptkommissar
DGL/D
Polizeiinspektion Regensburg Nord

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am 18.12.2020, gegen 22.30 Uhr, wandten sich Bewohner eines Obdachlosenheimes im Stadtnorden hilfesuchend an den Polizeinotruf, weil ein alkoholisierter Mitbewohner außer Kontrolle geraten war. Der 67jährige Italiener war bei der Polizei bereits nachmittags auffällig geworden und versuchte nun, in sehr aggressiver Manier, seine Mitbewohner zu Tätlichkeiten herauszufordern. Dieses Verhalten änderte er auch mit Eintreffen der Uniformierten nicht. Vielmehr beleidigte er die Polizeibeamten sogleich, attackierte sie mit gefährlichen Tritten und verletzte einen der Beamten leicht. Er wurde überwältigt, gefesselt und in Sicherheitsgewahrsam genommen. Auch auf der Dienststelle randalierte er weiter und beleidigte insgesamt drei Beamte. Nach seiner Ausnüchterung wurde er entlassen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Beleidigung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichen Angriffs.



Stefan Wiesner
Polizeihauptkommissar
DGL/D
Polizeiinspektion Regensburg Nord

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Am Freitag 18.12.2020 im Zeitraum zwischen 15:40 Uhr und 16:40 Uhr wurde auf einem öffentlichen Parkplatz in der Bischof-von-Henle-Straße ein geparkter BMW der 5er Baureihe beschädigt. Hier entstand nach derzeitigem Sachstand ein geschätzter Unfallschaden im fünfstelligen Bereich. Ein bislang unbekannter Unfallverursacher meldete sich bislang bei keiner Polizeidienststelle oder hinterließ einen Hinweiszettel am beschädigten PKW.
Wer sachdienliche Angaben zum Unfallhergang oder dem Fahrzeugführer machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter der 0941/506-2001 zu melden.



Daniel Mummert
Polizeioberkommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd
Dienstgruppenleiter

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Wie angekündigt, führte die Polizeiinspektion Regensburg Süd am Donnerstag den 17.12.2020, erneut Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen durch.

Im Zeitraum von 11:00 bis 17:00 Uhr waren Polizeibeamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd und der Bereitschaftspolizei in der Innenstadt unterwegs. Sie hatten hierbei vor allem das Anlegen des Mund-Nasen-Schutzes in den Bereichen mit Tragepflicht sowie in Bussen und an Haltestellen des ÖPNV im Blick.
Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und der größtenteils geschlossenen Geschäfte war das Personenaufkommen deutlich geringer als an den Kontrolltagen in der Vorwoche. Wieder hielt sich der Großteil der Bevölkerung an die geltenden Hygienevorschriften. Dennoch stellten Beamten einige Verstöße gegen die Maskentragepflicht fest. Im Ergebnis wurden in 35 Fällen Ordnungswidrigkeitsanzeigen aufgenommen. Vier Personen wurden mit 55 Euro verwarnt, da sie den Mund-Nasen-Schutz nicht ordnungsgemäß angelegt hatten.



Markus Reitmeier
Polizeihauptmeister
Polizeiinspektion Regensburg Süd