30. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe an der Universität Regensburg

Logo Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Zur Nachwuchstagung am 19. und 20. September sowie zur Haupttagung am 20., 21. und 22. September 2022 werden rund 300 Teilnehmer:innen verschiedener Universitäten und unterschiedlicher Fachrichtungen erwartet. Da die Grundschulforschung als Schnittstelle verschiedener Disziplinen gelten kann, ist es Ziel dieser Tagung, dass eine inhaltlich vielfältige Auseinandersetzung angeregt wird. Damit die Wissenschaftler:innen der diversen Forschungsrichtungen in einen engen fachlichen und multiperspektivischen Austausch miteinander gelangen, stehen unterschiedliche Austauschformate zur Verfügung . Auf dem Programm der Gesamttagung stehen hochkarätig besetzte Keynotes, ca. 170 Beiträge sowie ein ansprechendes Rahmenprogramm.
Mit der Regensburger Tagung jährt sich zugleich die Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe zum 30. Mal. In diesem Zusammenhang ist es besonders erfreulich, dass diese Tagung nun erstmals wieder in Präsenz stattfinden kann. Ausgerichtet wird diese DGfE-Tagung vom Lehrstuhl für Pädagogik (Grundschulpädagogik) unter der Leitung von Frau Prof.in Dr. Astrid Rank sowie der Professur für Grundschulpädagogik unter der Leitung von Frau Prof.in Dr. Meike Munser-Kiefer.
Eine Tageskasse im Tagungsbüro ermöglicht eine kurzfristige Teilnahme. Interessierte Lehrpersonen und Studierende sind auf der Tagung herzlich willkommen (bringen Sie bitte einen entsprechenden Nachweis Ihrer Schule bzw. eine Immatrikulationsbescheinigung zur Anmeldung mit).
Die Haupttagung wird unterstützt durch: Bürofachmarkt Papier Liebl, REWAG, Waxmann Verlag und Faber Castell.
Die Nachwuchstagung wird unterstützt durch: Selbach-Umwelt-Stiftung, Freunde der Universität Regensburg und die DGfE.
Weiterführende Informationen zum Tagungsprogramm sind unter folgender Web-Adresse abrufbar:
https://www.uni-regensburg.de/humanwissenschaften/grundschulpaedagogik-didaktik/grundschulforschungstagung-2022/index.html
30. Jahrestagung der DGfE-Kommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe
Wann: 19. bis 22. September 2022
Wo: Campus der Universität Regensburg, Vielberth-Gebäude
 
 
Universität Regensburg
Lehrstuhl für Pädagogik (Grundschulpädagogik)
Dr. Susanne Gebauer
Telefon 0941 943-3674
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bis 30. September 2022 können sich begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Region Regensburg für das Frühstudium an der Universität Regensburg bewerben.

Gute Aussichten für begabte Schülerinnen und Schüler: Im Frühstudium an der  Universität Regensburg können bereits während der Schulzeit Leistungspunkte für ein späteres  Studium erworben werden. (Foto: Universität Regensburg, Axel Roitzsch)Gute Aussichten für begabte Schülerinnen und Schüler: Im Frühstudium an der Universität Regensburg können bereits während der Schulzeit Leistungspunkte für ein späteres Studium erworben werden. (Foto: Universität Regensburg, Axel Roitzsch)Bereits während der Schulzeit können Frühstudierende universitäre Veranstaltungen besuchen und sich die so erbrachten Studienleistungen für ein späteres reguläres Studium anerkennen lassen.
Schon seit dem Wintersemester 2007/08 bietet die Universität Regensburg das Frühstudium für motivierte junge Menschen ab der 10. Klasse an Gymnasien, Fachoberschulen oder Beruflichen Oberschulen an. Die Teilnahme am Frühstudium ist kostenlos, das Lehrangebot breitgefächert – es reicht von Betriebswirtschaftslehre über Rechtswissenschaften zu Human-, Sprach- oder Kulturwissenschaften. Besonders beliebt sind bei frühstudierenden Schülerinnen und Schülern die Naturwissenschaften, allen voran die Fächer Physik, Mathematik und Chemie. Die Frühstudierenden besuchen an der Universität die gleichen Veranstaltungen wie ihre regulär eingeschriebenen Kommilitoninnen und Kommilitonen: Die Vorlesungen, Seminare und Übungen sind durchwegs auf universitärem Niveau und auch die Prüfungen sind für Früh- und Normal-Studierende die gleichen.
Da der Uni-Alltag sich aber doch mitunter erheblich vom schulischen Unterricht unterscheidet, steht den Frühstudentinnen und -studenten ein Team von Ansprechpersonen zur Unterstützung zur Verfügung: Dr. Catharina Würth ist die zentrale Koordinatorin des Programms und kann bei allen organisatorischen Fragen weiterhelfen; unterstützt wird sie von den Kolleginnen und Kollegen der Zentralen Studienberatung, einem studentischen Tutor und den Fachvertretungen der Fakultäten. Die Leitung des Gesamtprojektes an der UR liegt bei Professor Dr. Nikolaus Korber, dem Vizepräsidenten für Studium, Lehre und Weiterbildung; gefördert wird das Frühstudium durch die Scheubeck-Jansen Stiftung.
Die Vorlesungen und Seminare im Wintersemester 2022/23 starten am 17. Oktober 2022, nach aktuellem Stand in Präsenz. Die Bewerbungsunterlagen für interessierte Schülerinnen und Schüler stehen auf den Webseiten der Universität Regensburg zum Download zur Verfügung; die Formulare füllen Bewerberinnen und Bewerber zusammen mit ihren Schulen aus und reichen die Unterlagen bis spätestens 30. September 2022 an der Universität ein.
Bewerbungsformulare und weitere Informationen unter www.ur.de/fruehstudium, Fragen gerne per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
 
UR – Universität Regensburg
Kommunikation & Marketing
93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/newsroom/

Studie des Zoologischen Instituts der Universität Regensburg zeigt Artenreichtum auf dem Campus

Die Kleine Harzbiene ist eine von 75 Wildbienenarten, die auf dem Campus der Universität Regensburg gefunden wurden.  (Foto © Robert Zimmermann/UR)Die Kleine Harzbiene ist eine von 75 Wildbienenarten, die auf dem Campus der Universität Regensburg gefunden wurden. (Foto © Robert Zimmermann/UR)Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat die Biodiversitätskrise auch in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gebracht. Dabei wird aber oft missverstanden, dass es bei der „Bienenrettung“ nicht um das Nutztier Honigbiene geht, welches keinesfalls gefährdet ist und meist aus wirtschaftlichen Gründen gehalten wird. Vielmehr geht es um die knapp 600 Arten von Wildbienen, die aus Deutschland bekannt sind und von denen knapp die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet ist. Doch nicht nur viele Wildbienenarten sind bedroht. Der Rückgang von Populationen und das Verschwinden von Arten betrifft alle Organismengruppen.
In der strukturarmen, von intensiver Landwirtschaft geprägten Landschaft finden viele Insektenarten kaum mehr geeignete Lebensräume. Strukturreiche urbane Grünflächen können daher für den Schutz gefährdeter Arten eine wichtige Rolle spielen. Das Potential des Regensburger Universitätscampus wurde nun in einer Erfassung der Wildbienen- und Wespenarten deutlich. 75 verschiedene Wildbienenarten, sowie weitere 33 Arten sogenannter aculeaten Wespen (hierzu gehören beispielsweise Grabwespen, Wegwespen und Goldwespen) hat der UR-Biologie-Masterstudent Robert Zimmermann in den Jahren 2019 und 2020 nachgewiesen - darunter auch einige, die in der Roten Liste als gefährdet eigestuft werden. „Besonders erfreulich sind die Nachweise der Dunklen Zweizahnbiene und der Glockenblumen-Felsenbiene. Beide Arten gelten in Bayern sogar als stark gefährdet“, erläutert Zimmermann. Bemerkenswert sei außerdem der Fund einiger erst kürzlich, vermutlich über das Donautal, nach Bayern eingewanderter Arten wie der Pontischen Kielsandbiene und der Faltenwespe Leptochilus regulus. „Die Donau ist als Einwanderungskorridor für Arten aus dem Osten bekannt. Das macht die Suche nach Insektenarten hier so spannend“, berichtet Zimmermann, der für seine Masterarbeit an der Erfassung der Wildbienen- und Wespenarten Regensburgs arbeitet.
Mit dem Artenreichtum der Grünflächen auf dem Campus gehe allerdings auch eine Verantwortung einher. „Einige der damals untersuchten Lebensräume auf dem Campus sind leider Bauprojekten zum Opfer gefallen. Wichtig ist, für den Artenschutz wertvolle Flächen zu erhalten und naturschutzfachlich angemessen zu pflegen“, sagt Professor Dr. Erhard Strohm, der das Projekt wissenschaftlich betreute. Erste Schritte zu einem nachhaltigen Campus, wie die Gründung des „Green Office“, seien daher zu begrüßen.
 
 
UR – Universität Regensburg
Kommunikation & Marketing
93040 Regensburg
Tel.: +49 941 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/newsroom/

Dr. Patrick Struck ausgezeichnet: Förderung und Aufnahme ins Graduate Center bidt für Postdocs

Dr. Patrick Struck, Fakultät für Informatik und Data Science der Universität Regensburg. (Foto © Julia Dragan/UR)Dr. Patrick Struck, Fakultät für Informatik und Data Science der Universität Regensburg. (Foto © Julia Dragan/UR)Der Freistaat Bayern fördert in einem neuen Programm mit insgesamt rund drei Millionen Euro Digitalisierungsprojekte sieben herausragender wissenschaftlicher Talente an bayerischen Universitäten. Unter ihnen ist Dr. Patrick Struck, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Datensicherheit und Kryptographie (Prof. Dr. Juliane Krämer) der jungen Fakultät für Informatik und Data Science der Universität Regensburg. Die ausgewählten Forscher:innen werden in ein neues Graduate Center am Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), einem Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, aufgenommen.

Regensburger Quantenphysiker bekommen Mittel aus der High-Tech-Agenda Bayern

Beispiel einer etwa 300 Nanometer breiten Quanten-Bit-Zelle und eines Prototypen-Testchips. (Foto: © AG Bougeard)Beispiel einer etwa 300 Nanometer breiten Quanten-Bit-Zelle und eines Prototypen-Testchips. (Foto: © AG Bougeard)
Im Rahmen des Förderprogramms „Grundlagenorientierte Leuchtturmprojekte für Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich Quantenwissenschaften und Quantentechnologien“ hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Förderung von zwei Projekten an der Universität Regensburg mit Mitteln aus der Hightech Agenda Bayern beschlossen. Wie das Ministerium bekannt gegeben hat, erhält das Projekt: „Quantum circuits with spin qubits and hybrid Josephson junctions“ in den kommenden drei Jahren knapp drei Millionen Euro Fördermittel, das Projekt „Free-electron states as ultrafast probes for qubit dynamics in solid-state platforms“ knapp 1,9 Millionen Euro.
„Wir sind natürlich hocherfreut über die Förderungszusage des Staatsministeriums für die beiden Projekte aus dem Bereich der Quantenwissenschaften. Die Beteiligung der Universität Regensburg am Munich Quantum Valley unterstreicht die internationale Spitzenposition und Attraktivität unserer Forschung und ermöglicht es unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diese Position im höchst relevanten Feld der Quantenwissenschaften und Quantentechnologien weiter auszubauen,“ so Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel. „Innerhalb der UR haben die Projekte ein hohes Potential für zukünftige Verbundforschung, u.a. durch den Aufbau von Forschungssynergien im Bereich Quantencomputing, von der Hardwareentwicklung bis zu der Entwicklung von Quantenalgorithmen und Quantensimulationen und deren Anwendungen ergeben sich innovative Anknüpfungspunkte innerhalb der Physik und in die naturwissenschaftlichen Nachbarfakultäten sowie insbesondere auch in die neu gegründete Fakultät für Informatik und Data Science.“
 
Die geförderten Projekte:
Das Projekt „Quantum circuits with spin qubits and hybrid Josephson junctions“ wird innerhalb der UR durch vier Arbeitsgruppen der Fakultät für Physik unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Strunk und Prof. Dr. Dominique Bougeard getragen. Die Projektgruppe um Prof. Bougeard(Experiment), Prof. Dr. Milena Grifoni (Theorie), Prof. Dr. John Schliemann (Theorie), und Prof. Strunk (Experiment) beschäftigt sich mit der Erforschung von Herzstücken zukünftiger Quantencomputer: Prozessoren für Quantencomputing und Schnittstellen zu hybriden Quantentechnologien. Ziel des Projekts ist es, neue elektronische Quantenprozessor-Konzepte in Halbleitern zu demonstrieren. Ein besonderer Vorteil dieser Konzepte wäre, dass sie auf die Nanotechnologien der Chipindustrie aufbauen. Damit bieten sie das Potential, ähnlich wie aktuelle Chips, hoch-miniaturisiert und hoch-integriert, im industriellen Maßstab hergestellt zu werden.
„Ähnlich wie in den 1950ern der Bau der ersten integrierten Schaltkreise die Initialzündung für eine damals kaum denkbare Entwicklung, hin zur Vielfältigkeit der heutigen digitalen Technologien, darstellt," erklärt Prof. Bougeard „verspricht Quantencomputing mittelfristig Möglichkeiten zu eröffnen, die mit aktuellen Technologien nicht erreichbar sind. Es ist spannend, die Konkretisierung dieser neuen Möglichkeiten mitzugestalten und hierdurch auch einen Beitrag zu leisten, dass derartige Zukunftstechnologien in Bayern entwickelt werden."
Im Rahmen des Projekts „Free-electron states as ultrafast probes for qubit dynamics in solid-state platforms“ soll unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha Schäfer (Experiment) und Prof. Ferdinand Evers (Theorie) der Prototyp eines ultraschnellen Transmissionselektronenmikroskops (UTEM) entstehen, mit dem die Quantendynamik einzelner Qubits– den grundlegenden Informationseinheiten in Quantencomputern– mit höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung untersucht wird. Konventionelle Elektronenmikroskope sind schon heute unverzichtbare Werkzeuge, um zum Beispiel in der Halbleiterindustrie die Struktur von Festkörpern auf atomaren Längenskalen zu untersuchen. Die UTEM-Technologie, die ultrakurze Elektronenpulse statt eines kontinuierlichen Elektronenstahls verwendet, ermöglicht es nun auch, dynamische Prozesse in Festkörpern abzubilden. Die in diesem Projekt angestrebte Erweiterung dieser Technik auf einzelne Festkörper-Quantensysteme verspricht einen einzigartigen experimentellen Zugang um Quantendynamiken zu detektieren. „Wir freuen uns sehr über die Förderung dieses Projektes, die es uns ermöglicht, die vielfältigen instrumentellen Entwicklungen, die im Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy entstehen, für Quantentechnologien nutzbar zu machen. Unser Ziel ist es insbesondere, die ultraschnelle Elektronenmikroskopie als eine der grundlegenden Charakterisierungstechniken für die künftige Quantenindustrie zu etablieren“, erläutert Prof. Schäfer. Prof. Schäfer, der zurzeit noch an der Universität Oldenburg forscht, hat vor Kurzem den Ruf auf eine Professur für Experimentalphysik an der Universität Regensburg angenommen.
Neben der Universität Regensburg erhalten die Universitäten in Erlangen-Nürnberg, Würzburg, Passau und München sowie die Technischen Hochschulen in Deggendorf und Regensburg und das Walter-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen und das Max-Planck-Institut für Quantenoptik insgesamt rund 17 Millionen Euro. Das Programm ist eine der Maßnahmen der Hightech Agenda Bayern. „Wir wollen gezielt interdisziplinäre und hochschulübergreifende Projekte unterstützen, die die Grundlagen für bahnbrechende Innovationen legen können. Innovationen, von denen wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, dass es sie gibt. Und die sich positiv für uns und die nachfolgenden Generationen auswirken werden“, erklärt Wissenschaftsminister Markus Blume.
 
 
Universität Regensburg
Kommunikation & Marketing
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Im Vergleich zum Vorjahr legt die UR sowohl international als auch national zu

Die Universität Regensburg hat sich im jährlichen Shanghai-Ranking um 100 Plätze verbessert. (Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich)Die Universität Regensburg hat sich im jährlichen Shanghai-Ranking um 100 Plätze verbessert. (Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich)
Die Universität Regensburg hat bei dem gerade erschienenen Shanghai Academic Ranking of World Universities (ARWU) einen großen Sprung nach vorne gemacht. Insgesamt verbesserte sich die UR um 100 Plätze und belegt im Jahr 2022 im weltweiten Ranking nunmehr Platz 451. Bei dem Ranking im Jahr 2021 lag die UR noch auf Platz 551. Deutschlandweit konnte sich die Universität Regensburg um drei Plätze auf Rang 31 verbessern. Unter den europäischen Universitäten gelang der UR ebenfalls eine Verbesserung um 38 Plätze.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die UR in vier der sechs Ranking-Indikatoren des ARWU verbessern. Sowohl bei den Indikatoren zu den meistzitierten Forschenden (Highly Cited Researchers), den Publikationen in den hochrangigen Journalen „Nature“ und „Science“, als auch bei der Gesamtzahl der veröffentlichten Artikel sowie dem Verhältnis der genannten Indikatoren zur Anzahl des akademischen Personals konnte die UR zulegen.
Der Schwerpunkt des seit 2003 jährlich erscheinenden „Shanghai-Rankings“ liegt auf der Forschung. 1.000 vorausgewählte Universitäten werden in sechs Indikatoren, die unter anderem wissenschaftliche Publikationen und Zitationen sowie hochrangige wissenschaftliche Auszeichnungen wie Nobelpreise oder Fields-Medaillen umfassen, bewertet.
„Die weitere Verbesserung der UR im international anerkannten Shanghai-Ranking unterstreicht - vor allem auch in Verbindung mit den jeweiligen nationalen und europaweiten Entwicklungen –, dass wir uns an der Universität Regensburg auf einem hervorragenden Weg befinden und unsere Zukunftsstrategien Früchte tragen. Das Ergebnis im diesjährige Shanghai Ranking knüpft konsequent an den neuesten DFG-Förderatlas an. Ich gratuliere allen Wissenschaftler:Innen der UR sehr herzlich zu diesem Erfolg“, freute sich Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel.
Besonders hervorzuheben sind auch die höheren Platzierungen der UR in den „Global Rankings of Academic Subjects“ (Fächerbewertungen) der Shanghai Rankings. Hier liegt die UR in der Mathematik im weltweiten Ranking zwischen Platz 101 und 150, im deutschlandweiten Vergleich auf Platz 8. Weitere Platzierungen unter den besten 200 Universitäten weltweit belegt die UR in der Chemie, der Humanbiologie und der Zahnheilkunde, gefolgt von den Nanowissenschaften im internationalen Ranking-Block zwischen 201 und 300.
 
 
Universität Regensburg
Kommunikation & Marketing
Bastian Schmidt
Tel: 0941 / 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Forschungsprojekt der UR zur Erhöhung der Effizienz von Zivilverfahren gestartet

Logo Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Gerichte sind in Deutschland stark belastet, mit Dieselverfahren, Fluggastklagen, Widerrufen von Darlehensverträgen und zahlreichen anderen Massenverfahren. Zudem müssen sie sich mit zum Teil nicht auf den konkreten Einzelfall bezogenem Parteivortrag auseinandersetzen – weshalb die Strukturierung von Parteivorträgen derzeit einen der am breitesten diskutierten Reformansätze im Zivilprozess darstellt. Hier setzt ein Forschungsprojekt der Universität Regensburg an, das gemeinsam mit dem Bayerischen und dem Niedersächsischen Justizministerium gestartet wurde. Es soll erprobt werden, in welchen Fällen und in welcher Form eine softwaregestützte Strukturierung des Parteivortrags Vorteile für das Verfahren und die Prozessbeteiligten bringen kann.

UR-Ausgrabungen in Bibione werden fortgesetzt

UR Logo (Grafik: Universiät Regensburg)Logo Deutsche Forschungsgemeinschaft (Grafik: Deutsche Forschungsgemeinschaft)Ministero della Cultura - Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio per l'Area metropoli-tana di Venezia e per le Province di Belluno
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Regensburg für ein Projekt zur Erforschung einer römischen Villa in Bibione (an der nördlichen Adria in Italien) eine Förderung über drei Jahre bewilligt. Die gesamte Fördersumme, die in diesem Zeitraum der Universität Regensburg zufließen wird, beläuft sich auf rund 420.000 Euro.
Grabungsarbeiten in Bibione (Foto: © Universität Regensburg / Dirk Steuernagel)Grabungsarbeiten in Bibione (Foto: © Universität Regensburg / Dirk Steuernagel)

Konzepte zur Lehrkräftebildung Thema des KOLEG2-Vernetzungstags

KOLEG2-Projektbeteiligte beim Vernetzungstag zum Thema „Gute Lehre in der Lehrkräftebildung“ (Foto: © Universität Regensburg/ Juliette Breton)KOLEG2-Projektbeteiligte beim Vernetzungstag zum Thema „Gute Lehre in der Lehrkräftebildung“ (Foto: © Universität Regensburg/ Juliette Breton)
Am 26. Juli 2022 fand zum zweiten Mal der KOLEG2-Vernetzungstag statt. Diesmal standen nicht die Forschungsvorhaben der Maßnahmen im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern die entwickelten Lehr- bzw. Seminarkonzepte, die neue Impulse für die Lehrkräftebildung an der Universität Regensburg bringen.
Insgesamt 26 Personen aus dem KOLEG2-Projekt – also Fachdidaktiker:innen, Psycholog:innen, Pädagog:innen und Sprechwissenschaftler:innen – diskutierten die Frage nach guter Lehre in der Lehrkräftebildung.
Einen ersten angeregten Austausch initiierte Dr. Birgit Hawelka (ZHW) während ihres Impulsvortrags zur „Teaching Philosophy“, in dem Sie die Teilnehmenden als Dozierende adressierte und Fragen zur Reflexion Ihrer Grundhaltung in Bezug auf die Lehrtätigkeit stellte: Was ist bei der eigenen Lehre wichtig? Worauf wird im Umgang mit Studierenden Wert gelegt? Und was gefällt oder motiviert besonders an der Lehrtätigkeit?
Im Anschluss wurden vier Beiträge von Kolleginnen und Kollegen des KOLEG2-Projekts gehört und diskutiert:
Johannes Haider aus der Maßnahme Impuls+ stellte den Teilnehmenden unter dem Titel „Lernvideos in der historischen Perspektive des Sachunterrichts“ ein Seminarkonzept vor, in dem Sachunterrichts-Studierenden die Gelegenheit eröffnet wird, Lernvideos in Kooperation mit dem Haus der bayerischen Geschichte zu erstellen. Diskutiert wurde unter anderem, wie den heterogenen Lernvoraussetzungen in Bezug auf die technische Umsetzung solcher Videos und dem geschichtsbezogenen Fachwissen durch die Wahl des Unterrichtsfachs begegnet werden kann.
Christina Knott und Nathalie Stegmüller aus FALKE-e präsentierten mit dem Vortragstitel „Erklären als core practice – Ein Seminarkonzept zur Förderung der Erklärkompetenz angehender Lehrkräfte in den Fächern Deutsch und Mathematik“ ihr Seminarkonzept. Sie betteten dies für die Zuhörenden in den theoretischen Rahmen der core practices ein, der eine Möglichkeit für die hochschuldidaktische Curriculumsbildung darstellt. Sie gaben weiterhin Einblick in die Daten der Begleitforschung: Diese legen den Schluss nahe, dass das Seminarkonzept wirkungsvoll ist und die Erklärkompetenz der Studierenden gesteigert werden kann.
Katharina Flieser, Mitarbeiterin in der Maßnahme Impuls+, stellte ein Seminarkonzept aus der Physikdidaktik, dass die Sprache in den Mittelpunkt rückt, zur Diskussion. Unter dem Titel „Sprache im Fach Physik – Brücke oder Barriere?“ gab sie mit vielen Beispielen, u.a. einem Videobeispiel aus der Datenbank „Unterrichtonline.org“, einen Einblick in die Herangehensweise, die Sprachsensibilität angehender Physik-Lehrkräfte zu erhöhen. Der Austausch gab dabei anregende Impulse.
Außerdem stellten Helen Gaßner-Hofmann und Meike Unverferth ihr Seminarkonzept unter dem Titel „Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Zusatzstudium ‚Inklusion – Basiskompetenzen‘" vor. Dabei wurden auch Einblicke in die Reflexionen der Praxiserfahrungen der Studierenden gegeben, die das Dozierendentandem des ZIB in den Seminarsitzungen anregen. An den Vortrag schloss sich eine Diskussion über die Bedeutung von Reflexionsanlässen für Studierende und deren Formulierung an, die Teilnehmende aus den Maßnahmen ZIB, FALKE-e, Impuls+ und MORE vernetzte.
In der Abschlussrunde der Veranstaltung wurde schließlich die Frage der Kontinuität adressiert – sowohl in Hinblick auf die Weiterführung der innovativen Seminarkonzepte als auch mit Blick auf die Profilierung der Lehramtsausbildung der Universität Regensburg.
 
 
Christina Ehras
Organisatorische Projektleitung KOLEG2
Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL)
Tel.: +49 (0)941 943-5795
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/koleg

Prof. Dr. Harald Lesch zu Gast bei der Highlights-Show

Den Abschluss der Highlights der Physik 2022 bildet der Vortrag „James Bond im Visier der Musik“ mit Musik des Symphonieorchesters der Universität Regensburg. (Bild von den HdP aus dem Jahr 2021 in Würzburg) (Foto: © Highlights der Physik / Offer)Den Abschluss der Highlights der Physik 2022 bildet der Vortrag „James Bond im Visier der Musik“ mit Musik des Symphonieorchesters der Universität Regensburg. (Bild von den HdP aus dem Jahr 2021 in Würzburg) (Foto: © Highlights der Physik / Offer)
Am 19. September startet das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ in Regensburg mit einer unterhaltsamen Eröffnungsshow in der Donau-Arena. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm zu Hightech-Themen mit physikalischen Experimenten, Akrobatik und Musik. Kostenlose Einlasskarten sind ab Ende August erhältlich. Veranstaltet wird das Wissenschaftsfestival von der Universität Regensburg, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Institut für Wirtschaftswissenschaften ehrt weltweit renommierten Forscher

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel (re.) und Prof. Dr. Klaus Röder, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (li.) bei der Übergabe der Urkunde an Prof. Dr. Markus Brunnermeier (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel (re.) und Prof. Dr. Klaus Röder, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (li.) bei der Übergabe der Urkunde an Prof. Dr. Markus Brunnermeier (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)
Im Rahmen der dreizehnten „roots lecture in economics“ hat die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg Prof. Dr. Markus Brunnermeier, Direktor des Bendheim Center for Finance der Princeton University, die Ehrendoktorwürdeverliehen. Der gebürtige Landshuter ist Alumni der Universität Regensburg und erst die dritte Person, die die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften erhält.
Google Analytics Alternative
Keine Internetverbindung