Lustige und interessante „Bad Abbacher G’schichten“ im neuen Heimatheft

Da staunte Werner Sturm nicht schlecht, als Willi Kellner bei einer Arbeitssitzung des Heimat- und Kulturvereins mit bierernster Miene den Vorschlag unterbreitete, dass beide gemeinsam, weil im Ruhestand, freiwillig ins Gefängnis gehen sollten, um finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden. Vorausgegangen war diesem Vorschlag, der sich im Nachhinein natürlich nicht als ernstgemeint herausstellte, ein Vorkommnis bei einer kulturellen Veranstaltung des Vereins im sogenannten Vogelhaus im Kurpark: In der Pause hatten die Gäste Durst und die Veranstalter öffneten kurzentschlossen den Ausschank. Doch ein böser Zeitgenosse hatte etwas dagegen, denn plötzlich schaltete sich ein Vertreter des Landratsamtes ein. Auf die Bewirtung aufmerksam gemacht, wollte er die Schankgenehmigung einsehen, die der Verein jedoch nicht beantragt hatte. Die Organisatoren waren davon ausgegangen, dass im Vogelhaus eine Schankgenehmigung für alle dort stattfindenden Veranstaltungen vorliegen würde. Dies war jedoch nicht der Fall. Der Mitarbeiter des Landratsamtes ließ sich nicht erweichen und drohte eine Anzeige mit Verhängung eines Bußgeldes an. Der Bürgermeister schaltete sich nach Kenntniserhalt ein und konnte die Bußgeldverhängung abwenden. Und ins Gefängnis mussten Werner Sturm und Willi Kellner auch nicht.

Stellungnahmen der Behörden bleiben aus

Offener Brief der Enkelin Katya Stahl an Landrat Dr. Hubert Faltermeier und die Marktgemeinderäte von Bad Abbach

Nach dem tödlichen Unfall von Maya Spasskaya am 2. Januar 2016 an der Bushaltestelle respektive an der Fußgängerfurt über die Staatsstraße 2143 zum gegenüberliegenden Shopping Center melden sich immer Bürgerinnen und Bürger von Bad Abbach zu Wort, die den provisorischen Zustand und die dortige Verkehrssituation kritisieren.
Der Kurier hat um Stellungnahmen bei den involvierten Behörden nachgefragt.

01 Spasskaya Maya Fofo 2 füBürgerreporter melden sich zu Wort

Eine kurze Polizeimeldung vom 3. Januar 2016 berichtete vom Tod einer Fußgängerin an der Bushaltestelle beim Shoppingcenter Bad Abbach. Die Fußgängerin Maya Spasskaya, 82 Jahre alt, lebte seit 2013 in Bad Abbach um ihre Enkelin, Katya Stahl, zu unterstützen. Maya Spasskaya kam mit ihrer Familie 2002 aus Saratow in Russland nach Augsburg. Sie wohnte zuerst bei ihrer Familie in Augsburg, dort lebt auch ihre Tochter, die in Augsburg als Ärztin arbeitet. Maya Spasskaya war in Russland in einem metallverarbeitenden Betrieb als promovierte Ingenieurin wissenschaftlich tätig.

Angesichts des tragischen Todes ihrer Mutter und Oma wünschen sich die Angehörigen, dass an der Bushaltestelle nicht noch so ein Unglück geschieht.

Was macht die Bushaltestelle so problematisch?

The same procedure as every year

Ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Bad Abbach ist der Neujahrsempfang der Freien Wähler Bad Abbach im katholischen Pfarrsaal. Zum Empfang geladen werden Persönlichkeiten aus der örtlichen und überörtlichen Politik, Vertreter der Vereine von Bad Abbach sowie Personen, die sich für Bad Abbach verdient gemacht haben.

Sternsinger sammeln für Kinder in Not

Auch heuer wurden die Sternsinger als „Heilige drei Könige“ ausgesandt, um sich zum einen bei der Solidaritätsaktion des Kindermissionswerks und des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ), bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren, zu beteiligen, und zum anderen, um allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Gottes Segen zu überbringen und Glück im neuen Jahr zu wünschen.

dreiKoenige
An die Haus- und Wohnungstüren wird traditionell zu der jeweiligen Jahreszahl „C + M +B“ geschrieben. Dies bedeutet „Christus Mansionem Benedicat“ – „Gott segne dieses Haus“, wird im Sprachgebrauch aber auch als „Caspar, Melchior, Balthasar“ interpretiert.
Das Leitwort der 58. Sternsinger-Aktion lautet heuer „Respekt – für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“. Jährlich werden aus den Mitteln der weltweit größten Aktion dieser Art rund 2.000 Kinderhilfsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Schon deshalb füllten sich von Haus zu Haus die Sammelbüchsen immer mehr und für die Sternsinger gab es als Dank für die Überbringung des Segenswunsches – „Gesegnet sei dieses Haus und alle, die hier gehen ein und aus. Wir wünschen euch ein frohes Jahr – Kaspar, Melchior, Balthasar“ – Süßes und andere Leckereien.

Mit Trommelwirbel durch Abbachs Straßen

Spielmannszug

Einer mittlerweile guten Tradition folgend, begrüßte auch heuer der Spielmannszug Bad Abbach das neue Jahr mit einem Straßenkonzert.
Die Musikanten zogen durch die Straßen und Gassen der Großgemeinde und wünschten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit schmissigen Märschen alles Gute für das Jahr 2016. Anerkennend gab es dann als kleines Dankeschön Spenden in die Sammelbüchsen. Damit unterstützt man jedes Jahr aufs Neue nicht nur das Fortbestehen des Spielmannszugs, sondern beispielsweise auch die hervorragende Jugendarbeit des Vereins.

Logo editorial„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
(Georg Christoph Lichtenberg)

Der Gedanke zum neuen Jahr von Georg Christoph Lichtenberg, einem deutschen Physiker und Aphoristiker, der im 18. Jahrhundert lebte und wirkte, trifft auf vieles und viele zu.
Denn auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, haben sich bestimmt zum Jahreswechsel Gedanken darüber gemacht, was sich gegenüber dem alten Jahr ändern muss, damit das neue Jahr gut wird. Die ganz persönlichen „guten Vorsätze“ sind allgegenwärtig: Das Rauchen endlich aufgeben, mehr Sport treiben, sich bewusster ernähren, einen Streit endlich beilegen, und, und, und. Doch sobald der Neujahrskater sich wieder verabschiedet hat, sind mit ihm auch die „guten Vorsätze“ wieder verschwunden.

Hausgemeinschaft der Kochstraße sammelte bei Glühweinparty

Was aus einer spontanen Idee heraus geboren wurde, entpuppte sich dann als unverhoffte Spende für das Tiergehege im Kurpark: Die Hausgemeinschaft der Kochstraße 2 organisierte für die Bewohner der Eigentumswohnanlage in der neuen Mitte im Dezember eine Grill- und Glühweinparty.

Eltern-Kind-Gruppen treffen sich im katholischen Pfarrsaal
Mütter, Väter und Großeltern mit Kindern im Alter von einigen Monaten bis zu drei Jahren treffen sich alternativ montags von 10.30 bis 12.00 Uhr, dienstags, mittwochs und donnerstags von 9.00 bis 11.00 Uhr im katholischen Pfarrsaal in Bad Abbach, Römerstraße.

Kind mit Schnuller
Wieso macht es Spaß, in einer Eltern-Kind-Gruppe zu sein? Weil man einen sinnvollen Wochenprogrammpunkt unter Gleichgesinnten hat. Weil es eine Exklusivzeit nur für die Kleinen ist. Weil es eine Abwechslung im Alltag ist. Weil sich die Kinder gemeinsam entwickeln, viel voneinander lernen und miteinander frei spielen. Weil sich die Eltern regelmäßig austauschen können. Weil man Spaß am gemeinsamen Singen und Spielen hat. Weil es schön ist, immer wieder neue Lieder, Spiele und Reime kennenzulernen. Weil man in entspannter, freundlicher Atmosphäre gemeinsam singen, spielen und Brotzeit machen kann. Genug Gründe, an den Treffen teilzunehmen. Die neuen Gruppen starten Mitte Januar 2016. Infos erhält man von Andrea Blaschke (Tel. 09405-4636) und Andrea Halbauer (Tel. 09405-917907). Anmeldungen sind erwünscht, bei Andrea Blaschke für die Montags- und Donnerstagsgruppen, bei Andrea Halbauer für die Dienstags- und Mittwochsgruppen.

Mit einem Bündel von Maßnahmen wollen die süddeutschen Orthopäden und Unfallchirurgen die Patientensicherheit nochmals deutlich verbessern.

16 Millionen Mal wurde im vergangenen Jahr in Deutschlands Krankenhäusern operiert. Die Zahl der Wirbelsäulen-OPs hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Bei Hüftprothesenoperationen liegt die Bundesrepublik in Europa im Spitzenfeld. Daran gemessen ist die Zahl der Behandlungsfehler gering: Im vergangenen Jahr registrierte der Medizinische Dienst der Krankenkassen gerade 3800 Fälle von erwiesenen ärztlichen Kunstfehlern. Trotzdem wollen Süddeutschlands Orthopäden und Unfallchirurgen jetzt in einer gemeinsamen Initiative dafür sorgen, dass Operieren noch sicherer und damit die Patientensicherheit weiter optimiert wird. Die Orthopädische Universitätsklinik Bad Abbach bei Regensburg ist einer der Motoren dieser Qualitätsoffensive.

Katze3Hetzkampagne gegen Tierärztin in Pentling

Seit einigen Wochen ist eine Tierärztin und Inhaberin einer Tierpension aus Pentling einem sog. Shitstorm ausgesetzt. Auf Handzetteln, welche an alle Haushalte in Pentling verbreitet werden, und in Internetforen sowie in Facebook wird behauptet, die Tierärztin habe Katzen unterschlagen. Der Ärztin wird öffentlich unterstellt, sie arbeite mit der Tiermafia zusammen. Auch ist von „grauseligen“ Zuständen in der Praxis und „mehreren Anzeigen“ bei Gerichten, der Landestierärztekammer und dem Veterinäramt die Rede.
Was war passiert: