SPD setzt sich für eine bessere staatliche Förderung der „Landshuter Hochzeit 1475“ ein

(Foto: Pascal Padua)(Foto: Pascal Padua)
Die Vorbereitungen für die „Landshuter Hochzeit 1475“ vom 30. Juni bis 23. Juli 2023 laufen beim Verein „Die Förderer“ auf Hochtouren. Das Programm mit den verschiedenen Aufführungen ist bereits erhältlich. Und für die Darsteller beginnt die Vorbereitungsphase, in der sie sich nicht nur die Haare wachsen lassen, sondern auch an den Proben teilnehmen müssen. Landshut ist längst wieder im „Laho-Fieber“.
Seit 2018 ist die „Landshuter Hochzeit 1475“ in der Liste des immateriellen Kulturerbes verankert. „Und das wollen wir mit unserem Besuch auch würdigen“ , so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Volkmar Halbleib und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Ruth Müller. Sie waren mit der Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landshuter Stadtrat Anja König und Kreisrat Franz Göbl im Zeughaus beim Vorsitzenden der Förderer Stefan Feigel und Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Timmer zu Gast.
Rund um das Thema „SICHERE MEDIKATION“ drehten sich die Aktionen zum Tag der Patientensicherheit, der jährlich am 17. September stattfindet und durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) ausgerufen wird.
v.l.: Hans Peter Hartl, stellv. Pflegedirektor, Uwe Böttcher, Krankenhausdirektor, Kurt Kroner M.A., Qualitätskoordinator (Foto: Christine Windorfer)v.l.: Hans Peter Hartl, stellv. Pflegedirektor, Uwe Böttcher, Krankenhausdirektor, Kurt Kroner M.A., Qualitätskoordinator (Foto: Christine Windorfer)
Als Mitglied des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) stellte sich das Bezirksklinikum Mainkofen dem diesjährigen Motto. Das APS setzt sich für Strategien zur Vermeidung unerwünschter Ereignisse ein, die oftmals infolge komplexer und arbeitsteiliger Abläufe entstehen.
Im Fokus stand dabei die Verordnung, Verabreichung und der fachgerechte Umgang mit Medikamenten. Mittels Infoflyern, Plakaten an zentralen Orten und Einbeziehung von Patienten und Angehöriger wurde auf mögliche Risiken hingewiesen. Dies betraf nicht nur den Standort Mainkofen, sondern alle weiteren „Filialen“ wie Passau, Grafenau und Pfarrkirchen.
Im Bezirkskrankenhaus Passau zeigen digitalisierte Anordnungen den großen Vorteil, dass ärztlich verordnete Medikamente nur von dieser Berufsgruppe in die Behandlungspläne eingetragen werden. Die Wirkstoffe werden unverwechselbar benannt und die Höhe der Dosierung eindeutig beschrieben. Im Gegensatz dazu kann eine handschriftliche Anordnung oder die Dosis manchmal nicht eindeutig identifiziert werden. Auch Übertragungsfehler in wechselnde Behandlungsblätter werden vermieden.
Bei der Zubereitung der Medikamente gilt das „Vier-Augen-Prinzip“ – ungestörte Umgebung und zwei Pflegefachkräfte, die die Verordnung auf Richtigkeit überprüfen. Zu den Prüfkriterien zählen Patientenname, Medikamentenname, Darreichungsform, Dosierung, Zeitpunkt der Einnahme und schließlich die ordnungsgemäße Dokumentation der zubereiteten und verabreichten Medikamente. Ein Plakat mit den Prüfkriterien hatte jede Station der größten Gesundheitseinrichtung des Bezirks Niederbayern erhalten.
Eine Besonderheit der Verabreichung ist die Medikamentengabe über eine Ernährungssonde. Auch hier gilt es, Gefahren zu kennen und sicherzustellen, dass der gewünschte Wirkstoff beim Patienten ankommt. Gemeinsam mit Chefapothekerin Dorit Engelke wurden Umgangsregeln zusammengefasst und auf Schwerpunktstationen verteilt. So können in die Pflege und Behandlung eingebundene Mitarbeitende ihren Wissenstand abgleichen und zu mehr Sicherheit im komplexen Vorgang „Medikation“ beitragen.
Den ambulanten Dienstleistern des Bezirksklinikums wurden zudem Infos für Patienten und Angehörige überreicht, wie Arzneimittel zu Hause bestmöglich gelagert und gehandhabt werden sollen.
Das Bezirksklinikum Mainkofen möchte damit ein Zeichen für mehr Patientensicherheit setzen.
 
 
Carina Niedermeier
Medientechnik & Design - B.Eng.
Marketing und Kommunikation
Standorte Mainkofen – Passau – Grafenau - Pfarrkirchen
Mainkofen A3
94469 Deggendorf
Tel.: 09931 87 30 310
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www.mainkofen.de

"Wir müssen nun alles daran legen, Angebot im Energiemarkt zu schaffen und die Lage zu beruhigen",

CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)so Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (CSU) zur Änderung des Atomgesetzes in dieser Plenumswoche in Berlin. Problematisch ist - trotz der angespannten Gasversorgungslage - immer noch der hohe Anteil an der Gasverstromung im deutschen Strommix. Laut Oßner würde bereits eine unmissverständliche Aussage der Ampel-Regierung helfen, ob und wie die drei verbleibenden Kernkraftwerke in Deutschland über 2022 hinaus betrieben werden könnten. Auch die Psychologie sowie Planbarkeit spiele in der Wirtschaftspolitik eine erhebliche Rolle. Isar 2 wäre darunter das sicherste und zuverlässigste Kraftwerk. Zudem würden damit alle Stromkunden durch niedrigere Preise entlastet. Aus diesem Grund stellt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen konkreten Antrag zur Abstimmung im Bundestag in dieser Woche zum befristeten Weiterbetrieb zumindest bis Ende 2024. Nach einer Studie des ifo Instituts hätte ein Weiterbetrieb der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke 2023 eine preisdämpfende Wirkung von vier Prozent. Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht im Weiterbetrieb der Kernkraftwerke einen Beitrag, um die Strompreise zu verringern.
 
 
Maria Rohrmeier
Büroleitung Bürgerbüro Landshut
Freyung 618
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Telefon: + 49 871 97 46 37 - 80
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Der Leo-Club Landshut hat Wort gehalten:

SPD-Landtagsabeordnete Ruth Müller (3.v.l.) bei der Spendenübergabe mit Leo-Präsident Lukas Kellner und Leo-Mitglied Korbinian Krimmel, Rebecca und Andreas Mikula sowie „Mutmacher“-Koordinator Eugen Daser (Foto: Thomas Gärtner)SPD-Landtagsabeordnete Ruth Müller (3.v.l.) bei der Spendenübergabe mit Leo-Präsident Lukas Kellner und Leo-Mitglied Korbinian Krimmel, Rebecca und Andreas Mikula sowie „Mutmacher“-Koordinator Eugen Daser (Foto: Thomas Gärtner)
Zugunsten der „Mutmacher“ der Malteser Landshut, dem Team für den Familien- Begleitdienst für Kinder und Jugendliche, haben die „Leos“ an einem verregneten Sommertag über 50 Fahrzeuge von Hand gewaschen. Für diese Aktion stellte der SB – Autopflegeplatz Landshut von Rebecca und Andreas Mikula seine Anlage zur Verfügung. Das Angebot wurde rege angenommen. Ein Team aus dem Leo-Club Landshut war mit 15 Mitgliedern, vor allem mit kräftiger weiblicher Unterstützung, im Einsatz. Tüchtig wurden die Autos auf Hochglanz gebracht und dabei kräftig Werbung für die „Mutmacher“ betrieben.
Die Malteser begleiten Kinder ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, gesunde Geschwister- Kinder ebenso wie Kinder von schwerstkranken Eltern und stehen an der Seite betroffener Familien. Den Erlös aus der Car-Wash-Aktion hat der Leo-Club Landshut auf stolze 2.000 Euro aufgerundet. Leo-Präsident Lukas Kellner und Leo-Mitglied Korbinian Krimmel überreichten mit Rebecca und Andreas Mikula den Erlös an „Mutmacher“-Koordinator Eugen Daser. Die Schirmherrin der „Mutmacher“, die Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD) stellte im Gespräch fest, dass es eine großartige Geste sei, dass sich junge Menschen in ihrer Freizeit Zeit nehmen, um Spenden einzusammeln und damit für Gleichaltrige Lebensfreude und Begegnungen zu ermöglichen.
Auf Einladung der SPD-Bezirkstagsfraktion kamen die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin und Landrätin von Regen, Rita Röhrl, Fraktionschef Andreas Winterer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und MdB Johannes Schätzl zu einer Videokonferenz zusammen.
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Rita Röhrl, Bezirksrat Andreas Winterer, MdB Johannes Schätzl (von links oben) (Foto: Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Rita Röhrl, Bezirksrat Andreas Winterer, MdB Johannes Schätzl (von links oben) (Foto: Bezirk Niederbayern)
Dabei wurde beraten, welche Wege es geben kann, um den Katastrophenfall zu vermeiden: Aktuell sieht die Bundesnetzagentur vor, dass die niederbayerischen Thermalbäder im Falle der „Notfallstufe“ keinerlei Gas mehr erhalten. Dies würde die gesamte Region massiv treffen und auch zu Schäden an der Bäderinfrastruktur führen. „Wir haben parteiübergreifend entschieden, dass wir mit dem Herunterfahren der Saunen in unseren Thermalbädern einen Beitrag zur notwendigen Einsparung leisten. Dies war und ist richtig“, so die weitere Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Rita Röhrl. Die aktuell laufende Debatte über eine mögliche Schließung von Außenbecken, die bei niedrigen Temperaturen ganz besonders viel Gas benötigen bzw. verbrauchen, hielten alle Anwesenden für sinnvoll. MdB Schätzl sagte zu, als Mitglied des Beirats der Bundesnetzagentur die Hinweise des Bezirks nach Berlin zu tragen. „Insbesondere die Zulassung des Thermalwassers als Heilmittel und die vielen Gäste, die aus therapeutischen Zwecken die Bäder besuchen, sind Argumente, die in Berlin erneut eindringlich kommuniziert werden müssen“, so der Bundestagsabgeordnete.
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SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD Niederbayern)Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller will die aktuellen Vorkommnisse im Atomkraftwerk Isar 2 nicht auf sich beruhen lassen, sondern hat bei der Bayerischen Staatsregierung nachgefragt, wie und wann genau Informationen zur Leckage kommuniziert worden sind. Müller fordert eine transparente Darstellung der Kommunikationskette rund um das reparaturbedürftige Leck: „Wenn wir entscheiden müssen, ob ein Leistungsbetrieb von Isar 2 bis zum Jahresende und vielleicht sogar darüber hinaus möglich sein soll, brauchen wir verlässliche Daten und eine absolut transparente Kommunikationskultur. Und dazu gehört vor allem ein vertrauenswürdiger Umweltminister und eine glaubwürdige Betreibergesellschaft“. Müller wundert sich über den Zeitpunkt der Veröffentlichung: denn beim Dialog zwischen Kraftwerksleitung, Politikern und Bevölkerung, der am 01.09.2022 in Niederaichbach stattgefunden hat, war noch von keinem Leck die Rede. Im Gegenteil - an diesem Abend wurde dargestellt, dass ein längerer Betrieb von 30 - 90 Tagen über den 31.12.2022 hinaus möglich sei, erinnert sich Ruth Müller. Die Antwort der Staatsregierung auf die Anfrage der Abgeordneten wird gegen Ende der kommenden Woche erwartet.
 
 
Sigrid Altweck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300

SPD geht mit Ruth Müller (Landtag) und Anja König (Bezirkstag) an der Spitze in den Wahlkampf

Die Kandidaten der SPD im Stimmkreis Landshut zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 sowie Ehrengäste der Stimmkreisversammlung (Foto: Thomas Gärtner)Die Kandidaten der SPD im Stimmkreis Landshut zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2023 sowie Ehrengäste der Stimmkreisversammlung (Foto: Thomas Gärtner)
Die SPD geht mit Landtagsabgeordneter Ruth Müller als Direktkandidatin in den Landtagswahlkampf. Das haben die Delegierten bei der Stimmkreiskonferenz mit einer Mehrheit von 25 der 28 Stimmen entschieden. Direktkandidatin für den Bezirkstag ist nach dem Willen der Genossen (26 von 28 Stimmen) Stadträtin Anja König. Jeweils einstimmig wurden die beiden Listenkandidaten festgelegt: stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler (Landtag) und Fabian Dobmeier (Bezirkstag).

ACE beteiligt sich an Europäischer Mobilitätswoche – Plakataktion für mehr Ladeinfrastruktur

Der Vorsitzende des ACE-Kreises Donau Wald in Plattling – dort sind die ACE-Plakate auf dem P&R-Parkplatz Nord zu finden (Foto: Hildebrand/ACE)Der Vorsitzende des ACE-Kreises Donau Wald in Plattling – dort sind die ACE-Plakate auf dem P&R-Parkplatz Nord zu finden (Foto: Hildebrand/ACE)
Vom 16. bis 22. September dieses Jahres findet die Europäische Mobilitätswoche statt. Der ACE Auto Club Europa beteiligt sich mit einer bundesweiten Plakataktion, um auf die fehlende Ladeinfrastruktur für E-Autos hinzuweisen. In Südbayern hat der Kreisvorstand Donau Wald am Montag, 12. September, die Plakate in der Stadt Bogen auf dem Volksfestplatz und in der Stadt Plattling auf dem P&R-Parkplatz Nord aufgehängt.
„Der Umstieg auf nachhaltige Mobilität ist Kern der Verkehrswende. Das gilt nicht nur in den Städten, sondern auch ländliche Regionen und kleine Städte besitzen erhebliches Potential, die Verkehrswende voranzubringen“, schildert die Regionalbeauftragte im Club-Service für Südbayern, Ursula Hildebrand. „Für den ACE ist die diesjährige Europäische Mobilitätswoche deshalb ein sehr guter Anlass, dies in Bogen und Plattling zu thematisieren und die örtlichen P+R-Plätze und ihre Ausstattung mit Ladesäulen – die ja Teil einer erfolgreichen Verkehrswende sind – genau unter die Lupe zu nehmen. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, über das Potential der Elektromobilität zu informieren und Mythen rund um vollelektrische Fahrzeuge aus der Welt zu schaffen.“ Denn: Auf den Plakaten findet sich ein QR-Code, der zu einer Homepage führt, die Informationen, Mythen und Fakten rund um die Elektromobilität bündelt. Ziel ist es, oft gestellte Fragen zu beantworten und Vorbehalte gegenüber vollelektrischen Autos aus der Welt zu schaffen.
Stefan und Renate Rückert vom Kreisvorstand Donau Wald haben die Plakate in Plattling auf dem Volksfestplatz aufgehängt (Foto: Hildebrand/ACE)Stefan und Renate Rückert vom Kreisvorstand Donau Wald haben die Plakate in Plattling auf dem Volksfestplatz aufgehängt (Foto: Hildebrand/ACE)
„P&R-Parkplätze müssen noch attraktiver werden“, so Herbert Stadler, Vorsitzender des ACE-Kreises Donau Wald, beim Aufhängen der Plakate in Plattling. Der ACE fordert deshalb, diese Parkplätze mit einer Kombination aus herkömmlichen Ladesäulen und Schnellladern auszustatten. Auch sollte es dort keine Ladezeitbegrenzung oder Blockier-Gebühren geben. „So könnten Nutzerinnen und Nutzer vollelektrischer Fahrzeuge die Parkzeit, oder auch die Wartezeit – etwa, wenn jemand abgeholt wird – nutzen, um die Akkus ihres Autos zu laden. Davon können insbesondere Pendlerinnen und Pendler, aber auch alle anderen profitieren, die ihr Auto bei der Fahrt mit dem ÖPNV dort abstellen“, so Hildebrand.
Weitere Infos rund um die ACE-Aktion zur europäischen Mobilitätswoche 2022 gibt es im Internet unter www.ace.de/autoclub/der-club/mobilitaetswoche/.
 
 
Ursula Hildebrand
Regionalbeauftragte Club Bayern Süd
ACE Auto Club Europa e.V.
Club-Service
Schmidener Str. 227
70374 Stuttgart
Mobil: +49 151 67342601
Fon: +49 711 5303-257
Fax: +49 711 5303-259
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s'Voina Cafe am Apoll ist jetzt offiziell "musikantenfreundlich"

v.l.: BT-Präsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrat Alfred Holzner, Sebastian Hartinger und Sonja Hartinger, Ruth Müller, MdL, Staatsminister Albert Füracker, Markus Scheugenpflug, Andreas Brunner (Foto: Thomas Gärtner)v.l.: BT-Präsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrat Alfred Holzner, Sebastian Hartinger und Sonja Hartinger, Ruth Müller, MdL, Staatsminister Albert Füracker, Markus Scheugenpflug, Andreas Brunner (Foto: Thomas Gärtner)
Der südliche Landkreis Landshut ist um ein „musikantenfreundliches Wirtshaus“ reicher geworden: Beim Festakt am Donnerstagabend im Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg wurden durch den Bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker 21 Wirtshäuser in Bayern als „musikantenfreundlich“ ausgezeichnet. Die Niederbayern konnten davon gleich acht Auszeichnungen mit nach Hause nehmen – unter ihnen auch Gabi und Gerhard Knauer aus Velden, die dort ´s Voina Café am Apoll betreiben. Da die Knauers selbst nicht anwesend sein konnten, nahmen die Auszeichnung stellvertretend Sebastian Hartinger und Sonja Hartmann entgegen. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Herzogin Helene in Bayern und wurde 1996 von den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern, dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e. V. sowie dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e. V. ins Leben gerufen. Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sowie der Kreisvorsitzende der DEHOGA Landshut, Markus Scheugenpflug gratulierten gemeinsam mit der Landshuter Landtagsabgeordneten Ruth Müller (SPD) und Bezirksrat Alfred Holzner zur Ernennung.
Künftig ziert das „Voina Café am Apoll“ eine Plakette, die den Besucherinnen und Besuchern signalisiert, dass spontanes, unangekündigtes Singen und Musizieren in diesem Lokal zum eigenen Vergnügen und zur Unterhaltung der Gäste nicht nur möglich, sondern auch erwünscht ist. Dafür stellt das Wirtshaus für die Musizierenden Brotzeit und Getränke bereit.
 
 
Tonia Anders
Referentin im Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
Telefon: +49 (0)871 95358 300
Telefax: +49 (0)871 95358 301
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Der "Geierbräu" in Reisbach darf sich nun "musikantenfreundliches" Wirtshaus nennen

v.l.: Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, Ruth Müller, MdL, Stefan Geier, Staatsminister Albert Füracker (Foto: Thoma Gärtner)v.l.: Dr. Olaf Heinrich, Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner, Ruth Müller, MdL, Stefan Geier, Staatsminister Albert Füracker (Foto: Thoma Gärtner)

Fehlendes Personal wird für immer mehr Unternehmen zum Zukunftsrisiko. Die Fachkräftelücke könnte sich bis 2030 verdreifachen, wie neue Zahlen belegen. Die IHK fordert mehr Investitionen in berufliche Aus- und Weiterbildung.

Logo Bad Abbacher Kurier (Grafik: br-medienagentur)Immer mehr Stellen in der Wirtschaft bleiben unbesetzt - und in Zukunft wird sich der Fach- und Arbeitskräftemangel noch einmal drastisch verschärfen. Das zeigen die aktuellen Berechnungen des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR für den "IHK-Fachkräftemonitor". Niederbayern ist besonders betroffen: Dort fehlen in Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus aktuell 17.000 qualifizierte Arbeitskräfte. "Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig. Neben der Energiekrise ist er für viele Unternehmen nicht nur ein einschneidender Faktor für den laufenden Betrieb, sondern auch eines der Hauptrisiken für die weitere Entwicklung", sagt Alexander Schreiner, der Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern in Passau.
Die Aussichten für die Zukunft sind düster: Ohne entscheidende Veränderungen wird die Fachkräftelücke in der niederbayerischen Wirtschaft bis zum Jahr 2030 auf 52.000 fehlende Kräfte ansteigen - eine Verdreifachung in nicht einmal zehn Jahren. "Jede siebte Stelle muss dann unbesetzt bleiben", warnt Schreiner. Er fürchtet: Gerade die mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur lässt sich mit einem Personalmangel dieser Dimension nicht erhalten.
Angeheizt wird der Fachkräftemangel vom demografischen Wandel. Die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er-Jahre verlassen Schritt für Schritt den Arbeitsmarkt, die nachrückenden Generationen können diese Renteneintritte nicht ersetzen. "Wir werden schon bald vor der Situation stehen, dass jedes Jahr mehr als doppelt so viele Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben ausscheiden, als Schulabgänger nachkommen", so Schreiner.
Die größte Personallücke heute und künftig klafft nach Zahlen von WifOR bei den praktisch ausgebildeten Fachkräften, die sich ihr hohes Qualifikationsniveau über die berufliche Bildung erarbeitet haben. Aktuell bleibt fast jede zehnte Stelle unbesetzt, für die eine Fachkraft aus der beruflichen Fortbildung beziehungsweise auf Bachelor-Niveau benötigt würde. 2030 ist es dann schon jede fünfte Stelle. Schreiner: "Das ist jeweils der höchste Wert unter allen Qualifikationsniveaus und zeigt, wie wichtig es wäre, dass mehr junge Menschen eine berufliche Aus- und Weiterbildung machen und dann auch die entsprechenden Angebote in der Wirtschaft annehmen." Weitaus geringer ist laut Fachkräftemonitor hingegen die Lücke bei Fachkräften auf Master- und Diplomniveau oder aufwärts: Derzeit fehlen lediglich 2.300 in dieser Gruppe.
Die berufliche Aus- und Fortbildung zu stärken ist für Schreiner das wichtigste Instrument, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. "Hier ist ein gesellschaftliches Umdenken gefordert sowie eine andere Bildungspolitik", fordert er. Das leistungsfähige und überaus vielfältige System der beruflichen Bildung habe mindestens die Anerkennung und auch die Investitionen verdient, die der akademischen Bildung zukommen. Auch bei Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung müsse es deutliche Verbesserungen geben, um mehr gut ausgebildete Frauen für eine Vollbeschäftigung gewinnen zu können. Ältere Mitarbeiter müssten länger im Arbeitsleben gehalten und die Zahl der Langzeitarbeitslosen abgebaut werden.
Große Bedeutung hat für Schreiner zudem die gezielte Zuwanderung ausländischer Fachkräfte. Denn alleine aus dem Inland lasse sich eine Fachkräftelücke, die sich letztlich von niedrig qualifizierten Hilfstätigkeiten bis zu hochspezialisierten Experten erstreckt, keinesfalls schließen. "Insgesamt muss die Fachkräftezuwanderung noch einfacher, schneller und vor allem unbürokratischer werden. Probleme gibt es derzeit etwa bei der Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen, in anderen Ländern hat sich hierfür ein übersichtliches Punktesystem bewährt", sagt der niederbayerische IHK-Hauptgeschäftsführer.
 
 
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