Konjunktur-Pressekonferenz der HWK: „Politik fährt Wirtschaft gegen die Wand“ – Hilfsprogramm für den Bausektor gefordert

Machten auf der Konjunktur-Pressekonferenz ihrem Ärger über die Politik Luft: HWK-Präsident Dr. Georg Haber (li.) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger.  (Foto: HWK/Sigel)Machten auf der Konjunktur-Pressekonferenz ihrem Ärger über die Politik Luft: HWK-Präsident Dr. Georg Haber (li.) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger. (Foto: HWK/Sigel)
Im ostbayerischen Handwerk brodelt es: Die konjunkturelle Lage ist so schlecht wie lange nicht mehr – und auch die Stimmung bei den Betriebsinhabern rauscht in den Keller. „Wenn die Politik so weitermacht, fährt sie die Wirtschaft gegen die Wand“, prognostizierte HWK-Präsident Dr. Georg Haber auf der Konjunktur-Pressekonferenz der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Regensburg. Der Unmut unter den Handwerkern sei groß: „Bei Steuern, Abgaben und Bürokratie sind wir Weltmeister, davon können wir uns aber nichts kaufen.“

Weitere Planungen mit Blick auf den zweckmäßigen Modernisierungsbedarf der Kaiser-Therme anstehend

Hohen Sanierungsbedarf hat die 31 Jahre alte Kaiser-Therme; im Bild: Badehalle der Kaiser-Therme (Foto: Kaiser-Therme)Hohen Sanierungsbedarf hat die 31 Jahre alte Kaiser-Therme; im Bild: Badehalle der Kaiser-Therme (Foto: Kaiser-Therme)
Als Kernthema der jüngsten Sitzung des Bau- und Werkausschusses des Zweckverbands Kurmittelhaus Bad Abbach stand die Modernisierung der technischen Gebäudeausstattung in der Kaiser-Therme in Bad Abbach auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang erfolgte die Erläuterung des Status quo und die Vorstellung der Vorplanung inkl. einer Kostenschätzung. „Mit den erwarteten Kosten von rund 17 Millionen Euro und einer möglichen Schließzeit zwischen eineinhalb und zwei Jahren stehen wir vor großen Herausforderungen“, resümierte Verbandsrat Alfred Holzner, Vorsitzender des Bau- und Werkausschusses, im Anschluss an die Präsentation des beauftragten Ingenieurbüros AquaForum GmbH und des Bezirksbaumeisters Matthias Kopf. Da sich die Kaiser-Therme in öffentlicher Trägerschaft befindet – Gewährsträger sind der Bezirk Niederbayern, der Landkreis Kelheim und der Markt Bad Abbach – sieht Bad Abbachs Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald eine weitere dringliche Aufgabe zunächst in der Finanzierungsfrage: „Bei dieser Größenordnung können wir nicht ohne Weiteres in die Umsetzung der Sanierung einsteigen. Die Finanzlage ist in den öffentlichen Haushalten mehr denn je angespannt. Vielmehr muss zuvor und bis zur kommenden Versammlung des Zweckverbands geklärt werden, wie eine Finanzierung ermöglicht werden kann.“ In der Diskussion zum weiteren Vorgehen entstand auch der Gedanke, sich zumindest in den Planungen weiteren Ideen zu öffnen. „Wir müssen den Weitblick und Mut haben, Szenarien zuzulassen, welche die Nutzungsmöglichkeiten der Kaiser-Therme verändern“, forderte Verbandsrat Markus Scheuermann.
Bei einem zügigen Einstieg in die notwendigen Vorbereitungen kann von einem Sanierungsbeginn in gut zweieinhalb Jahren ausgegangen werden. Auch die Mitarbeitenden der Kaiser-Therme Bad Abbach wurden bereits über die anstehenden Planungen informiert. „Wir werden mit einem zukunftssichernden Personalkonzept und im Austausch mit jedem Einzelnen eine individuelle und passende Lösung finden“, ist sich der strategische Geschäftsführer der Niederbayerischen Thermengemeinschaft Franz Altmannsperger sicher.

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Ruth Müller und Sebastian Hutzenthaler sprachen beim SPD-Fischessen

Beim traditionellen Fischessen der SPD Niederbayern wurde "Klartext" gesprochen (Foto: SPD-Niederbayern)Beim traditionellen Fischessen der SPD Niederbayern wurde "Klartext" gesprochen (Foto: SPD-Niederbayern)Krieg, Wegfall preiswerter Importenergie und Nachwirkungen der Pandemie – kaum eine Vorgänger-Regierung habe mit solch enormen Herausforderungen wie derzeit die Ampel-Koalition zu kämpfen, findet die Generalsekretärin der Bayern-SPD Ruth Müller. Beim Fischessen der Partei im Gasthaus Stix warf Müller der bayerischen Staatsregierung vor, nur auf die Bundesregierung zu schimpfen, aber eigene Aufgaben zu wenig zu bewältigen. Die Veranstaltung eröffnete Marktgemeinderat Hans Seidl zunächst mit dem Thema Geothermie.

26 Jungmeister im Metallbauerhandwerk präsentieren ihre Meisterstücke

Die Absolventen des diesjährigen Meisterkurses Metallbau mit Kursleiter Peter Fitterer (3.v.re.) und HWK-Bereichsleiter Wolfgang Reif (1.v.re.). (Foto: HWK/Nesselrode)Die Absolventen des diesjährigen Meisterkurses Metallbau mit Kursleiter Peter Fitterer (3.v.re.) und HWK-Bereichsleiter Wolfgang Reif (1.v.re.). (Foto: HWK/Nesselrode)
Ausgefallene Ideen, meisterlich umgesetzt: 26 Absolventen des Meisterkurses Metallbau haben ihre kreativen Meisterstücke im Bildungszentrum Regensburg der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz eingereicht und ihr technisches Knowhow sowie ihr handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt. Filigrane Schränke, Anbaugeräte für Land- und Baumaschinen, Pizzaofen, Hollywoodschaukel, sogar ein Hochstand: jedes Meisterstück war ein Unikat. Kursleiter Peter Fitterer war von der Bandbreite der Meisterstücke besonders begeistert: „Hier spiegelt sich auch die Vielfalt vom Beruf des Metallbauers: Vom ursprünglichsten aller Meisterstücke, einem Schloss, bis hin zur modernen Interpretation eines Badezubers, ein Hot-Tub ausgeführt aus Edelstahl in Kombination mit Cortenstahl, ist alles dabei.“

Dr. Heinrich: Aufführungen stärken die kulturelle Identität Niederbayerns

Trafen sich im Wappensaal des Straubinger Herzogschlosses: Erster Vorsitzender des Agnes-Bernauer-Festspielvereins Karl Weber (von links) und dessen Stellvertreter Florian Schmiegelt mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.   (Foto: Korbinian Huber, Bezirk Niederbayern)Trafen sich im Wappensaal des Straubinger Herzogschlosses: Erster Vorsitzender des Agnes-Bernauer-Festspielvereins Karl Weber (von links) und dessen Stellvertreter Florian Schmiegelt mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. (Foto: Korbinian Huber, Bezirk Niederbayern)
Die Geschichte um die schwäbische Baderstochter Agnes Bernauer und ihre Liaison mit Wittelsbacher-Spross Herzog Albrecht III. ist schon eine ganz besondere. Sie aus niedrigem Stand, er aus dem europäischen Hochadel bahnte sich eine Liebesbeziehung an, die zunächst in eine Hochzeit, dann 1435 in ihre Ermordung durch den Vater des Bräutigams mündete – wohl deshalb, weil die Ehe nicht standesgemäß war. Für den Agnes Bernauer Festspielverein Grund genug, in regelmäßigem Turnus die Agnes-Bernauer-Festspiele aufzuführen. Heuer, vom 21. Juni bis zum 21. Juli, finden die Aufführungen im Straubinger Herzogschloss bereits zum 21. Mal statt. Im Vorfeld traf sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich mit dem ersten Vorsitzenden des Agnes Bernauer Festspielvereins Karl Weber und dem zweiten Vorsitzenden Florian Schmiegelt zum gegenseitigen Austausch und würdigte das identitätsstiftende Engagement des Vereins für die Region.

Bezirkstagspräsident verleiht nachträglich Bezirksmedaillen an ausgeschiedene Bezirksräte

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) mit Margret Tuchen (Mitte) und Josef Heisl, MdL (rechts)  (Foto: Huber/Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) mit Margret Tuchen (Mitte) und Josef Heisl, MdL (rechts) (Foto: Huber/Bezirk Niederbayern)Ursprünglich sollten die ehemaligen Bezirksräte Margret Tuchen und Josef Heisl bereits in der konstituierenden Sitzung des XVII. Bezirkstags von Niederbayern verabschiedet und geehrt werden – für ihr langjähriges Engagement, für ihre politische Arbeit und für ihre besonderen Verdienste um die Selbstverwaltung des Bezirks Niederbayern. Als der neue Bezirkstag jedoch Ende Oktober zusammentrat, waren beide verhindert. Ohne angemessene Anerkennung wollte man die verdienten Bezirksräte allerdings nicht ziehen lassen. Beim Nachholtermin am Freitag in Mainkofen überreichte deshalb Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Margret Tuchen die Goldene und Josef Heisl die Bronzene Bezirksmedaille.
Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Unter dem Vorsitz von Bezirksrat Alfred Holzner findet
am Dienstag, 20. Februar 2024, um 9:00 Uhr,
im Sitzungsraum der Kaiser-Therme, Kurallee 4, 93077 Bad Abbach
die 28. Sitzung des Bau- und Werkausschusses statt.
 
Die Tagesordnung zur Sitzung steht hier als PDF zur Verfügung
Logo Bürgerverein Achdorf (Foto/Grafik: Bürgerverein Achdorf)Am Freitag, 23.02.2024, findet um 19 Uhr im Nebenzimmer des Zollhauses, Äußere Münchener Str. 83, ein Vortragsabend über die Geschichte der Hofmark Obergangkofen im Herzogtum Bayern-Landshut statt. Gerhard Tausche, ehemaliger Leiter des Stadtarchivs Landshut konnte für diesen Abend als Referent gewonnen werden. Der Bürgerverein Achdorf lädt alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
 
 
 
Anja König
Stadträtin
Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Landshut
Stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Landshut-Stadt
Mobil: 01525-3113535

Ein Fixpunkt im politischen Jahreskreis der Bayernpartei ist der Politische Aschermittwoch

Die Redner des Politischen Aschermittwochs 2023, Florian Weber (mitte), Hubert Dorn (rechts) und Anton Maller (links), (Foto: Andreas Schambeck, Bayernpartei)Die Redner des Politischen Aschermittwochs 2023, Florian Weber (mitte), Hubert Dorn (rechts) und Anton Maller (links), (Foto: Andreas Schambeck, Bayernpartei)
Am 14.02.2024 ab 11:00 Uhr brüllt der Bayerische Löwe heuer im Gasthof Wolferstetter Bräu, Stadtplatz 14, in Vilshofen wieder.
Es sprechen: Anton Maller, niederbayerischer Bezirksvorsitzender, Thomas Hummel, Generalsekretär, Florian Weber, Parteivorsitzender, und Hubert Dorn, Bezirksrat und Ehrenvorsitzender der Bayernpartei.
 
 
Harold Amann, Landespressesprecher
Bayernpartei

Bürgerbüro von Ruth Müller, MdL beteiligt sich an Handy-Sammelaktion

Alt-Handys einen guten Zweck zuführen, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller beteiligt sich an dieser Sammelaktion (Foto: SPD-Niederbayern)Alt-Handys einen guten Zweck zuführen, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller beteiligt sich an dieser Sammelaktion (Foto: SPD-Niederbayern)Endlich wieder Platz in der Schublade! Ab sofort können nicht mehr gebrauchte Handys (egal ob sie funktionsfähig sind oder kaputt) ohne SIM-Karte im Bürgerbüro von Ruth Müller, MdL im Gewerkschaftshaus in der Nikolastraße 49 (zweiter Stock links) abgegeben werden. Die gebrauchten Handys können wochentags von 8 bis 18 Uhr in die Sammelbox eingeworfen werden.
Müller beteiligt sich an der HANDYAKTION Bayern, denn Handys sind wahre „Schatzkisten“. Sie enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder Kupfer, deren Abbau in anderen Regionen der Erde oft mit großen Problemen für Menschen und Umwelt verbunden ist: Große Flächen werden für ihre Gewinnung zerstört und Menschen vertrieben. Die Arbeit in den Minen ist häufig gefährlich, der Lohn gering und Kinderarbeit keine Seltenheit. „Umso wichtiger ist es, dass Handys lange genutzt werden und anschließend nicht in der Schublade verschwinden“, erklärt Müller ihre Bereitschaft, sich wieder an der Handy-Sammelaktion zu beteiligen.
Alle gesammelten Handys werden fachgerecht recycelt oder, wenn sie noch verwendbar sind, nach einer professionellen Datenlöschung weiterverwendet. So werden Rohstoffe zurückgewonnen und der illegale Export von Elektroschrott in Länder des Südens vermieden. Der Erlös aus der Recycling-Aktion (50 Cent pro Handy) kommt Bildungsprojekten in Liberia, El Salvador und Bayern (über Mission EineWelt und dem Eine Welt Netzwerk Bayern) zugute. Die Handy-Sammelaktion wird in Kooperation mit der Deutschen Telekom durchgeführt.
Weitere Informationen sowie Details zu Rohstoffabbau, Produktion und Entsorgung von Mobiltelefonen und zur Handy-Sammelaktion gibt es auf www.handyaktion-bayern . Das Bürgerbüro ist unter der Telefonnummer 0871-95358300 oder per E-Mail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.
 
 
Thomas Gärtner
Referent
Ruth Müller
Mitglied des Bayerischen Landtags
Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
84034 Landshut
0871-95358300

Ruth Müller, MdL, ruft anlässlich des Tages der Kinder- und Jugendhospizarbeit zu Spenden auf

SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller ruft zur Unterstützung des Kinderhospiz des Malteser Hilfsdienstes auf (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller ruft zur Unterstützung des Kinderhospiz des Malteser Hilfsdienstes auf (Foto: SPD-Niederbayern)Eng verbunden fühlt sich Landtagsabgeordnete Ruth Müller dem Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Landshut. Immerhin setzt sie sich seit dessen Gründung 2016 als Schirmherrin für die Anliegen der Ehrenamtlichen ein. So ist es ihr ein besonderes Anliegen, auf den Tag der Kinderhospizarbeit an diesem Samstag hinzuweisen. „Für die betroffenen Familien in Niederbayern ist es ein Lichtblick, dass die Malteser hier vor acht Jahren ein gut funktionierendes Angebot geschaffen haben“, freut sich Ruth Müller. Denn gerade Familien, in denen ein Kind mit einer lebensverkürzenden Krankheit lebt, seien häufig von normalen Unternehmungen isoliert und brauchen ihre ganze Kraft und Zeit für die Betreuung des Kindes. Die Ehrenamtlichen kümmern sich deshalb nicht nur um die jungen Patienten, sondern entlasten Eltern und Geschwisterkinder im Familienalltag.
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