In Bad Abbach widmete die Grüne Kreistagsfraktion eine Informationsveranstaltung der Tatsache, dass immer mehr Menschen ihre täglichen Wege zur Arbeit und Schule mit dem Fahrrad zurücklegen möchten.
v.l.: Kreisrat Karl Mirwald, Markträtin Anika Baumeister, 3. Bürgermeister Ferdinand Hackelsperger, Kreisrätin Christiane Lettow-Berger, Kreisrat Richard Zieglmeier, Thorsten Zobel, Stefan Pusch, Björn Jessen und Kreisrat Christian Rank (Foto: Klaus Kuntsch)v.l.: Kreisrat Karl Mirwald, Markträtin Anika Baumeister, 3. Bürgermeister Ferdinand Hackelsperger, Kreisrätin Christiane Lettow-Berger, Kreisrat Richard Zieglmeier, Thorsten Zobel, Stefan Pusch, Björn Jessen und Kreisrat Christian Rank (Foto: Klaus Kuntsch)
Oft scheitert die Umsetzung solcher Vorhaben jedoch daran, dass es keine fahrradtauglichen und sicheren Wege gibt. Auf einer starkbefahrenen Landstraße zu radeln oder sich bei schlechtem Wetter durch Pfützen und Matsch zu kämpfen, ist in keinster Weise attraktiv.

Arbeitskreis übernahm die Planung und Organisation
Der Gedenkstein in Bad Abbach am Aufgang zur Marktkirche (Foto: br-medienagentur)Der Gedenkstein in Bad Abbach am Aufgang zur Marktkirche (Foto: br-medienagentur)
Der zweite Gedenkstein im Friedhof von Oberndorf (Foto: br-medienagentur)Der zweite Gedenkstein im Friedhof von Oberndorf (Foto: br-medienagentur)
Nachdem ein mit der Planung und Organisation von der Marktgemeinde beauftragter Arbeitskreis die Vorarbeit übernommen hatte, wurden kürzlich, genau an 01. September 2019, an dem vor 80 Jahren durch Nazi-Deutschland der 2. Weltkrieg ausgelöst worden war und millionenfaches Leid über Europa und die ganze Welt brachte, am Bad Abbacher Marktplatz und auf dem Friedhof des Gemeindeteils Oberndorf offiziell zwei Gedenksteine enthüllt, die an zwei, in Bad Abbach, ermordete Zwangsarbeiter, an den Polen Felix Haberko und an den ukrainischen Volkspolen Sydor Wotoszyn, sowie an alle NS-Opfer erinnern sollen.
Schandfleck an der Donau-Fußgängerbrücke
Der Schandfleck an der Bad Abbacher Fußgängerbrücke, aufgenommen am 24.08.2019 (Foto: Siegfried Schneider)Der Schandfleck an der Bad Abbacher Fußgängerbrücke, aufgenommen am 24.08.2019 (Foto: Siegfried Schneider)
„der Markt Bad Abbach, Geburtsort Kaiser Heinrich II. (973-1024), kann auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurückblicken und ist seit Jahrzehnten ein bekannter und gleichermaßen beliebter Kur- und Fremdenverkehrsort. Eingebettet in der herrlichen Landschaft des Donautals ist Bad Abbach auch als Wohnort sehr geschätzt.“ Dies stellt Erster Bürgermeister Ludwig Wachs in seinem Grußwort auf der Webseite von Bad Abbach (Quelle: https://www.bad-abbach.de/de/markt-bad-abbach/rathaus/) fest. Doch Manches passt dann doch nicht zu dieser wohlwollenden Aussage: So zum Beispiel ist bei der Fußgängerbrücke zur Freizeitinsel ein erbärmlicher Schandfleck zu sehen, dessen Anblick so manch einen Besucher von Bad Abbach und auch den einen oder anderen Einheimischen grausen lässt.
Nämlich genau am Ende des Radweges von Kelheim her, also der Radweg, welcher von vielen Radtouristen, die den Donauradweg befahren, genutzt wird, befinden sich Altglas- und Altkleider-Container. Solch eine Sammelstelle ist an sich lobenswert, wenn die regelmäßige Leerung beziehungsweise das Auswechseln der Container gewährleistet ist. Dies scheint aber gerade an diesem von Radwanderern und auch Übernachtungsgästen stark frequentierten Ort nicht so zu klappen, wie es denn klappen sollte. Der Bereich der Altglas-Container bietet seit längerem einen Anblick, wie ihn niemand sehen will. Ein Bürgerreporter hat den Bad Abbacher Kurier über die missliche Situation informiert und ein Foto zur Verfügung gestellt. Man beachte auch die, bewusst oder unbewusst naturnahe angelegte Natursteintreppe mit insektenfreundlichem Wildkräuterbewuchs. Die vielen Kur- und Fremdenverkehrsgäste können so feststellen, dass dieser Ort naturbewusst und wahrscheinlich auch sehr gesellig ist, was man anhand der Vielzahl der geleerten Flaschen schließen könnte.
Das Sprecherteam der iNBA v.l.: 1. Sprecher Siegfried Schneider, Schriftführerin Waltraud Günter-Fleischmann und 2. Sprecher Konrad Stemmer (Foto: iNBA Bad Abbach)Das Sprecherteam der iNBA v.l.: 1. Sprecher Siegfried Schneider, Schriftführerin Waltraud Günter-Fleischmann und 2. Sprecher Konrad Stemmer (Foto: iNBA Bad Abbach)
Am Donnerstag den 25.07.19 fanden Neuwahlen des innovativen Netzwerks Bad Abbach (iNBA) statt. Einstimmig gewählten wurde der 1. und 2. Sprecher Siegfried Schneider und Konrad Stemmer sowie die Schriftführerin Waltraud Günter-Fleischmann. Mit diesem Dreierteam wird sich die iNBA auf die Kommunalwahl im März 2020 vorbereiten und einen ausgewogenen Wahlvorschlag einreichen.
Bei seinem Rückblick auf die Wahl in 2014 erinnerte Schneider daran, dass mit Anika Baumeister und seiner Person die damaligen zwei Sprecher der iNBA auf Anhieb in den Marktrat gewählt wurden. Er bedauerte, die Entscheidung der Grünen in 2020 für keine Listenverbindung mit der iNBA wie in 2014 zur Verfügung zu stehen.
Seine Bilanz der zurückliegenden Jahre im Marktrat fiel durchaus positiv aus. So sind unter anderem vier Zielsetzungen aus dem 10 Punkteprogramm der iNBA von 2014 umgesetzt bzw. in rechtskräftige Pläne eingearbeitet worden:

- Anbindung der Goethestraße an die Goldtalstraße.

- Generationenhaus, Konzept in der Planung „Neue wirtsch. Mitte“ verankert.

- Abenteuerspielplatz Villa Rustika: Der Initialvortrag von S. Schneider im Marktrat mit dem ergebnisoffenen Konzept „Donauspielweg“ führte dort zur sofortigen Beauftragung der gleichnamigen Arbeitsgruppe.

- Renaturierung von Bächen, die Planung für den Teugner Mühlbach liegt vor.

Darüber hinaus, betonte Schneider, haben wir uns in dieser Periode in viele Themen konstruktiv eingebracht. Viele Bürger schätzen aber auch unsere aufrichtige Oppositionsrolle.

"Ohne den Rückhalt in der Gruppe der iNBA wäre das nicht möglich gewesen und die Politik im Markt Bad Abbach um vieles ärmer und nachlässiger", stellte Siegfried Schneider fest.

Jetzt gilt es „iNBA 2020“ zu erarbeiten, eine Vielzahl von Vorschlägen liegen hierfür bereits vor.


Siegfried Schneider
Sprecher des iNBA
Jedes Jahr veranstaltet die Deutsche Friedensgesellschaft Bayern (DFG) Anfang August, um die Zeit der Atomangriffe auf Horshima und Nagasaki eine Friedensfahrradtour. 2019 führt sie von Ulm nach Weiden entlang verschiedener Standorte der Rüstungsindustrie und der Bundeswehr und durchquerte so auch den Landkreis Kelheim. Mit der Evangelischen Kirche Kelheim und der SPD Bad Abbach fand die DFG Partner, die mit dem Thema „Krieg und Flucht“ einen Schwerpunkt setzen wollten.
DFG Vortrag (Foto: Manfred Huber)DFG Vortrag (Foto: Manfred Huber)
Ihren ersten Stopp legte die DFG bei der evangelischen Gemeinde Kelheims ein. Die rund vierzig Radfahrer, um ihren Sprecher Willi Rester wurden vom örtlichen Pfarrer Julian Scheuerer begrüßt. Die evangelische Kirche hatte schon mehrmals Flüchtlingen Kirchenasyl gewährt und die für die Kirchgemeinde Beauftragte für Flüchtlingsarbeit Michaela Linde referierte über die Schwierigkeiten und die alltäglichen Problemen während eines Kirchenasyls. Bis zu sechs Monaten mussten Flüchtlinge bis vor Kurzem in den Mauern der Kirche ausharren, bis sich Deutschland bereit erklärte, das Asylverfahren zu übernehmen. Mittlerweile hat sich diese Wartezeit auf bis zu 18 Monate verlängert. Gerade die Einsamkeit der Flüchtlinge während des Asyls ist immer eine harte Probe. Dazu kommt, dass die Kirche neben der Unterkunft auch für die medizinische Versorgung und Ernährung aufkommen muss. Auch der jüngst Betroffene aus Syrien war beim Vortrag mit dabei. Er wäre wiederholt ohne seine Familie nach Italien abgeschoben worden, wenn ihn die Kirche nicht aufgenommen hätte. Nun hat er letzte Woche seine dreijährige Anerkennung durch das Bundesamt erhalten. Sichtlich glücklich strahlte der Syrer, da er nun in Kelheim bleiben dürfe und dankte der Kirchengemeinde.
Alle Teilnehmenden genossen unterhaltsame Stunden
Bestens besucht war das Sommerfest der Seniorenwohnanlage Lugerweg des BRK in Bad Abbach (Foto: br-medienagentur)Bestens besucht war das Sommerfest der Seniorenwohnanlage Lugerweg des BRK in Bad Abbach (Foto: br-medienagentur)
Alljährlich veranstaltet das Team der Betreuer und Betreuerinnen der Seniorenwohnanlage im Sommer ein Fest, bei dem die Bewohner*innen mit ihren Angehörigen in gemütlicher Runde bei musikalischer Unterhaltung das schöne Sommerwetter genießen können.
Aus Abenteuer wird Naturerlebnis
Politprominenz und Geistlichkeit bei der Einweihung des neuen Politprominenz und Geistlichkeit bei der Einweihung des neuen "Naturerlebnis-Spielplatzes" (Foto: Norbert Grüner)
Es hat ein wenig gedauert, bis die Vorschläge der CSU Bad Abbach, einen Abenteuer-Spielplatz zu errichten doch noch Wirklichkeit wurden. Bereits 2015 setzte sich die CSU-Fraktion im Marktgemeinderat für die Errichtung eines Abenteuer-Spielplatzes ein (Der Bad Abbacher Kurier berichtete darüber). Allerdings sollte dieser im Kurpark bei der Minigolfanlage entstehen. Die zuvor eingerichtete Arbeitsgruppe „Donauspielweg“ hatte diesen Bereich vorgeschlagen (Der Bad Abbacher Kurier berichtete darüber).
Der Platz am Kurpark fand jedoch keine Mehrheit im Marktgemeinderat.
Logo CSU Bad Abbach (Grafik: CSU-Bad Abbach)Der bislang der Fraktion der „Zukunft Bad Abbach“ angehörende Marktgemeinderat hat in der Marktgemeinderatssitzung vom 9. Juli bekannt gegeben, sich künftig in die Fraktionsarbeit der CSU einbringen zu wollen.

Hubert Kraml: „Ich habe in den letzten Monaten festgestellt, dass ich mich immer stärker mit den Zielen und Sichtweisen der CSU identifiziere. Ich möchte außerdem Dr. Benedikt Grünewald aktiv dabei unterstützen, Bürgermeister zu werden, weil ich ihn schon lange kenne und einfach von ihm überzeugt bin. Daher war es für mich konsequent, den nächsten Schritt zu gehen und mich der CSU anzuschließen.“

Der 59jährige landwirtschaftliche Unternehmer war bereits von 2002 bis 2014 Mitglied des Marktgemeinderats. Nach den Kommunalwahlen 2014 rückte er dann für die im Herbst 2017 zurückgetretene Ruth Schmuck in das Gremium nach.
Eine ganze Woche Zeit zum Spielen.
Die Spielwoche bietet viele Aktionen für Kinder sowie den „Eiswagen“.
Der Einlass ist wegen der Bauarbeiten auf der Seite des Kindergartens St. Christophorus!

Plakat Spielwoche (Grafik: Marktgemeinde Bad Abbach)
Zum 22. Mal findet zwischenzeitlich die Abbacher Spielwoche statt. Von Montag, den 19. August bis Donnerstag, den 22.August von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Freitag, den 23.August von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr, können Kinder von 6 bis 12 Jahren zur Wiese an der Grundschule kommen. Die Kids müssen nicht extra angemeldet werden. Die beiden Jugendbeauftragten Andreas Diermeier u. Reinhold Meny teilten mit, dass wieder altbewährtes aber auch viele neue Ideen von den Betreuern angeboten wird. Holzhütten werden gezimmert, Tonfiguren geformt, Gipsmasken geformt, Zöpfchen geflochten, Tattoos aufgemalt, Bänder geknüpft und große Wände bemalt. Täglich wird Fußball gespielt und am Ende eine Meisterschaft ausgespielt. Für die Spielwoche wurde extra eine Sportstudiotorwand gebaut. Erstmals wird auch Schach vom Jugendtreff angeboten. Auch eine Hüpfburg steht Dienstag und Mittwoch allen Teilnehmern zur Verfügung.
Trotz Flaute: Susanne Schwartzrauber auf Rang fünf bei Weltcup in Tarifa
Chapeau, Chapeau, Susanne Schwarztrauber erreichte beim Weltcup im Kitesurfen Platz 5 (Foto: Ydwer van der Heide/GKA)Chapeau, Chapeau, Susanne Schwarztrauber erreichte beim Weltcup im Kitesurfen Platz 5 (Foto: Ydwer van der Heide/GKA)
Mehr Flautenfrust als Kitesurflust gab es für die bayerische Kitesurferin Susanne Schwarztrauber aus dem Seaflight-Team jetzt beim Weltcup auf Tarifa (Spanien). Die 30-jährige aus Bad Abbach kam bei der jüngsten Station der GKA Kite World Tour in der Disziplin „Strapless Freestyle“ auf den fünften Platz und war damit erneute beste Deutsche. Ihr volles Können konnten Schwarztrauber und ihre Kolleginnen allerdings nicht ausschöpfen.
Bad Abbacher diskutieren Ausbauplanung mit Staatlichem Bauamt und MdB Oßner
Die B16-Anlieger aus Bad Abbach um CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Benedikt Grünewald (Dritter von rechts) im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Zweiter von links) und dem Staatlichen Bauamt Landshut mit Baudirektor Robert Bayerstorfer (Vierter von links), Leiter des Bereichs Straßenbau, und Susanne Kuffer, Leiterin der Planungsabteilung. (Foto: CSU Bad Abbach)Die B16-Anlieger aus Bad Abbach um CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Benedikt Grünewald (Dritter von rechts) im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Zweiter von links) und dem Staatlichen Bauamt Landshut mit Baudirektor Robert Bayerstorfer (Vierter von links), Leiter des Bereichs Straßenbau, und Susanne Kuffer, Leiterin der Planungsabteilung. (Foto: CSU Bad Abbach)
Das Staatliche Bauamt Landshut nimmt vor dem geplanten dreistreifigen Ausbau der B16 zwischen Alkofen und Lengfeld bei Bad Abbach noch einmal die Verkehrssicherheit auf diesem Streckenabschnitt ins Visier. Baudirektor Robert Bayerstorfer, Leiter des Bereichs Straßenbau, sagte am Dienstag bei einem Gespräch in Landshut mit dem Bundestagsabgeordneten und Verkehrspolitiker Florian Oßner sowie dem Bad Abbacher CSU-Ortsvorsitzenden Dr. Benedikt Grünewald und Anliegern zu, sowohl kleine bauliche als auch straßenverkehrsrechtliche (Überholverbot, Geschwindigkeitsbegrenzungen) Maßnahmen als Zwischenlösung prüfen zu lassen. Die Unfallkommission aus Polizei, Landratsamt und Staatlichem Bauamt sollte sich hier nochmals mit der Situation befassen.